Die römischen Mithrasmysterien und das frühe Christentum


Hausarbeit (Hauptseminar), 2007
31 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Mvsterienreligionen

1.1 Begriffsbestimmung und Sprachgebraucli

1.2 Charakteristische Merkmale

1.3 Entwicklungsgeschichtliche Phasen

2. Per Ursprung des Mithrakultes und seine geistesgeschichtlichen Hintergrunde

2.1 Quellenlage

2.2 Mithra in der Religion der Perser

2.3 Mithra im hellenistischen Kulturraum

3. Pie Romischen Mithrasmvsterien

3.1 Ort der Mithrasfeiern: das Mithraum

3.2 Pie Weihegrade

3.3 Pie Mithraslegende

3.3.1 Seine Geburt

3.3.2Pie Stiertötung

3.3.3 Pas Liebesmahl mit Sot

3.3.4 Pie Himmelfahrt

3.4 Verbreitung und Anhangerschaft

4. Ein Vergleich mit dem fruhen Christentumt

4.1 Methodenkritikt

4.2 Unterschiede und Gemeinsamkeiten

4.3 EinordnungundBewertung

5. Schlussbetrachtung

Literaturverzeichnis

Abbildungs- und Tabellenverzeichnis

Einleitung

„Ware das Wachstum des Christentums durch eine todliche Krankheit aufgehalten worden, ware die Welt mithraisch geworden.[1] Diese „populare Konkurrenztheseu des renommierten Leben-Jesu Forschers Ernest Renan spiegelt in groben Zugen die Kontroverse uber den Stellenwert des Mithraskultes[2] im Rahmen der Entwicklung des Christentums wider. Wenngleich man sich aus heutiger Perspektive nahezu einig ist, dass die Entstehung eines mithraischen Abendlandes keine Chance hatte[3], so bleibt die Frage nach den Beziehungen zwischen den Mithrasmysterien und dem Christentum immer noch aktuell und strittig. In diesem Kontext spielen insbesondere solche Uberlegungen eine zentrale Rolle, welche die romischen Mithrasmysterien als Wegbereiter des Christentums bzw. als eine

Parallelerscheinung zum Christentum deuten.[4] Daruber hinaus rezipieren einige Anthroposophen die popularwissenschaftliche „Christologieu ihres Mentors Rudolf Steiner, wonach Christus der wahre Mithras sei, und versuchen somit, eine direkte Traditionslinie zwischen dem heidnischen Gott „Mithrasu und Jesus Christus herzustellen.[5]

Im Rahmen der vorliegenden Arbeit soll deshalb der Frage nachgegangen werden, ob, und gegebenenfalls in welchem Umfang, Verbindungslinien, Ahnlichkeiten und Gemeinsamkeiten zwischen dem Christentum und den romischen Mithrasmysterien aufgezeigt werden konnen. Diese Vorgehensweise setzt ein tiefergreifendes Verstandnis der romischen Mithrasmysterien voraus, weshalb der Schwerpunkt dieser Arbeit auf der Erarbeitung eines soliden Kenntnisstandes uber diese Mysterienreligion liegt, der fur einen sinnvollen Vergleich unverzichtbar ist. Zunachst ist es meines Erachtens in einem ersten Schritt sinnvoll, sich naher mit dem idealtypischen Oberbegriff der „Mysterienreligionu zu beschaftigen, unter den auch der Mithraskult subsumiert wird. Ziel dieser Vorgehensweise ist es, die Wesensmerkmale dieses Religionstypus naher zu bestimmen, die fur das Verstandnis der Mithrasmysterien sowie deren Einbettung in einen religiosen Gesamtkontext von zentraler Bedeutung sind und als Ausgangspunkt fur den spateren Vergleich mit dem Christentum nutzlich sind. Im

Anschluss daran steht die direkte Auseinandersetzung mit der Mithrasverehrung im Fokus des Interesses, wobei zwischen der Mithrasverehrung in der Religion der Perser, den Mithraskulten in hellenistischer Zeit und den romischen Mithrasmysterien unterschieden wird.[6] Eine solche Differenzierung ist notwendig, da in der Forschung Uneinigkeit daruber herrscht, ob es eine Verbindung zwischen dem persischen Gott Mithra und der romischen Mithrasverehrung gegeben bzw. wie diese Gottheit ihren Weg nach Rom gefunden hat. Kapitel 3 beschaftigt sich dann ausschliefilich mit den romischen Mithrasmysterien und thematisiert in einzelnen Unterkapiteln die zentralen Aspekte, wie die Orte der Mysterienfeiern, Weihegrade, die Mithraslegende und die soziale Zusammensetzung der Anhangerschaft. Darauf aufbauend werden schliefilich mogliche Verbindungslinien zwischen den romischen Mithrasmysterien und dem Christentum analysiert. Abschliefiend werden die zentralen Befunde des Vergleiches zusammengefasst und eine vorsichtige Interpretation der gewonnen Erkenntnisse gewagt. An dieser Stelle sei noch kurz darauf hingewiesen, dass bei der Darstellung und Interpretation der Forschungsergebnisse mithilfe der Sekundarliteratur eine konservative Vorgehensweise gewahlt wurde, also weitgehend nur solche Standpunkte ubernommen wurden, die relativ unstrittig sind und der „herrschenden Lehrmeinungu nicht diametral widersprechen, um eine solide Vergleichsbasis im Hinblick auf das Christentum zu erhalten. Des Weiteren wurde versucht darauf zu achten, die impliziten Annahmen, die den meisten Erklarungsversuchen zugrunde liegen, offen zulegen, was nicht immer moglich war. Denn trotz umfangreicher Forschungsarbeiten ”bleibt der Charakter des Mithraskultes weiterhin ratselhaft.[7]

1. Mysterienreligionen

l.l Begriffsbestimmung und Sprachgebrauch

Etymologisch lasst sich „Mysteriumu uber das griechische Wort mysterion (Weihehandlung, Geheimnis) erschliefien, das sich in Verbindung mit dem griechischen Verb myein (=schliefien, verschliefien) naher bestimmen lasst und in der Regel im Sinne von „Geheimnis“ wiedergegeben wird. Wahrscheinlich lasst sich dieses Wort auf die indogermanische Wurzel ,MUU (,den Mund schliefienu) zuruckfuhren.[8] Bei den Romern wurde myein mit initiare,in etwas einfuhrenu ubersetzt. Die griechischen Autoren des 5. Jahrhunderts v. Chr. gebrauchten das Wort mysterion zur Kennzeichnung einer „geheimen Feieru. Mysterion bezieht sich auf den Geheimhaltungscharakter der Religionsausubung, der durch die strikte Trennung zwischen Eingeweihten und Nichteingeweihten betont wird. Im Sprachgebrauch des klassischen Athens werden die Eingeweihten als ”mystes“ bezeichnet. Den

Mysterienglaubigen wird bei der Einweihung ein Geheimnis anvertraut, das sie befahigt, eine intensive Beziehung zu ihrer Mysteriengottheit aufzubauen, die ihnen Schutz und Geborgenheit verheifit. Im Rahmen der Initiation durchlebt der Myste die heilige Geschichte und damit das Schicksal seines Gottes in Grenzsituationen. Er vollzieht quasi die Erfahrungen seiner Gottheit am eigenen Korper, was durchaus mit korperlichen und seelischen Schmerzen verbunden war. Uber die Septuaginta findet das Wort mysterion auch Eingang in den Sprachgebrauch der christlichen Gemeinden. Es wird im NT als eigenstandiger Begriff 28mal erwahnt, insbesondere im Bereich der Apokalyptik.[9] Erst im Zuge der Etablierung des Christentums als „Staatsreligionu (4. Jh. n.Chr.) werden die mysteria fur die Sakramente und dieLiturgie ( „Mysterium fidei“- „Geheimnis desGlaubens“)herangezogen.[10]

1.2 Charakteristische Merkmale

Wie bereits angedeutet, ist der Aspekt der Geheimhaltung ein wesentliches Merkmal von Mysterienreligionen.[11] Allerdings bezog sich das Schweigegebot lediglich auf die tiefsten Geheimnisse und umfasste somit nicht den Mythos des Gottes sowie die Kultfeiern im Allgemeinen.[12] Neben dem Geheimhaltungscharakter (Arkandisziplin) spielten auch die Initationsriten eine ubergeordnete Rolle, die sich schemenhaft wie folgt nachzeichnen lassen: [13] korperliche Vorbereitungen, wie sexuelle Enthaltsamkeit und der Verzicht auf Nahrungsaufnahme, das Einuben von Gebetsformeln sowie Praktiken, die darauf abzielten, den Charakter der Initianden zu brechen (bspw. das Verbinden der Augen, Fesselungen etc.). Daruber hinaus weisen Mysterienreligionen einen synkretistischen Charakter auf, was zwangslaufig zu Abgrenzungsschwierigkeiten innerhalb der einzelnen Mysterienkulte fuhrte und auch heute noch beim Vergleich der einzelnen Kulte Verwirrung stiftet. Es war durchaus moglich und auch ublich andere Glaubensvorstellungen und benachbarte Gottheiten in das eigene religiose System zu integrieren.[14] Die jeweiligen Mysterienkulte beanspruchten keine Exklusivitat, da man sich in verschiedene Kulte einweihen und auch weiterhin an offiziellen Staatskulten teilnehmen konnte. Einen Absolutheitsanspruch - wie in den groBen monotheistischen Religionen verankert - erhoben die Mysterienkulte nicht. In diesem Kontext ist auch der Aspekt der Wahlfreiheit zu nennen. Bei der Wahl des Mysterienkultes konnte sich der einzelne ausschlieBlich von seinen religiosen Vorlieben leiten lassen.[15] In der Spatantike entwickelten sich die Mysterienkulte zunehmend zu henotheistischen Religionen, die zwar verschiedene Gotter anerkannten, aber gleichzeitig davon ausgingen, dass diese nur verschiedenen Erscheinungsformen eines und desselben Gottes seien.[16] Im Gegensatz zu den traditionellen antiken Religionen mit ihrer ,’statischen G6tterwelt“ beinhalteten die Mysterienreligionen auch eine soteriologische Dimension, die den Mysten Heil (salus) und Rettung (soteria) versprach.[17] Diese Heilserwartung bezog sich sowohl auf das „diesseitige“ als auch das „jenseitige“ Leben: „So laBt sich mit einiger Berechtigung von der doppelten Funktion der Mysterien sprechen. Sie bieten lebenspraktische Therapien an, eine ,Erlosung, im Ritual, und zugleich eine Hoffnung auf ein Leben nach dem Tode.“[18]

1.3 Entwicklungsgeschichtliche Phasen

In Anlehnung an Hans Kloft lassen sich vier entwicklungsgeschichtliche Phasen der Mysterienreligionen unterscheiden[19]:

1. Die Entstehungsphase
2. Das Heimischwerden im hellenistischen Kulturraum
3. Die Blutezeit im romischen Kaiserreich
4. Die Niedergangsphase

In der Entstehungsphase, die ungefahr auf die erste Halfte des ersten Jahrtausends zu datieren ist, stellten die Gotter der Mysterienkulte Vegetations- bzw. Naturgotter (Demeter, Kybele und Attis, Isis und Osiris, Mithras etc.) dar, die uberwiegend in Kleinasien, Persien und Agypten verehrt wurden. Sie dienten zur Erklarung von Naturphanomenen und versinnbildlichten Lebensphasen, wie Tod und Geburt. Die zweite Entwicklungsstufe ist dadurch gekennzeichnet, dass die zuvor lokal begrenzten Naturgottheiten in einer fur sie zunachst fremden Umwelt heimisch wurden, namlich im hellenistischen Kulturraum. Wahrend dieser Phase wurden die altorientalischen und altagyptischen Glaubensvorstellungen mit den religiosen Uberzeugungen der Griechen in Einklang gebracht und zu einer Einheit formiert. Dieser Vorgang wurde auch vom hellenistischen Konigtum forciert und gefordert. Ihre Blute erlebten die Mysterienreligionen schliefilich in der romischen Kaiserzeit, da die sehr gute Infrastruktur und die diversen Kommunikationsmoglichkeiten des Imperium Romanum die Verbreitung der Mysterienreligionen begunstigte. Neben diesen externen „Pushfaktoren“ spielten auch interne GrUnde fUr den Erfolg der Mysterienreligionen im Romischen Reich eine zentrale Rolle. Hierzu zahlten insbesondere:

- Die verstarkte Suche nach personlichem Heil in der kaiserzeitlichen Gesellschaft
- Die in den Mysterienkulten enthaltenen kosmischen Spekulationen erhohen die Attraktivitat in den Bildungsschichten.
- Die Anziehungskraft der Mysterien aufgrund ihrer geheimnisvollen Rituale

Das Verschwinden der romischen Mysterienreligionen setzte mit dem Siegeszug des Christentums im 4. Jh. n. Chr. ein. Allerdings liefien sich auch bereits zuvor Niedergangstendenzen ausmachen. In diesem Kontext ist insbesondere der synkretistische Charakter der Mysterienreligionen zu erwahnen, der wohl bei den ungebildeten Glaubigen zunehmend Verwirrung stiftete. Des Weiteren kann davon ausgegangen werden, dass sich das christliche Organisationsprinzip als effizienter erwies und das Postulat der Nachstenliebe, das sich in konkreten Hilfeleistungen, wie Armenfursorge, Krankenhilfe etc. widerspiegelte, als sittlicher Mafistab auf grofie Resonanz stiefi.

2. Der Ursprung des Mithrakultes und seine geistesgeschichtlichen Hintergrunde

2.1 Quellenlage

Den altesten Beleg fur die Mithrasverehrung finden wir in einem Vertrag zwischen den Hethitern und ihrem Nachbarstamm, den Mitanni, aus dem 14.Jh. v. Chr. Dort wird der Name „Mi-it-ra-u in dieser Schreibweise zum ersten Mai erwahnt.[20] Als „Mitra-u begegnet er uns dann in den altindischen Weden, wesentlich spater in der Form „Mitra-u im Avesta, einer Textsammlung der von Zarathustra gestifteten Religion des Zoroastrismus, wieder.[21] In altpersischen Inschriften aus Susa, Eknatana und Persepolis ist die Bezeichnung „Mit/trau wiedergegeben. Einen ersten literarischen Hinweis fur die Existenz von romischen Mithrasmysterien liefert Statius, der zwischen 80 und 90 n. Chr. schreibt: „…sei es (dich) Mithras (zu nennen), der unter den Felsen der persischen Hohle die widerspenstigen Horner drehtu.[22] Anhand dieser Notiz lasst sich schlussfolgern, dass den Lesern der Name des Gottes und die Mithraslegende bekannt sein mussten.[23] Eine der altesten Mithrasinschriften aus Rom wurde von einem Sklaven gestiftet. Sie befindet sich auf einem freistehenden Stiertotungsrelief und wird in die Zeit vor 120 n. Chr. datiert.[24] Das Mithrasheiligtum in Nida- Heddernheim entstand etwa um 85 n. Chr.[25]

Betrachtet man die orientalischen und romischen Quellen genauer, so lasst sich eine deutliche Diskrepanz im Hinblick auf die Quellenarten feststellen. Wahrend fur den Orient lediglich schriflliche Quellen existieren, die sich in der Regel darauf beschranken, den Namen des Gottes zu erwahnen oder Dichtungen darstellen, deren Sinnzusammenhang nur schwer nachvollziehbar ist, dominieren bezuglich der romischen Mithrasmysterien in erster Linie archaologische Funde in Form von Inschriften und bildlichen Darstellungen, die sich ohne literarische Quellen nur schwer erschliefien lassen. Der Religionshistoriker Franz Cumont hat diesen Sachverhalt treffend und in zugespitzter Form wiedergegeben:

,Wir befinden uns ungefahr in derselben Lage, als wenn wir die Geschichte der mittelalterlichen Kirchen schreiben sollten, ohne irgendeine Quelle zu besitzen als die hebraische Bibel und plastische Trummer von romanischen und gotischen Portalen.“[26]

Aufgrund dieser schwierigen Quellensituation existieren im Wesentlichen zwei grundsatzlich verschiedene Zugange bei der Interpretation der romischen Mithrasmysterien. Zum einen werden die romischen Bildwerke mithilfe der alteren schriftlichen Quellen aus dem orientalischen Kulturkreis interpretiert, wobei eine Verbindung zwischen der fruhen Mithrasverehrung und den romischen Mithrasmysterien vorausgesetzt wird. Analog zu den von Hans Kloft idealtypisch beschriebenen Entwicklungsphasen der Mysterienreligionen stellt dieser Erklarungsstrang eine organisch gewachsene Verbindungslinie zwischen den orientalischen Ursprungen und den romischen Mithrasmysterien her, wobei dem hellenistischen Kulturraum eine Bruckenfunktion zugeschrieben wird. Verkurzt lautet die Erklarungsformel wie folgt: Die Ursprunge der Mithrasverehrung liegen im orientalischen Raum, die alsbald von der hellenistischen Kultur adaptiert wurde und schliefilich mithilfe von romischen Soldaten nach Rom gelangte, die mit der Mithrasverehrung im hellenistischen Teil Kleinasiens in Beruhrung kamen. Allerdings weist dieser Erklarungsansatz zentrale Schwachen auf, da es ihm nicht gelingt, die unterstellte Verbindungslinie zwischen der urarischen Gottheit Mitra bzw. dem iranischen Gott Mithra und den romischen Mithrasmysterien stringent zu belegen oder anhand von Quellen zu untermauern. Als schlagkraftigstes Gegenargument kann die Tatsache vorgebracht werden, dass das Leitmotiv der romischen Mithrasmysterien, die Totung des Stieres durch Mithras, deren bildliche Darstellung offensichtlich in keinem der Mithraen fehlen durfte, weder durch den wedischen „Mitra-u oder den avestischen „Mitra-u uberliefert ist.[27] Daruber hinaus bleibt letzten Endes ungeklart, wie die Gottheit den Weg aus dem indisch-orientalisch uber den hellenistischen Kulturraum in das Romische Imperium gefunden hat. Nicht zuletzt aufgrund dieser Erklarungsprobleme geht die neuere,,Mithrasforschung“ davon aus, dass es sich bei den romischen Mithrasmysterien um eine Erfindung eines genialen Religionsstifters handeln konnte, der mithilfe des orientalischen Gottes Mithra einen neuen Mythos schaffte, weshalb bei der Interpretation der bildlichen Darstellungen nicht ohne Weiteres auf die altorientalische Mythologie zuruckgegriffen werden darf.[28] Aus diesem Grund wird im Folgenden zwischen den unterschiedlichen „Mithrastraditionen“ differenziert, auf die ich im Folgenden kurz eingehen werde.

[...]


[1] Zitiert nach Cumont (3l923: 188). Im Original Renan (23l923: 579): „Si le christianisme eut ete arrete dans sa croissance par quelque maladie mortelle, le monde eut ete mithriaiste.“

[2] Im Folgenden wird durchgangig die Bezeichnung Mithras benutzt, um Verwirrungen zu vermeiden. Eine Ausnahme stellt das Kapitel 2 dar, in dem die Ursprunge der Mithrasverehrung und ihre ersten schriftlichen Belege thematisiert werden. Dort wird fur die orientalisch-persische und die hellenistische Tradition die ursprungliche Bezeichnung Mithra bzw. Mitra verwendet.

[3] Vgl. Burkert (1990: 11); vgl. Berrens (2004: 26); vgl. Turcan (1989: 240).

[4] Vgl. hierzu bspw. Giebel (1993) und Giebel (1998).

[5] Siehe hierzu Schutze (1972).

[6] Diese Differenzierung wird in Anlehnung an Merkelbach (1984) vollzogen.

[7] Berrens (2004: 25).

[8] Vgl. Giebel(1993: 14-15).

[9] Vgl. hierzu Elsner (1998).

[10] Vgl. Elsner(1998: 44).

[11] Vgl. Burkert (1990:48-49).

[12] Vgl. Giebel(1993: 15).

[13] Vgl. Kloft(32006: 89).

[14] Vgl. Kloft(320 06: 10).

[15] Vgl. Giebel(1993: 14).

[16] Vgl. Merkelbach (1984: 75); vgl. Kloft (320 06: 10).

[17] Vgl. Kloft (320 06 : 96-101); vgl. Giebel (1993: 13).

[18] Kloft (320 06 : 97). Burkert (1990: 33-34) vertritt hierzu eine kontrare Auffassung:,Im Gegensatz zu gelaufigen Annahmen bringen die sogenannten orientalischen Gotter und ihre Kulte nicht eine Umorientierung der Religion ins Jenseitige, ,Mystische' mit sich; sie passen sich dem an und setzen fort, was schon gegeben war.^

[19] Siehe hierzu Kloft (32006: 102-110).

[20] Vgl. Jacobs (1999: 9). Im Gegensatz dazu gibt Vermaseren (1965: 9) die Schriftweise,Mitra^ an.

[21] Vgl. Jacobs(1999: 9).

[22] Jacobs (1999: 13).

[23] Vgl. Clauss(1992:253).

[24] Vgl. Clauss (1992: 254-255).

[25] Vgl. Huld-Zetsche (1986: 21).

[26] Ebenda.

[27] Vgl. Jacobs(1999: 16).

[28] Einen aktuellen Uberblick uber die unterschiedlichen Zugangs- und Interpretationsweisen liefert Beck (1996).

Ende der Leseprobe aus 31 Seiten

Details

Titel
Die römischen Mithrasmysterien und das frühe Christentum
Hochschule
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Note
1,0
Autor
Jahr
2007
Seiten
31
Katalognummer
V170005
ISBN (eBook)
9783640885824
ISBN (Buch)
9783668272880
Dateigröße
2278 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Mithras, Mysterienkulte
Arbeit zitieren
Bernhard Stecher (Autor), 2007, Die römischen Mithrasmysterien und das frühe Christentum, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/170005

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