“Did a decrease in welfare spending on unemployed people in Germany, Sweden and the United Kingdom from 1996 to 2003 influence how secure the welfare system makes young people with low education feel?
The welfare state, as defined by Esping-Andersen “involves state responsibility for securing some basic modicum for welfare for its citizens and the right to share to the full in the social heritage and to live the life of a civilized being according to the standards prevailing in the society”
Inhaltsverzeichnis
- Forschungsfrage
- Der bestehende Wissensstand
- Theoretischer Ansatz
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese vergleichende Studie zielt darauf ab, zu untersuchen, ob die Senkung der Sozialausgaben für Arbeitslose in Deutschland, Schweden und dem Vereinigten Königreich von 1996 bis 2003 einen Einfluss darauf hatte, wie sicher sich junge Menschen mit geringer Bildung durch das Sozialsystem fühlen.
- Der Einfluss von Sozialausgabensenkungen auf die Wahrnehmung von Sicherheit im Sozialsystem
- Die Rolle des Bildungsniveaus und der Altersgruppe in der Wahrnehmung von sozialer Sicherheit
- Der Vergleich verschiedener Wohlfahrtsstaatenmodelle
- Die Bedeutung des Konzepts der "sozialen Sicherheit" für junge Menschen mit geringer Bildung
- Die Auswirkungen von Sozialreformen auf die öffentliche Meinung
Zusammenfassung der Kapitel
- Kapitel 1: Forschungsfrage
Dieses Kapitel definiert die Forschungsfrage, die sich mit dem Einfluss von Sozialausgabensenkungen auf das Sicherheitsgefühl junger Menschen mit geringer Bildung in verschiedenen Wohlfahrtsstaaten befasst. Es werden die verwendeten Definitionen von Begriffen wie "Wohlfahrtsstaat", "Arbeitslosigkeit", "Jugend" und "geringe Bildung" erläutert. Außerdem werden die drei untersuchten Länder (Deutschland, Schweden und das Vereinigte Königreich) vorgestellt und in Bezug auf ihre Wohlfahrtsstaatenmodelle eingeordnet. - Kapitel 2: Der bestehende Wissensstand
Dieses Kapitel analysiert die vorhandene Literatur zu den Themen Sozialausgaben, Wohlfahrtsstaat und öffentlichen Einstellungen gegenüber sozialen Sicherungssystemen. Es wird gezeigt, dass zwar einige Studien die Bedeutung von Alter, Bildung und Wohlfahrtsausgaben für die Wahrnehmung von sozialer Sicherheit beleuchten, jedoch noch Forschungsbedarf besteht, um den Zusammenhang zwischen Wohlfahrtsregimen und öffentlichen Einstellungen zu untersuchen. - Kapitel 3: Theoretischer Ansatz
Dieses Kapitel erläutert verschiedene theoretische Ansätze, die für die Untersuchung der Forschungsfrage relevant sind. Es wird argumentiert, dass der Konfliktansatz am besten geeignet ist, um die Einflüsse von Ungleichheit und Macht auf die Wahrnehmung von sozialer Sicherheit zu untersuchen. Der feministische Ansatz wird ebenfalls als relevant betrachtet, da er die Bedeutung von Geschlechterungleichheit in Bezug auf die Einstellungen gegenüber Wohlfahrtspolitik hervorhebt.
Schlüsselwörter
Die zentralen Schlüsselwörter und Themen der Studie sind: Sozialausgaben, Wohlfahrtsstaat, Sicherheit, junge Menschen, geringe Bildung, Arbeitslosigkeit, Wohlfahrtsregimes, öffentliche Meinung, Konfliktansatz, feministischer Ansatz, Vergleichende Analyse, Deutschland, Schweden, Vereinigtes Königreich.
Häufig gestellte Fragen zum Wohlfahrtsstaat
Wie beeinflussen Kürzungen der Sozialausgaben junge Menschen?
Die Studie untersucht, ob sinkende Ausgaben für Arbeitslose das Sicherheitsgefühl von jungen Menschen mit geringer Bildung in Deutschland, Schweden und UK beeinträchtigen.
Was definiert Esping-Andersen als Wohlfahrtsstaat?
Ein Staat, der Verantwortung für ein grundlegendes Maß an Wohlfahrt seiner Bürger übernimmt und soziale Teilhabe als Recht garantiert.
Warum wurden Deutschland, Schweden und UK verglichen?
Diese Länder repräsentieren unterschiedliche Wohlfahrtsstaatenmodelle (konservativ, sozialdemokratisch, liberal), was einen Vergleich der Auswirkungen von Reformen ermöglicht.
Welche Rolle spielt das Bildungsniveau beim Sicherheitsgefühl?
Menschen mit geringer Bildung sind oft stärker auf soziale Sicherungssysteme angewiesen und reagieren daher sensibler auf Ausgabenkürzungen.
Was besagt der Konfliktansatz in der Sozialforschung?
Er analysiert, wie Ungleichheit und Machtverhältnisse die Wahrnehmung von Sicherheit und die öffentliche Meinung über Wohlfahrtspolitik prägen.
Gibt es geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Einstellung zur Wohlfahrt?
Ja, die Studie zieht den feministischen Ansatz heran, um die Bedeutung von Geschlechterungleichheit bei der Bewertung sozialer Sicherheit zu beleuchten.
- Quote paper
- Sebastian Mueller (Author), 2006, The welfare state, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/170961