Leistungsbewertung in der Grundschule in den Fächern Deutsch, gestaltendes Werken und katholische Religion

Notengebung in Deutsch, gestaltenden Werken und katholischer Religion


Hausarbeit, 2008

13 Seiten, Note: Gut


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1.) Leistungsbewertung im Fach Deutsch:
1.1) Mündlicher Sprachgebrauch
1.2) Schriftlicher Sprachgebrauch
1.3) Rechtschreibung
1.4) Lesen

2.) Gestaltendes Werken

3.) Katholische Religion

4.) Literaturverzeichnis:

1.) Leistungsbewertung im Fach Deutsch

Im Fach Deutsch findet die Leistungsbewertung anhand von Sachlichkeit, unter größtmöglicher Ausschaltung des Subjektiven, anhand von Verlässlichkeit und Rechtsgültigkeit, Übereinstimmung eines Ergebnisses mit dem tatsächlichen Sachverhalt, statt. Es kann nur die Kriterien der Überprüfbarkeit gemessen werden.[1]

Ebenso fallen die fachspezifisch inhaltlichen Kriterien, wie Anfertigen von Schriftstücken, der mündlichen Beteiligung im sozialen Kontext von Schule,

Umbildung von Lesestoff in die Schriftaufnahme, Umbildung von grammatischem Wissen in die Sprachbewußtheit und der Aneignung orthographischer Normen, unter die Kriterien zur Leistungsbewertung. Am besten bewertet man die Leistungen daran, in wie weit Aufgaben der Richtigkeit gemäß gelöst wurden. Hierbei spielt die Leistungsbewertung im Schreibunterricht eine große Rolle, bei der man sich auf das Textschreiben, auch als Aufsatzanfertigung bezeichnet, bezieht. Bei diesem vielschichtigen kognitiven Vorgang geht es darum, Ideen zu generieren, selbständige Formulierungen zu erstellen, das Selbstprüfen und Überarbeiten der Texte sowie das Edieren. Alle genannten Punkte stehen in einem differenzierten Wechselverhältnis und aktivieren viele Fähigkeiten bei den Schülern, so wie beispielsweise das Aufbringen von vielen Wissensbeständen, wie dem Wissensbestand im Sprachwissen, literarische Erfahrungen und lebensweltliche Erinnerungen.

1.1) Mündlicher Sprachgebrauch

Die Bewertung des Mündlichen in Fach Deutsch bezieht sich wie der Begriff schon verrät auf die Beteiligung der Kinder durch das Melden, wobei ein erheblicher Teil das Ausdrucksvermögen betrifft. So stellt sich das Problem, dass die Schüler, die von zu Hause aus einem gewandteren Sprachgebrauch kennen, bessere Chancen haben. Allerdings soll nicht die Ausdrucksweise, die die Kinder von zu Hause mitbringen bewertet werden, sondern der Sprachgebrauch, den sie in der Schule erlernen. Das Erzählen trägt eine große Rolle dazu bei, zu überprüfen, wie redegewandt die einzelnen Schüler sind. Das Erzählen soll zu planvollem Sprechen, das heißt zu einem Sprechen anregen, welches die Zuhörer als interessant und verständlich ansehen. Der Schüler soll so sprechen lernen, dass er dadurch den Mitschülern ein aktives Zuhören ermöglicht. Während des Unterrichts sollen die Kinder lernen, dass es beim Erzählen auf den richtigen Aufbau durch verschiedene Möglichkeiten ankommt. Die Kinder sollen lernen, den Umgang miteinander zu gestalten. Auch müssen sie die Fähigkeit zu einer planvollen sachbezogenen Verständigung entwickeln. Zu diesem Unterricht gehört auch das Erlernen, bestimmte Sachen differenziert und präzise in richtiger Reihenfolge zu beschreiben. Um diese Dinge besser beschreiben zu können, sollten sie die dazugehörigen Gesten, Mimiken, Bewegungen, die Aussprache und Betonung erfassen. Deshalb müssen die Kinder die Fähigkeit zur kritischen Beobachtung, Besprechung und Weiterentwicklung erlernen. Letztendlich ergibt sich, dass es für die Kinder notwendig ist, Gesprächsregeln zu entwickeln, wie den Redner aussprechen zu lassen.[2]

Wichtig ist vor allen Dingen, keine Lernepochen mit der Leistungsbewertung in Zusammenhang zu bringen, denn dort sollen die Schüler die Möglichkeit erhalten, frei und ungezwungen neue Methoden auszuprobieren.[3]

Das Erlernen der gesprochenen Sprache ist deshalb so wichtig, weil es sich auch auf die anderen Fächer ausdehnt, aber auch Grundstein für Textschreibung ist. In jedem Fach gibt es Situationen, die den Kindern sprachliche Leistungen abverlangen, so dass der mündliche Sprachgebrauch in Lernprozesse eingebunden ist. Die Leistung lässt sich also am Weg zum erzielten Sprachgebrauch ablesen, aber auch am erzielten Sprachgebrauch selbst. Der Weg zum Erlernen fordert von den Kindern Vorschläge, Ideen, Sehen, Hören, Nachdenken, Vergleichen und einiges mehr. Wenn die Kinder in die Schule kommen, Muss der Lehrer die Sprachfähigkeiten jedes Kindes erkunden, um dort mit dem Lehren und Verbessern der Ausdrucksweise anzufangen. Die Lehrkraft Muss dabei auf jedes Kind individuell eingehen. Der erste Schritt könnte dabei der Abbau der Sprechangst vor der Klasse sein. Als nächstes könnten die Kinder begreifen, wie hilfreich ihnen das Sprechen ist, so dass sie freiwillig ihren Wortschatz erweitern. Der Lehrer Muss von Anfang an unterschiedliche Ausgangs- und Entwicklungsbedingungen berück-sichtigen, wie zum Beispiel die Sprachfähigkeiten von ausländischen Kindern. In der ganzen Klasse muss der Umgangston stimmen, das heißt, wenn ein Kind einen Fehler macht, darf es diesen nicht als schlimm ansehen. Das Kind Muss davor bewahrt bleiben, Scheu zu bekommt sich das nächst Mal zu melden.[4]

[...]


[1] Dehn, Mechthild: Leistungsbewertung und -zensierung im Fach Deutsch. S. 74

[2] Reinartz - Essers, Dietland: Umgang mit Zensuren in allen Fächern

[3] Dehn, Mechthild: Leistungsbewertung und -zensierung im Fach Deutsch, S. 74

[4] Reinartz - Essers, Dietland: Umgang mit Zensuren in allen Fächern

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten

Details

Titel
Leistungsbewertung in der Grundschule in den Fächern Deutsch, gestaltendes Werken und katholische Religion
Untertitel
Notengebung in Deutsch, gestaltenden Werken und katholischer Religion
Veranstaltung
Leistungsbewertung
Note
Gut
Autor
Jahr
2008
Seiten
13
Katalognummer
V169207
ISBN (eBook)
9783640874286
ISBN (Buch)
9783640874118
Dateigröße
453 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Diese Hausarbeit erklärt, wie in den Fächern Deutsch, gestaltendes Werken und katholischer Religion Leistungen in der GRundschule bemessen werden können.
Schlagworte
Notengebung, Leistungsbewertung, Grundschule, Noten, Deutsch, Gestaltendes WErken, Katholische Religion
Arbeit zitieren
Stefanie Kinast (Autor), 2008, Leistungsbewertung in der Grundschule in den Fächern Deutsch, gestaltendes Werken und katholische Religion, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/169207

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