In dieser wissenschaftlichen Arbeit wird der Frage nachgegangen, welche Bedeutung Wissen für unsere Gesellschaft heute hat. Es werden einige definitorische Ansätze von Wissen aus der Philosophie, den Gesellschafts-, den Erziehungswissenschaften und der systemtheoretische Ansatz vorgestellt. Es gibt eine Unterscheidung der Wissensarten Implizites, Explizites und Bildliches Wissen. Des Weiteren wird die Thematik der Wissensgesellschaft näher beleuchtet. Hier werden die Entwicklung zu einer Wissensgesellschaft, ihre Merkmale und Probleme und das Konzept des Lebenslangen Lernens diskutiert.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Konzepte von Wissen
2.1 Wissen in der Philosophie
2.2 Das Wissensverständnis in den Gesellschaftswissenschaften
2.2.1 Wissen als Handlungsvermögen
2.2.2 Der subjektive Wissensbegriff
2.2.3 Der Systemtheoretische Ansatz
2.2.4 Differenzierung in den Erziehungswissenschaften
2.2.5 Implizites, explizites und bildliches Wissen
2.3 Konzepte von Wissen – ein kurzes Fazit
3. Wissensgesellschaft
3.1 Entwicklung zu einer Wissensgesellschaft
3.2 Merkmale der Wissensgesellschaft
3.3 Lebenslanges Lernen
3.4 Probleme der Wissensgesellschaft
3.5 Ausblick: Wissensmanagement als eine Folge der Wissensgesellschaft
4. Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung von Wissen für die moderne Gesellschaft. Dabei wird analysiert, wie sich der Wissensbegriff aus verschiedenen wissenschaftlichen Perspektiven definiert und wie sich die Transformation zur Wissensgesellschaft vollzieht, inklusive ihrer Risiken und Herausforderungen.
- Vielfältige Konzepte und Definitionen von Wissen (philosophisch, soziologisch, systemtheoretisch)
- Die Entwicklung und prägenden Merkmale der Wissensgesellschaft
- Das Konzept des Lebenslangen Lernens als gesellschaftliche Notwendigkeit
- Kritische Reflexion der Wissensgesellschaft und ihrer Problemfelder
- Einführung in das Wissensmanagement als Folgeerscheinung moderner Wissensstrukturen
Auszug aus dem Buch
2.2.3 Der Systemtheoretische Ansatz
MATTHIAS KRÄMER schreibt in seiner Dissertation „Der Einfluss informeller Kommunikation auf innerbetriebliches Wissensmanagement“, dass die Termini „Daten“, „Informationen“ und „Wissen“ in der Literatur oftmals gleichzeitig und synonym verwendet werden. Dadurch werden gute Voraussetzungen für Missverständnisse geschaffen. Um solche Missverständnisse nicht aufkommen zu lassen, werden diese Begriffe klar voneinander abgegrenzt und diskutiert.
JOSEF MAISCH definiert ein Datum als „eine codierte Beobachtung in der Form einer geregelten symbolischen Darstellung.“ Diese Daten sind durch die Beobachtung in Zahlenreihen, Texte oder Bilder kodiert ohne Hinweise auf ihre Verwendbarkeit. Die Kodierung hängt vom jeweiligen kulturellen Kontext des Beobachters ab. Durch das Internet, die zunehmende Digitalisierung, die Globalisierung und Medialisierung unserer Gesellschaft kommt es zu einer Datenflut. Die Daten“ sind sozusagen der Rohstoff für die Informationen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Komplexität des Wissensbegriffs ein und umreißt die zentrale Forschungsfrage nach der Bedeutung von Wissen für die heutige Gesellschaft.
2. Konzepte von Wissen: Dieses Kapitel erläutert verschiedene definitorische Ansätze von Wissen, unterteilt in philosophische, gesellschaftswissenschaftliche und systemtheoretische Perspektiven sowie die Unterscheidung verschiedener Wissensarten.
3. Wissensgesellschaft: Hier wird der Wandel zur Wissensgesellschaft diskutiert, ihre zentralen Merkmale benannt, das Konzept des Lebenslangen Lernens erörtert und eine kritische Problemanalyse vorgenommen.
4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und unterstreicht die hohe Bedeutung von Wissen als Ressource sowie die damit einhergehenden gesellschaftlichen Herausforderungen.
Schlüsselwörter
Wissen, Wissensgesellschaft, Wissensmanagement, Handlungsvermögen, Lebenslanges Lernen, Informationsgesellschaft, Systemtheorie, Implizites Wissen, Explizites Wissen, Bildung, Wissensarbeit, Wissensressource, Innovation, Wissensumwandlung, Sozialisation.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der zentralen Rolle, die Wissen in der gegenwärtigen Gesellschaft spielt, und wie sich dieser Begriff über verschiedene Disziplinen hinweg differenzieren lässt.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die Arbeit fokussiert auf Wissenskonzepte, die Genese der Wissensgesellschaft, Lebenslanges Lernen und die Rolle des Wissensmanagements.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die Beantwortung der Forschungsfrage, welche Bedeutung Wissen für unsere Gesellschaft heute hat und welche sozialen sowie ökonomischen Auswirkungen damit verknüpft sind.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse und theoretische Auseinandersetzung mit einschlägigen soziologischen und erziehungswissenschaftlichen Werken zum Themenkomplex.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Im Hauptteil werden zunächst theoretische Konzepte von Wissen geklärt, bevor die Wissensgesellschaft in ihrer Entwicklung, ihren Merkmalen und ihren spezifischen Problemen detailliert diskutiert wird.
Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?
Zu den prägenden Begriffen zählen neben dem Wissensbegriff selbst besonders Wissensmanagement, Lebenslanges Lernen und die systemtheoretische Perspektive auf Informationen.
Warum ist das Wissensmanagement laut der Arbeit eine Folgeerscheinung?
Wissensmanagement wird als notwendige Reaktion auf die zunehmende Komplexität und den rasanten Anstieg von Informationen in modernen Gesellschaften verstanden, um Wissen gezielt für Organisationen nutzbar zu machen.
Welche kritische Sicht wird auf die Wissensgesellschaft geworfen?
Die Arbeit thematisiert insbesondere das Paradoxon, dass mit der Zunahme von Wissen auch das Nichtwissen und soziale Unsicherheiten wachsen, sowie die Gefahr der gesellschaftlichen Fragmentierung durch den ungleichen Zugang zu Wissensquellen.
- Citation du texte
- Michaela Buchner (Auteur), 2009, Die Bedeutung von Wissen für unsere heutige Gesellschaft, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/169172