Die Arbeit behandelt das Weisungsrecht des Arbeitgebers am Musiktheater gegenüber ausführenden Künstlern.
Mit dieser Arbeit sollen das Weisungsrecht und die Unterschiede innerhalb der verschiedenen Vertragstypen beleuchtet werden. Es bedarf daher der Definition des Weisungsrechts und der entsprechenden Anwendung. Von Bedeutung sind die rechtlichen Rahmenbedingungen, unter denen Weisungen erteilt werden sowie die Rechtsfolgen bei deren Nichtbefolgung. Weisungen können rechtswirksam oder rechtswidrig sein. Die Nichtbefolgung rechtswirksamer Weisungen kann Konsequenzen wie beispielsweise eine Abmahnung oder sogar eine Kündigung zur Folge haben. Im umgekehrten Fall, also bei rechtswidriger Weisung, stehen dem Künstler diverse rechtliche Möglichkeiten zu, etwa von der Beschwerde über die Nichtbefolgung der Weisung bis zur gerichtlichen Klärung. Im Einzelnen soll daher aufgezeigt werden, wie sich die Weisungsrechte in den unterschiedlichen Vertragstypen auswirken und wie deren Gestaltung die künstlerische Freiheit der Künstler im Musiktheater beeinflusst.
Für die Untersuchung in dieser Arbeit werden rechtliche Analysen einschließlich der jeweils relevanten Gesetze, spezifischen Aufsätze und Fachliteratur sowie Gerichtsurteile herangezogen. Im Übrigen werden auch persönliche Erfahrungswerte und praktische Fallgestaltungen des Verfassers berücksichtigt, der selbst viele Jahre als Opernsänger an Musiktheatern tätig war und immer noch als Konzertsänger freiberuflich tätig ist.
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- LL.M. Jürgen Möcke (Autor), 2024, Das Weisungsrecht des Arbeitgebers gegenüber ausführenden Künstlern im Musiktheater, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1708940