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Kirchenraumpädagogik

Ein Lern- und Begegnungsort

Title: Kirchenraumpädagogik

Seminar Paper , 2011 , 23 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: BA Christoph Staufenbiel (Author)

Didactics - Theology, Religion Pedagogy
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Summary Excerpt Details

1 Einleitung

Für viele Menschen ist die Kirche ein befremdlicher Ort und was in den heiligen Räumlichkeiten geschieht bleibt daher ebenfalls fremd. Vor allem sind die Jugendlichen kaum mit der Kirche als Ort und somit der christlichen Religion vertraut. Ihnen fehlt es wie so häufig an Kenntnissen und Erfahrung.
Aufgrund der heterogenen, multikulturellen Gesellschaft in Deutschland ist es daher ganz besonders erforderlich die jungen Schüler an kulturelle Kontexte der Weltreligionen heranzuführen, um ihnen diese verständlich, greifbar und zugänglich zu machen.
Die Kirchenraumpädagogik soll daher eine Brücke zu den Jugendlichen und der Kirche herstellen. Sie ermöglicht einen interessanten Zugang zu etwas Neuem und Unbekanntem. Dies wird erreicht durch unterschiedliche Herangehensweisen, die methodisch und didaktisch aufgearbeitet werden können. Es geht dabei nicht ums Bekehren.
Vielmehr geht es um das Verstehen und das Kennenlernen, um eine Erfahrung die durch alle Sinne gemacht und aufgenommen werden kann. Kirchenraumpädagogik ermöglicht es den Schülern sich zu orientieren und sich heranzutasten an das Unbekannte. Wichtig ist dabei eine offene innere Einstellung und Haltung, um die Aura der Kirche als einen besonderen Raum wahrzunehmen und zu spüren. ..........

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Kirchenraumpädagogik oder Kirchenpädagogik?

2.2 Die Kirche als ein besonderer Raum

2.3 Entstehungshintergrund der Kirchenraumpädagogik – Ein kurzer Einblick

2.4 Ziele der Kirchenraumpädagogik

3 Durchführungsphasen der Kirchenraumpädagogik – Eine didaktisch- methodische Herangehensweise

3.1 Organisatorische Vorüberlegungen

3.2 Phase der Eröffnung und der Annährung

3.2.1 Phase des Verweilens und des Entdeckens

3.2.2 Phase der Verdichtung und der Vertiefung

3.2.3 Phase der Rückkehr und der Ablösung

3.3 Systematisierende Leitschritte der vier Phasen

3.4 Mögliche Unterrichtsziele

3.5 Auswahl der Methoden und Sozialformen

3.6 Lebensbezug als Schlüssel zur Interessenweckung

4 Fazit

5 Literatur- und Quellenverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Kirchenraumpädagogik als einen didaktisch-methodischen Ansatz, um Jugendlichen einen Zugang zu Kirchenräumen zu ermöglichen. Das primäre Ziel besteht darin, Kirche nicht nur als historisches oder architektonisches Objekt, sondern als einen erlebnisorientierten Begegnungsort begreifbar zu machen, der religiöse Erfahrungen abseits des klassischen Unterrichts fördert.

  • Grundlagen der Kirchenraumpädagogik
  • Didaktik und methodische Gestaltung des Kirchenbesuchs
  • Phasenmodell zur aktiven Kirchenerkundung
  • Bedeutung von Sinneswahrnehmung und Lebensbezug

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Phase des Verweilens und des Entdeckens

Nach dem die Schüler die Phase der Annährung abgeschlossen haben, kann ein fließender Übergang in den deutlich aktiveren Teil vorgenommen werden.

In dieser Phase geht es darum den Kirchenraum intensiver und bewusster wahrzunehmen, indem persönliche Erfahrungen mit der Fremdheit des Raums gemacht werden.

Es geht hierbei nicht nur um die Wahrnehmung der Architektur und der Ausgestaltung des Raumes, sondern um die Wahrnehmung des Raumes in Verbindung zu eigenen Gefühlen und möglichen Fragen an sich selbst, die durch das Wahrgenommene entstehen können.

Das bewusste Entdecken und Kennenlernen sollen durch einen Erschließungsprozess stattfinden. Dies kann durch unterschiedliche Übungen intensiviert werden. Somit können unterschiedliche Lerntypen angesprochen werden.

Da bereits im Abschnitt 2.2 von die Kirche als Raum von unterschiedlichen Dimensionen gesprochen wurde, können diese Räume auf unterschiedlichste Weise entdeckt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Entfremdung Jugendlicher von kirchlichen Räumen und definiert die Zielsetzung, durch Kirchenraumpädagogik neue Lernchancen zu schaffen.

2 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel grenzt die Begriffe Kirchenpädagogik und Kirchenraumpädagogik ab und erörtert die besondere Bedeutung der Kirche als spirituellen Erfahrungsraum.

3 Durchführungsphasen der Kirchenraumpädagogik – Eine didaktisch- methodische Herangehensweise: Dieser Hauptteil beschreibt die methodische Strukturierung eines Kirchenbesuchs in vier Phasen, ergänzt um organisatorische Vorüberlegungen und Ziele.

4 Fazit: Der Verfasser reflektiert seine gewonnenen Erkenntnisse und formuliert Anregungen für die praktische Umsetzung der Kirchenraumpädagogik im zukünftigen Lehreralltag.

5 Literatur- und Quellenverzeichnis: Hier werden die herangezogene Fachliteratur sowie diverse Internetquellen aufgelistet, die der Modularbeit zugrunde liegen.

Schlüsselwörter

Kirchenraumpädagogik, Kirchenpädagogik, Religiöses Lernen, Erlebnispädagogik, Didaktik, Kirchenbesuch, Jugend, Sinneswahrnehmung, Spiritualität, Raumwahrnehmung, Methodische Vielfalt, Lebensweltbezug.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit thematisiert die Vermittlung von Inhalten und Erfahrungen in Kirchenräumen für Schüler durch das Konzept der Kirchenraumpädagogik.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Neben der theoretischen Einordnung stehen die praktische Organisation, die methodische Aufbereitung in verschiedenen Phasen und die Bedeutung des Raums als Lernort im Fokus.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Lehrkräften einen systematischen Ansatz aufzuzeigen, wie Jugendliche durch sinnliches Entdecken einen persönlichen Bezug zur Kirche als Lern- und Begegnungsort finden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der didaktisch-methodischen Aufbereitung von Erschließungsprozessen für den Religionsunterricht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die notwendigen organisatorischen Schritte und ein vierphasiges Modell zur Durchführung einer Kirchenraumerkundung detailliert erläutert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kirchenraumpädagogik, Religiöses Lernen, Erlebnispädagogik und Didaktik sind die tragenden Begriffe der Arbeit.

Welche Rolle spielt die Sinneswahrnehmung bei der Erkundung?

Sie ist zentral, da die Schüler durch Hören, Fühlen, Sehen und Riechen in einem "selbstentdeckenden Lernen" eigene Bezüge zum Kirchenraum herstellen sollen.

Warum betont der Autor die Notwendigkeit der "Verlangsamung"?

Die Verlangsamung ist laut Arbeit essenziell, um Wahrnehmungsprozesse im Raum erst zu ermöglichen und dem Alltag zu entfliehen.

Wie werden Lehrer bei der Planung unterstützt?

Der Autor schlägt unter anderem einen "Kirchenpädagogenkoffer" vor und betont die Bedeutung von gut ausgearbeiteten Arbeitsblättern und Vorabsprachen.

Welchen Ausblick gibt der Autor im Fazit?

Der Autor sieht in der Kirchenraumpädagogik eine Bereicherung und plant, diese als außerschulische Erfahrung, beispielsweise durch Übernachtungen, in seinen Unterricht zu integrieren.

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Details

Title
Kirchenraumpädagogik
Subtitle
Ein Lern- und Begegnungsort
College
University of Potsdam
Grade
1,0
Author
BA Christoph Staufenbiel (Author)
Publication Year
2011
Pages
23
Catalog Number
V169839
ISBN (eBook)
9783640884124
ISBN (Book)
9783640884063
Language
German
Tags
Kirchenraum Kirchenraumpädaogik Religionspädagogik Kirchenpädagogik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
BA Christoph Staufenbiel (Author), 2011, Kirchenraumpädagogik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/169839
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