Das neue, digitale Zeitalter hält nun auch vermehrt Einzung in die Klassenzimmer unserer Schulen. Auch der Geschichtsunterricht muss sich dieser Herausforderung, aber auch dieser Chance stellen. Inwieweit bestehen durch den Computer Potentiale, die im Geschichtsunterricht nutzbar gemacht werden können? Dieser Frage wird in dieser Veröffentlichung vor dem Kontext der aktuellen Forschungsdiskussion nachgegangen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Medien und Medienkompetenz im Geschichtsunterricht
- Möglichkeiten des Computereinsatzes im GU
- Der Computer als Nachschlage- und Informationsmedium
- Der Computer als Werkzeug
- Multimediale Programme im Geschichtsunterricht
- Schluss: Chancen für den Geschichtsunterricht durch den Computereinsatz
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit befasst sich mit den Möglichkeiten des Computereinsatzes im Geschichtsunterricht und untersucht dessen didaktische Relevanz. Dabei werden mediendidaktische Aspekte berücksichtigt, um zu analysieren, wie der Einsatz von Computern die historische Erkenntnisgewinnung der Schüler fördern kann. Die Arbeit befasst sich auch mit den Anforderungen an multimediale Programme, die im Geschichtsunterricht eingesetzt werden sollen.
- Die Bedeutung von Medienkompetenz im Geschichtsunterricht
- Möglichkeiten des Computereinsatzes als Nachschlagewerkzeug und Informationsmedium
- Der Computer als Werkzeug zur Veranschaulichung und interaktiven Bearbeitung historischer Inhalte
- Die didaktischen Herausforderungen und Chancen multimedialer Programme im Geschichtsunterricht
- Die Rolle des Computers im Wandel der „Informationsgesellschaft“ und seine Bedeutung für die Lebenswelt der Schüler
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung beleuchtet die Entwicklung des Computereinsatzes im Unterricht und zeigt die Herausforderungen auf, die sich aus dem Spannungsfeld zwischen mediendidaktischen und fachlichen Zielen ergeben. Das zweite Kapitel beschäftigt sich mit der Bedeutung von Medien und Medienkompetenz im Geschichtsunterricht, wobei die Rolle von Medien als Informations- und Kommunikationsmittel, Lehrmittel und Lernmaterial sowie als Mittel zur Ersetzung oder Erweiterung von Realerfahrungen im Vordergrund steht.
Schlüsselwörter
Computereinsatz, Geschichtsunterricht, Medienkompetenz, multimediale Programme, didaktische Relevanz, historische Erkenntnisgewinnung, Informationsgesellschaft, „Neue Medien“, Usability, Schüler, Lehrer, Medien, Lernumwelt, Unterricht.
Häufig gestellte Fragen
Welche Potentiale bietet der Computereinsatz im Geschichtsunterricht?
Der Computer dient als vielseitiges Nachschlage- und Informationsmedium, als Werkzeug zur interaktiven Bearbeitung historischer Inhalte und zur Veranschaulichung komplexer Zusammenhänge durch multimediale Programme.
Was bedeutet Medienkompetenz im Kontext des Fachs Geschichte?
Medienkompetenz im Geschichtsunterricht bedeutet nicht nur die technische Bedienung, sondern vor allem die Fähigkeit, digitale Quellen kritisch zu hinterfragen, Informationen zu bewerten und Medien als Konstruktionen von Geschichte zu verstehen.
Wie kann der Computer die historische Erkenntnisgewinnung fördern?
Durch den Einsatz von Datenbanken, digitalen Archiven und Lernsoftware können Schüler selbstgesteuert forschen, verschiedene Perspektiven einnehmen und historische Realität multimedial rekonstruieren oder erweitern.
Welche Anforderungen werden an multimediale Geschichts-Programme gestellt?
Solche Programme müssen fachlich fundiert sein, eine hohe Usability (Benutzerfreundlichkeit) aufweisen und didaktisch so aufbereitet sein, dass sie über bloße Unterhaltung hinausgehen und echtes historisches Lernen ermöglichen.
Ist der Computereinsatz eine "digitale Revolution" im Klassenzimmer?
Die Arbeit untersucht dieses Schlagwort kritisch. Während die Technologie enorme Chancen bietet, hängt der Erfolg maßgeblich von der didaktischen Einbettung durch die Lehrkraft und der Qualität der eingesetzten Medien ab.
- Citation du texte
- Simon Tewes (Auteur), 2005, Computereinsatz im Geschichtsunterricht - Die "digitale Revolution" in den Klassenzimmern?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/168873