Die gesellschaftliche Konstruktion der ausseralltäglichen Wirklichkeiten am Beispiel esoterischer und parapsychologischer Vorstellungen vom Traum und ausserkörperlichen Erfahrungen


Zwischenprüfungsarbeit, 1999

39 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis:

0. Einleitung

1. Der religionssoziologische Entwurf des subjektiv betonten Ansatzes
1.1. Allgemeines Religionsverständnis
1.2. Religion ohne Institution

2. Die gesellschaftliche Konstruktion der außeralltäglichen Wirklichkeiten
2.1. Die gesellschaftliche Konstruktion der Alltagswirklichkeit
2.2. Das fraglos gegebene und das Problematische
2.3. Die Entstehung des Glaubens an außerkörperliche Erfahrungen
2.4. Das allgemeine Traumverständnis in westlichen Gesellschaften

3. Die Ausbildung des Glaubens an außerkörperliche Erfahrungen
3.1. Die Traumwelten aus der Sicht der Esoteriker
3.1.1 Vorstellungen der Esoteriker von der Astralebene
3.2. Der Traum und Subsinnwelten aus der Sicht der Parapsychologen
3.3. Die Fundamentalisierung des Glaubens aufgrund von außeralltäglichen Erfahrun gen am Beispiel von Träumen als Transzendenzerlebnis

4. Traum und die Gesellschaft
4.1. Die Unterschiedlichkeit der Bedeutung der Träume im interkulturellen Vergleich
4.2. Die Verschiedenheit der Traumdeutungen in Bezug auf den gesellschaftlichen Zugehörigkeitsstatus
4.3. Der Selbsterfahrungskunde oder Wer macht in den westlichen Gesellschaften von den esoterischen Angeboten gebrauch ?
4.4. Die Esoterik als Modeerscheinung
4.5.1. Der Wandel der esoterischen Interessen innerhalb der Jahre 1970-1990

5. Schlussbemerkungen

6. Literaturverzeichnis

7. Anhang

0. Einleitung

Der Begriff der Religion hat sich so weit gewandelt, dass er die Betrachtung der Religion und dessen, was sich dahinter verbirgt im Hintergrund auf die individuelle Auffassung ü- ber die Inhalte, ermöglicht.

Auch die außerkirchlichen Phänomene, wie z.B. das steigende Interesse am Okkultem oder auch an fernöstlichen Religionen werden in Bezug auf diese Entwicklungen in diesem Kontext behandelt.

Oft siedeln sich die außerkirchlichen Phänomenen in dem Bereich des Verborgenen an. Nicht wenig auch in den Grenzzonen zwischen Esoterik und Scharlatanerie.

Die neue Betrachtungsweise des subjektiv betonten Ansatzes ermöglicht die esoterisch, parapsychologischen Standpunkte mit einzubeziehen. Die Vorstellungen die sie in Bezug auf die außeralltäglichen Wirklichkeitszonen ausbilden erscheinen mir dabei als höchst interessant. Diese Vorstellungen, die sie für die Existenz einer anderen Bewusstseins- ebene liefern, hängen stark mit den Vorstellungen, die mit Träumen und ihren Subsinn- welten zusammenhängen. In diesen entwickeln beide Gruppierungen die Vorstellung, dass der Mensch außerkörperlich sein kann, dass heißt im Stande ist während er träumt, seine Seele auf Wanderschaft schicken kann und somit einen Ausblick einer anderen Bewusstseinsebene und damit einer außeralltäglichen Wirklichkeit erlangen kann.

In diesen Entwicklungen der Vorstellungen spielen die Interkulturellen Einflüsse eine bedeutende Rolle, denn die Ideen die die Esoterik propagiert und die zusätzlich durch die Tätigkeit der Parapsychologie legitimiert werden, stammen oft von anderen Kulturen, man wird sie jedenfalls dort oft antreffen.

Was mich dabei insbesondere interessiert, ist der Zusammenhang des Traums mit der Ausbildung der Vorstellung und des Glaubens an außerkörperliche Erfahrungen.

Mit Hilfe dieser Vorstellungen legt sich der Mensch eine Weltanschauung zu recht, die ihn sogar von der Existenz Gottes oder einer höheren, transzendenten Macht im Universum, überzeugen kann.

So betrachtet sind der Traum und die außerkörperlichen Erfahrungen fest miteinander verbunden.

Dabei werden dem Traum und seiner Subsinnwelten innerhalb der verschiedenen Kulturen unterschiedliche Bedeutungen beigemessen.

Dabei können Traumsymbole unterschiedliche Bedeutungen erhalten, aber auch die generelle Bedutung des Traumes für den „Wirklichkeitsbereich“ der Alltagswirklichkeit unterschiedlich ausfallen. In diesem Zusammenhang wird die Traumdeutung von besonderer Wichtigkeit sein.

Auch wenn es sich im Zusammenhang mit Träumen nicht immer um die Ausbildung von außerkörperlichen Erfahrungen drehen wird, ist die Traumdeutung und ihre „Auswirkungen“ auf das Handeln in der Alltagswirklichkeit nicht von der Hand zu weisen.

So glauben viele Menschen an Traumdeutungen, die im Hinblick auf ihren gesellschaftlichen Zugehörigkeitsstatus unternommen wurden. Diese waren jedoch nicht unbedingt als „seriös“ bewertet, da sie sich vielfach um eine willkürliche Traumdeutung, die mit der tatsächlichen nichts zu tun hatte, handelte.

Nach solchen Traumdeutungen entwickelten die „Betroffenen“ sogar Hoffnungen auf ein besseres Leben oder aber erschreckten vor sich selbst und der Zukunft.

Der Markt der Traumdeuter lebte von dem Glauben das die Menschen in sie und ihre Traumdeutungen ausbildeten. Diese Entwicklungen haben sich im weitestem Sinne auf unsere Zeit übertragen. Der Esoterische Buchmarkt bildet genügend Literatur, die sich mit diesen Themen beschäftigt. Die Umsatzzahlen belegen diesen Trend mit mehr als 15% Steigung , mit weiter steigender Tendenz.

1. Der religionssoziologische Entwurf des subjektiv betonten Ansatzes

1.1. Allgemeines Religionsverständnis

Bevor ich auf das eigentliche Thema meiner Arbeit zu sprechen komme, halte ich es für nötig einige allgemeine Überlegungen zum Religionsbegriff an sich voranzustellen.

Bereits der Begriff der Religion verweist darauf, dass es sich hierbei um einen äußerst vielfältig definierten Begriff handelt. Was Religion schlussendlich für Inhalte umfasst, kann individuell ausfallen. Dabei wird der traditionelle Religionsbegriff und die Vorstellungen über seine Inhalte sehr an dem von der Kirche vermitteltem Religionsbild orientiert sein.

In der Alltagssprache der westlichen Kultur wird die Verehrung transzendenter Mächte, die Lehre vom Göttlichen, alle Glaubensbekenntnisse der Menschen und auch der damit zusammenhängenden Gruppen und Organisationen1, als Religion bezeichnet. Diese Be- schreibung kommt dem Religionsbegriff, um den es sich in meiner Arbeit handelt schon sichtlich näher.

Die Soziologie geht davon aus, dass der Glaube mitunter vom Menschen selbst konstruiert wird. Die unerklärbare Frage, ob das, was die Menschen glauben Wirklich ist, stellt sich aus der Sicht der Soziologie nicht. Vielmehr macht sie es sich zur Aufgabe zu betrachten, was die Menschen für Wirklich halten und deswegen in ihren Handlungen umsetzen und verwirklichen.2

Den subjektiv betonten Ansatz der Zivilreligion, dass die Religion nicht nur auf organisatorische Formen zu beschränken ist, sondern ihre Grundsätze des Glaubens im Glauben an die Existenz Gottes, an das Leben nach dem Tod, an die Belohnung der Tugend, an die Bestrafung des schlechten Lebenswandels, sowie den Ausschluss religiöser Intoleranz, bildet jedes Individuum aus3.

Das „Innenleben“ der Gläubigen, ihre Interessen, Inhalte und Einstellungen stehen infolgedessen im Mittelpunkt der Betrachtung4. In den Wünschen der Gläubigen äußert sich, im Zusammenhang auf die der Religion zugeschriebenen Inhalte, das Bedürfnis nach einer Ergänzung des unvollkommen Lebens.

Dabei kristallisiert sich unter anderem heraus, dass Religion keineswegs an kollektive Vorstellungen gebunden ist, sondern wie bereits angemerkt, religiöse Erfahrungen nur in Zurückgezogenheit des Individuums gemacht werden5.

Der soziologische substantiale Religionsbegriff, als ein Mischtyp der aus verschiedenen Erklärungsmustern zusammengesetzt ist, orientiert sich auch an den psychologischen Funktionen, die der Religion zugeschrieben werden. Das Religiöse wird dabei zur Bewältigung von bestimmten Problemen, wie z.B. der Angst angewendet6.

Zusammen mit den psychologischen Funktionen, der kognitiven7, der affektiven8 und der pragmatischen Funktion9 der Religion, ergibt sich eine individuelle Anwendbarkeit, der sich jeder Mensch je nach Bedarf bedienen kann um sich die eigene Weltanschauung zu erschließen.

Im Hinblick auf die Weltanschauung und auf andere Religonsbetrachtungen, die ich hier nicht anführe, können die außeralltäglichen Erfahrungen, die auch die Traumerfahrungen beinhalten, als ein legitimes religiöses Erlebnis angesehen werden.

Die Traumerfahrungen können ferner als eine der individuellsten Erfahrungen, die sich in dem Bereich des außeralltäglichen „Wissens“ ansiedeln, betrachtet werden. Auch die Erfahrungen die das Individuum mit okkulten Kreisen, okkulter Literatur, oder auch mit esoterischen Weltanschauungen, der Ausbildung eines eigenen Weltbildes und des Verständnisses von außeralltäglichen Wirklichkeiten, die ebenfalls geistig unfassbar bleiben, macht, sind in diesen Kontext einzuordnen. Das individuelle Traumerlebnis, als das transzendente Erlebnis schlechthin betrachtet, kann die Traumerfahrung an die Ausbildung einer elementaren Glaubenseinheit anschließen.

Die grundlegende Erfahrung der Traumwelten, die sich, wie bereits erwähnt in den Bereich der außeralltäglichen Erfahrungen eingliedert, kann mitunter genauso vielfältig betrachtet werden, wie auch der Religionsbegriff.

Bis zu 90% aller Gesellschaften, wobei die Art der Erfahrung vorerst keine Rolle spielt, berichten von außeralltäglichen Erfahrungen. Darunter befinden sich unter anderem Konversionserfahrungen, Trance und Marienerscheinungen10.

Die Forschung kennt diese Arten von Erscheinungen auch unter der Bezeichnung „veränderte Bewusstseinszustände“ , da viele der Gesellschaften keinen Religionsbegriff, wie wir ihn kennen, instruieren. In den letzten dreißig Jahren nahm die Art der religiösen Erfahrungen insgesamt von 20% auf 50% zu.

Die Religionssoziologie geht mit dem kognitivem Ansatz darüber hinaus davon aus, dass diese Art der religiösen Erfahrungen vom Bewusstsein konstruiert werden und sich durch besondere Merkmale beschreiben lassen11.

Die Besonderheit des kognitiven Ansatzes liegt darin, dass er es ermöglicht, die Betrachtung von psychologischen und neurologischen Prozessen einzubeziehen.

Mit dieser Problematik setzt sich die Parapsychologie auseinander. Auf deren Untersuchungsgegenstand werde ich zu einem späterem Zeitpunkt zurückkommen, wenn es darum gehen wird, welche Vorstellungen die Parapsychologie mit der Welt der außergewöhnlichen Erfahrungen verbindet.

1.2. Religion ohne Institution

Weitere Indikatoren für die Wandlung der Religiosität liefert die schwindende Bedeutungsbeimessung gegenüber dem kirchlichen Religiosbegriff. So ist ein „Verlust des Weltanshauungsmonopols des christlichen Glaubens“12 allgemein zu bemerken. Dies äußert sich unter anderem durch das steigende Interesse an fremden Religionen. Hinzu kommen die „ nicht zu übersehenden religiösen Individualisierung- , und Pluralisierungstrends“1213 und die Säkularisierungstheorie14.

Die populäre Religiosität umfasst den Volks- und Aberglauben, die Volksfrömmigkeit und Volksreligiosität beziehungsweise den Volksglauben. Die Phänomene die sich dahinter verbergen, beziehen sich in erster Linie auf außerchristliche oder außerkirchliche Ausdrucksformen der Religiosität, auf die subjektiven Glaubensformen, die individuelle und auch kollektive Rituale und Symbole beinhalten.15

Moderne Gesellschaften zeichnen sich immer stärker dadurch aus, dass nur noch schwa- che Verbindungen mit der Religion etablierter Kirchen bestehen. Stattdessen rücken ei- gene Erfahrungen , das Selbst und die Gemeinschaft immer mehr in den Vordergrund. Man kann auch sagen, dass eine Umorientierung der Handelnden stattfindet, die sich von religiösen auf andere Deutungssysteme verlagert. Aus diesem sich verschiebenden Inte- resse lässt sich jedoch nicht darauf schließen, dass die Religion völlig zu verschwinden droht.

Auch schwindet im Zuge des Modernisierungstrends, entgegen allen Erwartungen, nicht das Interesse am Okkulten und an anderen transempirischen Phänomenen. Durch die besagten Erfahrungen kann sich unter Umständen sogar eine tiefe Religiosität, ein star- ker Glaube an Gott, oder an eine außerhalb unserer Reichweite vorhandene Macht for men. Auch Gott an sich ist in unserer Wirklichkeitsreichweite unfassbar und erfordert die Ausbildung eines Glaubens an eine sich außerhalb unserer Alltagswirklichkeit befindlichen „Wirklichkeit“.

Durch die individuellen Glaubensvorstellungen rücken andere Glaubensorganisationen, wie z.B. Sekten oder esoterische Gemeinschaften, immer mehr in den Vordergrund des menschlichen Interesses und verdrängen zunehmend die Kirche von ihrer traditionellen Rolle.

Die Moderne kann als die Suche nach „ mehr Faktizität, Rationalität, Funktionalität. (...)“16 betrachtet werden.

Die Identitätssuche ist stark an die Psychoanalyse gebunden, und mit ihr an die Vorstel- lung oder Aufgabe der Selbsterkenntnis, von der man erwartet einen Halt, eine Sicher- heit, oder Selbstbewusstsein fürs Leben zu erlangen. Sie soll uns eine Orientierung und gleichzeitig auch eine Handlungsanleintung bieten, um der immer schnellebigeren Zeit standhalten zu können.

Die Kirche scheint offensichtlich nicht in der Lage zu sein, die vorhandenen Sehnsüchte der Gläubigen, die tendenziell zunehmend nach individuellen Erklärungen des Transzendenten zu suchen scheinen, ausreichend zu berücksichtigen.

„ Dieser Individualisierungsthese zufolge basteln sich Individuen entweder gewissermas- sen ihre eigene Religion aus dem vorhandenem Bestand religiöser Sinnsysteme und bilden daraus individuelle Synkretismen , Mischungen aus Elementen verschiedener Re- ligionen“.17

Wichtige Beweise für diesen Trend liefern auch die Untersuchungen der Jugendkultur18. Die Jugendkultur weist eine große Privatisierung der Religion auf , demzufolge die meis- ten Jugendlichen auch an aussergwöhnliche, außeralltägliche Erfahrungen glauben.

„ Im 19 Jh. emanzipiert sich die Biographie von diesen religiösen und moralischen Wur- zeln und wird zu einer literarischen Gattung. Vor allem die Entwicklung der Autobiogra phie zeigt, dass sich das Selbst nun immer weniger durch sein Verhältnis zu anderen definiert, sondern dadurch, wie es sich zu s ich selbst verhält“19.

Was traditionell festgelegt wurde, wird nun immer mehr zu einer individuellen Entschei- dung.

Die tendenzielle Wandlung hin zum privatisierten Bereich des Glaubens, ermöglicht die Betrachtung des Traumes und seiner Subsinnwelten als einen elementaren Bereich der Selbsterfahrung, sozusagen auch der kleinsten Glaubenseinheit, wie ich bereits in einem vorangegangenem Punkt bemerkt habe.

2. Die gesellschaftliche Konstruktion außeralltäglicher Wirklichkeiten

2.1. Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeiten

Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit stellt das Wissen, welches die Handlungen der Menschen leitet, in den Vordergrund. Dabei bezeichnen Berger/ Luckmann jede Vorstellung, die wir von der Wirklichkeit ausbilden als Wissen, wobei jede Form menschlichen Wissens grundsätzlich auf der subjektiven Erfahrung beruht.20

Der bereits in vorigen Kapiteln angeschnittene subjektive Charakter des Wissens ( oder besser der Vorstellungen ) ermöglicht eine Ausbildung des Lebens in „mannigfaltigen Wirklichkeiten“. Denn alles Wissen, welches wir anhand unterschiedlicher Erfahrungen ansammeln, prägt unsere jeweilige Vorstellung von den Wirklichkeiten, den Subsinnwelten oder auch Subwirklichkeiten (Unterwirklichkeiten der Wirklichkeit) denen die Alltagswirklichkeit als Rahmen gesetzt ist.

Wenn wir uns in der Alltagswirklichkeit befinden, verfügen wir über eine andere Einstellung, als wenn wir in einer der Phantasiewirklichkeiten verweilen. Dabei kann es sich um unterschiedlich strukturierte Bereiche handeln.

Einen dieser Bereiche stellen die Traumwelten dar. Die Traumwelten können wiederum in unterschiedliche Untergruppen aufgeteilt werden. Diese werde ich später noch ausführlich beschreiben.

Zur Alltagswirklichkeit zurückkehrend, möchte ich darauf verweisen, dass diese bestimmte Merkmale besitzt, auf die ich im Folgenden zu sprechen kommen werde.

[...]


1 „Menschen `wissen´ schon immer `irgendwie´, was Religion ist, und sie verbinden mit diesem Wissen auch meist sehr starke Interessen, seien diese „existentieller“, „spiritueller“ Ideen sogar (...) wirtschaftlicher, finanzieller und politischer Natur. Die Vielfalt des Begriffs der Religion ist deswegen nicht zuletzt darauf zurückzuführen, dass dieses Wissen sehr unterschiedlich gestaltet ist. ( Knoblauch, Hubert: Religionssoziologie. de Guyter, Berlin/ New York 1999, S.11)

2 Ders., S.13

3 Ders., S.107

4 Knoblauch, S. 16

5 Knoblauch, A.73

6 vgl. Knoblauch,S.114/115

7 hierbei dient die Religion in erster Linie dazu, Unbekanntes greifbarer zu machen, es geistig zu bewältigen ( Knoblauch, S.115)

8 „Religion ermöglicht den Umgang und die Bewältigung von besonderen emotionalen Zuständen ( Knoblauch, S.115)

9 „Religion ermöglicht die Bewältigung besonderer Krisensituationen und stellt Mittel und Wege zu ihrer Behandlung“ ( Knoblauch,S.115)

10 Knoblauch, S.189

11 z.B. durch die unabweisbare Überzeugungskraft für die Betroffenen die mit einem Gefühl der Verschmel- zung mit dem Ausseralltäglichen verbunden ist ( Knoblauch S.192) 6

12 Ritter W.: Warum fasziniert das Okkulte? Warum fasziniert das Böse? Eine Hinführung in: Ritter/ Streib (Hg.): Okkulte Faszination. Symbole des B ö sen und Perspektiven der Entzauberung. Neukirchner Verlag, 1997, S. 12

13 Ders., S.12

14 der Begriff der Säkularisierung beinhaltet mehrere Deutungen. Zum einem bezeichnet er die Säkularisati- on, die Auflösung des Kirchengutes, zum anderem bezieht er sich auf die „innere Säkularisierung“, was die zunehmende Ablösung einer weltlichen Lebensführung von religiösen Ordnungssystemen und Vorlagen bein- haltet.

15 vgl. Knoblauch,S.186

16 Okkulte Faszination , S. 9

17 Knoblauch, S.202

18 Ritter/ Streib(Hg.): Okkulte Faszination. Symbole des B ö sen und Perspektiven der Entzauberung. Neukirchener Verlag 1997

und Barz, H.: Religion ohne Institution ? Eine Bilanz der sozialwissenschaftlichen Jugendforschung. Opladen 1992 8

19 Knoblauch, S.201

20 Berger/ Luckmann: Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit. Eine Theorie der Wissenssoziologie, Fischer 1997 9

Ende der Leseprobe aus 39 Seiten

Details

Titel
Die gesellschaftliche Konstruktion der ausseralltäglichen Wirklichkeiten am Beispiel esoterischer und parapsychologischer Vorstellungen vom Traum und ausserkörperlichen Erfahrungen
Hochschule
Eberhard-Karls-Universität Tübingen  (Institut für Soziologie)
Note
1,7
Autor
Jahr
1999
Seiten
39
Katalognummer
V169810
ISBN (eBook)
9783640882458
ISBN (Buch)
9783640882540
Dateigröße
471 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Religion, Traum
Arbeit zitieren
Anna Eckert (Autor:in), 1999, Die gesellschaftliche Konstruktion der ausseralltäglichen Wirklichkeiten am Beispiel esoterischer und parapsychologischer Vorstellungen vom Traum und ausserkörperlichen Erfahrungen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/169810

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