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Arten und Klassifikation von Wechselkurssystemen

Wirkung von Leistungsbilanzungleichgewichten bei unterschiedlichen Wechselkurssystemen

Titre: Arten und Klassifikation von Wechselkurssystemen

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2011 , 34 Pages , Note: sehr gut

Autor:in: BA Andrea Weidinger (Auteur), Julia Cebis (Auteur)

Economie politique - Relations économiques Internationales
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Von entscheidender Bedeutung für außenwirtschaftliche Beziehungen eines Landes ist der Wechselkurs in seiner Funktion als Preis der Währung. Die Finanz- und Güterströme werden maßgeblich von der Wahl und der Glaubwürdigkeit der Wechselkurspolitik beeinflusst
(Fidyka 2007, 13).

Der Wechselkurs wird als politisches Instrument zur Erreichung außen- und binnenwirtschaftlicher Ziele eingesetzt (Caspers 2002, 133).

Unterschieden wird zwischen den zwei Grundformen von Wechselkursen, nämlich den flexiblen Wechselkursen, die einer freien Preisbildung ausschließlich durch Angebot und Nachfrage unterliegen und der Festlegung eines festen Wechselkurses durch die dafür verantwortlichen staatlichen Institutionen. Darüberhinaus gibt es noch weitere Varianten, wie die Beziehungen zwischen den einzelnen Währungen ausgestaltet werden können (Weeber 2002,112).

Desweiteren ist der Ausgleich der Zahlungsbilanz eng mit dem jeweils herrschenden Wechselkurssystem verbunden. Das bedeutet, dass man durch die Wahl eines geeigneten Wechselkurssystems einen Ausgleich der Zahlungsbilanz herbeiführen könnte (Dorn/Fischbach 2002, 215).

Wechselkurssysteme werden damit zu einem wichtigen Instrument, wie man realen Fehlentwicklungen entgegensteuern kann (Weeber 2002, 113).

Währungs- und Wechselkursprobleme stehen häufig in der öffentlichen Debatte. Es herrschen generell unterschiedliche Meinungen bezüglich der Vorteilhaftigkeit verschiedener Wechselkurssysteme. In weiterer Folge stellt sich hier die Frage wie sich unterschiedliche
Wechselkurssysteme auf Handelsbilanzungleichheiten auswirken.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Problemstellung

1.2. Ziel der Arbeit

2. Feste Wechselkurse

2.1. System fester Wechselkurse

2.2. Vorteile eines festen Wechselkurses

2.3. Historische Beispiele

3. Flexible Wechselkurse

3.1. System flexibler Wechselkurse

3.2. Vorteile eines flexiblen Wechselkurses

3.3. Flexible Wechselkurse und die importierte Inflation

4. Wechselkursbildung

4.1. Leistungsbilanzungleichgewichte

4.2. Kaufkraftparitäten

5. Wirkung von Leistungsbilanzungleichgewichten bei unterschiedlichen Wechselkurssystemen

5.1. Erläuterung der Leistungsbilanz

5.2. Die Folgen von Leistungsbilanzungleichgewichten

5.3. Die Wirkung von Handelsbilanzüberschüssen bei unterschiedlichen Wechselkurssystemen

5.4. Die Wirkung von Handelsbilanzdefiziten bei unterschiedlichen Wechselkurssystemen

6. Klassifikation von Wechselkurssystemen

6.1. Kontrolliertes Floating – managed floating

6.2. Stufenweise Anpassungen/Bandbreitenanpassungen

6.3. Feste Wechselkurse mit Bindung an den Währungskorb

6.4. Währungsamt – Currency Board

7. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die grundlegenden Unterschiede zwischen festen und flexiblen Wechselkurssystemen sowie deren Auswirkungen auf außenwirtschaftliche Ungleichgewichte und die nationale Wirtschaftspolitik.

  • Charakterisierung von festen Wechselkurssystemen und historischen Modellen
  • Analyse der Mechanismen und Vorteile flexibler Wechselkurse
  • Zusammenhang zwischen Leistungsbilanzungleichgewichten und Wechselkursdynamik
  • Klassifizierung internationaler Währungssysteme von freiem Floating bis zum Currency Board

Auszug aus dem Buch

2.1. System fester Wechselkurse

Bei festen Wechselkursen garantiert eine staatliche Stelle, wie zum Beispiel die Zentralbank oder das Finanzministerium eine bestimmte Währungsparität, sprich einen bestimmten Umtauschkurs der nationalen Währung zu einer Leitwährung, Gold oder auch einem Währungskorb. Die Garantie des festen Wechselkurses entsteht durch Ankauf/Verkauf der eigenen Währung. Beispielsweise bei einer steigenden Nachfrage nach der eigenen Währung muss die Zentralbank die eigene Währung am Devisenmarkt verkaufen und dafür die Leitwährung oder gegebenenfalls andere Reservewährungen ankaufen. Würde die Zentralbank nicht eingreifen, würde ein Nachfrageüberhang entstehen und der Außenwert der eigenen Währung würde ansteigen (Weeber 2002, 115).

Entscheidet man sich für ein System fester Wechselkurse sind außerdem noch die folgenden Punkte zu beachten:

• Die Festlegung des richtigen Wertes der Parität. Ein zu hoher Kurs würde eine tendenzielle Aufwertung gegenüber Drittwährungen bedeuten und hätte entsprechende Auswirkungen auf Preise und Export.

• Auch die Wahl der Paritätswährung (meist US-Dollar oder Euro) bzw. des Währungskorbes mit den Währungen der Haupthandelsländer sollte gut abgestimmt werden (Weeber 2002, 115).

Vor allem von Außenhändlern werden feste Wechselkurse gefordert. Direktinvestitionen, Handelsströme oder Produktspezialisierungen sind schließlich von der jeweiligen Wechselkurshöhe abhängig. Jede Veränderung eines Wechselkurses löst so genannte Anpassungsreaktionen aus, welche im Normalfall mit Kosten verbunden sind. Daraus ergibt sich, dass für Länder mit einer hohen Außenhandelsabhängigkeit feste Wechselkurse gegenüber den wichtigsten Handelspartnern von Vorteil sein können. Hierbei sollte das Land jedoch nicht auf zu wenige Güter spezialisiert sein, da feste Wechselkurse bei Weltmarktpreisschwankungen die Anpassung erschweren können. Auch problematisch sind feste Wechselkurse für Länder, welche eine stärkere Präferenz für einen stabilen Geldwert haben als ihre Partner, da die eigenständige Geldpolitik mit festen Wechselkursen in der Regel nicht vereinbar ist. Generell können feste Wechselkurse durch einzelne Länder oder aber auch durch internationale Vereinbarungen erreicht werden (Rübel 2009, 128).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung des Wechselkurses als politisches Instrument ein und definiert die Problemstellung sowie die Zielsetzung der Arbeit.

2. Feste Wechselkurse: Dieses Kapitel erläutert das System fester Wechselkurse, deren Vorteile und führt historische Beispiele wie den Goldstandard und Bretton Woods an.

3. Flexible Wechselkurse: Hier werden die Funktionsweise flexibler Wechselkurse, ihre Vorteile sowie der Zusammenhang mit importierter Inflation thematisiert.

4. Wechselkursbildung: Das Kapitel erklärt, wie Leistungsbilanzungleichgewichte und Kaufkraftparitäten die Kursbildung auf Devisenmärkten beeinflussen.

5. Wirkung von Leistungsbilanzungleichgewichten bei unterschiedlichen Wechselkurssystemen: Dieses Kapitel untersucht die Auswirkungen von Handelsbilanzsalden auf verschiedene Wechselkursregime und deren Folgen für die Beschäftigung.

6. Klassifikation von Wechselkurssystemen: Eine detaillierte Darstellung von Mischformen wie managed floating, crawling pegs und Currency Boards.

7. Schlussbetrachtung: Ein abschließendes Resümee, das unterstreicht, dass es keine universelle Empfehlung für ein Wechselkurssystem gibt, sondern länderspezifische Abwägungen notwendig sind.

Schlüsselwörter

Wechselkurssysteme, Feste Wechselkurse, Flexible Wechselkurse, Leistungsbilanz, Handelsbilanz, Devisenmarkt, Parität, Währungskorb, Currency Board, Managed Floating, Kaufkraftparitäten, Geldpolitik, Außenhandel, Inflationsimport, Bretton Woods

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine umfassende Analyse der verschiedenen Wechselkurssysteme und deren Einfluss auf die wirtschaftliche Stabilität und den Außenhandel.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Differenzierung zwischen fixen und flexiblen Kursen, der Wirkung von Leistungsbilanzungleichgewichten sowie der Klassifizierung moderner Währungsregime.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Vor- und Nachteile von Wechselkurssystemen klar darzustellen und zu untersuchen, wie sich diese auf Handelsbilanzungleichgewichte auswirken.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse auf Basis ökonomischer Fachliteratur, die durch Tabellen und Abbildungen zur Veranschaulichung der Mechanismen ergänzt wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erstreckt sich von den theoretischen Grundlagen fester und flexibler Kurse über die Analyse von Leistungsbilanzungleichgewichten bis hin zur Klassifikation komplexer Mischformen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Wechselkurssysteme, Leistungsbilanz, Devisenmarkt, Parität, Currency Board und Außenwirtschaft.

Warum sind feste Wechselkurse für manche Länder vorteilhaft?

Sie bieten Kalkulationssicherheit für Außenhändler und senken Transaktionskosten, was insbesondere für Länder mit hoher Handelsabhängigkeit von Bedeutung sein kann.

Was ist das Besondere an einem Currency Board?

Es handelt sich um eine sehr strenge Form der Wechselkursanbindung, bei der die inländische Geldbasis zu 100% durch Devisenreserven einer Ankerwährung gedeckt sein muss.

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Résumé des informations

Titre
Arten und Klassifikation von Wechselkurssystemen
Sous-titre
Wirkung von Leistungsbilanzungleichgewichten bei unterschiedlichen Wechselkurssystemen
Université
Fachhochschule Salzburg
Note
sehr gut
Auteurs
BA Andrea Weidinger (Auteur), Julia Cebis (Auteur)
Année de publication
2011
Pages
34
N° de catalogue
V169193
ISBN (ebook)
9783640874224
ISBN (Livre)
9783656057475
Langue
allemand
mots-clé
arten klassifikation wechselkurssystemen wirkung leistungsbilanzungleichgewichten wechselkurssystemen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
BA Andrea Weidinger (Auteur), Julia Cebis (Auteur), 2011, Arten und Klassifikation von Wechselkurssystemen , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/169193
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Extrait de  34  pages
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