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Bearbeitung von Fallbeispielen zu ausgewählten Teilbereichen eines betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM). Analyse, Ziele und Planung

Title: Bearbeitung von Fallbeispielen zu ausgewählten Teilbereichen eines betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM). Analyse, Ziele und Planung

Term Paper , 2025 , 19 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Carmen Laupp (Author)

Health - Health system
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Die Arbeit analysiert anhand eines Fallbeispiels die Einführung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) in einem Bauunternehmen. Zunächst werden Tätigkeiten, arbeitsbedingte Belastungen sowie mögliche Fehlbelastungen und Beanspruchungsfolgen untersucht und mithilfe des Belastungs-Beanspruchungs-Modells nach Rohmert & Rutenfranz eingeordnet. Anschließend werden zentrale Bedarfe für ein BGM wie demografischer Wandel, Gesundheitsverhalten sowie Arbeiten 4.0 dargestellt. Darauf aufbauend werden strategische BGM-Ziele, der ökonomische und gesundheitliche Nutzen sowie zentrale Schritte zur Konzeption, Planung und erfolgreichen Umsetzung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements im Unternehmen erläutert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

  • 1 BELASTUNG UND BEANSPRUCHUNG
    • 1.1 Anfallenden Tätigkeiten
    • 1.2 Belastungen der Tätigkeiten
    • 1.3 Fehlbelastungen und Beanspruchungsfolgen
    • 1.4 Belastungs-Beanspruchungs-Modell nach Rohmert & Rutenfranz
  • 2 BEDARFE FÜR EIN BGM
    • 2.1 Demografischer Wandel
    • 2.2 Gesundheit und Gesundheitsverhalten
    • 2.3 Arbeiten 4.0 / New Work
  • 3 BGM-ZIELE
    • 3.1 Übergeordnete BGM-Ziele (Ebene Vision/Mission)
    • 3.2 BGM-Ziele zuverlässiger gestalten
  • 4 NUTZEN EINES BGM
    • 4.1 Ökonomischer Nutzen für das Unternehmen
    • 4.2 Gesundheitlicher Nutzen für Beschäftigte
  • 5 KONZEPTION UND PLANUNG EINES BGM
    • 5.1 Zentrale Schritte zum Aufbau eines BGM
    • 5.2 Erfolgsfaktoren des erstellten BGM
  • 6 LITERATURVERZEICHNIS
  • 7 TABELLENVERZEICHNIS

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit befasst sich mit der Implementierung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) bei der Meisterbau GmbH. Das primäre Ziel ist es, die nachhaltige Förderung und den langfristigen Erhalt der physischen und psychischen Arbeitsfähigkeit aller Beschäftigten sicherzustellen und das Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber zu positionieren.

  • Analyse der arbeitsbedingten Belastungen und Beanspruchungen im Baugewerbe.
  • Identifikation und Begründung relevanter Bedarfe für ein BGM unter Berücksichtigung des demografischen Wandels, des Gesundheitsverhaltens und der Anforderungen von "Arbeiten 4.0 / New Work".
  • Definition übergeordneter und konkretisierbarer Ziele für ein effektives BGM.
  • Darstellung des ökonomischen und gesundheitlichen Nutzens eines BGM für Unternehmen und Beschäftigte.
  • Konzeption und Planung der Implementierung eines BGM-Systems einschließlich zentraler Schritte und Erfolgsfaktoren.

Auszug aus dem Buch

1.4 Belastungs-Beanspruchungs-Modell nach Rohmert & Rutenfranz

Die dargestellte Wirkungskette aus Tätigkeit, Belastung, Fehlbelastung und Beanspruchungsfolgen lässt sich durch das Belastungs-Beanspruchungs-Modell nach Rohmert und Rutenfranz (1975) erklären, das bis heute ein zentrales arbeitswissenschaftliches Grundkonzept darstellt. Das Modell unterscheidet zwischen einer objektiven Belastungen (z. B. Arbeitsumgebung, Arbeitsinhalt, Zeitdruck) und der individuellen Beanspruchung, die abhängig von persönlichen Voraussetzungen, Motivation und situativen Fak-toren unterschiedlich ausfallen kann.

Im Zuge des Wandels der Arbeitswelt erweiterte Rohmert (1984) das Modell um infor-matorische und psychosoziale Belastungen zusätzlich zu den bereits aufgeführten kör-perlichen Belastungen. Die Vielfalt an unterschiedlichen Belastungs- und Beanspru-chungsfaktoren sowie die Wechselwirkungen führten dazu, dass das Modell als Grund-konzept angesehen und im Laufe der Zeit weiterentwickelt wurde. Verschiedene Wis-senschaftler haben das Modell weiterentwickelt, wie beispielsweise Konietzko und Du-puis (1989)(Konietzko & Dupuis, 1989), welche zwischen Belastungen innerhalb oder außerhalb des Organismus unterscheiden.

Das Verhältnis und die Wechselwirkung zwischen Belastung und Beanspruchung bei der arbeitenden Bevölkerung stellen eine zentrale Aufgabe im Gesundheitsschutz dar und gehören auch heute zu den wesentlichen Bestandteilen der Gefahrenbeurteilung am Arbeitsplatz. Aufgrund seiner Bedeutung wurde das Belastungs-Beanspruchungs-Kon-zept in die DIN EN ISO 26800 aufgenommen, um unterschiedliche Begriffsverständnis-se in der Wissenschaft zu vermeiden. Die Norm dokumentiert ergonomische Grundsätze und Prinzipien für sämtliche Anwendungen am Arbeitsplatz.

Das Modell ist für die Meisterbau GmbH besonders geeignet, da im Baugewerbe so-wohl physische (z. B. schwere Lasten, ungünstige Körperhaltungen) als auch psychi-sche Belastungen (z. B. Termindruck, Witterungseinflüsse, wechselnde Baustellen) auf-treten. Das Modell verdeutlicht, dass nicht jede Belastung automatisch zu gesundheitli-chen Schäden führt, Fehlbelastungen jedoch das Risiko negativer Beanspruchungsfol-gen wie Muskel-Skelett-Erkrankungen oder psychischer Erschöpfung deutlich erhöhen. Damit bietet das Modell eine fundierte Grundlage für die Analyse arbeitsbedingter Ge-sundheitsrisiken und für die Ableitung gezielter Maßnahmen im Rahmen eines strategi-schen Betrieblichen Gesundheitsmanagements.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Belastung und Beanspruchung: Dieses Kapitel beschreibt typische Tätigkeiten der Meisterbau GmbH, analysiert die damit verbundenen physischen und psychischen Belastungen und erklärt die resultierenden Beanspruchungsfolgen sowie das Belastungs-Beanspruchungs-Modell von Rohmert & Rutenfranz.

2 Bedarfe für ein BGM: Hier werden die Notwendigkeiten für die Einführung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) bei der Meisterbau GmbH dargelegt, wobei der demografische Wandel, das Gesundheitsverhalten der Beschäftigten und die Herausforderungen durch "Arbeiten 4.0 / New Work" als zentrale Bedarfe identifiziert werden.

3 BGM-ZIELE: Das Kapitel definiert die übergeordneten Ziele des BGM, insbesondere die nachhaltige Förderung der Arbeitsfähigkeit der Mitarbeiter und die Etablierung einer gesundheitsförderlichen Unternehmenskultur, und beschreibt, wie diese Ziele zuverlässig gestaltet und messbar gemacht werden können.

4 Nutzen eines BGM: Dieser Abschnitt erläutert die vielfältigen Vorteile eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements, sowohl in ökonomischer Hinsicht für das Unternehmen (Reduzierung von Fehlzeiten, Steigerung der Produktivität) als auch in gesundheitlicher Hinsicht für die Beschäftigten (Verringerung körperlicher und psychischer Beschwerden, Verbesserung der Work-Life-Balance).

5 KONZEPTION UND PLANUNG EINES BGM: Das Kapitel stellt einen sechsphasigen Ansatz zur Konzeption und Planung eines BGM vor, von der Initiierung über die Analyse der Ausgangssituation bis hin zur Maßnahmenplanung, Umsetzung und Evaluation, und beleuchtet die entscheidenden Erfolgsfaktoren für eine nachhaltige Implementierung.

Schlüsselwörter

Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM), Meisterbau GmbH, Belastung, Beanspruchung, Fehlbelastungen, Rohmert & Rutenfranz Modell, demografischer Wandel, Arbeitsfähigkeit, Gesundheitsschutz, New Work, Arbeitsbedingungen, Mitarbeiterzufriedenheit, Prävention, Work-Life-Balance, Erfolgsfaktoren.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Konzeption und Implementierung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) bei der Meisterbau GmbH, einem Bauunternehmen, um die Gesundheit und Arbeitsfähigkeit der Mitarbeiter langfristig zu sichern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themenfelder sind die Analyse von Belastung und Beanspruchung am Arbeitsplatz, die Identifikation von BGM-Bedarfen im Baugewerbe, die Formulierung von BGM-Zielen, die Darstellung des Nutzens von BGM sowie die Planung und Umsetzung eines BGM-Konzepts.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist die nachhaltige Förderung und der langfristige Erhalt der physischen und psychischen Arbeitsfähigkeit der Beschäftigten und die Positionierung der Meisterbau GmbH als gesundheitsorientierter und attraktiver Arbeitgeber.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit verwendet eine fallbeispielbasierte Analyse zur Implementierung eines BGM, gestützt auf etablierte arbeitswissenschaftliche Modelle wie das Belastungs-Beanspruchungs-Modell nach Rohmert & Rutenfranz, sowie die Auswertung von Bedarfs- und Nutzenfaktoren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt detailliert die anfallenden Tätigkeiten und deren Belastungen, die sich daraus ergebenden Fehlbelastungen und Beanspruchungsfolgen, die spezifischen Bedarfe für ein BGM, dessen übergeordnete und konkrete Ziele, den ökonomischen und gesundheitlichen Nutzen sowie die Konzeption und Planung der BGM-Maßnahmen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Schlüsselwörter wie Betriebliches Gesundheitsmanagement, Belastung, Beanspruchung, demografischer Wandel, Arbeitsfähigkeit, New Work, Prävention und Erfolgsfaktoren charakterisiert.

Wie trägt das Belastungs-Beanspruchungs-Modell von Rohmert & Rutenfranz zum Verständnis der Arbeit bei?

Das Modell bildet die theoretische Grundlage zur Erklärung der Wirkungskette aus Tätigkeit, Belastung und individueller Beanspruchung, was essenziell für die Analyse arbeitsbedingter Gesundheitsrisiken und die Ableitung von BGM-Maßnahmen ist.

Welche spezifischen Herausforderungen im Baugewerbe werden für die Einführung eines BGM identifiziert?

Im Baugewerbe sind dies insbesondere der demografische Wandel mit einer alternden Belegschaft, hohe körperliche und organisatorische Belastungen sowie die Anforderungen von "Arbeiten 4.0 / New Work" wie Digitalisierung und Fachkräftemangel.

Welche Rolle spielen Führungskräfte bei der Implementierung eines erfolgreichen BGM?

Führungskräfte spielen eine Schlüsselrolle als Vorbilder und Multiplikatoren; ihre aktive Unterstützung und Sensibilisierung für gesundheitliche Themen sind entscheidend für die Akzeptanz und Wirksamkeit der BGM-Maßnahmen.

Welche Phasen umfasst die Konzeption und Planung eines BGM nach dem vorgestellten Modell?

Die Konzeption und Planung umfasst sechs Phasen: Initiierung, Analyse der Ausgangssituation, Zieldefinition, Maßnahmenplanung, Umsetzung und eine kontinuierliche Evaluation zur Weiterentwicklung des BGM.

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Details

Title
Bearbeitung von Fallbeispielen zu ausgewählten Teilbereichen eines betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM). Analyse, Ziele und Planung
College
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Course
Betriebliches Gesundheitsmanagement I
Grade
1,0
Author
Carmen Laupp (Author)
Publication Year
2025
Pages
19
Catalog Number
V1704799
ISBN (PDF)
9783389180327
ISBN (Book)
9783389180334
Language
German
Tags
bearbeitung fallbeispielen teilbereichen gesundheitsmanagements analyse ziele planung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Carmen Laupp (Author), 2025, Bearbeitung von Fallbeispielen zu ausgewählten Teilbereichen eines betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM). Analyse, Ziele und Planung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1704799
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