In der vorliegenden Bachelorarbeit ist das Thema: "Der Zusammenhang zwischen Singen und psychischer Resilienz – Eine qualitative Studie in der Sozialen Arbeit zur psychischen Resilienzförderung bei Kindern im Grundschulalter". In der Arbeit steht die Beantwortung der zentralen Frage im Vordergrund, welcher Zusammenhang zwischen dem Singen mit Kindern in Kontexten Sozialer Arbeit und Musikpädagogik in der Grundschule und der Förderung von psychischer Resilienz besteht.
Um diese und die daran anschließenden offenen Fragen zu beantworten, wurde das Thema qualitativ durch Experteninterviews untersucht. Aus Experteninterviews mit Musikpädagogen, die praktische, langjährige Berufserfahrungen im Singen mit Grundschulkindern haben, ging hervor, dass Singen positiv zur Förderung der Resilienz, Entwicklung sozialer Kompetenzen und zur Bewältigung und Gestaltung des Alltagslebens bei Kindern beiträgt.
Die Ergebnisse zeigen, dass besonders gemeinsames Singen eine sehr große Bedeutung bei der Förderung individueller Ressourcen und Kompetenzen hat. Singen wird als ein niedrigschwelliges Medium dargestellt, um Sozialverhalten, Gesundheit und Resilienz nachhaltig zu fördern.
Die Themen der Bachelorarbeit sind präsenter denn je und sollten in Zukunft weiter erforscht und untersucht werden.
Inhaltsverzeichnis
1 Einführung in die Verbindungen zwischen Singen und der psychischen Resilienz
1.1 Relevanz des Themas
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Aufbau und Methodik der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen: Singen, Körper und Resilienz
2.1 Singen: Definition und Informationen
2.1.1 Psychische und physische Auswirkungen des Singens
2.1.2 Musik und Singen als Methode in der Sozialen Arbeit
2.1.3 Singen und Musizieren im Grundschulunterricht
2.1.4 Singprojekte an Grundschulen
2.1.5 Herausforderungen beim Singen mit Kindern
2.2 Psychische Resilienz: Begriff und Bedeutung
2.2.1 Säulen der Resilienz
2.2.2 Einfluss von Kommunikation auf Beziehungen bei der Entwicklung von Resilienz
2.2.3 Resilienzförderung an Grundschulen
2.2.4 Herausforderungen und Grenzen bei der Resilienzförderung
2.3 Die Förderung der psychischen Resilienz durch das Singen
2.3.1 Singen als Bewältigungsform vom Kindesalter bis ins hohe Alter
2.3.2 Zusammenhang zwischen Singen und Resilienz bei Kindern im Grundschulalter
2.3.3 Stärkung der Resilienz durch musikalische Projekte im Schulalltag
2.4 Begründung der Forschungsfrage
3 Qualitative Forschung zum Zusammenhang Singen und psychischer Resilienz
3.1 Methode: Experteninterview
3.2 Interviews zur Resilienzförderung durch Singen
3.2.1 Erstellung des Interviewleitfadens
3.2.2 Suche und Auswahl der Interviewpartner
3.2.3 Durchführung der Interviews und Datenauswertung
3.3 Auswertung des gesammelten Materials
3.3.1 Ergebnisse des Experteninterviews
3.3.2 Schwierigkeiten der Interviews und der Forschung
3.3.3 Mögliche Diskussionspunkte
3.4 Beantwortung der Forschungsfrage
4 Fazit
4.1 Zusammenfassung
4.2 Ausblick
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, den Zusammenhang zwischen dem Singen mit Kindern in Kontexten der Sozialen Arbeit sowie der Musikpädagogik an Grundschulen und der Förderung von psychischer Resilienz zu untersuchen und die Forschungsfrage zu beantworten, wie das Singen als Medium zur Stärkung dieser Resilienz beitragen kann.
- Psychische Gesundheit und Resilienz bei Kindern im Grundschulalter
- Singen als niedrigschwelliges Medium in der Sozialen Arbeit
- Musikpädagogische Konzepte und Singprojekte an Grundschulen
- Qualitative Analyse durch Experteninterviews mit Musikpädagogen
- Einfluss des gemeinsamen Singens auf soziale Kompetenzen und Wohlbefinden
Auszug aus dem Buch
2.1 Singen: Definition und Informationen
„Die Stimme ist das erste Instrument des Menschen“ (Antwerpen, 2014, S. 8).
Singen wird von Antwerpen (2014) als älteste musikalische Form der Betätigung beschrieben. Sie spricht von der Auseinandersetzung und Beschäftigung mit der eigenen Stimme. Des Weiteren stellt sie das körpereigene, individuelle Instrument als wichtiges Medium des Menschen dar. Die Stimme trägt eine präsente Funktion als Träger und Vermittler von Sprache und kann an unterschiedlichen Orten zu diversen Anlässen zum Einsatz kommen (Antwerpen, 2014). Der Autor (Kreutz, 2023) bekräftigt die Aussagen von Antwerpen. Er beschreibt, dass die menschliche Stimme tief mit der Singstimme verbunden ist, der Mensch sein Leben lang die Fähigkeit zum Singen besitzt und die Stimme sich immer weiter entfalten und entwickeln kann. Laut Kreutz (2023) gibt es kein Instrument, welches ausdrucksfähiger als die Singstimme ist. Der Autor geht auf unterschiedliche Deutungen des Singens und der Stimme ein. Manche Personen beschreiben die Stimme als einen Spiegel der Seele, andere wiederum betonen die Unterhaltung, Vertreibung von Langeweile oder Abdeckung von Pausen (Kreutz, 2023).
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einführung in die Verbindungen zwischen Singen und der psychischen Resilienz: Das Kapitel führt in die Relevanz des Singens für die psychische Gesundheit von Kindern ein und formuliert die zentrale Forschungsfrage der Arbeit.
2 Theoretische Grundlagen: Singen, Körper und Resilienz: Dieser Teil beleuchtet die Definitionen von Singen und Resilienz, deren Auswirkungen auf Körper und Psyche sowie die Schnittstellen zur Sozialen Arbeit.
3 Qualitative Forschung zum Zusammenhang Singen und psychischer Resilienz: Hier wird die Methodik der Experteninterviews erläutert, das Material ausgewertet und die Forschungsfrage auf Basis der qualitativen Daten diskutiert.
4 Fazit: Das Kapitel fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf den zukünftigen Forschungsbedarf im Bereich Singen und Resilienzförderung.
Schlüsselwörter
Singen, Resilienz, Soziale Arbeit, Grundschulalter, Experteninterviews, Musikpädagogik, psychische Gesundheit, Selbstwirksamkeit, Resilienzförderung, Kommunikation, Wohlbefinden, soziale Kompetenzen, Stressreduktion, Partizipation, Identitätsentwicklung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht, wie Singen mit Kindern im Grundschulalter in der Sozialen Arbeit und Musikpädagogik die psychische Resilienz fördern kann.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen umfassen die Wirkung von Singen auf die Psyche und Physis, das Konzept der Resilienz sowie die praktische Anwendung von Singprojekten an Schulen.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, den wissenschaftlichen Zusammenhang zwischen dem Singen und der Förderung der psychischen Resilienz bei Grundschulkindern theoretisch zu fundieren und durch Experteninterviews zu stützen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit verwendet einen qualitativen Ansatz, basierend auf leitfadengestützten Experteninterviews mit zwei Musikpädagogen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Singen und Resilienz, eine Analyse von Singprojekten sowie eine qualitative Auswertung der gewonnenen Expertenerkenntnisse.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind unter anderem Singen, Resilienz, Soziale Arbeit, Grundschulalter, Experteninterviews und psychische Gesundheit.
Welche Rolle spielen Musikprojekte wie "JeKits" oder "Klasse! Wir singen"?
Diese Projekte dienen in der Arbeit als praktische Beispiele, um aufzuzeigen, wie Singen im schulischen Alltag integriert werden kann, um Gemeinschaft und Selbstvertrauen zu fördern.
Was war eine zentrale Hürde bei der Durchführung der Forschung?
Eine Herausforderung war es, Sozialarbeiter als Interviewpartner zu finden, die regelmäßig mit Grundschulkindern singen, weshalb die Analyse primär auf der Perspektive von Musikpädagogen basiert.
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- Lexa Gallay (Author), 2025, Der Zusammenhang zwischen Singen und psychischer Resilienz, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1695825