Wahnsinn im Spiegel eines Romantikers

Ein formtheoretischer Versuch über die Rezeption des Wahnsinns in Ludwig Tiecks "Der blonde Eckbert"


Hausarbeit (Hauptseminar), 2011

21 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Gliederung:

1. Einleitung

2. siugoAoYia - eine kleine Begriffsgeschichte
2.1 Wahnsinn im 16. und 17. Jahrhundert
2.2 Wahnsinn im 18. und 19. Jahrhundert

3. Die Theorie des Wunderbaren
3.1 „Der blonde Eckbert“ - vom Ende des Anfangs

4. Conclusio: Wahnsinn im Spiegel eines Romantikers

Bibliographie

Abkurzungen:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

„Ja! Ja! Riefsie mit verzerrtem Antlitz und fast lachend, Krankheit, Wahnsinn ist Euch Menschen alles, was nicht mit Euren feinen Rechnungen stimmt“[1]

1. Einleitimg

Als junger Schriftsteller erforschte Ludwig Tieck den Wahnsinn und ubersetzte die von ihm interpretierten Formen und Ausdrucke des Wahnsinns in sein literarisches Konzept des „Wunderbaren“. Dieses Konzept wurde fur Tieck zu einem Hand-Werkzeug seiner schiiftstellerischen Tatigkeit und ist damit ein fur uns nachvollziehbar struktureller und inhaltlicher Bestandteil aller seiner - fruhen wie spaten - Schriften.

Zur Rezeption des Wahnsinns griff Tieck uber seine Zeit hinaus - zuruck - auf dessen Darstellungsformen in der Renaissance. Er fand was er suchte uberwiegend in den Komodien und Tragodien Shakespeares, aber auch bei Boccaccio und Cervantes. Inwiefern dieses Studium eines zur Selbstidentifikation bzw. zur Authentifizierung des „Autoren und Menschen Tieck“ uber die durch ihn untersuchten Texte war, muss Spekulation bleiben. Trotzdem darf gesagt sein, verweist das Studium des Wahnsinns auf offene Bedarfsstellen in der Lebensphilosophie Tiecks, wie sie ebenso aus seiner spateren Auseinandersetzung mit Literatur, Geschichte und ontologischen Uberlegungen heraus deutlich werden.[2] [3]

Dieser Hinweis ist wichtig. Der Experimentcharakter der anfanglichen Untersuchungen und der darauf folgenden literarischen Praxis Tiecks, wie etwa in ,,Der blonde Eckbert“3 relativieren die vorgenannte Spekulation und ermoglichen verschiedene Thesen: dass Tieck eine Tur geoffnet hatte, die ihm gestattete, mehr, als bloE eine Handwerkstechnik fur seine Schriftstellerei zu entdecken. Er erschloss sich eine literarisch handhabbare Form fur den Wahnsinn, die ihm gestattete, das Wesen und die Entwicklung - das „Wie“ des Vorhandenseins des Wahnsinns - der Vergangenheit in der Kultur seiner Gegenwart zu spiegeln, indem er den historischen Wahnsinn innerhalb der von ihm untersuchten Literatur mit dem Wissen vom gegenwartigen verifizierte bzw. verglich. Dieser Vergleich des einen Wahnsinns mit dem anderen ist aus heutiger Sicht eine zugleich geschichts- und literaturwissenschaftliche Leistung. Durch seine Quellenforschung und ein methodisches und vergleichendes Vorgehen erschloss sich Tieck sukzessive eine historisch gewordene „Gegenwart“ - die Vergangenheit der Renaissance - und deren „uberliefertes“, kulturelles Wissen vom Wahnsinn. Es war aber durch seine Untersuchung und Bearbeitung nicht langer dasselbe Wissen, sondern ein dem entfernt ahnelndes - ein transformiertes Wissen geworden. Diese Transformationsleistung Tiecks von „Wissen zu Wissen“ in die Form literarischer Texte ist pervormativ, denn das ,,Gegenwartsliteratur“ gewordene „alte kulturelle Wissen“ vom Wahnsinn eroffnet dem Rezipienten stetig und gleichzeitig, aber auch transformiert, das Alte. Oder allgemein gesagt: das Uterarische Jetzt eroffnet die Rede vom Gestern in sich uber eine neue Form und Darstellung. Es ist performatives und transformiertes kulturelles Wissen in Einem.

Die Transformationsleistung Tiecks verweist auEerdem auf einen weiteren Wirkungsaspekt, die sein Konzept auf die Kultur ausstrahlte. Seine Rezeption und Werk fanden ihren Weg uber die Publikation in die gesellschaftliche Offentlichkeit Dort wurden sie Gegenstand politischer Diskussionen und Auseinandersetzungen - wie beispielsweise uber die Jungdeutschen. Der politische Charakter Tiecks Arbeit spricht deutlich vor allem aus seinen gereiften, spateren Werken, wie dem „Hexen-Sabbath “.

Um sich nun Tiecks Wissen, seiner Transformationsleistung und Darstellung des Wahnsinns in seinen Werken annahern zu konnen, ist es vorab notig sich zu fragen, wie er sich das „Wie“ des Vorhandenseins des alten und des ihm gegenwartigen Wahnsinns beantwortet hat.

Tieck spielte mit der Substanz des kulturellen Bewusstseins und Wissens seiner Gegenwart und reintegrierte in Folge seiner Interpretation der literarischen Vergangenheit den Wahnsinn in sein schriftstellerisches Schaffen und Werk. Er erfand das Wunderbare. Er reintegrierte den vergangenen Wahnsinn, der in Folge der kulturellen Entwicklung und eines epistemologischen Bruches im 17./18. Jahrhundert von der burgerlichen Vernunft stigmatisiert - pathologisiert und ausgegrenzt - worden war in einer neuen literarischen Form. Es gelang ihm in einer, uber seine Zeit hinaus weisenden Arbeit, die trotz allem „Kind seiner Zeit“ geblieben ist, einen dreifach gegliederten Entwurf vom Wahnsinn zu entwickeln, dem er uber die romantische Literatur einen Platz in der burgerlichen Kultur schuf und sicherte.[4]

2. ExupoAoYia - eine kleine Begriffsgeschichte

Das Substantiv Wahnsinn[5] mit der ihm ab dem 18. Jahrhundert eigenen Bedeutung als Ausdruck fur eine „Geisteskrankheit“ ist nach Kobler ein Ruckgriff des 18. Jahrhunderts auf das Adjektiv wahnsinnig, das bereits im 15. Jahrhundert nachweisbar ist.[6] Entwickelt hat es sich aus dem Adjektiv wahnwitzig, das auf das althochdeutsche wanwizzi zuruckgeht. Dabei meint das althochdeutsche Wortchen wan fur sich allein Jeer, mangelhaft“.[7] So gelesen bedeutet Wahnsinn leer von Verstand sein oder einen Mangel an Verstand zu haben. Neben dem Adjektiv wan existiert das Substantiv Wahn, stammend vom ahd. Wan: ,,Hoffnung, Glaube, Erwartung “[8] Beider Bedeutungen sind sprachgeschichtlich zusammengefallen und haben sich in ihrer jeweiligen Bedeutungen vermischt: der Wahn wird zur falschen, eingebildeten Hoffnung, zur Krankheit - zu einer Fehlfunktion der Vernunft bzw. zu einem „ Gebrechen des gestorten Kopfes “[9]

Bereits im fruhen 18. Jahrhundert war Wahnsinn aber nicht langer nur ein Synonym fur „Geisteskrankheit“, sondern zugleich fur Unvernunft. Damit war aber nicht Wahnsinn als das Gegenteil von Vernunft gemeint, sondern als ein Sammelbecken fur alles das, was eben unvernunftig bzw. Nicht- Vernunft und damit zugleich Nichts oder Nicht-Seiendes war.[10] Beide Begriffe, Wahnsinn und Vernunft, sind insofern als Kollektivsingulare zu verstehen: Wahnsinn stand fur kulturelle Unwerte, Vernunft fur kulturelle Werte. Wahnsinn war das MaE, mit dem das kulturelle Bewusstsein seine ,, eigene MaElosigkeit“ angab.[11] Und es war das, was die abendlandische Kultur insgesamt von sich zuruckwies; das, von dem sie aufgeklart zu sagen begann, dass es fur sie auEerhalb lage - unmittelbar an und hinter den Grenze ihrer Vernunftfahigkeit, deren WertemaEstabe, Moral und Ethik.[12] Das alles bedeutete und war jetzt Wahnsinn. Auf die Frage, inwiefern sich diese Praxis des Ausgrenzens von Andersartigkeit im kulturellen Wissen und Bewusstsein etwa unserer heutigen Kultur gehalten, oder verandert hat, kann an dieser Stelle nur verwiesen werden.

2.1 Wahnsinn im 16. und 17. Jahrhundert

„Der Wahnsinn wird eine Bezugsform der Vernunft [„.]“[13] Genauer gesagt: er wird schleichend zu ihrem Antagonismus. Das ist die wesentliche und bewusste Erkenntnis in Bezug auf die sich entwickelnde Erfahrung und Einordnung von Wahnsinn in den kulturellen Diskurs der Gesellschaft des 16. und 17. Jahrhunderts. Der Mensch denkt sich zunehmend als MaE aller Dinge und stellt demgegenuber die MaElosigkeit des Wahns.[14] Die Erkenntnismoglichkeit des Menschen ist jedoch durch den Tod begrenzt und dieser Schnitt des Todes durch das Leben zeitigt das Wissen, dass es letztlich nur dem Geist gelingen kann, zu Gott zu gelangen.[15] Der Wahnsinn ist Teil und Schatten dieses leuchtenden Geistes, der Vernunft - die Antwort auf die durch sie aufsteigenden Fragen des Menschen „an sich selbst“, jedoch mehr als nur eine antwortende Spiegelung. Wahnsinn „ [...] ist auch die vollstandige Hingabe an den dunklen Widen Gottes, ist auch jene Suche, deren Endpunkt man nicht kennt, und dies alles sind alte, den Mystikem vertraute Themen.“[16] Der Wahnsinn wird von der Vernunft in den Bereich des Okkulten gedacht, ins Mystische verschoben, ubersinnlich.[17]

Es entwickelt sich ein Ringen zweier komplementarer Gegensatze und dieses Ringen ist wesentlich und notwendig und bezeichnend fur die Kultur der Renaissance. Der Vernunft ist es moglich, die Weisheit Gottes zu schauen, Licht in die verworfene Existenz des Menschen zu werfen und den steinigen Weg zu Gott uberhaupt erst auffindbar und beschreitbar zu machen. Teil der Weisheit und Erlosung suchenden Vernunft ist aber immer zugleich der Schatten des Gottlichen.[18] Dieser Schatten ist der Wahnsinn. Und die Vernunft ist das Ringen des Lichtes mit der wahnsinnigen bzw. wahnsinnig machenden totalen Vernunft Gottes - Licht und Schatten zugleich.

Die Einsicht in Gott kann nie vollstandig errungen werden. Wahnsinn ist die Wechselseite der Vemunft auf dem Weg zur Erlosung: eine unmoglich wegzudenkende Qual und doch auch Trost. Gottliche Vernunft und der menschliche Wahnsinn sind komplementar und umkehrbar[19]: sie bestatigen einer das andere und schlieEen sich gleichzeitig aus. Der Mensch in der Renaissance spielt mit dieser Ambiguitat in der Gewissheit, weil sie ihm als eine Art ,,notigender Bescheidenheit“ Einsicht in die gottliche Vernunft schenkt und deren unuberwindbare Grenzen aufzeigt.

Wahnsinn kommt von auEen. Er wird integriert in ein Spiel der Vernunft, die etwas zutiefst Inneres ist, im Umgang mit sich selbst. Der Wahnsinn spiegelt ihre samtlichen Schwachen, Starken und Grunde der Legitimation.[20] Die Erkenntnis, den Wahnsinn als „Unvernunft abzulehnen, die das Zeichen der Lebensbedingungen selbst ist, heiftt, sich daran hindern, jemals vernunftig von der eigenen Vernunft Gebrauch“[21] machen zu konnen. Wer sich also dieser Unvemunft stellt, begibt sich auf den Weg der Weisheit und Erlosung in Gott.

Die Vernunft wird sich uber das Spiel „ seiner [des Wahnsinns als ihrem komplementaren Gegensatz] bewusst und kann ihn einordnen. “[22] Von diesem Punkt an ist sie die Siegerin und hat den sich zur Kulturgewohnheit entwickelnden, spielerischen Umgang mit dem Wahnsinn erlernt. Sie integriert diese Praxis, der Wahnsinn wird zum Mythos. Tatsachlich gewonnen ist eine umfassende Selbstversicherung und Selbstkontrolle der Vernunft und ihrer WertmaEstabe, die es aber ohne den Wahnsinn gar nicht gabe. In der Literatur des 16. und 17. Jahrhunderts ist dieser spielerische und integrative kulturelle Umgang abzulesen, die ,,sich suchende Vernunft zu zahmen, die Anwesenheit des Wahnsinns “[23] in sich aufzunehmen, um ihn so zu besiegen. Drei Formen des Wahnsinns werden in der Literatur am haufigsten abgebildet: Der GroEenwahn, wie exemplarisch im Don Quichotte, der Wahn der gerechten Strafe, wie etwa in Macbeth und der Wahnsinn der verzweifelten Leidenschaft, wie im Konig Lear Shakespeares.[24] Der Mensch des 16. und 17. Jahrhunderts war bemuht, sich seine AuEen- und Innenerfahrung in der ihm von Gott gegebenen Welt und deren Ambivalenz begreiflich zu machen. Das Spiel der Vernunft in Antwort auf die enge Reziprozitat zwischen sich und dem Wahnsinn war der Versuch, Erfahrungen in eine allgemeingultige Form entsprechend dem kulturellen Wissen und Denken umzuwerten. In letzter Konsequenz bedeutete das den Sieg der Vernunft uber den Wahnsinn - durch dessen EinschlieEung bzw. Integration. Der Weg zur gottlichen Weisheit und Erlosung war gefunden. Ausdrucke fur dieses Bemuhen finden sich in den Anschauungen der Theologen, Mystiker, Staatstheoretiker, Philosophen und in der Literatur: in Shakespeares oder Cervantes Werken zeigt sich die spielerisch-literarische Meisterung der Ambiguitat des kulturellen Bewusstseins. Die Umwertung der Erfahrung mit dem Wahnsinn wird in asthetischen Formen der Vernunft moralisiert und ethisiert - gehandhabt und handhabbar gemacht in Einem. Der Mensch erfahrt die lebendige Kraft des Wahnsinns und entwickelt eine kulturelle Praxis, die sich in literarisch transformiertem Wissen konkretisiert.

Das kulturelle Wissen des 16. und 17. Jahrhunderts verweist auf ein komplexes kulturelles Phanomen im Umgang mit dem Wahnsinn: auf die Transformation traditioneller kultureller Erfahrung bzw. kulturellen Wissens - eines Wissensbewusstseins in eine verspielte, facettenreiche Taxonomie von Moral und Ethik zu Zwecken der religiosen Erhebung des Menschen auf den uneinsehbaren Pfad Gottes.

[...]


[1] Tieck, Ludwig: Hexen-Sabbath. Stuttgart 2007, S. 63

[2] Vgl. Tieck, Ludwig. Uber das Erhabene. In: Holter, Achim [Hrsg.]: Ludwig Tieck. Schriften 1789-1794. Frankfurt a. Main 1991. Bd. 1, S. 637f.

[3] Ich mochte die Definition von „Der blonde Eckbert“ als einer Novelle vorschlagen, die Schlaffer zwar anspricht, jedoch eher der Romandefinition anhaften bleibt. (siehe Schlaffer, Heinz: Roman und Marchen. Ein formtheoretischer Versuch uber Tiecks „Blonden Eckbert“. In: Kreuzer, H. [Hrsg.]: Gattungsgeschichte und Gesellschaftsgeschichte. Stuttgart 1969. S. 236-251, hier Seite 241)

[4] Fur den Nachweis werde ich ,,Der blonde Eckbert“ eingehender untersuchen, dessen Struktur mir aufgrund seines Experimentcharakters fur die Untersuchung am geeignetsten erscheint.

[5] Bereits Platon unterschied im „Phaidros“ zwei unterschiedliche Arten von Wahnsinn: den durch menschliche Krankheit und den durch gottliche Gabe verursachten. (vgl. Platon: Phaidros oder Vom Schonen. Stuttgart 1986)

[6] Kobler: Etymologisches Worterbuch. Gottingen 1995, S. 3 bzw. vgl. HWPh. Gottingen 1980. Bd. 12, S. 36 und S. 48515

[7] Ebd. S. 3

[8] Mildenberger, Jorn: Anton Trutmanns 'Arzneibuch'. Wurzburg 1997. Bd. 5, Teil III, S. 2229 bzw. vgl. Lexer 1992, S. 307 und S. 488

[9] Kant Immanuel: KritikderUrteilskraft. Frankfurt a. Main. 1974. Bd. 10, S. 264

[10] Vgl. FuEnote 26

[11] Foucault, Michel: Wahnsinn und Gesellschaft. Frankfurt a. Main 1969, S. 9

[12] Ebd. S. 13

[13] Ebd. S. 51

[14] Die sich in dementsprechenden Formulierungen wiederfindet: der Wahnsinnige ist „rasend“, ,,tobt unkontrolliert", ist ,,wie von Sinnen.“ (vgl. HWPh 1980, Bd. 5, S. 714)

[15] Schneider, Dieter: Johannes Calvin. Reformator fur ein Leben im Glauben. Giefien 2009, S. 22

[16] Foucault 1969, S. 51. Dieser Punkt bzw. diese Darstellungsform des „Wahnsinns“ ist im „Hexen-Sabbat“ Tiecks sehr auffallig und wird darin zu einem Geschutz zur politischen und kulturellen Kritik aufgefahren.

[17] occultus (lat.) ist gleichbedeutend mit dunkel, verborgen, verschleiert, verdeckt. Etwas anderes tut die Vernunft auch nicht, sie verschleiert den Wahnsinn als etwas, dass in ihrem Sinne un-sinnig ist, verbirgt ihn im Dunklen, womit sie ihn verdeckt. Ein anderes Wort fur diesen Vorgang lautet: Okkultation.

[18] Analog zum Sachverhalt finden sich auch in der Gegenwart Tiecks ganz ahlich klingende Diskussionen. Vgl. Tieck, Ludwig: DerHexensabbat. Novelle. Stuttgart 1988, S. 329f. (im Nachwort von Walter Munz)

[19] Foucault 1969, S. 54

[20] Ebd. S. 55

[21] Ebd. S. 55

[22] Ebd. S. 56f.

[23] Ebd. S. 58. Beispiele finden sich bei: Cervantes, Shakespeare, Scudery, Rotrou, Boccaccio

[24] Ebd. S. 61. „Bei Cervantes oder Shakespeare nimmt der Wahnsinn stets eine extreme Stelle in dem Sinne ein, daE er ohne Ausweg ist; nichts bringt ihn jemals zur Wahrheit oder Vernunft zuruck. “

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten

Details

Titel
Wahnsinn im Spiegel eines Romantikers
Untertitel
Ein formtheoretischer Versuch über die Rezeption des Wahnsinns in Ludwig Tiecks "Der blonde Eckbert"
Hochschule
Humboldt-Universität zu Berlin  (Deutsche Literatur)
Veranstaltung
Die Innvoationen des Ludwig Tieck
Note
1,0
Autor
Jahr
2011
Seiten
21
Katalognummer
V169259
ISBN (eBook)
9783640874989
ISBN (Buch)
9783640875245
Dateigröße
492 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Schlagworte
Wahnsinn, Romantik, Ludwig Tieck, Tieck, Foucault, Psychologie, Novelle, Märchen, Shakespeare, Cervantes, Boccaccio
Arbeit zitieren
Michael Bolz (Autor), 2011, Wahnsinn im Spiegel eines Romantikers, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/169259

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