Zu den genialsten Malerinnen ihrer Zeit gehörte die aus Russland stammende Künstlerin Marianne von Werefkin (1860–1938), die auch in Deutschland und in der Schweiz lebte. In ihrer Heimat wurde sie als „Russischer Rembrandt“ bezeichnet. In München leistete sie für den deutschen Expressionismus Herausragendes. Über sich selbst sagte sie einmal: „Ein Leben ist viel zuwenig für alle die Dinge, die ich in mir spüre“.
Inhaltsverzeichnis
1. Marianne von Werefkin
2. Der „Russische Rembrandt“
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit zeichnet das Leben und das künstlerische Schaffen von Marianne von Werefkin nach, beleuchtet ihren Weg von der russischen Heimat bis zur Etablierung als bedeutende Vertreterin des deutschen Expressionismus und thematisiert ihre Rolle als Mentorin und Wegbereiterin wichtiger Künstlervereinigungen.
- Die frühen Jahre und die Ausbildung in Russland
- Die künstlerische Entwicklung und der Titel „Russischer Rembrandt“
- Die Partnerschaft mit Alexej Jawlensky und der Umzug nach München
- Die Mitwirkung an der „Neuen Künstlervereinigung München“ (N.K.V.M.) und dem „Blauen Reiter“
- Das Exil in der Schweiz und das späte Schaffen in Ascona
Auszug aus dem Buch
Marianne von Werefkin
Zu den genialsten Malerinnen ihrer Zeit gehörte die aus Russland stammende Künstlerin Marianne von Werefkin (1860–1938), die auch in Deutschland und in der Schweiz lebte. In ihrer Heimat wurde sie als „Russischer Rembrandt“ bezeichnet. In München leistete sie für den deutschen Expressionismus Herausragendes. Über sich selbst sagte sie einmal: „Ein Leben ist viel zuwenig für alle die Dinge, die ich in mir spüre“.
Marianne von Werefkin (Marianna Wladimirowna Werewkina) kam – nach dem Julianischen Kalender – am 29. August 1860 als Tochter einer adeligen Familie im Gouverneurspalast von Tula bei Moskau zur Welt. Nach dem Gregorianischen Kalender war der 10. September 1860 ihr Geburtstag.
Ihr Vater war der russische Adelige Wladimir von Werefkin (1821–1896), dessen Vorfahren aus Moskau stammten. Er hatte beim Militär eine Karriere gemacht, wurde General und zuletzt Kommandant der Peter-und-Paul-Festung in Sankt Petersburg. Ihre Mutter Elisabeth Werewkin, geborgen Dargan (1834–1885), stammte aus einer alten Kosakenfürstenfamilie und hatte bei Carl Timoleon von Neff (1804–1877) die Ikonenmalerei gelernt.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Marianne von Werefkin: Eine biographische Einführung, die Herkunft, Ausbildung und die frühen Jahre der Künstlerin in Russland darstellt.
2. Der „Russische Rembrandt“: Dieser Abschnitt beschreibt ihren künstlerischen Werdegang, ihren Einfluss auf den Expressionismus und ihr Leben in Deutschland sowie im Schweizer Exil.
Schlüsselwörter
Marianne von Werefkin, Expressionismus, Alexej Jawlensky, Neue Künstlervereinigung München, N.K.V.M., Der Blaue Reiter, Russische Kunst, Ascona, Ilja Repin, Malerische Entwicklung, Biografie, Kunstgeschichte, Galka Scheyer
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt das Leben und Werk der bedeutenden expressionistischen Malerin Marianne von Werefkin.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Zu den Schwerpunkten zählen ihre künstlerische Ausbildung in Russland, ihre zentrale Rolle im Münchner Kunstleben sowie ihr Einfluss auf bedeutende Künstlergruppen ihrer Zeit.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, die künstlerische Bedeutung von Marianne von Werefkin hervorzuheben und ihre Lebensstationen von Russland über München bis in die Schweiz nachzuzeichnen.
Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?
Es handelt sich um eine biografisch orientierte historische Recherche, die auf Primär- und Sekundärliteratur sowie kunsthistorischen Quellen basiert.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil analysiert detailliert die verschiedenen Schaffensphasen, die Beziehung zu Alexej Jawlensky und ihre aktive Beteiligung an der Entstehung des deutschen Expressionismus.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Neben dem Namen der Künstlerin stehen Begriffe wie Expressionismus, N.K.V.M., Blauer Reiter und die geografischen Stationen wie München und Ascona im Vordergrund.
Warum wird sie als „Russischer Rembrandt“ bezeichnet?
Dieser Beiname bezieht sich auf ihre frühe künstlerische Phase in Russland, in der sie sich durch eine herausragende realistische Malweise einen Namen machte.
Welche Bedeutung hatte die Künstlergruppe „Der Blaue Reiter“ für sie?
Marianne von Werefkin war nicht nur eine Wegbereiterin dieser Strömung, sondern auch eine wichtige Netzwerkerin, deren Salon in München ein bedeutender Treffpunkt der Avantgarde war.
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- Ernst Probst (Author), 2011, Marianne von Werefkin - Der Russische Rembrandt, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/169909