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Lebensbalance als Grundlage für neue Perspektiven

Quantitative Befragung von Menschen in schwierigen Lebensphasen

Title: Lebensbalance als Grundlage für neue Perspektiven

Research Paper (postgraduate) , 2010 , 289 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Anonym (Author)

Social Work
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Summary Excerpt Details

Das Forschungsprojekt „Lebensbalance als Grundlage für neue Perspektiven. Quantitative Befragung von Menschen in schwierigen Lebensphasen“ wird im Rah-men einer Lehrveranstaltung im berufsbegleitenden Fernstudiengang „Master of Arts: Advanced Professional Studies“ mit dem Schwerpunkt „Kinder und Jugendhilfe im europäischen Kontext“ durchgeführt. Zusätzlich dient die Studie als Grundlage zur Erstellung einer Konzeption für ein Projekt mit Förderung aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF), das bei der Erlacher Höhe in Freudenstadt durchgeführt werden soll. Ziel der Studie ist es, Erkenntnisse über die Lebensbalance von Menschen in schwierigen Lebenssituationen zu erhalten. Das Forschungsprojekt intendiert eine Reflexion der bisherigen Hilfeangebote bei der Erlacher Höhe und die Erstellung einer neuen Konzeption zur Bewerbung für Fördergelder im Zeitraum 2011 bis 2013 des Europäischen Sozialfonds. Die Erlacher Höhe ist eine diakonische Einrichtung, die an mehreren Standorten in Baden-Württemberg tätig ist. Sie hat ihren Ursprung in der Wohnungslosenhilfe. Die Abteilung in Freudenstadt führt Maßnahmen zur Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt nach § 16 SGB II durch. Dies erfolgt durch Beschäftigung in verschiedenen Arbeitsprojekten. Zusätzlich betreibt die Erlacher Höhe in Freudenstadt ein Wohnheim für wohnungslose Frauen und Männer und führt Betreutes Wohnen nach § 67 SGB XII durch. Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und die Leitung der Erlacher Höhe in Freudenstadt stehen in engem Austausch mit der Agentur für Arbeit vor Ort. Es finden regelmäßige Arbeitstreffen statt. Im Rahmen dieser Treffen wurde die bedarfsgerechte Hilfe für Menschen im Rechtskreis von SGB II oft zum Thema. Der Wunsch der Verantwortlichen bei der Agentur für Arbeit nach Maßnahmen, die individuell auf die Bedürfnisse der einzelnen Teilnehmenden abgestimmt sind, wurde mehrfach deutlich. Eine Richtungsänderung von einer Vielzahl an Kursen und Maßnahmen hin zu passgenauen Lösungen wird angestrebt. Aufgrund dieser Diskussion und Überlegungen zur Lebensbalance entstand diese Projektidee.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. PROJEKTVORSTELLUNG

2. THEORETISCHE GRUNDLAGEN

2.1 Das Modell der Lebensbalance nach Peseschkian

2.1.1 Beruf und Leistung

2.1.2 Soziale Kontakte

2.1.3 Körper und Gesundheit

2.1.4 Sinn und Kultur

2.2 Salutogenese nach Antonovsky

2.2.1 Kohärenz

2.2.2 Generalisierte Widerstandsressourcen (GRR)

2.2.3 Stressoren

2.2.4 Gesundheits-Krankheits-Kontinuum

2.3 Zusammenhang Lebensbalance und Salutogenese

3. FORSCHUNGSSTAND

4. PLANUNG

4.1 Ablauf und Methode

4.2 Begründung der Methode

5. DURCHFÜHRUNG DER STUDIE

5.1 Rahmenbedingungen

5.1.1 Grundüberlegung

5.1.2 Die Einrichtung

5.2 Postskript

5.2.1 Vorgespräch

5.2.2 Fragebogen

5.2.3 Durchführung der Befragung

6. AUSWERTUNG

6.1 Definition der Lebensbalance

6.2 Allgemeine Daten

6.3 Die Lebensbalance der Zielgruppe

6.3.1 Beruf und Leistung

6.3.2 Soziale Kontakte

6.3.3 Körper und Gesundheit

6.3.4 Sinn und Kultur

6.4 Vergleich mit der Stichprobe der ALLBUS-Studie 2004

6.5 Salutogenese

6.6 Zusammenfassung der Auswertung

7. ABSCHLIESSENDE EINSCHÄTZUNG UND AUSBLICK

Zielsetzung & Themen

Das Forschungsprojekt untersucht die Lebensbalance von Menschen in schwierigen Lebensphasen, insbesondere von Personen, die sich im Bezug von Arbeitslosengeld II befinden und Hilfsangebote der Erlacher Höhe nutzen. Ziel ist es, Erkenntnisse zu gewinnen, die als Grundlage für die Entwicklung neuer, passgenauer Unterstützungsprogramme dienen.

  • Lebensbalance-Modell nach Nossrat Peseschkian
  • Konzept der Salutogenese nach Aaron Antonovsky
  • Quantitative Befragung zur Lebenssituation von Langzeitarbeitslosen
  • Analyse der vier Lebensbereiche (Beruf, Soziales, Gesundheit, Sinn)
  • Entwicklung bedarfsgerechter Hilfe-Strukturen und Module

Auszug aus dem Buch

Himmel und Hölle

Ein Rechtsgläubiger kam zum Propheten Elias. Ihn bewegte die Frage nach Himmel und Hölle, denn er wollte seinen Lebensweg danach gestalten. „Wo ist die Hölle – wo ist der Himmel?“ Mit diesen Worten nähert er sich dem Propheten, doch Elias antwortete nicht. Er nahm den Fragesteller bei der Hand und führte ihn durch dunkle Gassen in einen Palast. Durch ein Eisenportal betraten sie einen großen Saal. Dort drängten sich viele Menschen, arme und reiche, in Lumpen gehüllte und mit Edelsteinen geschmückte. In der Mitte des Saales stand auf offenem Feuer ein großer Topf voll brodelnder Suppe, die im Orient Asch heißt. Der Eintopf verbreitete einen angenehmen Duft im Raum.

Um den Topf herum drängten sich hohlwangige und tiefäugige Menschen, von denen jeder versuchte, sich einen Teil der Suppe zu sichern. Der Begleiter des Propheten Elias staunte, denn die Löffel, die diese Menschen in den Händen hielten, waren so groß wie sie selbst. Ganz am Ende hatte der Stiel des Löffels einen hölzernen Griff. Der Übrige Löffel, dessen Inhalt einen Menschen hätte sättigen können, war aus Eisen und durch die Suppe glühend heiß. Gierig stocherten die Hungrigen im Eintopf herum. Jeder wollte seinen Teil, doch keiner bekam ihn. Mit Mühe hoben sie ihren schweren Löffel aus der Suppe. Da dieser aber zu lang war, bekam ihn auch der stärkste nicht in den Mund. Gar zu Vorwitzige verbrannten sich Arme und Gesicht oder schütteten in ihrem gierigen Eifer die Suppe ihren Nachbarn über die Schultern. Schimpfend gingen sie aufeinander los und schlugen sich mit den Löffeln. Der Prophet Elias fasste seinen Begleiter am Arm und sagte: „Das ist die Hölle!“

Zusammenfassung der Kapitel

1. PROJEKTVORSTELLUNG: Vorstellung des Forschungsvorhabens zur Lebensbalance von Menschen in prekären Lebenslagen und der angestrebten neuen Projektkonzeption.

2. THEORETISCHE GRUNDLAGEN: Erläuterung des Modells der Lebensbalance nach Peseschkian und des Salutogenese-Modells nach Antonovsky als theoretisches Fundament.

3. FORSCHUNGSSTAND: Darstellung der bestehenden Forschung zum Kohärenzgefühl und zur Lebensbalance sowie Begründung für die Eigenentwicklung eines Fragebogens.

4. PLANUNG: Beschreibung der Zielsetzung, Hypothesenbildung sowie der methodischen Vorgehensweise bei der Untersuchung.

5. DURCHFÜHRUNG DER STUDIE: Detaillierte Erläuterung der Rahmenbedingungen, der Zielinstitution Erlacher Höhe und des Ablaufs der Befragung.

6. AUSWERTUNG: Analyse und Auswertung der Fragebogendaten in Bezug auf die verschiedenen Lebensbereiche im Vergleich zu existierenden Studien.

7. ABSCHLIESSENDE EINSCHÄTZUNG UND AUSBLICK: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Ausblick auf die Ableitung praktischer Maßnahmen zur Stabilisierung der Lebensbalance.

Schlüsselwörter

Lebensbalance, Salutogenese, Langzeitarbeitslosigkeit, Kohärenzgefühl, Erlacher Höhe, Lebensqualität, Sozialforschung, Arbeit und Leistung, Soziale Kontakte, Gesundheit, Sinn und Kultur, Arbeitslosengeld II, Stressbewältigung, Präkäre Lebenslagen, Fragebogen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Lebensbalance von Menschen in schwierigen Lebenssituationen, insbesondere von Langzeitarbeitslosen, um daraus neue Perspektiven und Hilfsangebote zu entwickeln.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit verknüpft das Lebensbalance-Modell nach Peseschkian mit dem Salutogenese-Konzept nach Antonovsky, um die Lebensbereiche Beruf, Soziales, Gesundheit sowie Sinn und Kultur zu analysieren.

Was ist das primäre Ziel der Studie?

Das Ziel ist es, Erkenntnisse über die Lebensbalance der Zielgruppe zu erhalten, um eine fundierte Konzeption für geförderte Projekte der Erlacher Höhe zu erstellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wurde ein quantitativer Fragebogen entwickelt und bei 97 Personen in verschiedenen Arbeitsprojekten der Erlacher Höhe eingesetzt, ergänzt durch Datenanalysen und den Vergleich mit der ALLBUS-Studie.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung, die Planung der Studie, die Durchführung der Befragung und die detaillierte Auswertung der erhobenen Daten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Lebensbalance, Salutogenese, Langzeitarbeitslosigkeit, Kohärenzgefühl, soziale Integration und Gesundheitsförderung.

Warum ist eine neue Definition der Lebensbalance notwendig?

Da es für die spezifische Zielgruppe der Langzeitarbeitslosen bisher keine vergleichbaren Studien gab, musste eine eigene Arbeitsdefinition entwickelt werden, um die Balance quantitativ messbar zu machen.

Welche Rolle spielt die Erlacher Höhe in dieser Forschung?

Die Erlacher Höhe dient als Ort für die Feldforschung und als Einrichtung, in der die Ergebnisse direkt in die Entwicklung neuer Module für Menschen in sozialen Notlagen einfließen sollen.

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Details

Title
Lebensbalance als Grundlage für neue Perspektiven
Subtitle
Quantitative Befragung von Menschen in schwierigen Lebensphasen
College
University of Applied Sciences Koblenz
Course
Handlungsforschungsprojekt
Grade
1,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2010
Pages
289
Catalog Number
V171086
ISBN (eBook)
9783640903030
ISBN (Book)
9783640903504
Language
German
Tags
Peseschkian Antonovsky Salutogenese Arbeitslose Gesundheit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2010, Lebensbalance als Grundlage für neue Perspektiven, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/171086
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