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Die junge Wählerschaft der AfD im Osten

Gründe und Ursachen

Titre: Die junge Wählerschaft der AfD im Osten

Dossier / Travail , 2024 , 17 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Auteur)

Sociologie - Individu, Groupe, Société
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die Alternative für Deutschland (AfD) hat in den letzten Jahren insbesondere in den ostdeutschen Bundesländern an politischem Einfluss gewonnen. Vor kurzem konnte die AfD auch bei den Landtagswahlen in Thüringen und Sachsen deutliche Erfolge erzielen (während die Parteien der „Ampel“ an Stimmen verloren). Diese Entwicklung wirft wichtige Fragen auf und weist auf tiefgehende gesellschaftliche Dynamiken hin, die es zu untersuchen gilt. Resultierend daraus ist eine in der Hausarbeit zu beantwortende Frage „Wieso ist die AfD gerade in Ostdeutschland so beliebt?“ Die Frage ist hierbei nicht nur von akademischem Interesse, sondern berührt auch aktuelle gesellschaftspolitische Diskurse über Diversität, Demokratie und den sozialen Zusammenhalt in Deutschland. Besondere Beachtung gilt dabei den Strategien der AfD, jüngere Wähler zu gewinnen, die als zukunftsträchtige Wählergruppe von entscheidender Bedeutung für den langfristigen Erfolg einer Partei angesehen werden. Folglich ist eine weitere zu beantwortende Fragestellung „Mit welchen Methoden werden junge Wähler akquiriert?“

Extrait


Inhaltsverzeichnis

  • 1. Einleitung (S.1f.)
  • 2.0 Die AfD (Grundlagen) (S.2-4)
    • 2.1 Politische und gesellschaftliche Ziele der AfD (S.3f.)
  • 3.0 Vergleich Westen und Osten Deutschlands (S.4-8)
    • 3.1 Politische Kultur und historische Unterschiede (S.4f.)
    • 3.2 Regionale Unterschiede im Wahlverhalten (S.6f.)
    • 3.3 Gründe für den Erfolg der AfD in Ostdeutschland (S.7f.)
  • 4.0 Mittel der AfD, um junge Wähler zu akquirieren (S.8-10)
    • 4.1 Nutzung sozialer Medien und digitaler Plattformen (S.8f.)
    • 4.2 Ansprache und Mobilisierung durch Kampagnen (S.9f.)
    • 4.3 Einfluss von Jugend- und Subkulturen (S.10)
  • 5. Fazit (S.11f.)
  • 6. Quellen-/Literaturverzeichnis (S.13-15)

Zielsetzung & Themen

Diese Hausarbeit analysiert die zentralen Faktoren, die zur hohen Beliebtheit der Alternative für Deutschland (AfD) in Ostdeutschland beitragen, sowie die spezifischen Methoden, mit denen die Partei junge Wählergruppen erreicht und mobilisiert. Die Forschungsfrage gliedert sich in zwei Hauptaspekte: "Wieso ist die AfD gerade in Ostdeutschland so beliebt?" und "Mit welchen Methoden werden junge Wähler akquiriert?".

  • Analyse der historischen und soziokulturellen Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland.
  • Beleuchtung der ideologischen Entwicklung der AfD von ihrer Gründung bis heute.
  • Untersuchung regionaler Unterschiede im Wahlverhalten und der Gründe für den Erfolg der AfD im Osten.
  • Detaillierte Darstellung der Strategien der AfD zur Ansprache junger Wähler, insbesondere durch digitale Medien.
  • Rolle von themenspezifischen Kampagnen und Jugend-Subkulturen bei der Wählermobilisierung.
  • Diskussion der Implikationen der AfD-Popularität für die deutsche demokratische Kultur.

Auszug aus dem Buch

2.0 Die AfD (Grundlagen)

Die Alternative für Deutschland (AfD) hat seit ihrer Gründung im Jahr 2013 eine beachtliche Entwicklung durchlaufen und sich fest im politischen Spektrum Deutschlands etabliert (vgl. Heinze 2024, S.19). Das Verständnis ihrer Grundlagen ist essenziell, um die Dynamik und den Einfluss dieser Partei zu erfassen. Die AfD entstand ursprünglich aus der Kritik an der Euro-Rettungspolitik und konnte anfänglich Anhänger aus verschiedenen konservativen und liberalen Kreisen gewinnen (ebd.). Diese anfängliche Ausrichtung spiegelte den Unmut über die europäische Währungsintegration wider, wurde jedoch bald durch eine weitergehende Radikalisierung abgelöst (ebd.). Ein entscheidender Wendepunkt in der Entwicklung der AfD war die Flüchtlingskrise 2015, die die Partei dazu veranlasste, ihre Rhetorik auf Migrationspolitik und nationale Identitätsfragen zu konzentrieren. Dies verschob die ideologische Basis der Partei stärker in Richtung eines rechtsextremen Populismus (vgl. Oppermann 2023, S.3). Somit verlagerte sich ihr Fokus und die Partei entwickelte sich zu einer Plattform, die sich verstärkt gegen Migration und für nationale Souveränität positionierte. Dabei manifestiert sich eine ideologische Verankerung, die durch eine Betonung traditioneller Werte, Nationalismus und Skepsis gegenüber supranationalen Institutionen gekennzeichnet ist (ebd. S.7). Die AfD artikuliert zudem oftmals eine kritische Haltung gegenüber den etablierten Parteien und Medien, was ihr den Ruf einer „Protestpartei“ eingebracht hat. In diesem Spannungsfeld zwischen radikalkonservativen und rechtspopulistischen Positionen gelingt es der AfD, eine strategische Vielfalt in ihrer politischen Agenda zu präsentieren, welche unterschiedliche gesellschaftliche Schichten anspricht (ebd.). Die zunehmend polarisierte politische Landschaft in Deutschland bietet dabei der AfD einen fruchtbaren Boden, auf dem sie ihre Vorstellungen von Staat und Gesellschaft propagieren kann. Somit ist die Analyse ihrer Grundlagen unabdingbar, um die Motive und Ziele zu verstehen, die die Partei verfolgt, und die Herausforderungen zu erkennen, die sie für die demokratische Kultur der Bundesrepublik darstellt. Dementsprechend lässt sich die ideologische Entwicklung der AfD als eine Metamorphose von einer konservativen Protestbewegung hin zu einer radikal nationalistischen Partei beschreiben (vgl. Schroeder 2023, S.38). Dies wird durch den wachsenden Einfluss des sogenannten „Flügels, einer völkisch-nationalistischen Fraktion innerhalb der AfD" (ebd.), unterstrichen. Neben ihrer Anti-EstablishmentHaltung unterscheidet sich die AfD durch ihre stark migrationskritischen und teils rassistischen Positionen, die in der deutschen Parteienlandschaft einzigartig sind (vgl. Schroeder 2023, S. 41). Ein weiteres Merkmal der AfD ist ihre interne Heterogenität, die sich in wiederkehrenden innerparteilichen Konflikten manifestiert. Diese Konflikte betreffen insbesondere die Frage der Abgrenzung gegenüber rechtsextremen Positionen, die immer wieder zu personellen und ideologischen Auseinandersetzungen führen (vgl. Heinze 2024, S.25). Die Partei sieht sich als Vertreter einer unterschätzten Bevölkerungsgruppe, die durch das etablierte politische System nicht ausreichend berücksichtigt wird. Jene Selbstwahrnehmung illustriert die ideologische Basis der AfD als Protestbewegung gegen die repräsentative Demokratie und spiegelt einen tiefen strukturellen Wandel wider, dem sich die Partei seit ihrer Gründung unterzogen hat (vgl. Oppermann 2023, S.43).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel stellt die steigende Popularität der AfD in Ostdeutschland und ihre Methoden zur Wählerakquise als zentrale Forschungsfragen vor und gliedert die Arbeit in vier Sinnabschnitte.

2.0 Die AfD (Grundlagen): Hier werden die Entstehung und die ideologische Entwicklung der AfD von einer ursprünglich eurokritischen zu einer rechtspopulistischen und nationalistischen Partei beleuchtet, die sich als „Protestpartei“ positioniert.

3.0 Vergleich Westen und Osten Deutschlands: Dieses Kapitel untersucht die kulturellen, historischen und wirtschaftlichen Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland, um die starke Resonanz der AfD im Osten zu erklären.

4.0 Mittel der AfD, um junge Wähler zu akquirieren: Dieser Abschnitt analysiert die Strategien der AfD zur Gewinnung junger Wähler, insbesondere die optimierte Nutzung sozialer Medien und digitaler Plattformen sowie themenspezifische Kampagnen.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen, beantwortet die Forschungsfragen zur AfD-Popularität im Osten und ihren Akquise-Methoden und schlägt Lösungsansätze zur Reduzierung ihres Einflusses vor.

Schlüsselwörter

AfD, Ostdeutschland, Rechtspopulismus, Wählerakquise, junge Wähler, soziale Medien, digitale Plattformen, politische Kultur, historische Unterschiede, Wahlverhalten, Migration, nationale Identität, Anti-Establishment, Protestpartei, politische Polarisierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Diese Arbeit befasst sich mit der Frage, warum die AfD in Ostdeutschland so beliebt ist und mit welchen spezifischen Methoden sie junge Wählerinnen und Wähler akquiriert.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themenfelder sind die politische und gesellschaftliche Entwicklung der AfD, der Vergleich zwischen Ost- und Westdeutschland hinsichtlich politischer Kultur und Wahlverhalten sowie die Kommunikationsstrategien der AfD zur Mobilisierung junger Wähler.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist die Analyse der Faktoren, die zur hohen Beliebtheit der AfD in Ostdeutschland beitragen, und die Beleuchtung der Methoden, durch die die Partei junge Wählergruppen erreicht und mobilisiert. Die Forschungsfragen lauten: "Wieso ist die AfD gerade in Ostdeutschland so beliebt?" und "Mit welchen Methoden werden junge Wähler akquiriert?".

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Analyse von gesammelten Informationen und Quellen. Sie nutzt eine differenzierte Betrachtung historischer, sozioökonomischer und kultureller Faktoren sowie medienstrategischer Analysen, um ein umfassendes Bild der Dynamiken zu zeichnen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Grundlagen der AfD, vergleicht politische Kulturen und Wahlverhalten in Ost- und Westdeutschland und analysiert die spezifischen Methoden der AfD zur Akquise junger Wähler, insbesondere durch soziale Medien und Kampagnen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird charakterisiert durch Schlüsselwörter wie AfD, Ostdeutschland, Rechtspopulismus, Wählerakquise, junge Wähler, soziale Medien, politische Kultur, historische Unterschiede, Migration und nationale Identität.

Wie hat sich die ideologische Basis der AfD im Laufe der Zeit entwickelt?

Die AfD hat sich von einer ursprünglich eurokritischen Partei zu einer, insbesondere nach der Flüchtlingskrise 2015, rechtsextremen und nationalistischen Bewegung entwickelt, die sich stark auf Migrationspolitik und nationale Identitätsfragen konzentriert.

Welche Rolle spielen soziale Medien bei der Ansprache junger Wähler durch die AfD?

Soziale Medien und digitale Plattformen wie TikTok sind entscheidend für die AfD, um populistische Botschaften zu verbreiten, emotionalisierte Inhalte zu teilen und ein Gemeinschaftsgefühl zu schaffen, das junge Wähler anspricht und mobilisiert.

Warum ist die AfD gerade in Ostdeutschland besonders erfolgreich?

Der Erfolg der AfD in Ostdeutschland lässt sich auf eine Kombination aus historischen Erfahrungen (sozialistische Einparteiendiktatur), wirtschaftlichen Unsicherheiten, einem Gefühl der Marginalisierung und geringerem kulturellen Austausch zurückführen, was eine Anfälligkeit für populistische und nativistische Botschaften schafft.

Inwiefern beeinflusst der Mangel an kultureller Vielfalt in Ostdeutschland die Unterstützung der AfD?

Der geringere kulturelle Austausch und die geringere Migrantendichte in ländlichen Regionen Ostdeutschlands führen dazu, dass weniger Vorurteile und Ängste gegenüber Fremden vorhanden sind, was von der AfD genutzt wird, um „Anti-Establishment“-Positionen und nativistische Gedanken zu verbreiten und so ihren Erfolg zu festigen.

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Résumé des informations

Titre
Die junge Wählerschaft der AfD im Osten
Sous-titre
Gründe und Ursachen
Université
University of Münster
Note
1,0
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2024
Pages
17
N° de catalogue
V1696257
ISBN (PDF)
9783389177884
ISBN (Livre)
9783389177891
Langue
allemand
mots-clé
AfD Junge Wählerschaft Ostdeutschland Gesellschaft Individuum Politk Ursachen Socialmedia
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Citation du texte
Anonym (Auteur), 2024, Die junge Wählerschaft der AfD im Osten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1696257
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Extrait de  17  pages
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