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Angelika Kauffmann - Die Schweizer Porträtmalerin

Título: Angelika Kauffmann - Die Schweizer Porträtmalerin

Libro Especializado , 2011 , 35 Páginas

Autor:in: Ernst Probst (Autor)

Arte - Pintura
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Zu den berühmtesten Porträt- und Historienmalerinnen des 18. Jahrhunderts zählte die aus der Schweiz stammende Künstlerin Angelika Kauffmann (1741–1807). Ihre Porträtkunst wurde von englischen Malern beeinflusst. Bei der Wahl ihrer historischen Motive bevorzugte sie Themen aus der Antike und zeitgenössischen Literatur. Der deutsche Theologe und Dichter Johann Gottfried Herder (1744–1803) lobte sie mit den Worten: „Bei aller demütigen Engelsklarheit und Unschuld ist sie vielleicht die kultivierteste Frau in Europa“.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Angelika Kauffmann. Die Schweizer Porträtmalerin

Zielsetzung & Themen

Dieses Werk bietet eine biographische Darstellung der berühmten Schweizer Porträt- und Historienmalerin Angelika Kauffmann (1741–1807), wobei der Fokus insbesondere auf ihren künstlerischen Werdegängen in der Schweiz, Italien und England liegt. Die Arbeit zeichnet die Stationen ihres Lebens, ihre familiäre Prägung, ihre Ausbildung sowie ihre erfolgreiche Etablierung in den europäischen Künstlerkreisen des 18. Jahrhunderts nach.

  • Kindheit und frühe künstlerische Ausbildung am Comer See
  • Aufenthalte und Erfolge in Italien (Rom, Neapel, Mailand)
  • Künstlerisches Wirken in England und die Gründung der „Royal Academy of Arts“
  • Einflüsse zeitgenössischer Künstler und Gelehrter wie Winckelmann und Goethe
  • Die Ehe mit Antonio Zucchi und der späte Lebensweg in Rom

Auszug aus dem Buch

Angelika Kauffmann. Die Schweizer Porträtmalerin

Zu den berühmtesten Porträt- und Historienmalerinnen des 18. Jahrhunderts zählte die aus der Schweiz stammende Künstlerin Angelika Kauffmann (1741–1807). Ihre Porträtkunst wurde von englischen Malern beeinflusst. Bei der Wahl ihrer historischen Motive bevorzugte sie Themen aus der Antike und zeitgenössischen Literatur. Der deutsche Theologe und Dichter Johann Gottfried Herder (1744–1803) lobte sie mit den Worten: „Bei aller demütigen Engelsklarheit und Unschuld ist sie vielleicht die kultivierteste Frau in Europa“.

Maria Anna Angelika Catharina Kauffmann kam am 30. Oktober 1741 in Chur im schweizerischen Kanton Graubünden zur Welt. Sie war das einzige Kind des aus Vorarlberg (Österreich) stammenden Porträt- und Freskenmalers Joseph Johann Kauffmann (1707–1782) und seiner zweiten Ehefrau, der Hebamme Cleophea Kauffmann (1717–1757), geborene Lutz. Ihr Vater arbeitete damals am bischöflichen Schloss in Chur. Das Geburtshaus von Angelika in der Reichsgasse 57 von Chur steht heute noch. In der Literatur findet man zuweilen die Schreibweise „Angelica“ ihre Vornamens.

Angelika verbrachte den größten Teil ihrer Kindheit am bzw. nahe des Comer Sees in Norditalien. Dorthin hatten Malaufträge ihren Vater geführt. Anfangs hielt sich die Familie Kauffmann in Morbegno auf, 1752 zog sie nach Como und blieb bis 1754. In dieser Stadt am Comer See wurden die Grafen von Salis die größten Auftraggeber des Vaters und später auch von Angelika. Vom Vater lernte Angelika das Lesen und Schreiben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Angelika Kauffmann. Die Schweizer Porträtmalerin: Dieses Kapitel gibt einen umfassenden Überblick über das Leben und Wirken der Künstlerin, von ihrer Geburt in Chur über ihre Ausbildung in Italien bis hin zu ihrem Erfolg in England und ihrem späteren Leben in Rom.

Schlüsselwörter

Angelika Kauffmann, Porträtmalerei, Historienmalerei, 18. Jahrhundert, Schweiz, Italien, Rom, England, Royal Academy of Arts, Joseph Johann Kauffmann, Antonio Zucchi, Johann Joachim Winckelmann, Johann Wolfgang von Goethe, Kunstgeschichte, Künstlerin

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit dem Leben und der künstlerischen Laufbahn der bedeutenden Malerin Angelika Kauffmann im 18. Jahrhundert.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum?

Zentrale Themen sind die Ausbildung zur Künstlerin, die Einflüsse anderer Maler, ihre Erfolge an europäischen Fürstenhöfen und ihr Wirken in der „Royal Academy of Arts“.

Was ist das Ziel der Darstellung?

Ziel ist es, den Werdegang von Angelika Kauffmann als eine der erfolgreichsten und kultiviertesten Malerinnen ihrer Zeit historisch nachzuzeichnen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde gewählt?

Es handelt sich um eine biographische Dokumentation, die sich auf historische Quellen, zeitgenössische Berichte und Briefe stützt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die frühen Kindheitsjahre, die Wanderjahre durch Italien, den Aufstieg in England und die Jahre in Rom als etablierte Künstlerin.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Typische Begriffe sind Porträtkunst, Rokokomalerei, Antike, Klassizismus und die Netzwerke europäischer Künstler.

Welche Rolle spielte der Vater in ihrer Ausbildung?

Der Vater, selbst Maler, erkannte früh ihr Talent und förderte sie durch Ausbildung in Malerei, Musik und Sprachen.

Wie endete die Ehe mit dem Heiratsschwindler?

Nach einem aufwendigen gerichtlichen Prozess wurde die Ehe 1768 durch ein Gericht der anglikanischen Staatskirche für ungültig erklärt.

Wie prägte Goethe ihr späteres Leben in Rom?

Goethe gehörte zum festen Gästekreis im Haus von Angelika und Antonio Zucchi in Rom, was ihr soziales und intellektuelles Leben in der italienischen Hauptstadt sehr bereicherte.

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Detalles

Título
Angelika Kauffmann - Die Schweizer Porträtmalerin
Autor
Ernst Probst (Autor)
Año de publicación
2011
Páginas
35
No. de catálogo
V169433
ISBN (Ebook)
9783640880058
ISBN (Libro)
9783640880140
Idioma
Alemán
Etiqueta
angelika kauffmann schweizer porträtmalerin
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Ernst Probst (Autor), 2011, Angelika Kauffmann - Die Schweizer Porträtmalerin, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/169433
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