Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Histoire globale - Protohistoire, Antiquité

Überlegungen zu einem Stundenentwurf zum Thema „Römische Wandmalerei“

Titre: Überlegungen zu einem Stundenentwurf zum Thema „Römische Wandmalerei“

Exposé (Elaboration) , 2009 , 6 Pages

Autor:in: Dorothee Schaible (Auteur)

Histoire globale - Protohistoire, Antiquité
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

Dieser Text behandelt die römische Wandmalerei exemplarisch an Exponaten des Würrtembergischen Landesmuseums in Stuttgart. Der fachliche Hintergrund wird durch Überlegungen zu einer Unterrichtseinheit (Grundschule) ergänzt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Fachlicher Hintergrund

a) Herkunft und Echtheit

b) Zustand und Maltechnik

c) Wandaufbau

d) Stile

e) Figuren

f) Deutung der Bilder

2. Überlegungen zu einer Stundeneinheit im Rahmen einer Projektwoche zum Thema „Altes Rom“

3. Bedeutung des Themas „römische Wandmalereien“ im Unterricht

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit dient als konzeptionelle Grundlage für einen Stundenentwurf im Rahmen einer Projektwoche zum Thema "Altes Rom". Ziel ist es, Schülerinnen und Schülern durch die praktische Auseinandersetzung mit antiken römischen Wandmalereien ein tieferes Verständnis für die Lebenswelt und die ästhetischen Bedürfnisse der Menschen in der Antike zu vermitteln und dabei Parallelen zur heutigen Lebensrealität aufzuzeigen.

  • Wissenschaftliche Aufbereitung der technischen und künstlerischen Grundlagen römischer Wandmalerei.
  • Methodik eines fächerübergreifenden Unterrichtsansatzes zwischen MeNuK und Bildender Kunst.
  • Praktische Umsetzung im Rahmen einer Projektwoche durch Museumsbesuche und kreative Gestaltung.
  • Didaktische Reflexion über die Bedeutung antiker Lebensweisen für das heutige Geschichtsverständnis.

Auszug aus dem Buch

b) Zustand und Maltechnik

Der Zustand der Fragmente ist als gut bis sehr gut zu bezeichnen (1980 wurde die Restaurierung abgeschlossen). Durch mikrochemische Analysen ließen sich Pigmente nachweisen, die in der Antike gebräuchlich waren (gelber Ocker, roter Ocker, grüne Erde, Ägyptisch Blau und Weiß). Zunächst wurden ein bis zwei Schichten Grobputz (aus Kalk und Sand) auf die Wand aufgetragen. Dieser Unterputz besitzt in der Regel eine Dicke von 1- mehreren cm. Der Unterputz scheint an den restaurierten Fragmenten allerdings nicht mehr erhalten zu sein. Dieser Schicht folgt die Feinputzschicht. Sie ist ca. 5mm stark, was für die Qualität der Fragmente spricht. Der Feinputz wurde von oben nach unten in „Tagwerken“ auf die Wand aufgetragen und in noch feuchtem Zustand bemalt (buon fresco). Diese Fläche blieb höchstens zwei Tage feucht genug, um die Farben richtig aufsaugen zu können. Zügiges Arbeiten war deshalb erforderlich.

Jeder Zeichnung ging in der Regel ein Entwurf in kleinem Maßstab hervor. Diese Vorzeichnungen sind gelegentlich auf freigelegtem Grobputz erhalten (sinopia). Die Hauptlinien der geplanten Komposition wurden auf die Feinputzpartie mit Kohle, Farbe oder feiner Ritzung vorgezeichnet. Die Ausführung erfolgte freihändig. Nur das Zeichnen der Ornamente wurde durch das Verwenden von Zirkel und Lineal unterstützt. Details der Darstellungen und Lichtverhältnisse wurden oft in halb trockenem Zustand oder trockenem Zustand (al secco) mit Kalk oder Leim (als Bindemitteln) aufgetragen. Diese Partien sind oftmals auf Grund mangelnder Haftung im Laufe der Zeit ab geplatzt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Fachlicher Hintergrund: Dieses Kapitel liefert detaillierte Informationen über Herkunft, technische Herstellungsweise, stilistische Einordnung und ikonografische Deutung der untersuchten römischen Fresken.

2. Überlegungen zu einer Stundeneinheit im Rahmen einer Projektwoche zum Thema „Altes Rom“: Hier wird ein konkretes didaktisches Konzept für eine einwöchige Unterrichtseinheit vorgestellt, das von der Museumsrezeption bis zur praktischen eigenen Gestaltung reicht.

3. Bedeutung des Themas „römische Wandmalereien“ im Unterricht: Dieses Kapitel reflektiert den pädagogischen Wert des Themas und betont die Wichtigkeit, Gemeinsamkeiten zwischen dem Leben in der Antike und der heutigen Jugend zu verdeutlichen.

Schlüsselwörter

Römische Wandmalerei, Antikensammlung, Fresken, Projektwoche, Unterrichtsentwurf, Vesuvausbruch, Pompeiianischer Stil, Buon Fresco, Antike Mythologie, Kunstpädagogik, Lebenswelt, Historisches Lernen, Didaktik, Kulturvergleich, Archäologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit liefert fachliche Grundlagen zu römischen Wandmalereien und entwickelt daraus ein didaktisches Konzept für den Einsatz in einer Projektwoche an der Grundschule.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder sind die kunsthistorischen Aspekte der römischen Wandmalerei, deren technische Umsetzung in der Antike sowie die pädagogische Vermittlung dieser Inhalte im fächerübergreifenden Unterricht.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Schülern die antike Lebenswelt näherzubringen, indem sie einerseits die historische Kunstform analysieren und andererseits selbst kreativ im Stil der Antike gestalten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt kunsthistorische Analyse und restaurierungswissenschaftliche Fakten als Basis, um daraus didaktische Lernschritte für den Unterricht abzuleiten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die fachliche Aufarbeitung der Wandmalereien (Technik, Stile, Motive) und die detaillierte Planung der Projektwoche inklusive Museumsbesuch und praktischem Arbeiten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Wesentliche Begriffe sind Römische Wandmalerei, Projektunterricht, Kunstpädagogik und Antike Lebenswelt.

Welche spezielle Rolle spielt der Phantasiestil in der Antikensammlung des Württembergischen Landesmuseums?

Der Phantasiestil, als vierter pompejanischer Stil klassifiziert, zeichnet sich durch seinen Illusionismus und den Reichtum an Ornamenten aus, was die im Museum gezeigten Fragmente besonders charakterisiert.

Warum wird die Bedeutung von antiken Mythen wie Leda oder Danae hervorgehoben?

Diese Mythen dienten zur Repräsentation im vornehmen Wohnraum und werden hier als Anknüpfungspunkt genutzt, um Schülern die Verbindung von antiker Dekoration und persönlicher Lebensrealität zu verdeutlichen.

Fin de l'extrait de 6 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Überlegungen zu einem Stundenentwurf zum Thema „Römische Wandmalerei“
Université
University of Education Ludwigsburg
Cours
Außerschulische Lernorte
Auteur
Dorothee Schaible (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
6
N° de catalogue
V170232
ISBN (ebook)
9783640891627
ISBN (Livre)
9783640891382
Langue
allemand
mots-clé
Wandmalerei Römische Antike Unterrichtsprojekt
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Dorothee Schaible (Auteur), 2009, Überlegungen zu einem Stundenentwurf zum Thema „Römische Wandmalerei“, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/170232
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  6  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint