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Der Brief und die E-Mail- Kommunikationsformen im Vergleich

Titel: Der Brief und die E-Mail- Kommunikationsformen im Vergleich

Bachelorarbeit , 2007 , 50 Seiten , Note: 2,7

Autor:in: Susanne Zygmunt (Autor:in)

Germanistik - Linguistik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die These dieser Arbeit lautet, dass die E-Mail sukzessiv den Brief bzw. das traditionelle Briefwechselverhalten substituiert. Im Rahmen dieser Arbeit soll überprüft werden, ob diese Behauptung aufrechterhalten werden kann.

Die Einführung von Personalcomputern (PC) seit den 80er Jahren bietet vielen Menschen Zugang zu immer neueren netzbasierten Anwendungen. Mit der Verbreitung der Internetnutzung haben sich neue Kommunikationsformen im virtuellen Raum entwickelt, die je nach Typ zeitgleich ablaufen können (synchron) oder zeitunabhängig/zeitlich versetzt (asynchron) sind.

Bei vielen Menschen haben diese Formen eine rege Nutzung im Alltag zur Folge. So löst in vielen Fällen die E-Mail den traditionellen Brief im privaten Bereich ab.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Abgrenzung des Briefes zur E-Mail

2.1 Der Brief als Kommunikationsform

3. Entwicklungsgeschichte der E-Mail

3.1 Kurzgeschichte des Internets

3.2 Entwicklungsgeschichte der E-Mail

4. Kommunikation im Internet

4.1 Die Teilnahme an der E-Mail-Kommunikation

4.2 Andere Formen der Internetkommunikation

4.2.1 Instant Messaging

4.2.2 Mailing-Listen

4.2.3 Newsgroups/ Forum

4.2.4 IRC/ Chat

5. Vor- und Nachteile der E-Mail-Kommunikation

5.1 Vorteile der E-Mail-Kommunikation

5.2 Nachteile der E-Mail-Kommunikation

6. Jugendliche und ihre Medien

7. Statistiken und Befragungen

7.1 Aktuelle Statistiken des Bundesamtes

7.2 Internationale Delphi-Befragung

8. Analyse und Ergebnisse der Interviews

8.1 Methode

8.2 Vorstellung der Befragten

8.3 Gestellte Fragen und Darstellung der Antworten

9. Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die These, ob die E-Mail sukzessiv den klassischen Brief bzw. das traditionelle Briefwechselverhalten im privaten Bereich substituiert. Dabei wird analysiert, in welchem Maße und zu welchen Anlässen moderne Kommunikationstechnologien heute noch durch den klassischen Brief ergänzt oder ersetzt werden.

  • Vergleich der Kommunikationsformen "Brief" und "E-Mail"
  • Entwicklung und technische Voraussetzungen der E-Mail-Kommunikation
  • Mediennutzungsverhalten von Jugendlichen
  • Statistische Auswertung zur Internetnutzung in Privathaushalten
  • Qualitative Analyse durch Interviews mit verschiedenen Altersgruppen

Auszug aus dem Buch

2.1 Der Brief als Kommunikationsform

Wenn wir von Briefen sprechen, geht es um handgeschriebenen auf Papier verfassten Text, also nicht um Mitteilungen, die auf elektronischem Wege ablaufen. Das Verfassen von Briefen geht über die Antike, das Mittelalter, das 16. und 17.Jahrhundert bis in die heutige Zeit. Der Brief stellt die älteste schriftliche Textform dar. Der Brief „verdankt sich dem Grundbedürfnis, aus dem er erwachsen ist- dem Bedürfnis des Menschen, etwas oder sich jemandem mitzuteilen, der nicht präsent ist, sondern sich räumlich getrennt von dem Mittelungswilligen aufhält.“ (Nickisch 2003: 63) In der heutigen Zeit mag es altmodisch wirken, Briefe zu schreiben, doch auch im Zeitalter von Telefon und Internet bleibt die Briefkultur bestehen.

Die Tradition des Briefeschreibens des 19.Jahrhunderts, ragt noch tief bis ins 20.Jahrhundert hinein und ist bis heute, wenn auch deutlich reduziert, existent. (vgl. Wyss/Schmitz 2002: 5) Da sie jedoch oft nicht die schnellste und praktischste Lösung darstellt, greifen die meisten Menschen in unserem Zeitalter der modernen Technologie zur E-Mail. Der Brief ist daher „nicht mehr das primäre schriftliche Kommunikationsmittel“ wenn es darum geht über eine längere Distanz hinweg, etwas möglichst schnell zu verschicken. (vgl. Dürscheid 2005: 86) Briefe sind im Gegensatz zur E-Mail immer noch für viele Kommunikationssituationen weitaus offener.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik der digitalen Kommunikation und Aufstellung der These zur Substitution des Briefes durch die E-Mail.

2. Abgrenzung des Briefes zur E-Mail: Theoretische Definition des Briefes und Abgrenzung gegenüber digitalen Kommunikationsformen.

3. Entwicklungsgeschichte der E-Mail: Historischer Rückblick auf die Entstehung des Internets und die technologische Entwicklung des E-Mail-Versands.

4. Kommunikation im Internet: Beschreibung der technischen Voraussetzungen für E-Mail-Nutzer sowie Vorstellung alternativer Online-Kommunikationsformen wie Messenger und Foren.

5. Vor- und Nachteile der E-Mail-Kommunikation: Kritische Evaluierung der Stärken und Schwächen der E-Mail im Vergleich zum analogen Brief.

6. Jugendliche und ihre Medien: Analyse der Internetnutzung und der Kommunikationspräferenzen bei Jugendlichen im Alltag.

7. Statistiken und Befragungen: Auswertung statistischer Daten des Bundesamtes und Ergebnisse einer internationalen Delphi-Befragung zur zukünftigen Medienwahl.

8. Analyse und Ergebnisse der Interviews: Präsentation der qualitativen Interviewergebnisse zur persönlichen Einstellung der Befragten gegenüber Brief und E-Mail.

9. Zusammenfassung und Ausblick: Abschließende Betrachtung der Entwicklung von Kommunikationsformen und Fazit zur zukünftigen Relevanz des Briefeschreibens.

Schlüsselwörter

E-Mail, Briefkultur, Internet, Kommunikation, Medienwandel, Digitalisierung, Jugendliche, Briefeschreiben, Kommunikationsformen, qualitative Interviews, Online-Kommunikation, Mediennutzung, Substitution, Technik, Soziolinguistik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Wandel der Kommunikationsformen im privaten Bereich und analysiert, inwieweit die E-Mail den klassischen Brief verdrängt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt die Historie der E-Mail, die Vor- und Nachteile digitaler Korrespondenz, das Medienverhalten Jugendlicher sowie eine statistische und qualitative Auswertung der Briefnutzung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Überprüfung der These, dass die E-Mail sukzessiv das traditionelle Briefwechselverhalten substituiert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Kombination aus Literaturanalyse, der Auswertung neuester Statistiken und eigenen qualitativen Experteninterviews mit Personen verschiedener Altersgruppen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Abgrenzung der Medien, eine Analyse von Statistiken des Bundesamtes sowie die detaillierte Darstellung und Auswertung von Interviewergebnissen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Medienwandel, digitale Kommunikation, Briefkultur, E-Mail-Nutzung und Soziolinguistik beschreiben.

Warum wird der Brief bei persönlichen Anliegen oft noch bevorzugt?

Der Brief wird weiterhin als persönlicheres und emotionaleres Medium wahrgenommen, das sich besonders für feierliche, formelle oder sehr private Anlässe wie Trauerfälle eignet.

Gibt es geschlechtsspezifische Unterschiede beim Briefeschreiben?

Die Arbeit deutet an, dass Frauen möglicherweise aktiver in der Pflege sozialer Kontakte über Briefe sind, wobei betont wird, dass dies keine absolute Aussage ist, sondern auf den spezifischen Befragungsergebnissen basiert.

Ende der Leseprobe aus 50 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Brief und die E-Mail- Kommunikationsformen im Vergleich
Hochschule
Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)  (Lehrstuhl für Sprachwissenschaft I- Deskriptive Linguistik)
Note
2,7
Autor
Susanne Zygmunt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
50
Katalognummer
V170890
ISBN (eBook)
9783668803411
ISBN (Buch)
9783668803428
Sprache
Deutsch
Schlagworte
brief e-mail- kommunikationsformen vergleich
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Susanne Zygmunt (Autor:in), 2007, Der Brief und die E-Mail- Kommunikationsformen im Vergleich, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/170890
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Leseprobe aus  50  Seiten
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