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Der Alexanderzug - Das Reich in neuen Schläuchen

Titel: Der Alexanderzug - Das Reich in neuen Schläuchen

Hausarbeit , 2011 , 24 Seiten

Autor:in: Verena König (Autor:in)

Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike
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Zusammenfassung Leseprobe Details

The primary reason why Alexander invaded Persia was, no doubt, that he never thought of not doing it; it was his inheritance.“
Alexander der Große stellt in der Geschichte der Antike eines der großen Schlaglichter dar. Ihm gelang in fast utopischer Zeitspanne die Eroberung eines riesigen Gebildes, das zur damaligen Zeit schon fast die Weltherrschaft bedeutete. Im Zuge des Hauptseminars „Griechenland und der Vordere Orient. Mythos, Epos, Geschichte in Wort und Bild“ wurde auch die Geschichte Alexanders des Großen thematisiert. Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit der Problemstellung: „Der Alexanderzug. Das Reich in neuen Schläuchen.“ In einem ersten Abschnitt soll dazu kurz die Quellenlage skizziert werden. Anschließend soll eine Überleitung zu Alexander erfolgen, indem erst ein Abschnitt die Kindheit und die Jugend des Alexanders thematisiert. Sich dem anschließend erfolgt die Hinführung zur Entwicklung Alexanders zum Eroberer anhand einer Beschreibung seiner ersten Regentschaftsjahre. Darauf beschäftigt sich diese Arbeit genauer mit dem Persienfeldzug des Alexanders. An einzelnen Stellen wird immer wieder einmal erörtert inwiefern Alexander einen Wandel hin zum Persertum vollzieht und inwieweit dies seine Herrschaftsausübung beeinflusst. Um den Rahmen der Arbeit nicht zu sprengen werden die einzelnen Stationen des Feldzuges nur inhaltlich wiedergegeben, jedoch nicht bis ins letzte Detail hinterfragt. Nach Beendigung des Abspannes über den Feldzug wird Alexander genauer im Lichte seiner Hinwendung zum Persertum beleuchtet. Im Allgemeinen ist zu vermerken, dass diese Arbeit eine Grundkenntnis der Geschichte des Alexanders voraussetzt, was jedoch bei den Adressanten zu keinerlei Schwierigkeiten darstellen sollte. In einer knappen Schlussbetrachtung erfolgt dann der Abschluss der Arbeit.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Quellenlage

2.1 Kallisthenes

2.2 Diodor

2.3 Plutarch von Chaironeia

2.4 Kleitarchos von Alexandreia

2.5 Arrian von Nikomedeia

2.5 Curtius Rufus

3. Kindheit und Jugend des Alexander III.

4. Herrschaftsantritt

4.1. Die ersten Tage

4.2 Balkanzug und Niederwerfung Thebens

5. Der Alexanderzug von 334 – 330 v. Chr.

5.1 Beginn des Zuges

5.2 Die Schlacht am Granikos

5.3 Der Gordische Knoten

5.4 Issos

5.5 Wandel Alexanders?

5.6 Alexander und Ägypten

5.7 Gaugamela, Babylon und Susa

5.8 Persepolis

6. Der Alexanderzug II (330 – 323)

6.1 Ekbatana

6.2 Letzte Verfolgung des Dareios

6.3 Alexanders letzten Jahre

7. Alexander und das Persertum

8. Die Sicht der Makedoner auf Alexander

9. Alexanders politische Veränderungen

10. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den Alexanderzug unter dem Aspekt der Integration und Transformation, insbesondere hinsichtlich der Frage, ob Alexander der Große einen tiefgreifenden Wandel hin zum Persertum vollzog oder seine Maßnahmen primär politisch motiviert waren, um seine Herrschaft über ein multikulturelles Reich zu festigen.

  • Analyse der antiken Quellen zur Person und den Feldzügen Alexanders
  • Untersuchung von Alexanders Kindheit, Jugend und Herrschaftsantritt
  • Darstellung der militärischen Stationen des Persienfeldzuges
  • Diskussion über das Phänomen der "Orientalisierung" und den Einfluss persischer Sitten
  • Bewertung der Spannungen zwischen den makedonisch-griechischen Gefolgsleuten und Alexander
  • Erörterung der politischen Strategie hinter der Verschmelzung von Makedonen und Persern

Auszug aus dem Buch

5.3 Der Gordische Knoten

Innere Unzufriedenheit gegen die persische Herrschaft verhalf Alexander dazu, seine Eroberungspläne weiter zu verfolgen. So erklärte er die Demokratie unter den griechischen Städten für wiederhergestellt und sprach ihnen das Recht auf ihre Freiheit zu. Die alten Traditionen, wie es im Studienbuch von Gehrke heißt, will er wieder aufleben lassen, ebenso aber persische Gepflogenheiten der Verwaltung mit in seine Herrschaft integrieren, indem die Satrapen die er neu einsetzt aus seinen eigenen Reihen stammen. Nach der Schlacht am Granikos entließ Alexander auf Grund des anstehenden Winters einen Teil seines Heeres in die Heimat, den größeren Teil jedoch schickte er zu den Winterquartieren nach Phrygien. Seine nächsten Ziele während dieser Zeit sollten Lykien und Pamphylien sein, wo er alle Küstenregionen kampflos unter seine Herrschaft brachte. Im Frühjahr 333 v. Chr. gelangt er schließlich auch nach Phrygien in „die Stadt Gordion, die sagenhafte Residenz des altberühmten Königs Midas dort eroberte er und besichtigte(..) den bekannten Wagen, der mit Bast von Kornelkirschen zusammengebunden war. Er hörte auch die Sage, die sich an ihn knüpft und die die Barbaren für wahr halten, daß nämlich derjenige, der den Knoten löse, dazu bestimmt sei, König über die ganze Erde zu werden.“ Kurzerhand zerschlug Alexander diesen mystischen Gordischen Knoten und gab Befehl zur Fortsetzung des Zuges.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Arbeit widmet sich der Problemstellung „Der Alexanderzug. Das Reich in neuen Schläuchen“ und skizziert den methodischen Aufbau zur Untersuchung von Alexanders Wandel.

2. Die Quellenlage: Es erfolgt eine kritische Vorstellung der antiken Autoren Kallisthenes, Diodor, Plutarch, Kleitarchos, Arrian und Curtius Rufus als Basis der Alexanderforschung.

3. Kindheit und Jugend des Alexander III.: Darstellung der Ausbildung Alexanders unter Aristoteles sowie der frühen Berührungspunkte mit der persischen Kultur und Verwaltung am makedonischen Hof.

4. Herrschaftsantritt: Analyse der Sicherung der inneren und äußeren Herrschaft nach dem Tod Philipps II. und der Erneuerung des Korinthischen Bundes.

5. Der Alexanderzug von 334 – 330 v. Chr.: Detaillierte Betrachtung der militärischen Feldzüge von Kleinasien über Issos bis zur Einnahme von Persepolis und der damit verbundenen ersten Wandelerscheinungen.

6. Der Alexanderzug II (330 – 323): Nachzeichnung der letzten Lebensjahre Alexanders, der Verfolgung von Dareios und der Eroberungen bis nach Indien.

7. Alexander und das Persertum: Diskussion über den Begriff der „Orientalisierung“ und Alexanders bewusste Annäherung an persische Lebensweisen und politische Insignien.

8. Die Sicht der Makedoner auf Alexander: Untersuchung der wachsenden Spannungen im Heer durch Alexanders pro-persische Politik und die Reaktionen seiner Gefolgsleute.

9. Alexanders politische Veränderungen: Analyse der integrativen Maßnahmen wie Massenhochzeiten und die Umgestaltung des Heeres zur Schaffung eines einheitlichen Reichs.

10. Schlussbetrachtung: Zusammenfassende Einschätzung, dass Alexanders Wandel vornehmlich politisch motiviert war, um das riesige Reich durch die Eingliederung der unterworfenen Völker zu stabilisieren.

Schlüsselwörter

Alexander der Große, Persienfeldzug, Achaimeniden, Makedonien, Dareios III., Orientalisierung, Proskynese, Persepolis, antike Historiographie, Herrschaftslegitimation, Susa, Völkerverbindung, arrianische Quellen, griechische Kultur, politische Transformation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Person Alexanders des Großen und analysiert, wie er sein Reich durch die Integration persischer Sitten und Traditionen formte.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Fokus stehen die militärischen Feldzüge, die Quellenanalyse, Alexanders kulturelle Transformation sowie die daraus resultierenden Spannungen innerhalb seines makedonisch-griechischen Umfeldes.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Forschungsfrage „Der Alexanderzug. Das Reich in neuen Schläuchen“ zu erörtern und zu klären, ob Alexanders Handlungen eher einem inneren Wandel oder einer kalkulierten politischen Strategie entsprangen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt eine systematische Analyse und Gegenüberstellung antiker Quellen, um Alexanders Werdegang und die Rezeption seiner Herrschaft kritisch zu beleuchten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst die detaillierte Darstellung des Alexanderzuges, die Analyse der Quellenlage, die Entwicklung von Alexanders Herrschaftsstil sowie die soziopolitische Reaktion seiner Gefolgsleute auf die Integration persischer Elemente.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Alexander der Große, Persienfeldzug, Orientalisierung, Herrschaftslegitimation und die Interaktion zwischen makedonischen und persischen Kulturen geprägt.

Wie begründet Alexander seine Rolle nach dem Sieg über Dareios?

Alexander legitimiert sein Vorgehen nicht durch persönlichen Hass, sondern als legalen Anspruch auf die Oberherrschaft in Asien, wobei er den besiegten König sogar ehrenvoll bestatten lässt.

Warum stießen Alexanders Reformen bei seinen makedonischen Gefolgsleuten auf Widerstand?

Die Gefolgsleute sahen in der Einführung persischer Sitten wie der Proskynese und der Öffnung von Ämtern für Perser eine Abkehr von makedonischen Wurzeln und eine ungerechtfertigte Bevorzugung der Besiegten.

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Details

Titel
Der Alexanderzug - Das Reich in neuen Schläuchen
Autor
Verena König (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
24
Katalognummer
V170982
ISBN (eBook)
9783640902248
ISBN (Buch)
9783640902057
Sprache
Deutsch
Schlagworte
alexanderzug reich schläuchen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Verena König (Autor:in), 2011, Der Alexanderzug - Das Reich in neuen Schläuchen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/170982
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Leseprobe aus  24  Seiten
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