E-Democracy - Onlinewahlen

Sind Onlinewahlen in Deutschland auf parlamentarischer Ebene eine sinnvolle zusätzliche Wahlform?


Hausarbeit, 2011
18 Seiten

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Zielsetzung
1.2 Aufbau

2 Begriffsklärung
2.1 Bundeswahlgesetz, Bundestagswahlrecht
2.1 Briefwahl
2.2 E-Democracy
2.3 parlamentarische Ebene
2.4 Partizipation
2.5 Onlinewahl

3 Die Briefwahl

4 Wahlverhalten in Deutschland der Jugendlichen bis 25 Jahre
4.1 Die sinkende Wahlbeteiligung
4.2 Geringe Partizipation an den Bundestagswahlen

5 Ansprüche an eine Onlinewahl
5.1 Wahlrechtsgrundsätze
5.2 Einblicke in einen Anforderungskatalog

6 Schweiz (Kanton Genf) Vote électronique

7 Fazit und Ausblick

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Wahlbeteiligung nach Geschlecht und Altersgruppen seit 1983

Abbildung 2: Das Internet ist die wichtigste politische Informationsquelle für junge Wahlberechtigte

Abbildung 3: Junge Menschen würden mehrheitlich online wählen

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

„Verwerfen ist in der Kunst schwieriger als wählen.“1

Die anhaltenden Diskussionen über die positiven und negativen Aspekte einer Zulassung von Onlinewahlen via Internet legt die Vermutung nahe, dass diese Wahlvariante eine außergewöhnliche Neuerung für das deutsche Wahlsystem darstellen würde. Vergleicht man die Onlinewahl jedoch mit der in Deutschland bereits eingeführten Briefwahl, so wird deutlich, dass die Abwicklung beider Wahlverfahren prinzipiell vergleichbar ist.

1.1 Zielsetzung

Diese Hausarbeit befasst sich mit der Fragestellung, ob internetbasierend Onlinewahlen in Deutschland eine sinnvolle zusätzliche Wahlform darstellen.

Durch einen Vergleich mit der in Deutschland bereits legitimierten Briefwahl soll veranschaulicht werden, dass beide Wahlformen vom Prinzip sehr ähnlich sind.

Es wird auf die verfassungsrechtlichen Eingrenzungen, das bestehende Bundeswahlgesetz und die bestehende Wahlgrundsätze eingegangen, um die Problematik der Legitimation von Onlinewahlen aufzuzeigen.

Insbesondere soll anhand der Wahlmüdigkeit der jungen wahlberechtigten deutschen Bundesbürger, Altersgruppe bis 25 Jahre, aufgezeigt werden, dass die Einführung von Onlinewahlen positive Auswirkungen auf die Wahlbeteiligung haben würde.

Ein internationaler Vergleich mit dem Land Schweiz, Kanton Genf, wird herangezogen, um die Realisierbarkeit von Onlinewahlen zu demonstrieren.

Im Verlauf der Hausarbeit wird auf die Wahlen der parlamentarischen Ebene eingegangen, die Ausführungen sind jedoch grundsätzlich auf weitere Wahlen zweiter Ordnung2 übertragbar.

Die politologische Betrachtung des Sachverhaltes wird nicht untersucht, da dieser Aspekt zu komplex ist und den Rahmen dieser Hausarbeit überschreiten würde.

Ziel dieser Hausarbeit ist es, mit Hilfe vorgenannter Aspekte aufzuzeigen, dass Onlinewahlen eine sinnvolle zusätzliche Wahlform darstellen. Die Berücksichtigung der rechtlichen Aspekte verdeutlicht zwar die Schwierigkeiten der Durchführung von verfassungskonformen Onlinewahlen auf parlamentarischer Ebene in Deutschland, zeigt aber auch die positiven Auswirkungen der Einführung von Onlinewahlen. Es soll ansatzweise eine realistische und auch optimierte Begründung sowie ein zukunftsorientierter Blick auf die mögliche Nutzung der Wahlform Onlinewahl aufgezeigt werden.

1.2 Aufbau

Die Hausarbeit beginnt im zweiten Kapitel mit einer kurzen Abgrenzung der thematisch wichtigsten Begrifflichkeiten. Im dritten Kapitel wird die Briefwahl erläutert. Im vierten Kapitel wird das Wahlverhalten der Deutschen Jugendlichen erklärt. Welche Ansprüche an eine Onlinewahl bestehen werden im fünften Kapitel verdeutlicht. Anknüpfend daran wird im sechsten Kapitel an Hand des Models aus der Schweiz eine international ausgeübte Möglichkeit einer Onlinewahl aufgezeigt.

Die Hausarbeit endet mit dem Fazit und einem Ausblick auf die Möglichkeit einer bevorstehenden Realisierung einer Onlinewahl in Deutschland als Alternative einer Briefwahl.

[...]


1 Nicolas Gomez Davalia, Scholien zu einem inbegriffenen Text

2 Hier: Personal - und Betriebsrat-, Sozial-,Studentenvertretungs-,Vereins- sowie Pfarrgemeinderatswahlen aus Melanie Volkamer, R. Krimmer: Die Online-Wahl auf dem Weg zum Durchbruch, in: Informatik Spektrum, Springer Verlag 2006, keine Seitenanzahl vorhanden

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten

Details

Titel
E-Democracy - Onlinewahlen
Untertitel
Sind Onlinewahlen in Deutschland auf parlamentarischer Ebene eine sinnvolle zusätzliche Wahlform?
Hochschule
Fachhochschule Koblenz - Standort RheinAhrCampus Remagen
Autor
Jahr
2011
Seiten
18
Katalognummer
V169459
ISBN (eBook)
9783640878154
ISBN (Buch)
9783640878765
Dateigröße
767 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
e-democracy, onlinewahlen, sind, deutschland, ebene, wahlform
Arbeit zitieren
Rebecca Seuser (Autor), 2011, E-Democracy - Onlinewahlen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/169459

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: E-Democracy - Onlinewahlen


Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden