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Bestimmung von Länderrisiken mit Hilfe qualitativer und qualitativ-quantitativer Verfahren

Titre: Bestimmung von Länderrisiken mit Hilfe qualitativer und qualitativ-quantitativer Verfahren

Dossier / Travail de Séminaire , 2003 , 21 Pages , Note: 2,7

Autor:in: Alexander Barta (Auteur)

Economie politique - Statistiques et Méthodes
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die Länderrisiko-Analyse untersucht mögliche Zahlungsstörungen eines Landes gegenüber dem Ausland, welche in Form von Zahlungsunfähigkeit und/oder Zahlungsunwilligkeit hervorgerufen werden können. Zahlungsunfähigkeit tritt auf, wenn ein Land aus ökonomischen Gründen seinen Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen kann. Zahlungsunwilligkeit liegt vor, wenn zwar unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten ein Land seinen Zahlungsverpflichtungen nachkommen kann, aber der politische Wille dazu nicht gegeben ist. Die Evaluierung von Länderrisiken erfolgt zum einen mittels direkter Methoden, wobei beobachtbare Risikoursachen untersucht werden, und mittels indirekter Methoden, bei denen am Markt beobachtbare Risikoauswirkungen untersucht werden. Ziel der Länderrisikoanalyse ist deshalb die Beurteilung des gegenwärtigen Risikopotentials sowie die laufzeitkonforme mittel- bis längerfristige Prognose der Entwicklung der Kreditrückzahlungsfähigkeit und Kreditrückzahlungswilligkeit des Schuldnerlandes. Das Ziel des Einsatzes des Instrumentariums der Länderrisikoanalyse ist die Optimierung der Prognosewahrscheinlichkeit und die Minimierung des Informationsdefizits.

Themenstellung und Zielsetzung dieser Arbeit:

Mit dieser Arbeit soll ein möglichst umfassender Überblick über die qualitativen und qualitativ-quantitativen Verfahren zur Bestimmung von Länderrisiken gegeben werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Themenstellung und Zielsetzung dieser Arbeit

2 Theoretische Grundlagen des Länderrisikos

2.1 Definition und Abgrenzung des Länderrisikos

2.2 Komponenten des Länderrisikos

2.2.1 Wirtschaftliches Länderrisiko

2.2.1.1 Binnenwirtschaftliche Indikatoren

2.2.1.2 Außenwirtschaftliche Indikatoren

2.2.2 Politisches Länderrisiko

2.2.2.1 Innenpolitische Risikoindikatoren

2.2.2.2 Außenpolitische Risikoindikatoren

2.2.3 Ländergruppenrisiko

2.3 Probleme bei der Beurteilung von Länderrisiken

2.3.1 Informationsproblematik

2.3.2 Prognoseproblematik

3 Verfahren zur Beurteilung von Länderrisiken

3.1 Anforderungen an die Verfahren

3.2 Qualitative Verfahren

3.2.1 Unstrukturiert qualitative Verfahren

3.2.2 Strukturiert qualitative Verfahren

3.2.3 Checklistenverfahren

3.3 Quantitative Verfahren

3.3.1 Scoring-Verfahren (Ratings)

3.4 Kombiniert qualitativ-quantitative Verfahren

3.4.1 Scoring-Verfahren als qualitativ-quantitative Verfahren

3.4.2 Szenario-Analysen

3.4.2.1 Cross-Impact-Analysen

3.4.3 Politische Stabilitätsanalyse von Booz, Allen & Hamilton

4 Ergebnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Seminararbeit verfolgt das Ziel, einen umfassenden Überblick über die gängigen qualitativen sowie qualitativ-quantitativen Methoden zur Bestimmung und Beurteilung von Länderrisiken zu geben und deren jeweilige Anwendbarkeit zu kritisch hinterfragen.

  • Grundlagen und Definitionen des Länderrisikos
  • Differenzierung in wirtschaftliche und politische Risikokomponenten
  • Herausforderungen bei der Informationsbeschaffung und Prognoseerstellung
  • Analyse qualitativer Verfahren wie Länderberichte und Checklisten
  • Untersuchung quantitativer Scoring-Modelle und Rating-Systeme
  • Kombinierte Ansätze wie Szenario-Analysen und Cross-Impact-Verfahren

Auszug aus dem Buch

2.1 Definition und Abgrenzung des Länderrisikos

Unter „Risiko“ versteht man die Möglichkeit, daß die tatsächliche Realisierung eines Ereignisses von dem erwarteten Ereignis abweicht. Diese Abweichungen können positiv und negativ sein, wobei in der Praxis eine einseitige Betrachtung der ungünstigen Abweichungen üblich ist. Darüber hinaus wird es auch entscheidungsbezogen als Möglichkeit einer Fehlentscheidung, verlustbezogen als Gefahr des Vermögensverlustes oder zielorientiert als Gefahr der Nichterfüllung eines angestrebten Zieles interpretiert. Allgemein wird unter dem Begriff „Länderrisiko“ „die Summe aller jener Risiken verstanden, die aus der Gewährung grenzüberschreitender Kredite entstehen.

Unter Länderrisiko wird sowohl das Transferrisiko eines Schuldners als auch das hoheitliche Risiko verstanden. Dabei steht das Transferrisiko für die Gefahr, daß eine Zahlung durch einen Schuldner trotz Zahlungswilligkeit und Zahlungsfähigkeit in eigener Währung, durch Devisenbewirtschaftungsmaßnahmen des Staates, ganz oder teilweise unmöglich werden. Damit kann man sagen, daß dieses Risiko nicht im Verantwortungsbereich eines Privatschuldners liegt. Somit wird das Bonitätsrisiko des Schuldners, welches aus Termin- und Ausfallrisiko besteht, durch das Länderrisiko überlagert. Ist der Schuldner jedoch eine staatliche Stelle gehen das Bonitätsrisiko und das Länderrisiko ineinander über und werden als Hoheitsrisiko (sovereign risk) bezeichnet.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik von Zahlungsstörungen eines Staates gegenüber dem Ausland ein und definiert das übergeordnete Ziel der Länderrisikoanalyse.

2 Theoretische Grundlagen des Länderrisikos: In diesem Kapitel werden der Begriff des Länderrisikos sowie dessen zentrale Komponenten, insbesondere das wirtschaftliche und politische Risiko, detailliert erörtert.

3 Verfahren zur Beurteilung von Länderrisiken: Hier erfolgt eine systematische Darstellung und kritische Analyse verschiedener qualitativer, quantitativer und kombinierter Verfahren zur Risikobewertung.

4 Ergebnis: Das abschließende Kapitel fasst die Erkenntnisse zusammen und stellt fest, dass es kein ideales Verfahren gibt, da Prognosen über Länderrisiken stets mit Unsicherheiten behaftet bleiben.

Schlüsselwörter

Länderrisiko, Transferrisiko, Bonitätsrisiko, Wirtschaftliches Risiko, Politisches Risiko, Länderberichte, Scoring-Verfahren, Rating, Szenario-Analyse, Cross-Impact-Analyse, Prognoseproblematik, Zahlungsfähigkeit, Kapitalbildung, Risikobewertung, Finanzkrisen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Analyse und Bewertung von Risiken, die bei grenzüberschreitenden Kreditgeschäften im Zusammenhang mit einem bestimmten Land entstehen können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die theoretische Fundierung des Länderrisikobegriffs, die Unterscheidung zwischen ökonomischen und politischen Faktoren sowie die methodische Herangehensweise an die Risikobeurteilung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel ist es, einen Überblick über qualitative und qualitativ-quantitative Methoden zur Bestimmung von Länderrisiken zu bieten, um Investoren und Banken bei der Entscheidungsfindung zu unterstützen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es werden verschiedene Bewertungsinstrumente untersucht, darunter unstrukturierte und strukturierte qualitative Berichte, quantitative Scoring-Modelle, Szenario-Analysen sowie Cross-Impact-Analysen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in die Risikokomponenten und einen umfangreichen Analyseteil, der die Vor- und Nachteile sowie die Anwendbarkeit verschiedener Bewertungsmethoden vergleicht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Länderrisiko, Transferrisiko, Scoring, politisches Risiko, ökonomische Indikatoren und Szenario-Analyse.

Was unterscheidet das wirtschaftliche vom politischen Länderrisiko?

Das wirtschaftliche Risiko bezieht sich auf die Fähigkeit eines Staates, seinen finanziellen Verpflichtungen aufgrund ökonomischer Faktoren nachzukommen, während das politische Risiko Handlungen oder Entscheidungen der Regierung umfasst, die Zahlungen verhindern können.

Warum gibt es laut Autor kein "Idealverfahren" für die Risikobeurteilung?

Der Autor argumentiert, dass aufgrund der inhärenten Prognoseunsicherheit und der Komplexität globaler wirtschaftlicher Prozesse kein Modell in der Lage ist, "hellseherische" und vollkommen exakte Ergebnisse zu liefern.

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Résumé des informations

Titre
Bestimmung von Länderrisiken mit Hilfe qualitativer und qualitativ-quantitativer Verfahren
Université
Dresden Technical University  (Lehrstuhl für Geld, Kredit und Währung)
Note
2,7
Auteur
Alexander Barta (Auteur)
Année de publication
2003
Pages
21
N° de catalogue
V169220
ISBN (ebook)
9783640874347
ISBN (Livre)
9783640874002
Langue
allemand
mots-clé
Länderrisiko qualitative Verfahren quantitative Verfahren Volkswirtschaftslehre
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GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Alexander Barta (Auteur), 2003, Bestimmung von Länderrisiken mit Hilfe qualitativer und qualitativ-quantitativer Verfahren, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/169220
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