Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Pedagogía - General

"Elite" - Eine Gruppe zwischen Macht, Leistung und Bildung

Título: "Elite" - Eine Gruppe zwischen Macht, Leistung und Bildung

Trabajo , 2011 , 17 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Marlen Berg (Autor)

Pedagogía - General
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

Egal ob während der Abiturzeit, des Studiums oder des beruflichen Lebensweges; zu verschiedenen Zeitpunkten kann ein Jeder auf den Begriff „Elite“ treffen. Bildungs-, Wirtschafts- und politische Kreise stellen sogenannte „Eliten“ und werfen dadurch die Frage auf, was darunter zu verstehen ist und wer sich dazu zählen kann. Bei genauer Betrachtung wird ersichtlich, dass „Elite“ sogar im privaten Raum Einzug gefunden hat (→ Elitepartner.de). Der Terminus erlebt eine wahre Renaissance und Ausbreitung im nationalen Raum. Es stellen sich die Fragen: Wer sind die Eliten des 21. Jahrhunderts und wie haltbar ist der Begriff noch? Diesbezüglich werde ich zu Beginn meiner Arbeit eine Definition anführen. Weiterhin möchte ich erste Probleme aufzeigen, die im Zusammenhang mit „Elite“ auftreten und Gründe für die Ablehnung dieser Gruppierung darstellen.
Noten und herausragende schulische und studentische Leistungen werden als Einfluss- und Aufstiegsfaktor genannt und erwecken den Anschein, dass jedem die Möglichkeiten offen stehen Spitzenpositionen zu erwerben (Meritokratie). Speziell im internationalen Kontext gewinnt der Terminus an Bedeutung und zwingt Deutschland sich dem weltweiten Vergleich zu stellen. Folglich gilt es zu untersuchen, ob die Bezeichnung „Elite“ als ein Güte- oder Qualitätsmerkmal zu verstehen und wie berechtigt die Klassifizierung ist. In diesem Zusammenhang untersuche ich die Selektionskriterien für die Zugehörigkeit. Hierbei lieg der Fokus auf der Herkunft, dem Bildungsgrad und dem (erwünschten) Habitus der „Elitegruppen“.
Abschließend wende ich mich der Frage nach dem Geschlecht der Eliten zu, denn bei ersten Überlegungen werden einem selten weibliche Elite-Zugehörigen ins Gedächtnis gerufen. Besonders als Frau, angehende Hochschulabsolventin und als ehrenamtliche Helferin in der geschlechtsspezifischen Kinder- und Jugendarbeit fühle ich mich durch diese Thematik angesprochen. Im Sinne der Chancengleichheit der Geschlechter lohnt es sich die prozentuale Verteilung von Männern und Frauen zu betrachten und nach Gründen für diese zu suchen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1) Einführung

2) „Elite“ – Ein Begriff mit Unstimmigkeiten

3) Die Selektionskriterien der „Eliten“

4) „Elite“ ist männlich!

5) Fazit

6) Quellen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Begriff „Elite“ kritisch im Kontext von Macht, Leistung und Bildung, um die zugrunde liegenden Selektionsmechanismen sowie die geschlechtsspezifische Unterrepräsentanz in Spitzenpositionen zu analysieren.

  • Begriffliche Herkunft und Definition von Eliten
  • Die Rolle von Leistung, Bildung und Habitus bei der Rekrutierung
  • Kritische Analyse der Machtstrukturen in Wirtschaft und Politik
  • Geschlechtsspezifische Barrieren und Karrierehemmnisse
  • Zusammenhang zwischen Chancengleichheit und Elitenbildung

Auszug aus dem Buch

3) Die Selektionskriterien der „Eliten“

Für den Großteil der Bevölkerung, der der „Elite“ gegenüber steht, stellt sich die Frage, wie diese besondere Gruppe ihre Mitglieder rekrutiert und in welchen Bereichen diese tätig sind. Rothkopf führt in seiner Untersuchung eine Nennung von Kriterien für die Zugehörigkeit zur „Super-Klasse“ an. Daran anlehnend habe ich mich auf 3 Merkmale festgelegt, die als Rekrutierungsmechanismus dienen und meiner Meinung nach die höchste Wertigkeit erhalten. Hierzu zählen „Leistung“, „Habitus“ und „Bildung“. Diese Eigenschaften treffen für die „politische Elite“, die „Wirtschaftselite“ und die „Bildungselite“ zu bzw. sind für eine generelle Diskussion um „Elite“ unabdingbar.

Mit dem Aspekt des „Habitus“ soll begonnen werden. Darunter sind bestimmte Verhaltensnormen, innere Einstellungen und soziale Wesensmerkmale zu verstehen. Man könnte den Begriff auch mit Profil oder Erscheinung umschreiben. Hartmann führt in diesem Rahmen die Bezeichnung „klassenspezifischer Habitus“ an, der sich folgendermaßen begründet:

„Wer in die Vorstände und Geschäftsführungen großer Unternehmen gelangen will, der muss nämlich vor allem eines besitzen: habituelle Ähnlichkeit mit den Personen, die dort schon sitzen.“

Zweierlei Erkenntnisse lassen sich daraus ziehen: Zum einen spielt die soziale Herkunft ein ausschlaggebendes Kriterium und innerhalb der entsprechenden Klasse sind Kontakte (Schulfreundschaften, Studentenverbindungen, Mitgliedschaften in exklusiven Clubs … = soziale Ressourcen) ein Vorteil für den Aufstieg. Durch diese erhält man Rückschlüsse auf den erforderlichen „Habitus“ bzw. das „Angehörigenprofil“ und die Chancen für die Rekrutierung werden erhöht. Das bedeutet, die Zugehörigkeit zu einer „Elite“ wird umso wahrscheinlicher, wenn Familienmitglieder dieser schon angehören und man sozial länger innerhalb dieser Kreise agiert. Damit wird die These untermauert, dass sich „Eliten“ aus sich selbst rekrutieren und ihre Mitglieder aus spezifischen, ausgewählten Klassen selektieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1) Einführung: Das Kapitel führt in die Allgegenwärtigkeit des Elitebegriffs ein und definiert das Ziel der Arbeit, die Kriterien der Elitenzugehörigkeit sowie die Unterrepräsentanz von Frauen zu untersuchen.

2) „Elite“ – Ein Begriff mit Unstimmigkeiten: Hier wird die Etymologie des Begriffs beleuchtet und das daraus resultierende dichotome Gesellschaftsbild kritisch hinterfragt.

3) Die Selektionskriterien der „Eliten“: Dieses Kapitel analysiert die drei zentralen Rekrutierungsmechanismen „Leistung“, „Habitus“ und „Bildung“ und deren Verknüpfung mit sozialer Herkunft.

4) „Elite“ ist männlich!: Der Autor untersucht die Gründe für die geringe Präsenz von Frauen in Führungspositionen und die tradierte Rollenverteilung in Wirtschaft und Wissenschaft.

5) Fazit: Das Fazit fasst die Ambivalenz des Begriffs zusammen und schlägt vor, „Elite“ in manchen Kontexten eher als „Machtinhaber“ zu bezeichnen.

6) Quellen: Dieses Kapitel listet die verwendete Literatur sowie Internetquellen auf.

Schlüsselwörter

Elite, Leistung, Habitus, Bildung, Macht, Wirtschaftselite, Machtelite, Chancengleichheit, Karriere, Selektion, Geschlecht, Frauenanteil, Sozialisation, Führungspositionen, meritokratisches Prinzip

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit beleuchtet das Phänomen „Elite“ in der heutigen Gesellschaft und analysiert kritisch, wie diese Gruppen definiert werden und welche Kriterien den Aufstieg in solche Machtpositionen bestimmen.

Welche Themenfelder sind zentral?

Die zentralen Felder umfassen die soziologische Definition von Eliten, die Selektionsfaktoren wie Bildung und Habitus sowie die geschlechtsspezifische Diskrepanz in Führungsebenen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu hinterfragen, ob „Elite“ ein echtes Qualitätsmerkmal ist oder lediglich eine exklusive Machtstellung legitimiert, und dabei insbesondere die Benachteiligung von Frauen aufzudecken.

Welche wissenschaftliche Methode wird angewendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und einer deskriptiven Auseinandersetzung mit existierenden Elitentheorien und aktuellen Daten zur Chancengleichheit.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsbestimmung, die Untersuchung von Selektionskriterien wie Bildung und Habitus sowie eine vertiefende Analyse der „Vermännlichung“ von Elitegruppen.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Wichtige Begriffe sind Elite, Leistung, Habitus, Bildung, Macht, Wirtschaftselite, Chancengleichheit und die Geschlechterrollenverteilung.

Inwiefern spielt der „Habitus“ eine Rolle bei der Elitenbildung?

Der Habitus, verstanden als habituelle Ähnlichkeit und soziale Ressourcen, wirkt laut Arbeit als entscheidender Filter, der den Aufstieg in exklusive Kreise vorwiegend für Personen mit entsprechender Herkunft ermöglicht.

Warum sind Frauen in den „Eliten“ laut der Autorin unterrepräsentiert?

Dies wird auf tradierte Rollenbilder, eine einseitige Lastenverteilung bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie eine systematische Entmutigung von Mädchen im Bildungssystem zurückgeführt.

Final del extracto de 17 páginas  - subir

Detalles

Título
"Elite" - Eine Gruppe zwischen Macht, Leistung und Bildung
Universidad
University of Potsdam
Calificación
1,0
Autor
Marlen Berg (Autor)
Año de publicación
2011
Páginas
17
No. de catálogo
V170067
ISBN (Ebook)
9783640886760
ISBN (Libro)
9783640886531
Idioma
Alemán
Etiqueta
Eliten Bildungssoziologie Meritokratie
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Marlen Berg (Autor), 2011, "Elite" - Eine Gruppe zwischen Macht, Leistung und Bildung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/170067
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  17  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint