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Grundprinzip der Valenzgrammatik - Verbvalenz

Título: Grundprinzip der Valenzgrammatik - Verbvalenz

Trabajo Escrito , 2010 , 16 Páginas , Calificación: 2,3

Autor:in: Stephan Daub (Autor)

Filología alemana - Lingüística
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Im Vordergrund der Valenzgrammatik steht die Valenz des Verbs (Verbvalenz). Gerade im Bereich ‚DaF – Deutsch als Fremdsprache‘ kann man die Verbvalenz sinnvoll einsetzen. Anhand von Beispielen wird erläutert, mit wie vielen Leerstellen man ein Verb besetzen muss, damit der Satz grammatikalisch korrekt ist. Da die jeweiligen Grammatiken von Land zu Land unterschiedlich sind, ist es für Nichtmuttersprachler immer schwierig, in einem grammatikalisch korrekten Deutsch zu sprechen. Die Valenzgrammatik versucht dieses Problem mittels eines kategorisierten Systems zu mindern.

Im Folgenden soll das Grundprinzip der Verbvalenz geschildert und anhand von Beispielen verdeutlicht werden. In einem ersten Schritt steht die Frage nach dem Begriff ‚Valenz‘. Hier findet sich bereits eine Vielzahl an Definitionen. Im zweiten Schritt werden die drei großen Untersuchungsbereiche der Verbvalenz ausführlich geschildert: Quantitative Valenz, qualitative Valenz und selektionale Valenz.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition und Begriff ‚Valenz‘

3. Quantitative Valenz

3.1. Unterscheidung: Ergänzung und Angabe

3.2. Komplemente

4. Qualitative Valenz

4.1. Ergänzungen

4.2. Alternative Anschlüsse

5. Selektionale Valenz

6. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, das Grundprinzip der Verbvalenz in der germanistischen Sprachwissenschaft zu erläutern und ihre praktische Relevanz, insbesondere im Bereich Deutsch als Fremdsprache, aufzuzeigen. Dabei wird systematisch analysiert, wie Verben als Satzmittelpunkt bestimmte Leerstellen eröffnen und durch welche grammatikalischen und semantischen Kriterien diese besetzt werden.

  • Grundlagen und Definitionen des Valenzbegriffs
  • Unterscheidung zwischen Ergänzungen (Komplementen) und Angaben (Supplementen)
  • Quantitative Valenz: Wertigkeit von Verben
  • Qualitative Valenz: formale Eigenschaften und Kasusforderungen
  • Selektionale Valenz: semantische Rollen und inhaltliche Besetzungsbedingungen

Auszug aus dem Buch

3.2. Komplemente

Ein erster wichtiger Aspekt für den Satzbau ist nun, „wie viele Komplemente das jeweilige Prädikat fordert.“ (Heringer 1989: 115). Grundsätzlich kann ein Prädikat 0 bis n Leerstellen eröffnen. Die Regelfälle liegen allerdings bei ein-, zwei- und dreiwertigen Verben.

Nullwertige (avalente) Verben findet man häufig in Ausrufen (Imperativ):

Beispiel: ;Komm!‘

Hier wird kein Komplement gefordert. Steht der Ausruf ,Komm!‘ alleine, so ist er grammatikalisch korrekt. Supplemente lassen sich natürlich wahlweise hinzufügen, sind aber nicht zwingend notwendig (‚Komm Ina!‘).

Einwertige (monovalente) Verben fordern ein Subjekt, damit ihr Sinn erschlossen werden kann (Eisenberg 1989: 75):

Beispiel: ‚Das Mädchen spielt.‘

Das Prädikat ‚spielen‘ gibt hierbei an, wer (das Mädchen) spielt. Liest man das Verb ‚spielt‘ alleine, so fragt man direkt nach der handelnden Person (Aktant). Für die Sinnerschließung des Satzes ist das Subjekt unerlässlich. Auch hier lässt sich wieder ein Supplement hinzufügen (‚Das Mädchen spielt im Sandkasten.‘). Dies ist allerdings nicht zwingend erforderlich.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Bedeutung der Valenzgrammatik für den DaF-Unterricht und Vorstellung der drei Untersuchungsbereiche.

2. Definition und Begriff ‚Valenz‘: Herleitung des Begriffs aus Chemie, Psychologie und Ökologie sowie Übertragung in die germanistische Linguistik.

3. Quantitative Valenz: Analyse der Anzahl der Leerstellen eines Prädikats und Differenzierung zwischen Komplementen und Supplementen.

4. Qualitative Valenz: Untersuchung der formalen Eigenschaften, insbesondere der Kasusforderungen, die ein Verb an seine Ergänzungen stellt.

5. Selektionale Valenz: Betrachtung der inhaltlichen Ebene und der semantischen Rollen, die ein Verb für seine Leerstellen vorgibt.

6. Schluss: Synthese der Untersuchungsergebnisse und Fazit zur wechselseitigen Abhängigkeit der drei Valenzbereiche.

Schlüsselwörter

Verbvalenz, Valenzgrammatik, Quantitative Valenz, Qualitative Valenz, Selektionale Valenz, Komplemente, Supplemente, Kasus, Ergänzungen, Semantische Rollen, DaF, Prädikat, Rektion, Sprachwissenschaft, Grammatik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit grundlegend?

Die Arbeit behandelt das linguistische Konzept der Verbvalenz und erklärt, wie Verben den Satzbau strukturieren, indem sie bestimmte Leerstellen fordern.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Arbeit gliedert sich in die quantitative, qualitative und selektionale Valenz, um die Anzahl, Form und den semantischen Gehalt von Satzgliedern zu untersuchen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, das komplexe System der Verbvalenz anhand von Beispielen verständlich zu machen und dessen Nutzen für ein grammatikalisch korrektes Sprachverständnis darzulegen.

Welche wissenschaftliche Methode wird angewendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf Literaturrecherche basiert und linguistische Konzepte anhand von konkreten Beispielsätzen illustriert.

Was steht im Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Beschreibung der drei Valenzaspekte: Wertigkeit der Verben, formale Anforderungen (Kasus) und inhaltliche Besetzungsbedingungen.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Zentrale Begriffe sind Valenz, Komplemente, Ergänzungen, Selektion und die semantische Rollenzuweisung.

Wie unterscheidet der Autor zwischen Ergänzung und Angabe?

Ergänzungen (Komplemente) sind für die grammatikalische Korrektheit eines Satzes zwingend erforderlich, während Angaben (Supplemente) fakultative Elemente sind, die weggelassen werden können.

Warum ist die selektionale Valenz schwerer zu bestimmen als andere Aspekte?

Da semantische Rollen nicht immer trennscharf sind und ein Satzglied oft mehrere Interpretationsmöglichkeiten bietet, ist die Zuordnung in der selektionalen Valenz oft weniger eindeutig.

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Detalles

Título
Grundprinzip der Valenzgrammatik - Verbvalenz
Universidad
University of Trier
Calificación
2,3
Autor
Stephan Daub (Autor)
Año de publicación
2010
Páginas
16
No. de catálogo
V169425
ISBN (Ebook)
9783640878079
ISBN (Libro)
9783640878680
Idioma
Alemán
Etiqueta
Valenz Valenzgrammatik Verb Quantitative Valenz Qualitative Valenz Selektionale Valenz
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Stephan Daub (Autor), 2010, Grundprinzip der Valenzgrammatik - Verbvalenz, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/169425
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