Briefe an Bernhard Crespel. Eine Brieffreundschaft Sophie von La Roches


Hausarbeit (Hauptseminar), 2007

27 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Sophie von La Roche: Zur Rezeption und Edition

2. Von der Kaufbeurer Bürgertochter zur Mainzer Hofdame
2.1. Im Elternhaus: Zwischen Aufklärung und Pietismus
2.2. Bianconi und Wieland: Gehversuche einer Schriftstellerin
2.3. Die Ehe: Eine Bürgertochter als Hofdame

3. Sophie von La Roche: Schriftstellerin und Gesellschafterin
3.1. Der Durchbruch: ,Die Geschichte des Fräuleins von Sternheim’
3.2. Zeiterscheinung Geselligkeit: Der literarische Salon in Ehrenbreitenstein
3.3. Der Kontakt zu Bernhard Crespel

4. Die Briefe
4.1. Der Briefverkehr zwischen Sophie von La Roche und Bernhard Crespel
4.2. Sophie als Briefautorin
4.3. Zur Briefauswahl und Textgestalt
4.4. Die Transkriptionen

5. Der Kommentar
5.1. Zur Vorgehensweise
5.2. Einzelstellenkommentar
5.2.1. 1. Brief an Bernhard Crespel vom 16. Januar 1776
5.2.2. 2. Brief an Bernhard Crespel vom 10. Dezember 1776
5.2.3. 3. Brief an Bernhard Crespel vom 13. Juli 1777
5.2.4. 4. Brief an Bernhard Crespel vom Januar 1778

6. Schlusswort

7. Literaturverzeichnis

1. Sophie von La Roche: Zur Rezeption und Edition

Mit Sophie von La Roche - heute zuweilen als „Deutschlands erste Bestsellerautorin“[1] tituliert - beschäftigte sich die Literarturgeschichte, wenn überhaupt, bis zur Mitte des letzten Jahrhunderts meist als Freundin Christoph Martin Wielands oder als Großmutter Bettina und Clemens Brentanos[2]. Ihr eigenes schriftstellerisches Werk trat zunächst durch die Frauenbewegung der 30-er Jahre vorübergehend in den Blickpunkt, bevor sie gegen Ende des 19. Jahrhunderts als eigenständige Literatin wiederentdeckt wurde. Ihre Briefe sind noch nicht systematisch herausgegeben, einzelne Teile ihrer Korrespondenz finden sich recht verstreut in Editionen ihrer Briefpartner.

Der einzige bisherige Editionsort der Briefe Sophie von La Roches an Bernhard Crespel ist dessen Lebensdarstellung von Wilhelm Herz[3]. Allerdings ediert Herz die Briefe inkonsequent und verweist etwa nicht auf graphische Besonderheiten der charakteristischen Handschrift Sophies. Außerdem bleiben die Texte wegen ihrer buchstabengetreuen Wiedergabe und des fehlenden Kommentars schwer zugänglich; die vorliegende Arbeit verfolgt ein anderes Ziel.

Ein biographischer Abriss über ihre Erziehung und ihren Lebensweg gibt zunächst einen Überblick über die Sozialisation Sophie von La Roches, ihr Leben und die Motivationen ihres Schaffens. Sophie erwarb sich ein hohes gesellschaftliches Ansehen, das sie durch ein dichtes Beziehungsnetzwerk pflegte. Daher wird nicht zuletzt von Sophies Rolle als Gesellschafterin zu reden sein, als die sie schließlich auch den Kontakt zu Bernhard Crespel knüpfte. Die schrittweise Annäherung an ihre Korrespondenz führt notwendigerweise zu der Frage, welche Beziehungshintergründe und gesellschaftsbezogenen Interessen in die Briefe der Freunde einflossen.

Anschließend werden ausgewählte Briefe Sophies transkribiert und mit einem textkritischen Apparat versehen. Der darauf folgende Kommentarteil - in Form eines Einzelstellenkommentars - liefert zusätzlich erklärende Informationen, die für das inhaltliche Verständnis der Briefe wichtig sind. Ein knapp gehaltenes Nachwort gibt ein bündiges Resümee und liefert eine kurze, inhaltsbezogene Auswertung der Briefe.

2. Von der Kaufbeurer Bürgertochter zur Mainzer Hofdame

2.1. Im Elternhaus: Zwischen Aufklärung und Pietismus

Marie Sophie Gutermann wurde am 6. Dezember 1730 in Kaufbeuren geboren, als erstes von zwölf Kindern des Augsburger Arztes Georg Friedrich Gutermann und der Memminger Händlertochter Regina Barbara Gutermann. Die Gutermanns pflegten einen städtisch-bürgerlichen Lebensstil und wohnten in einem patrizischen Wohnviertel Kaufbeurens[4]. Obwohl es in der Familie eine streng patriarchische Hierarchie gab, wurde die Erziehung Sophies nicht - wie es die klassische Rollenaufteilung vorsah - in die Hände der Mutter gelegt. Der Vater nahm nicht nur „als Gelehrter, als Familienoberhaupt“, sondern auch als „Erzieher seiner Kinder eine herausragende Stellung ein“[5] und nahm großen Einfluss auf die Ausbildung seiner erstgeborenen Tochter.

Als Mediziner und Wissenschaftler vertrat Gutermann aufklärerisches Bildungsgut, gleichzeitig war er auch tief im Glauben verwurzelt. So war sein Unterricht zunächst eine Erziehung zum Pietismus, der Mitte des 18. Jahrhunderts weit verbreitet war und zu den prägenden Geisteshaltungen der Epoche gehörte[6]. Der Pietismus stellte die persönliche Verantwortung zu Gott in den Mittelpunkt; er vollzog sich in der Abkehr von der protestantischen Orthodoxie und der Hinwendung zu einem demütigen, frommen und tugendhaften Leben.

Sophie lernte bereits im Alter von drei Jahren lesen und beschäftigte sich zunächst mit der Bibel[7], später u. a. mit Schriften des Halleschen Pietisten August Hermann Francke. Zusätzlich vermittelte ihr die Mutter den klassischen Bildungskanon einer Bürgertochter, der Tanzen, Sprache und Haushalten umfasste. Bald traten auch wissenschaftlich-aufgeklärte Inhalte auf den Lehrplan: Naturwissenschaften,

Geschichtswissenschaften und Astronomie[8]. Eine solche Ausbildung war für eine Frau unüblich. Sophies Bitte, sie ganz wie einen Jungen erziehen zu lassen, lehnten die Eltern jedoch „wegen der Gefahr der Gelehrsamkeit“[9] ab. Die Erziehung hatte nicht zum Ziel, Sophie zu einer Gelehrten auszubilden, sondern sie zu einer eloquenten und gewandten ,guten Partie’ zu machen, die eine vorteilhafte Heirat versprach[10].

Changierte die väterliche Erziehung zwischen Aufklärung und Pietismus, ist über die Mutter wenig zu erfahren. Sie sei „empfindsam“ gewesen und habe der Tochter bisweilen ein „geradezu idyllische[s]“ Leben ermöglicht, heißt es[11]. Sophie selbst beschrieb ihre Mutter als „gefühlvolle, sanfte Frau“, die „ihr Herz zur Güte“ ermuntert habe, im Gegensatz zum strengen Vater, der ihr Wissen vermittelt habe[12]. Christoph Martin Wieland bezeichnete diese Reflexion über das Elternhaus in ,Melusinens Sommer-Abende’ als Schlüsselstelle „zu allen Schriften“ der Autorin[13]. Jeannine Meighörner verortet die Doppelnatur der Erziehung vor allem beim Vater: Die „Janusköpfigkeit“ des Vaters

„zwischen pietistischer Frömmigkeit und Begeisterung für die Naturwissenschaften, zwischen der Sinnenfreude des Hochbarocks und den rationalen Kräften der Aufklärung wird sich auch in Sophies Schriften wieder finden. Die später für Sophie so typische Ambivalenz zwischen Herz und Kopf, zwischen Sinnlichkeit und Moral, zwischen Aufklärung und Pragmatismus verweisen auf ihren Vater als dominierende Person ihrer ersten 20 Lebensjahre“[14].

2.2. Bianconi und Wieland: Gehversuche einer Schriftstellerin

Im Alter von 17 Jahren begegnete Sophie dem Leibarzt des Augsburger Fürstbischofs namens Giovanni Ludovico Bianconi[15]. Die beiden verlobten sich nach kurzer Zeit. Der Bologneser - zur Zeit ihrer Verlobung bereits 31 Jahre alt - war „weit gereist, brillant gebildet, ein ,galant homme’“[16]. Er beeindruckte Sophie und brachte ihr ein neues, selbstbewusstes Frauenbild nahe. Bianconi „gewährt[e], was der Vater verweigert[e]“[17] - eine umfassende Bildung.

Nach dem überraschenden Tod der Mutter 1748 brach beim Aushandeln des Ehevertrages zwischen Sophies Vater und dem Katholik Bianconi ein lange unterschwellig gärender Dissens um die Konfession der Kinder Sophies auf. Ungeachtet der Gefühle Sophies - ein Ehevertrag „galt als Rechtsangelegenheit unter Männern“[18] - löste ihr Vater die Verlobung und untermauerte seinen Autoritätsanspruch. Auf sein Geheiß hin vernichtete Sophie sämtliche Aufzeichnungen und Erinnerungsstücke, die sie mit Bianconi verband. Der „Bruch mit dem Vater“ war „irreparabel“[19], und so zog Sophie im Frühjahr 1750 zu ihrem Großvater nach Biberach an der Riß. Als der nicht lange nach ihrer Ankunft starb, kam sie im Pfarrhaus Matthäus Wielands unter, dessen Frau eine Großtante Sophies war.

Hier lernte Sophie den knapp drei Jahre jüngeren Sohn der Pfarrersfamilie persönlich kennen. Christoph Martin Wieland, der „schwärmerische Student“, war „hingerissen von Sophies Erscheinung“[20]. Die wiederum war für Wielands Begehren empfänglich, bald verlobten sie sich. Wieland unternahm zu jener Zeit erste dichterische Versuche und animierte seine Verlobte zur Beschäftigung mit der deutschen Literatur, er motivierte sie zum Dichten und beurteilte ihre Versuche.

Im Herbst 1750 reiste Wieland zum Jurastudium nach Tübingen ab, 1753 folgte er einer Einladung des Schweizer Philologen Johann Jakob Bodmer nach Zürich. Zwar hielt Sophie mit ihm einen regen Briefkontakt, doch eine Heirat schien er nicht im Sinne zu führen[21]. Sophies Eltern lehnten das Verhältnis ab[22]. 1753 trennte sich Sophie von Wieland; er sollte jedoch als Freund „die wichtigste Konstante“ in ihrem Leben werden[23].

2.3. Die Ehe: Eine Bürgertochter als Hofdame

Nach der Trennung von Wieland gab Sophie Gutermann mit dem Wohlwollen ihres Vaters dem Kurmainzischen Rat und Sekretär des Grafen Friedrich von Stadion, Georg Michael Frank von La Roche, das Jawort[24]. Durch diese „Vernunftehe“[25] betrat Sophie die Welt des Mainzer Hofes. Graf Stadion, ein „typischer Vertreter der Josephinischen Aufklärung“[26], zählte zu den ranghöchsten Fürsten des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation.

Sophies intellektuelle und charakterliche Erziehung machten sie zu einer guten Gesellschafterin. Von den Bildungsmöglichkeiten zu Hofe profitierte sie: Als Hofdame erwartete man von ihr geradezu, über aktuelle kulturelle und wissenschaftliche Strömungen stets auf dem Laufenden zu sein[27]. Die gesellschaftlichen Pflichten waren allerdings allgegenwärtig und ließen wenig Privatsphäre. Und die höfischen Verhaltensweisen und aristokratischen Konventionen ließen sich mit Sophies bürgerlich-pietistischen Wurzeln nicht immer vereinbaren[28]. So wurden beispielsweise, anders als das bürgerliche Mutterbild es vorsah, Neugeborene am Hof frühzeitig in die Hände einer Amme gegeben, die die Ernährung und Erziehung übernahm. Sophie brachte in Mainz fünf Kinder zur Welt, von denen drei das Kindesalter überlebten: Maximiliane (geboren am 31. Mai 1756), Fritz (geboren am 10. Dezember 1757) und Louise (geboren am 13. Mai 1759).

Als Graf Stadion sich 1761 aus der Politik zurückzog, folgten ihm die La Roches an seinen Ruhesitz ins schwäbische Landgut Warthausen. Zu der kleinen Gesellschaft am „Musenhof in Warthausen“, erfüllt von „weltmännische[m] Geist“ und „Keimzelle künstlerischen Schaffens“[29], trat bald auch Wieland hinzu, der damals als Stadtschreiber und Kanzleiverwalter im nahen Biberach lebte. Die Zeit in Warthausen bezeichnete Sophie später als die „glücklichsten Jahre“ ihres Lebens[30], in denen sie ihre Söhne Carl am 11. Januar 1766 und Franz Wilhelm am 16. April 1768 zur Welt brachte. Nach Graf Stadions Tod 1768 trat Georg Michael La Roche seine testamentarisch vorgesehene, untergeordnete Stelle eines Amtmanns in Bönnigheim an.

3. Sophie von La Roche: Schriftstellerin und Gesellschafterin

3.1. Der Durchbruch: „Die Geschichte des Fräuleins von Sternheim’

Der Aufenthalt der La Roches in Bönnigheim war nur von kurzer Dauer. Dem unterforderten Georg Michael gelang es, eine Stelle als Geheimrat am Kurtrierischen Hof zu bekommen. Sophie hatte sich im abgeschiedenen Bönnigheim nicht wohlgefühlt[31]. Nicht nur, dass der gesellschaftliche Prestigeverlust mit einer Ehekrise einherging: Vor allem die Entfernung zu ihren Töchtern Maximiliane und Louise, die sich noch bis zur Jahresmitte 1771 im klösterlichen Internat St. Barbara zu Straßburg befinden sollten, setzten Sophie zu. Des starren höfischen Zeitkorsetts entledigt, nutzte Sophie ihre Mußestunden, um ihren ersten Roman zu verfassen: „Ich wollte nun einmal ein papiernes Mädchen erziehen, weil ich meine eigenen nicht mehr hatte“[32] - „Schreiben als therapeutisches Mittel“[33].

Heldin der „Geschichte des Fräuleins von Sternheim“[34] ist eine starke und fromme Frau, die sich selbstbewusst gegen die Nachstellungen dekadenter Adliger wehrt und ein bürgerliches, tugendhaftes Leben anstrebt. Die „Geschichte des Fräuleins von Sternheim“ - der „erste moderne deutsche Briefroman“[35] - sollte Sophies erfolgreichstes Werk werden. Mit dem „gesellschaftlichen Abstieg Sophie von La Roches begann [...] ihr literarischer Aufstieg“[36], oder wie es Jeannine Meighörner formuliert: „Die Lebenskrise einer ehemaligen Hofdame bescherte Deutschland den ersten Bestsellerroman und ein neues Frauenideal.“[37]

3.2. Zeiterscheinung Geselligkeit: Der literarische Salon in Ehrenbreitenstein

Das Erstlingswerk Sophie von La Roches blieb in den literarischen Kreisen vor allem der deutschen Stürmer und Dränger nicht unbeachtet. Neben Wieland, dem Herausgeber des Werks, beeindruckte der Roman auch Zeitgenossen wie Johann Heinrich Merck, Friedrich Heinrich und Johann Georg Jacobi, Jakob Michael Reinhold Lenz, Johann Karl August Musäus und Johann Wolfgang Goethe[38].

[...]


[1] Meighörner, Jeannine: „Was ich als Frau dafür halte". Sophie von La Roche, Deutschlands erste Bestsellerautorin, Erfurt 2006

[2] Zur Rezeption Sophie von La Roches vgl. Vorderstemann, Jürgen: Sophie von La Roche (1730-1807). Eine Bibliographie, Mainz 1995, S. 7

[3] Herz, Wilhelm: Bernhard Crespel. Goethes Jugendfreund. Nach ungedruckten Briefen und Urkunden aus dem Frankfurter Goethekreise, Leipzig 1914

[4] Die Biographie Sophies in diesem Unterkapitel folgt - wo nicht anders angegeben - dem entsprechenden Abschnitt in Maurer, Michael [Hrsg.]: „Ich bin mehr Herz als Kopf“. Sophie La Roche. Ein Lebensbild in Briefen, München 19852, S. 10 ff

[5] Nenon, Monika: Autorschaft und Frauenbildung: das Beispiel Sophie von La Roche, Würzburg 1988, S. 21 f

[6] Zum Pietismus und der pietistischen Erziehung Sophies vgl. Bamberg, Claudia: Sophie von La Roche. [Katalog zur Sophie von La Roche-Ausstellung im Freien Deutschen Hochstift vom 18. Februar - 6. Mai 2007], S. 9 f

[7] Selbstauskunft Sophies in ihrer autobiographischen Skizze ,Melusinens Sommer-Abende’; La Roche, Sophie: Melusinens Sommer-Abende, S. IV f; nach Heidenreich, Bernd: Sophie von La Roche - eine Werkbiographie, Frankfurt 1986, S. 1

[8] Vgl. Langner, Margrit: Sophie von La Roche - die empfindsame Realistin, Heidelberg 1995, S. 10

[9] Ebenda. Sophie hatte nach dem Umzug der Familie nach Augsburg 1743 darum gebeten, sie durch den Prediger und Naturwissenschaftler Johann Jakob Bruckner unterrichten zu lassen.

[10] Meighörner, „ Was ich als Frau... "

[11] Heidenreich, Werkbiographie, S. 2

[12] Nenon, Autorschaft, S. 24

[13] Ebenda, S. 22

[14] Meighörner, „ Was ich als Frau... ", S. 15. Die Annahme einer unversöhnlichen Zerrissenheit zwischen Religion und Wissenschaft wäre hier irreführend. Vielmehr gingen Gottglauben und naturwissenschaftliche Rationalität zu jener Zeit einher, das wissenschaftliche Erklärungsstreben der Welt ließ noch bis zu Immanuel Kant genug Raum für die Vorstellung eines obersten Schöpfergottes, vgl. Bamberg, Sophie, S. 12

[15] Zur Biographie in diesem Unterkapitel vgl. Meighörner, „ Was ich als Frau... ", S. 23 ff

[16] Meighörner, „ Was ich als Frau... ", S. 25

[17] Nenon, Autorschaft, S. 28. Michael Maurer gibt darüber Auskunft, wie prägend das geistige Klima in Bianconis Heimatstadt Bologna für dessen Bildungsabsichten wohl gewesen ist. An der dortigen Universität forschte und lehrte zu jener Zeit die Professorin für Experimentalphysik Laura Bassi (1711-

1778), die, universal gebildet, in mehreren wissenschaftlichen Gesellschaften Mitglied war und über die Grenzen Italiens hinaus bekannt wurde. Vgl. Maurer, „Ich bin mehr Herz als Kopf“, S. 13

[18] Meighörner, „ Was ich als Frau... “, S. 27

[19] Heidenreich, Werkbiographie, S. 3. Heidenreichs Ausführungen beziehen sich auf einen Abschnitt aus ,Melusinens Sommer-Abende’, in dem Sophie die Verbrennung von Bianconis Material schildert: La Roche, Melusinens Sommer-Abende, S. XIII f

[20] Bamberg, Sophie, S. 15

[21] Meighörner, „ Was ich als Frau... “, S. 34 f

[22] Bamberg, Sophie, S. 19

[23] Nenon, Autorschaft, S. 60

[24] La Roche war möglicherweise ein uneheliches Kind des Grafen Stadion selbst, vgl. Langner, empfindsame Realistin, S. 11, insbes. Fußnote 14. Zu diesem Unterkapitel vgl. die Schilderung in Langner, empfindsame Realistin, S. 14 ff

[25] Maurer, „ Ich bin mehr Herz als Kopf, S. 15

[26] Heidenreich, Werkbiographie, S. 5

[27] Nenon, Autorschaft, S. 64

[28] Vgl. dazu Meighörner, „Was ich als Frau... “, S.48

[29] Meighörner, „ Was ich als Frau... “, S. 55

[30] La Roche, Sophie: Mein Schreibetisch, Bd. I, S. 14 f; zit. nach Heidenreich, Werkbiographie, S. 7

[31] Zu diesem Unterkapitel vgl. Meighörner, „ Was ich als Frau... ", S. 68 f

[32] La Roche, Sophie: Melusinens Sommer-Abende, S. 263 f, zit. nach Meighörner, „Was ich als Frau...", S. 70

[33] Nenon, Autorschaft, S. 69

[34] La Roche, Sophie: Geschichte des Fräuleins von Sternheim, Stuttgart 1997

[35] Meighörner, „ Was ich als Frau... ", S. 85

[36] Heidenreich, Werkbiographie, S. 7

[37] Meighörner, „ Was ich als Frau... ", S. 75

[38] Vgl. Maurer, „Ich bin mehr Herz als Kopf, S. 22 und Bamberg, Sophie, S. 33

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten

Details

Titel
Briefe an Bernhard Crespel. Eine Brieffreundschaft Sophie von La Roches
Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main  (Institut für Deutsche Literatur und ihre Didaktik)
Veranstaltung
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Note
1,0
Autor
Jahr
2007
Seiten
27
Katalognummer
V168842
ISBN (eBook)
9783640867578
ISBN (Buch)
9783640868063
Dateigröße
461 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sophie von La Roche, Sophie LaRoche, Briefkultur, Empfindsamkeit, Edition, Geschichte des Fräuleins von Sternheim, Biographie, Bernhard Crespel, Goethe
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Andreas Mohr (Autor), 2007, Briefe an Bernhard Crespel. Eine Brieffreundschaft Sophie von La Roches, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/168842

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