Im Universitätsarchiv Leipzig (UAL) gibt es eine Akte der Philosophischen Fakultät: Phil. Fak. A 2 2005 Bd. 1: Gutachtertätigkeit 1590-1861, Bl. 148-154. Die Blätter 148-154 enthalten den Vorgang zu Bestrebungen einer Rechtsschreibreform von 1861. Weitere Quellen, worin die Philosophische Fakultät der Universität Leipzig in der Angelegenheit involviert gewesen sein könnte, gibt es nicht. Diese Tatsache ist kein Zufall. Einer der hier vorzustellenden Protagonisten ist der Historiker Heinrich Wuttke. Ein weiterer wichtiger hierbei verkörpert der Germanist Friedrich Zarncke. Der Handlungsrahmen liegt hierbei zwischen der Philosophischen Fakultät und dem sächsischen Kultusministerium in Dresden. Das als Vorgriff: Die Ursache des Zustandekommens des Vorganges ist eine von außerhalb erfolgte Anfrage hinsichtlich der Rechtschreibung: die der Königlich Württembergischen Gesandtschaft in Dresden.
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- Mario Todte (Auteur), 2026, Bestrebungen um die Vereinheitlichung der deutschen Rechtschreibung und die gutachterliche Tätigkeit der Philosophischen Fakultät der Universität Leipzig 1861, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1708037