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Der 20. Juli 1944. Darstellung der Ereignisse im Spielfilm "Operation Walküre" (2009)

Scheitern des Umsturzes

Titel: Der 20. Juli 1944. Darstellung der Ereignisse im Spielfilm "Operation Walküre" (2009)

Facharbeit (Schule) , 2011 , 23 Seiten , Note: 12 Punkte (2+)

Autor:in: Franziska Jockenhöfer (Autor:in)

Geschichte Deutschlands - Nationalsozialismus, Zweiter Weltkrieg
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Facharbeit untersucht an Hand des Spielfilmes „Operation Walküre“, welcher im Januar 2009 in den deutschen Kinos Premiere feierte, die gegenwärtige Darstellung der Ereignisse vom 20. Juli 1944.

[...]

Die vorliegende Arbeit ist in zwei Abschnitte gegliedert: Der erste Abschnitt, die historische Einordnung, beschäftigt sich mit den Vorbereitungen des Attentats und den Ereignissen vom 20. Juli 1944. Bereits hier liegt der Schwerpunkt auf die auch im Spielfilm dargestellten Attentatspläne und auf der Person Stauffenbergs.
In dem zweiten Abschnitt, der Filmanalyse, wird der U.S.-amerikanische Spielfilm „Operation Walküre“ aus dem Jahre 2009 unter den herausgearbeiteten historischen Aspekten hin kritisch untersucht. Der Film dient dabei als ein Beispiel für die Art der Darstellung der Geschehnisse im 21. Jahrhundert. Untersuchungsgegenstände sind hierbei die historische Richtigkeit und Authentizität der Darstellung.
Geleitet von der Fragestellung, ob die Präsentation der Ereignisse des 20. Juli im hier untersuchten U.S.-amerikanischen Spielfilm der Realität entspricht, wird ein besonderes Augenmerk auf die richtige Darstellung der Zusammenhänge des Attentatsversuches gelegt. Da der Figur des Stauffenberg in der Verfilmung ein exponierter Stellenwert zugeordnet wird, soll in der Analyse des Spielfilmes besonders untersucht werden, ob diese Darstellung der Person der Realität entspricht.
In der zusammenfassenden Schlussbetrachtung werden die gewonnen Ergebnisse aus der Analyse mit den Fakten aus dem historischen Kontext einander gegenübergestellt und miteinander verglichen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Historischer Kontext

2.1 Die Attentatspläne

2.1.1 Der 13. März 1943

2.1.2 Der 15. Juli 1944

2.1.3 Der 20. Juli 1944

2.2 Claus Schenk Graf von Stauffenberg

3. Analyse des Spielfilmes „Operation Walküre“

3.1 Darstellung der Attentatspläne

3.1.1 Darstellung des 13. März 1943

3.1.2 Darstellung des 15. Juli 1944

3.1.3 Darstellung des 20. Juli 1944

3.2 Darstellung Claus Schenks Graf von Stauffenberg

4. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Facharbeit untersucht, inwieweit der U.S.-amerikanische Spielfilm „Operation Walküre“ (2009) die historischen Ereignisse des Attentats vom 20. Juli 1944 akkurat wiedergibt und wie die Person Claus Schenk Graf von Stauffenberg im 21. Jahrhundert filmisch inszeniert wird.

  • Historische Einordnung der Widerstandspläne gegen das NS-Regime
  • Biografische Skizze von Claus Schenk Graf von Stauffenberg
  • Kritische Filmanalyse hinsichtlich historischer Authentizität
  • Untersuchung der Dramatisierung und Heldenstilisierung im Spielfilm
  • Vergleich von filmischen Fiktionen mit historisch belegten Fakten

Auszug aus dem Buch

3.2 Darstellung Claus Schenks Graf von Stauffenberg

Claus Schenk Graf von Stauffenberg steht in der Verfilmung der Ereignisse um den 20. Juli 1944 im Mittelpunkt. Der Plan des Attentats ist eng mit seiner Person verbunden und in der filmischen Darstellung gewinnt der Zuschauer den Eindruck, dass die Operation Walküre ohne Stauffenberg undenkbar gewesen wäre. Die exponierte Stellung Stauffenbergs und seine Bedeutung für die Ereignisse sind bereits auf dem Filmplakat deutlich zu erkennen: Hier ist Tom Cruise als Stauffenberg im mittigen Vordergrund gerückt, hinter ihm seine Verschwörergruppe. Dieses Bild signalisiert dem Betrachter den wahren Helden des 20. Juli.

Gleich zu Beginn der Verfilmung, in der Eröffnungsszene, ist Stauffenberg bei seinem Fronteinsatz in Tunesien, bei dem er schwer verwundet wird, zu sehen. Er schreibt folgende Worte in sein Tagebuch:

„Die Versprechen des Führers von Frieden und Wohlstand sind verfälscht worden und haben nichts als Verwüstung hinterlassen. Die von Hitlers SS verübten Gräueltaten sind eine Schande für die Ehre der deutschen Wehrmacht. Im Offizierskorps herrscht weit verbreitete Abscheu über die Verbrechen, die von den Nazis begangen werden: Die Ermordung von Zivilisten, die Folter und das Verhungernlassen der Gefangenen, die Massentötung der Juden. Meine Pflicht als Offizier besteht nicht mehr darin, mein Land zu retten, sondern Menschenleben. Ich finde keinen einzigen General, der in der Position ist und den Mut hat, Hitler entgegenzutreten. Ich befinde mich unter Männern, die nicht Willens oder nicht fähig sind, der Wahrheit ins Gesicht zu sehen: Hitler ist nicht nur der Erzfeind der ganzen Welt, er ist der Erzfeind Deutschlands. Es ist Zeit, dass sich etwas ändert.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema des 20. Juli 1944 ein und erläutert die Zielsetzung der Arbeit, den Film „Operation Walküre“ historisch kritisch zu betrachten.

2. Historischer Kontext: Dieses Kapitel liefert die historischen Grundlagen zu den Attentatsplänen und zur Biografie von Claus Schenk Graf von Stauffenberg.

3. Analyse des Spielfilmes „Operation Walküre“: Hier wird der Spielfilm detailliert analysiert, wobei insbesondere die Darstellung der Attentatspläne und die Figur des Stauffenberg auf ihren Wahrheitsgehalt geprüft werden.

4. Schlussbetrachtung: Die Schlussbetrachtung fasst die Ergebnisse der Filmanalyse zusammen und vergleicht die filmischen Darstellungen final mit den historischen Fakten.

Schlüsselwörter

20. Juli 1944, Operation Walküre, Claus Schenk Graf von Stauffenberg, Widerstand, Nationalsozialismus, Attentat, Filmanalyse, Historische Authentizität, Zweiter Weltkrieg, Wolfsschanze, Historische Einordnung, Widerstandskämpfer, Spielfilm, Heldenstilisierung, Bendlerblock

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Facharbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie der Spielfilm „Operation Walküre“ (2009) die historischen Geschehnisse rund um das Attentat vom 20. Juli 1944 darstellt und wo filmische Fiktion von der historischen Realität abweicht.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind die historische Einordnung der Attentatspläne, die Biografie von Stauffenberg sowie eine kritische Untersuchung der filmischen Dramaturgie im Vergleich zu dokumentierten Fakten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist zu prüfen, ob die Präsentation der Ereignisse im Film historisch korrekt ist und ob die Stilisierung von Stauffenberg als alleinigem Helden den historischen Tatsachen gerecht wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse zur historischen Einordnung und führt im zweiten Teil eine kritische Filmanalyse durch, um Diskrepanzen zwischen Geschichte und Film aufzudecken.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen historischen Teil über die Attentatspläne (13. März 1943, 15. Juli 1944, 20. Juli 1944) und eine detaillierte Analyse der filmischen Umsetzung dieser Szenen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind unter anderem: Operation Walküre, 20. Juli 1944, Claus Schenk Graf von Stauffenberg, Widerstand, Filmanalyse und historische Authentizität.

Warum spielt die Person Stauffenberg im Film eine so exponierte Rolle?

Laut Analyse dient die Fokussierung auf Stauffenberg als „Held“ der Dramaturgie des Hollywood-Thrillers, wobei die Leistung der Mitverschwörer teilweise zugunsten eines zentralen Protagonisten in den Hintergrund rückt.

Wie bewertet die Autorin die historische Genauigkeit des Films?

Die Autorin stellt fest, dass der Film zwar das Grundszenario korrekt erfasst, aber an vielen Stellen (wie der Person Fellgiebel oder dem Ort der Besprechung) historische Fiktionen nutzt, um Spannung zu erzeugen.

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Details

Titel
Der 20. Juli 1944. Darstellung der Ereignisse im Spielfilm "Operation Walküre" (2009)
Untertitel
Scheitern des Umsturzes
Note
12 Punkte (2+)
Autor
Franziska Jockenhöfer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
23
Katalognummer
V171028
ISBN (eBook)
9783640903948
ISBN (Buch)
9783640903856
Sprache
Deutsch
Schlagworte
scheitern umsturzes juli begutachtung darstellung ereignisse jahrhundert basis spielfilmes operation walküre punkte
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Franziska Jockenhöfer (Autor:in), 2011, Der 20. Juli 1944. Darstellung der Ereignisse im Spielfilm "Operation Walküre" (2009), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/171028
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Leseprobe aus  23  Seiten
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