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Funktionalvergabe von komplexen FM Dienstleistungen nach GEFMA 733 und 960

Titre: Funktionalvergabe von komplexen FM Dienstleistungen nach GEFMA 733 und 960

Thèse de Bachelor , 2009 , 63 Pages , Note: 1,5

Autor:in: BA Arlett Daberkow (Auteur)

Gestion d'entreprise - Direction d'entreprise, Management, Organisation
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Résumé Extrait Résumé des informations

Wurden noch im Jahr 2006 mit 44% überwiegend Einzeldienstleistungen ausgeschrieben, tendieren deutsche sowie österreichische Facility Management (FM) Kunden den Medien nach nun dazu, Paketvergaben bzw. Komplettauslagerungen vorzunehmen. Insbesondere die Vergabe von Systemdienstleistungen, im Sinn von integrierten Managementleistungen etwaiger Sekundärprozesse durch einen Generaldienstleister, bietet dem Anschein nach ein hohes Potential für den Industriesektor. Mit knapp 56% begegnet die Mehrheit der befragten Industrieunternehmen einer Gewerke- übergreifenden Dienstleistungsvergabe mit Aufgeschlossenheit, weshalb sich die Vermutung grundsätzlich bestätigen lässt. Theoretisch gestalteten sich Komplettvergaben aber gerade in der Industrie, sowohl aufgrund betrieblicher Rahmenbedingungen aber auch durch auffallenden Mangel an Sachkenntnis und Vertrauen in Dienstleister, als kompliziert. Aus benannten Gründen lehnen 56% der Unternehmen eine Systemdienstleistungsvergabe ab. Trotz des in der Arbeit gebrachten Positivbeispiels aus der Praxis, bleibt demnach diese Art der Vergabe weiterhin auf dem Prüfstand. Die Umsetzung der für die Funktionalvergabe vorgesehenen GEFMA Richtlinieninhalte scheint zudem unnahbar, solange zum einen potentielle Kunden zu beinahe 100% nicht über die Existenz dieser Richtlinien informiert sind geschweige denn deren Inhalt kennen und zum anderen ihre firmeninternen Strukturen und Prozesse nicht selbst reflektieren (können). Denn sowohl die Ergebnisse aus der Umfrage als auch die Stellungnahme eines Experten aus dem GEFMA Arbeitskreis lassen auf genau diese Probleme schließen. Aus dem Praxisbeispiel Petrom S.A. gehen zum einen markante Barrieren auf der Kundenseite hervor und zum anderen erste Erweiterungsansätze für die Systemdienstleistungsvergabe. Aus den Erkenntnissen dieser Arbeit lässt sich schlussfolgern, dass die Entwicklung der Systemdienstleistungsvergabe für den Industriesektor gegenwärtig noch nicht vollzogen ist. Mit zunehmender Anpassung der Vergabeform an den Industriesektor, ist eine mögliche Trendbestätigung in der Zukunft nicht auszuschließen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Zusammenfassung

Executive summary

1 Einleitung

1.1 Hintergrund

1.2 Problemstellung

1.3 Methodik

2 Kernaussagen zur Funktionalvergabe nach GEFMA 960 und 733

2.1 Service Dienstleistung (SDL) und Integrale Prozess Verantwortung (ipv®)

2.2 Methoden der Ergebnisformulierung und Leistungsbeschreibung

2.3 Merkmalsbeschreibung nach GEFMA 960 und 733

2.3.1 Leistungsbeschreibung

2.3.2 Leistungsvereinbarungen

2.3.3 Gruppierung der Verantwortungsintensität

2.4 Konzepte als Angebote

2.5 Bewertung der Angebote

2.5.1 Bewertungsverfahren

2.5.2 Anbietervorauswahl und Angebotsbewertung

2.6 Feintuning

3 Praxisbeispiel xxxxxxx

3.1 Allgemeine Angaben

3.1.1 XXXXXX

3.1.2 Corporate Real Estate Management (CREM)

3.1.3 XXXXXX

3.2 Projektbeschreibung

3.3 Ansprüche von XXXXXX und aus der GEFMA 733 und 960

3.4 Systemdienstleistung & Integrale Prozessverantwortung bei XXXXXX

3.5 Anforderungsformulierung an Dienstleistungen von XXXXXX

3.5.1 Anforderungsformulierung in der Ausschreibung

3.5.2 Vertragliche Anforderungsformulierung

3.6 Leistungsvereinbarungen

3.7 Verantwortungsintensität

3.8 Konzeptionelle Angebote

3.9 Bewertung der Angebote

3.10 Bewertungsverfahren

3.11 Feintuning

4 Praxisteil Marktumfrage

4.1 Vorteile vs. Nachteile der Funktionalvergabe

4.2 Leistungsverzeichnis vs. Ergebnisformulierung

4.3 Der spezielle Kunde – der industrielle Sektor

4.4 Theoretisches Wissen bzw. Wissen ums Unternehmen

4.5 Bestandsaufnahme und Dokumentation

4.6 Realisierung von Optimierungen

4.7 Vergabe von Systemdienstleistungen

4.8 Personalqualifizierung seitens der Dienstleister

4.9 Bewertungsverfahren

4.10 Beratungsleistung durch den Dienstleister

4.11 Wahrnehmung der GEFMA Richtlinien

4.12 Marktentwicklung

5 Abschließende Stellungnahme

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Eignung der Funktionalvergabe nach GEFMA-Richtlinien für den industriellen Sektor. Das Ziel ist es, den Stand der Umsetzung dieses modernen Vergabeansatzes in Deutschland und Österreich zu analysieren und Barrieren sowie Potenziale im Vergleich zur klassischen Einzeldienstleistungsvergabe aufzuzeigen.

  • Analyse der Funktionalvergabe nach GEFMA 733 und 960
  • Vergleich von theoretischen GEFMA-Vorgaben mit der praktischen Anwendung in Unternehmen
  • Untersuchung des Status quo der Systemdienstleistungsvergabe im Industriesektor
  • Identifikation von Barrieren bei der Einführung ganzheitlicher FM-Modelle
  • Bewertung von Trends und zukünftigen Entwicklungen in der Facility Management Branche

Auszug aus dem Buch

3.4 Systemdienstleistung & Integrale Prozessverantwortung bei XXXXXX

Folgende Inhalte der XXXXXX Unterlagen stimmen mit dem Gedanken der Systemdienstleistungen überein:

⇒ Die ausgelagerten Dienstleistungen dienen der maximalen Verfügbarkeit des Arbeitsplatzes. Als Endprodukt aller Dienstleistungsprozesse wird folglich der funktionierende Arbeitsplatz erwartet.

⇒ Die Dienstleistungen wurden Gewerke übergreifend nach dem Prinzip One-face-to-the-customer, an ein und denselben Dienstleister vergeben.

⇒ XXXXXX bewertete das partnerschaftliche Verständnis des Dienstleisters, denn seitens des Auftraggebers wird auf eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Kunden und Dienstleister sehr viel Wert gelegt.

Grundsätzlich kann auch von einer integralen Prozessverantwortung gesprochen werden. Die Begründung geht aus der Leistungsbeschreibung des technischen und infrastrukturellen FM hervor.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Beschreibt die verschiedenen Modelle der Facility Management Vergabe und führt in den Trend zur prozessorientierten Funktionalvergabe ein.

2 Kernaussagen zur Funktionalvergabe nach GEFMA 960 und 733: Erläutert die theoretischen Grundlagen der GEFMA-Richtlinien, insbesondere die Systemdienstleistung und die B.I.L.D.-Methode zur Ergebnisformulierung.

3 Praxisbeispiel xxxxxxx: Vergleicht die in der Praxis eines konkreten Unternehmens angewendeten Vergabemethoden mit den theoretischen Empfehlungen der GEFMA.

4 Praxisteil Marktumfrage: Analysiert durch eine Umfrage unter 18 Industrieunternehmen den Informationsstand und die tatsächliche Verbreitung der Funktionalvergabe in der Branche.

5 Abschließende Stellungnahme: Fasst die Erkenntnisse zusammen und stellt fest, dass die Umsetzung der Richtlinien in der Praxis noch am Anfang steht und meist ein Mix aus verschiedenen Vergabeformen angestrebt wird.

Schlüsselwörter

Facility Management, Funktionalvergabe, GEFMA, Systemdienstleistung, Integrale Prozessverantwortung, Ausschreibung, Leistungserbringung, Dienstleister, Prozessorientierung, Industriegewerke, Qualitätsmanagement, Auftraggeber, Immobilienbewirtschaftung, Ergebnisformulierung, Leistungsvereinbarung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Vergabe von komplexen Facility Management Dienstleistungen im industriellen Sektor unter Anwendung der GEFMA-Richtlinien 733 und 960.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Abgrenzung zwischen traditioneller Einzeldienstleistungsvergabe und moderner, ergebnisorientierter Funktionalvergabe sowie der praktischen Implementierung dieser Konzepte.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuklären, inwieweit Industrieunternehmen die GEFMA-Richtlinien kennen und anwenden und wo die Gründe für eine (Nicht-)Anwendung liegen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einem dreiteiligen Ansatz: Theoriearbeit, ein konkretes Praxisbeispiel bei einem Unternehmen (XXXXXX) und eine empirische Marktumfrage unter 18 Industrieunternehmen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Vorgaben der GEFMA erläutert, anschließend anhand von Vergabeunterlagen eines Praxisbeispiels evaluiert und schließlich durch Interview-Ergebnisse mit Industriekunden kritisch gespiegelt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Facility Management, Systemdienstleistung, Funktionalvergabe, Integrale Prozessverantwortung und Qualitätssicherung.

Warum spielt die B.I.L.D.-Methode eine Rolle?

Sie dient als Instrument der GEFMA zur strukturierten Ergebnisformulierung, um Dienstleistungen nicht über Einzeltätigkeiten, sondern über das angestrebte Produkt (z. B. "funktionierender Arbeitsplatz") zu definieren.

Wie bewerten die befragten Firmen die Funktionalvergabe?

Die Firmen stehen der Idee prinzipiell offen gegenüber, scheuen jedoch oft den Schritt aufgrund fehlenden Prozessverständnisses und mangelnden Vertrauens in die Dienstleisterseite.

Welchen Stellenwert nimmt der Preis ein?

Im Sinne der GEFMA-Funktionalvergabe sollte das Konzept Vorrang vor dem Preis haben, wobei in der Praxis der Preisdruck und das mangelnde Know-how zur Qualitätsbewertung dies oft erschweren.

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Résumé des informations

Titre
Funktionalvergabe von komplexen FM Dienstleistungen nach GEFMA 733 und 960
Université
University of Applied Sciences Kufstein Tirol
Cours
Immobilien - & Facililty Management
Note
1,5
Auteur
BA Arlett Daberkow (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
63
N° de catalogue
V170500
ISBN (ebook)
9783640897056
ISBN (Livre)
9783640897049
Langue
allemand
mots-clé
funktionalvergabe dienstleistungen gefma ergebnisorientierte Ausschreibung; Facility Management; KPI´s; SLA´s; Service Level Agreements; Key Performance Indicators; Leistungsverzeichnis; Reinigung;
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
BA Arlett Daberkow (Auteur), 2009, Funktionalvergabe von komplexen FM Dienstleistungen nach GEFMA 733 und 960, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/170500
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Extrait de  63  pages
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