In dem Aufsatz ‚Mass Media Attitude Change: Implications of the Elaboration Likelihood Model of Persuasion‘ setzen sich Richard E. Petty, Joseph R. Priester und Pablo Briñol intensiv mit dem ‚Elaboration Likelihood Model of Persuasion‘ auseinander. Sie erläutern die Dimensionen des Modells, zeigen seine Bedeutung für die moderne Wirkungsforschung auf und liefern Anknüpfungspunkte für zukünftige Forschung.
Inhaltsverzeichnis
- Einführung
- Vorüberlegungen
- Das 'Elaboration Likelihood Model of Persuasion'
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Der Aufsatz "Mass Media Attitude Change: Implications of the Elaboration Likelihood Model of Persuasion" befasst sich mit dem "Elaboration Likelihood Model of Persuasion" (ELM) und seinen Auswirkungen auf die Einstellungsänderung durch Massenmedien. Die Autoren erläutern die Dimensionen des ELM, zeigen seine Bedeutung für die moderne Wirkungsforschung auf und liefern Anknüpfungspunkte für zukünftige Forschung.
- Die Bedeutung des Konzepts der Einstellungen für eine erfolgreiche Persuasion
- Die Rolle des "Cognitive Response Approach" für das Verständnis aktiver Persuasionsprozesse
- Die zwei unterschiedlichen Verarbeitungswege im ELM: die zentrale und die periphere Route
- Die Einflussfaktoren, die den Verarbeitungsweg einer Information im ELM beeinflussen
- Die Bedeutung des ELM für die Gestaltung persuasiver Botschaften und die Herbeiführung nachhaltiger Einstellungs- und Verhaltensänderungen
Zusammenfassung der Kapitel
Einführung
Der Aufsatz von Petty, Priester und Briñol stellt das "Elaboration Likelihood Model of Persuasion" (ELM) vor und erläutert seine Bedeutung für die moderne Wirkungsforschung. Das ELM beschreibt zwei verschiedene Verarbeitungswege von Informationen, die zu Einstellungsänderungen führen können.
Vorüberlegungen
Die Autoren geben einen kurzen Überblick über frühe wirkungstheoretische Ansätze und stellen die Bedeutung des Konzepts der Einstellungen für die Persuasion heraus. Sie diskutieren die Schwächen des "Communication/Persuasion Matrix Model of Media Effects" und stellen den "Cognitive Response Approach" als einen Ansatz zur Lösung dieser Probleme vor.
Das 'Elaboration Likelihood Model of Persuasion'
Das ELM postuliert zwei unterschiedliche Verarbeitungswege von Informationen: die zentrale und die periphere Route. Die Autoren erläutern die verschiedenen Faktoren, die den Verarbeitungsweg beeinflussen, wie z.B. die Nachrichtenquelle, die Botschaft und der Gemütszustand des Empfängers. Sie diskutieren die Bedeutung des ELM für die Gestaltung persuasiver Botschaften und die Herbeiführung nachhaltiger Einstellungs- und Verhaltensänderungen.
Schlüsselwörter
Elaboration Likelihood Model of Persuasion, Einstellungsänderung, Persuasion, Massenmedien, Wirkungsforschung, zentrale Route, periphere Route, Nachrichtenquelle, Botschaft, Empfänger, Gemütszustand, kognitive Verarbeitung, Verhaltensänderung, persuasive Kommunikation.
Häufig gestellte Fragen
Was erklärt das Elaboration Likelihood Model (ELM)?
Das ELM beschreibt zwei Wege der Informationsverarbeitung bei der Persuasion: die zentrale Route (intensive, logische Auseinandersetzung) und die periphere Route (Orientierung an oberflächlichen Reizen wie der Attraktivität des Sprechers).
Wann nutzen Menschen die "zentrale Route" der Verarbeitung?
Menschen wählen die zentrale Route, wenn sie sowohl motiviert sind (persönliche Relevanz) als auch die Fähigkeit besitzen (Vorwissen, Zeit), sich tiefgehend mit einer Botschaft zu beschäftigen.
Was sind typische periphere Reize in der Medienwirkung?
Dazu gehören die Glaubwürdigkeit oder Sympathie der Nachrichtenquelle, die Länge der Botschaft oder angenehme Hintergrundmusik, die eine Einstellungsänderung ohne tiefes Nachdenken bewirken können.
Welche Route führt zu nachhaltigeren Einstellungsänderungen?
Einstellungsänderungen über die zentrale Route sind stabiler, zeitlich überdauernder und resistenter gegenüber Gegenargumenten als solche, die über die periphere Route erzielt wurden.
Was ist der "Cognitive Response Approach"?
Dieser Ansatz besagt, dass Persuasion nicht durch die Botschaft selbst erfolgt, sondern durch die eigenen Gedanken (kognitiven Reaktionen), die der Empfänger während der Verarbeitung der Botschaft generiert.
- Quote paper
- Jan Horak (Author), 2011, Analyse des Aufsatzes ‚Mass Media Attitude Change: Implications of the Elaboration Likelihood Model of Persuasion', Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/171107