In dieser Hausarbeit soll der Versuch unternommen werden, einen diskursanalytischen Vergleich der beiden Erzählungen "Der Einsiedler Serapion" und "Der Sandmann" von E. T. A. Hoffmann vorzunehmen.
Dafür werden einzelne Textstellen herangezogen, die nach ausgewählten Motiven und Überlegungen von Michel Foucault untersucht werden.
Aufgrund der knappen Rahmenbedingungen dieser Hausarbeit kann keine vollständige Darlegung der Theorien Foucaults gewährleistet werden, weshalb zunächst der Inhalt der zwei Erzählungen knapp zusammengefasst wird, um daraufhin die einzelnen ausgewählten Motive zu erläutern. Da in dieser Hausarbeit das Ziel einer möglichst ertragreichen Interpretation verfolgt wird, gibt Kapitel 4 eine tabellarische Übersicht über die ausgewählten Motive. Im Anhang wird diese um die dazugehörigen Textstellen ergänzt, da im Hauptteil lediglich die zentralen Erkenntnisse und Interpretationsansätze ausformuliert werden sollen. Während die Ideen aus dem Werk Wahnsinn und Gesellschaft (Foucault) und Überwachen und Strafen (Foucault) rahmend für diese Hausarbeit sind, wird auch auf die Sichtbarkeit, welche eng mit der Idee von Berthams Panoptikums verknüpft ist und die Disziplinarmacht eingegangen.
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- Emilia Klein (Autor), 2020, Ein diskursanalytischer Vergleich der Erzählungen "Der Einsiedler Serapion" und "Der Sandmann" von E.T.A. Hoffmann, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1692714