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Bausteine des Business Continuity Management

Title: Bausteine des Business Continuity Management

Term Paper , 2010 , 15 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Oliver Ulrich (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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In der heutigen Zeit können die Geschäftsfähigkeit sowie die einzelnen Geschäftsprozesse eines Unternehmens durch viele Faktoren beeinflusst oder unterbrochen werden. Naturkatastrophen, Terrorismus und anderen Gefahren oder Bedrohungen soll möglichst effektiv vorgebeugt werden. Um die Existenz eines Unternehmens zu sichern, versuchen die Unternehmen sich auf potenzielle Schäden und Folgen vorzubereiten. Im Folgenden wird daher das Business Continuity Management in seinen einzelnen Phasen beziehungsweise Bausteinen vorgestellt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Business Continuity Management – Ein Überblick

2.1. Nutzen des BCM

3. Phase 1: Geschäftsverständnis

3.1. Business-Impact-Analyse (BIA)

3.2. Risikobeurteilung

4. Phase 2: BCM-Strategien

4.1. Unternehmensstrategie

4.2. Prozessebenenstrategie

4.3. Ressourcen-Wiederherstellungsstrategie

5. Phase 3: BCM-Reaktion

5.1. Krisenmanagementplan

5.2. Business Continuity Plan

5.3. Wiederaufnahmeplan / Geschäftsbereichsplan

6. Phase 4: BCM-Awareness

7. Phase 5: Übungen, Pflege und Audit

8. Ein Beispiel aus der Praxis

9. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit zielt darauf ab, die wesentlichen Phasen und Bausteine des Business Continuity Managements (BCM) vorzustellen, um aufzuzeigen, wie Unternehmen ihre Existenz durch präventive Maßnahmen und strategische Planung in Krisenfällen sichern können.

  • Methodische Grundlagen des Business Continuity Managements
  • Durchführung und Bedeutung der Business-Impact-Analyse
  • Entwicklung von BCM-Strategien zur Risikominderung
  • Strukturierung von Reaktions- und Wiederaufnahmeplänen
  • Bedeutung der Awareness und kontinuierlichen Pflege des Systems

Auszug aus dem Buch

3.1. Business-Impact-Analyse (BIA)

Die Business-Impact-Analyse bildet die Grundlage für die Auswahl von Wiederherstellungsstrategien und Wiederherstellungsplänen – also des gesamten Business Continuity Prozesses. Dazu wird die Priorität jeder Geschäftsfunktion durch die Auswirkung einer Unterbrechung der Tätigkeit festgelegt. (vgl. The Business Continuity Institute: Business Continuity Management – Good Practice Richtlinien, S. 19 ff) Man unterscheidet bei den Auswirkungen in „hard-“ und „soft-impacts“. Unter „hard-impacts“ versteht man zum Beispiel finanzielle Verluste oder erhöhte Kosten. „Soft-impacts“ können der Verlust eines Wettbewerbsvorteils oder der Glaubwürdigkeit eines Unternehmens sein. (vgl. http://www.is4profit.com/business-advice/general-advice/business-continuity-management/2-impact-analysis.html, 13.04.2010)

Anschließend wird das Verhältnis der einzelnen Funktionen zu einander bewertet, um Kontinuitäts- und Wiederaufnahmestrategien anzugeben. Die Geschäftsprozesse mit der höchsten Priorität der Wiederaufnahme bezeichnet man als „Mission Critical Activities“ oder als kritische Geschäftsfunktionen. In der Regel werden also zunächst die wichtigsten Geschäftsprozesse wieder aufgenommen und später dann die weniger wichtigen. Ebenfalls angewandt wird die BIA zur Bestimmung von Unterbrechungsauswirkungen im Zuge von Geschäftsänderungen, wie zum Beispiel der Einführung eines neuen Produktes oder einer Standortveränderung. (vgl. The Business Continuity Institute: Business Continuity Management – Good Practice Richtlinien, S. 19)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet die Notwendigkeit von BCM zur Existenzsicherung von Unternehmen angesichts vielfältiger Bedrohungsszenarien.

2. Business Continuity Management – Ein Überblick: Dieses Kapitel definiert BCM als Antwort auf steigenden Kostendruck und Globalisierung mit dem Ziel, die Verfügbarkeit kritischer Prozesse zu gewährleisten.

2.1. Nutzen des BCM: Hier werden ökonomische Vorteile und die positiven Auswirkungen eines BCM-Systems auf das Unternehmensrating und die Wertschöpfungskette erläutert.

3. Phase 1: Geschäftsverständnis: Dieses Kapitel erläutert die Identifikation kritischer Prozesse und Tätigkeiten zur Erhaltung der Geschäftsfähigkeit.

3.1. Business-Impact-Analyse (BIA): Hier wird die BIA als methodische Grundlage zur Priorisierung von Geschäftsfunktionen und zur Ermittlung von Schadensauswirkungen beschrieben.

3.2. Risikobeurteilung: Dieses Kapitel behandelt die Identifikation potenzieller Unterbrechungsgründe und das Aufspüren von „Single Points of Failure“.

4. Phase 2: BCM-Strategien: Diese Phase fokussiert sich auf die Auswahl geeigneter Managementstrategien zur Aufrechterhaltung der Betriebsabläufe nach einer Unterbrechung.

4.1. Unternehmensstrategie: Hier werden Aspekte der Standort- und Rechnerstabilität sowie der sicheren Datenhaltung thematisiert.

4.2. Prozessebenenstrategie: Dieses Kapitel beschreibt die Analyse gegenseitiger Abhängigkeiten zwischen Diensten und Daten zur Erstellung einer Wiederaufnahmestrategie.

4.3. Ressourcen-Wiederherstellungsstrategie: Hier geht es um die Planung und Bereitstellung benötigter Ressourcen zur Aufrechterhaltung eines definierten Leistungsniveaus.

5. Phase 3: BCM-Reaktion: In diesem Kapitel wird das Drei-Ebenen-Modell der Zwischenfallreaktion (strategisch, taktisch, betrieblich) vorgestellt.

5.1. Krisenmanagementplan: Dieser Plan dient dem Schutz von Markenimage und Finanzen durch einen systematischen Umgang mit der Krise.

5.2. Business Continuity Plan: Hier wird der aktionsorientierte Plan zur Wiederaufnahme wichtiger Geschäftsprozesse nach einer Unterbrechung erläutert.

5.3. Wiederaufnahmeplan / Geschäftsbereichsplan: Dieser Plan ist spezifisch auf die betriebliche Reaktion innerhalb einzelner Abteilungen ausgerichtet.

6. Phase 4: BCM-Awareness: Dieses Kapitel erläutert die Sensibilisierung von Mitarbeitern durch gezielte Awareness-Kampagnen.

7. Phase 5: Übungen, Pflege und Audit: Hier wird die Notwendigkeit regelmäßiger Tests der BCM-Strategien und der kontinuierlichen Systempflege unterstrichen.

8. Ein Beispiel aus der Praxis: Dieses Kapitel illustriert die praktische Einführung eines BCM-Systems am Fallbeispiel der AREVA Energietechnik GmbH.

9. Fazit: Die Schlussbetrachtung hebt die Komplexität der BCM-Implementierung hervor und betont die Bedeutung einer dauerhaften Systempflege.

Schlüsselwörter

Business Continuity Management, BCM, Business-Impact-Analyse, Risikobeurteilung, Existenzsicherung, Notfallplanung, Krisenmanagement, Wiederherstellungsstrategie, Prozessebenenstrategie, Awareness, Single Point of Failure, Unternehmenssicherheit, Geschäftskontinuität, Risikotoleranz, Wiederaufnahmeplan

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die systematische Einführung und die einzelnen Bausteine des Business Continuity Managements (BCM) zur Absicherung der Geschäftstätigkeit.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen zählen die Geschäftsanalyse, die Risikobeurteilung, die Entwicklung von Wiederherstellungsstrategien, die Krisenreaktion sowie die Mitarbeitersensibilisierung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Erläuterung der verschiedenen Phasen des BCM, um aufzuzeigen, wie Unternehmen durch eine strukturierte Vorbereitung auf Krisen und Notfälle ihre Handlungsfähigkeit dauerhaft sichern können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Anwendung etablierter Standards (wie BS 25999) und wird durch ein praktisches Fallbeispiel veranschaulicht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in fünf Phasen: Geschäftsverständnis, BCM-Strategien, BCM-Reaktion, Awareness sowie Übungen und Audits.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere BCM, Business-Impact-Analyse, Krisenmanagement, Risikobeurteilung und Wiederaufnahmeplanung.

Warum ist die Business-Impact-Analyse (BIA) so entscheidend?

Die BIA dient als Fundament für den gesamten BCM-Prozess, da sie kritische Funktionen priorisiert und die potenziellen Folgen von Unterbrechungen bewertet.

Wie unterscheidet sich der Krisenmanagementplan vom Business Continuity Plan?

Während der Krisenmanagementplan der Bewältigung der Krise an sich dient (strategisch), fokussiert sich der Business Continuity Plan auf die taktische Wiederaufnahme der operativen Prozesse.

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Details

Title
Bausteine des Business Continuity Management
College
University of Applied Sciences Bremerhaven
Grade
2,0
Author
Oliver Ulrich (Author)
Publication Year
2010
Pages
15
Catalog Number
V170430
ISBN (eBook)
9783640892808
ISBN (Book)
9783640892952
Language
German
Tags
bausteine business continuity management
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Oliver Ulrich (Author), 2010, Bausteine des Business Continuity Management, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/170430
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