Die verstärkte Integration der Schweiz in den EU-Strommarkt birgt sowohl Chancen als auch Risiken für die Versorgungssicherheit. Die 70%-Regel der EU, welche die priorisierte Nutzung grenzüberschreitender Übertragungskapazitäten vorschreibt, hat beachtliche Auswirkungen auf Importe und Investitionen. Während die Anbindung an den europäischen Strommarkt die Versorgungssicherheit, den Zugang zu erneuerbaren Energien und den Handel erleichtern könnte, stellen ein erhöhter Wettbewerb und potenziell reduzierte Investitionen in die Eigenproduktion Herausforderungen dar.
Folgende Untersuchung zeigt auf, dass die langfristige Versorgungssicherheit der Schweiz massgeblich von politischen und regulatorischen Entscheidungen geprägt wird. Diese Entscheidungen legen den Rahmen für den Wettbewerb fest und bestimmen, in welchem Mass Anreize geschaffen werden, um die Versorgungssicherheit nachhaltig zu gewährleisten.
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- Alexander Priess (Author), 2025, Versorgungssicherheit im Fokus. Auswirkungen einer stärkeren Integration der Schweiz in den EU-Strommarkt, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1696342