Krankenhausinformationssysteme

KIS im medizinischen und pflegerischen Bereich


Hausarbeit, 2011

10 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Krankenhausinformationssystem
2.1 Definition Krankenhausinformationssystem
2.1.1 Gliederung eines KIS
2.1.2 Aufgaben und Ziele

3. KIS im medizinischen Bereich

4. KIS im pflegerischen Bereich

5. Fazit

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Die Informationsverarbeitung im Krankenhaus hat durch gesundheitspolitische Ver­änderungen und die zunehmende Menge der elektronischen Daten in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. Die Verwendung von IT im Gesund­heitswesen, beschränkt sich nicht mehr allein auf administrative Tätigkeiten. Auch die medizinischen und technischen Bereiche sollen unterstützt werden. In dieser Arbeit soll in Betrachtung eines Krankenhausinformationssystems (KIS) hinterfragt werden, ob die medizinische und die pflegerische Versorgung im Krankenhaus durch ein sol­ches System ausreichend unterstützt wird und ob sich Vorteile durch die Nutzung im medizinischen und pflegerischen Bereich ergeben.

In den nächsten Kapiteln werden einige grundsätzliche Aspekte, die im Hinblick auf Krankenhausinformationssysteme von Bedeutung sind, erläutert. Angefangen von der Definition und Gliederung eines solchen Systems über Aufgaben und Ziele bis hin zur Anwendung des KIS im medizinischen und pflegerischen Bereich.

Die Aussagen und Ergebnisse der vorliegenden Arbeit stützen sich allein auf vorhan­dene Literatur. Die Literatursuche wurde sowohl in der Bibliothek der Fachhoch­schule Frankfurt, der Deutschen Bibliothek und mittels Internetrecherche durchge­führt. Die Suche nach geeigneter Literatur wurde unter den Schlagwörtern: Kranken­hausinformationssysteme, IT Pflege, Informationssysteme Pflege, Medizinische Infor­mationssysteme, elektronische Krankenakte, elektronische Patientenakte, Pflegedia­gnosen durchgeführt.

2. Krankenhausinformationssysteme

„Mittlerweile steht IT im Gesundheitswesen als Synonym für die operative Unterstüt­zung von Geschäftsprozessen, für Transparenz, für Effizienzsteigerung, verbesserte Patientenversorgung und Integration.“[1]

2.1 Definition Krankenhausinformationssystem

„Ein Krankenhausinformationssystem (KIS) ist das Teilsystem eines Krankenhauses, das alle informationsverarbeitenden (und -speichernden) Prozesse und die an ihnen beteiligten menschlichen und maschinellen Handlungsträger in ihrer informationsver­arbeitenden Rolle umfasst.“[2]

Es gibt derzeit zwei unterschiedliche Formen der Realisierung eines KIS:

1. Dezentrale, heterogene Systeme: Sie sind über ein Daten-Netz zu einem Gesamt- KIS zusammengefasst. Das heißt, die Verwaltung der Daten bleibt bei der jeweiligen Abteilung. Sie verfügt über die Menge der Daten welche zur Weiterverwendung frei - gegeben werden., z.B. Leistungserfassung und -abrechnung.
2. Zentrale, homogene Datenbanken: Bei diesem System werden alle Daten zentral in einer Datenbank mit einem einheitlichen Datenstamm verwaltet. Die auf der Datenbank befindlichen Daten, können von allen Zugriffsberechtigten jeder Abteilung verwendet werden[3].

2.1.1 Gliederung eines KIS

Ein KIS lässt sich funktional in drei Punkte gliedern:

1. elektronische Patientenakte (ePA): „Die ePA ist eine Sammlung aller Informa­tionen, die die Gesundheit eines Patienten betreffen, in elektronischer Form. Die Sichtweise dieser Komponente eines KIS ist folglich patientenorientiert.“[4]
2. Ablaufunterstützung: Zur Ablaufunterstützung werden Werkzeuge für die Pla­nung und das Management eingesetzt. Es werden Funktionen, die auf einen Anwender oder auf eine Ressource gerichtet sind, zusammengefasst.
3. Kommunikationskomponente: Innerhalb eines KIS tauschen einzelne Anwen­dungssysteme ( z.B. KAS, Labor- und Radiologieinformationssysteme, Patien­tenabrechnung) Daten über Schnittstellen miteinander aus[5].

[...]


[1] Hrsg. Lehmann, T.M.; Meyer zu Bexter, E. (2002): Handbuch der Medizinischen Informatik. Mün- chen Wien: Carl Hanser Verlag, 42

[2] Hrsg. Lehmann, T.M.; Meyer zu Bexter, E. (2002): Handbuch der Medizinischen Informatik. Mün- chen Wien: Carl Hanser Verlag, 476

[3] Lipinski, H.-G. (1999): Einführung in die medizin- technische Informatik. München: R. Oldenbourg Verlag, 331,332

[4] Klauber,J. et al. (2004): Krankenhaus- Report 2003. Stuttgard: Schattauer GmbH http://books.google.de/books?hl=de&lr=lang_de&id=- dlv8bJI55MC&oi=fnd&pg=PA255&dq=Pflegedia- gnosen+in+elektronischer+Patientenakte&ots=xA B2a VHXdY&sig=KNS76FTaid07SwOYpdKdhw- XiQYM (28.12.2010)

[5] Klauber,J. et al. (2004): Krankenhaus- Report 2003. Stuttgard: Schattauer GmbH http://books.google.de/books?hl=de&lr=lang_de&id=- dlv8bJI55MC&oi=fnd&pg=PA255&dq=Pflegedia- gnosen+in+elektronischer+Patientenakte&ots=xA B2a VHXdY&sig=KNS76FTaid07SwOYpdKdhw- XiQYM (28.12.2010)

Ende der Leseprobe aus 10 Seiten

Details

Titel
Krankenhausinformationssysteme
Untertitel
KIS im medizinischen und pflegerischen Bereich
Hochschule
Frankfurt University of Applied Sciences, ehem. Fachhochschule Frankfurt am Main
Note
1,0
Autor
Jahr
2011
Seiten
10
Katalognummer
V171200
ISBN (eBook)
9783640904730
ISBN (Buch)
9783640904518
Dateigröße
404 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
KIS;, KAS, IT im Krankenhaus
Arbeit zitieren
Sandy von Eichel (Autor), 2011, Krankenhausinformationssysteme, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/171200

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Titel: Krankenhausinformationssysteme



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