Welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten bestehen im Recht des Betriebsübergangs in Deutschland, Österreich und der Schweiz, und welche Rolle spielt das EU-Recht bei der Harmonisierung der mitgliedstaatlichen Regelungen?
Wie wird der Schutz von Arbeitnehmern bei Betriebsübergängen in deutschsprachigen Ländern geregelt, und welche Rolle spielt das EU-Recht dabei? Diese Thematik berührt sowohl grundlegende Fragen des Arbeitsrechts als auch wirtschaftliche und soziale Interessen von Unternehmen, Beschäftigten und staatlichen Ordnungen. Der Begriff des Betriebsübergangs erfasst die Übertragung einer wirtschaftlichen Einheit unter Wahrung ihrer Identität, typischerweise im Rahmen von Unternehmensübernahmen, Umstrukturierungen oder Betriebsverlagerungen. In der arbeitsrechtlichen Praxis in Deutschland, Österreich und der Schweiz gewinnt dieses Phänomen zunehmend an Bedeutung, was den Bedarf an klaren Rechtsnormen zur Sicherung der Arbeitnehmerrechte bei derartigen Vorgängen unterstreicht.
Die Gewährleistung des Arbeitnehmerschutzes in Fällen des Betriebsübergangs stellt ein komplexes und mehrdimensionales Rechtsgebiet dar, das sowohl nationale als auch supranationale Regelungsebenen einbezieht. Gegenstand der vorliegenden Masterarbeit ist daher eine rechtsvergleichende Analyse der einschlägigen nationalen Bestimmungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz unter besonderer Berücksichtigung der unionsrechtlichen Vorgaben.
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- Martin Kaspar (Author), 2025, Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Recht des Betriebsübergangs in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1689111