Diese Arbeit untersucht die Sicherungsverwahrung im Spannungsfeld zwischen Sicherheit und Freiheit und fragt, inwiefern die Soziale Arbeit ihrem menschenrechtlichen Anspruch in diesem Kontext gerecht werden kann. Ausgangspunkt ist die Annahme, dass auch Personen, die schwere Straftaten begangen haben, Träger unveräußerlicher Rechte bleiben. Anhand rechtlicher Grundlagen, zentraler Urteile des EGMR und des Bundesverfassungsgerichts sowie berufsethischer Leitlinien wird analysiert, welche Handlungsspielräume und Grenzen sich für die Soziale Arbeit ergeben. Im Fokus stehen Beziehungsarbeit, Resozialisierung und Übergangsmanagement, aber auch strukturelle Begrenzungen durch Sicherheitsinteressen und Machtverhältnisse.
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- C. Schmidt (Auteur), 2026, Zwischen Sicherheit und Freiheit. Die Soziale Arbeit im Spannungsfeld der Menschenrechte und Sicherungsverwahrung in Deutschland, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1696663