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Self-efficacy: Selbstwert und Eigenmotivation

Título: Self-efficacy: Selbstwert und Eigenmotivation

Trabajo de Seminario , 2008 , 20 Páginas , Calificación: 1

Autor:in: Christian Ortig (Autor)

Economía de las empresas - Administración de empresas, gestión, organización
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Resumen Extracto de texto Detalles

In dieser Arbeit wird diese weitläufige Thematik „Self-efficacy: Selbstwert und Eigen-motivation“ nur eingeschränkt behandelt. Der Fokus wird auf den Zusammenhang der Selbstwirksamkeit und des Selbstwertes in Bezug auf erhöhte Leistung und Leistungsmotivation gerichtet werden.

Rund um das Thema wird in dieser Arbeit das Segment von der Entstehung der Selbstwirksamkeit und wie Selbstwirksamkeitseinschätzung das menschliche Verhalten beeinflusst, genauer beleuchtet. Zur Beschreibung der Selbstwirksamkeitseinschätzung werden anhand der sozial kognitiven Theorie von Bandura kognitive, motivationale, affektive und selektive Prozesse näher erklärt. Weiters werden die Bestimmungsfaktoren von der Selbstwirksamkeit erläutert. Hierzu dient Albert Banduras Konzept, das auf den 4 Quellen der Selbstwirksamkeit aufbaut, als Grundlage.

Nach Abhandlung der Grundlagen zum Thema Self-efficacy wird im darauf folgenden Teil im Speziellen darauf eingegangen, in welcher Weise Selbstwirksamkeit mit Leistung, Lernerfolg und Wohlbefinden im Zusammenhang steht.

Selbstwirksamkeit geht Hand in Hand mit Selbstwert, ein weiterer Hauptpunkt in dieser Ausarbeitung. Aufgrund eines Selbstbewertungsmodells von Heckhausen wird im letzten Kapitel der Arbeit die Bedeutung des Selbstwertes in Bezug auf Leistungsmotivation dargestellt. Durch die Beschreibung der Leistungsmotivation wird versucht den Zusammenhang zwischen Selbstwert und Motivation herzustellen und welche Auswirkungen das Selbstbekräftigungssystem auf erfolgs- und misserfolgsmotivierte Personen hat.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition Self-Efficacy (Selbstwirksamkeit)

3. Prozesse der Selbstwirksamkeit

3.1. Kognitive Prozesse

3.2. Motivationale Prozesse

3.3. Affektive Prozesse

3.4. Selektive Prozesse

4. Quellen der Selbstwirksamkeit

4.1. Die Meisterung von schwierigen Situationen

4.2. Das Beobachtungen von Modellen

4.3. Die Soziale Unterstützung

4.4. Die Physiologische Reaktionen

5. Leistung, Lernfreude und Stress

5.1. Leistung

5.2. Lernfreude

5.3. Stress

6. Selbstwert als Einflussfaktor der Leistungsmotivation

6.1. Leistungsmotivation als Selbstbekräftigungssystem

6.2. Handlungsdirektiven von Erfolgs- und Misserfolgsmotivierten

6.2.1. Erfolgsmotivierte Personen

6.2.2. Misserfolgsmotivierte Personen

6.2.3. Umwandlung von Misserfolgs- zu Erfolgsmotivation

7. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Selbstwirksamkeit (Self-efficacy), Selbstwertgefühl und der daraus resultierenden Leistungsmotivation. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie die Überzeugung eigener Handlungskompetenz als zentraler psychologischer Mechanismus die Zielsetzung, Ausdauer und Stressbewältigung beeinflusst und wie dies in einem Rückkopplungssystem zu nachhaltigen Leistungserfolgen führen kann.

  • Psychologische Grundlagen der Selbstwirksamkeit nach Bandura.
  • Zusammenhänge zwischen Selbstwirksamkeit und akademischer Leistung.
  • Die Rolle von Rückmeldungen und Feedback für das Selbstvertrauen.
  • Regelkreise zwischen Selbstwert, Motivation und Leistungserfolg.
  • Differenzierung zwischen Erfolgs- und Misserfolgsmotivation.

Auszug aus dem Buch

3.1. Kognitive Prozesse

Die Selbsteinschätzung eigener Fähigkeiten beeinflusst die persönliche Zielsetzung von Menschen. Je stärker die wahrgenommene Selbstwirksamkeit ist, desto höher ist die Herausforderung, die Menschen annehmen und desto stärker ist ihr Verantwortungsbewusstsein für ihre Ziele. Personen mit hoher Selbstwirksamkeitsüberzeugung visualisieren Erfolgsszenarien, die positive Leitfäden bilden und somit das Leistungsverhalten unterstützen. Personen, die an ihrer Selbstwirksamkeit zweifeln, stellen sich Misserfolgsszenarien vor und denken an die vielen möglichen negativen Effekte. Selbstwirksame Menschen nutzen ihr analytisches Denken besser als Menschen, die sich unwirksam einschätzen. Das wirkt sich schließlich auf eine bessere Leistungsfähigkeit aus. (vgl. Bandura, 1995, S. 6)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung erläutert die historische Entwicklung des menschlichen Kontrollstrebens und definiert den Fokus der Arbeit auf den Zusammenhang von Selbstwirksamkeit, Selbstwert und Leistungsmotivation.

2. Definition Self-Efficacy (Selbstwirksamkeit): Dieses Kapitel klärt den Begriff der Selbstwirksamkeit als Überzeugung, in einer bestimmten Situation angemessene Leistungen erbringen zu können, eingebettet in die sozial-kognitive Theorie.

3. Prozesse der Selbstwirksamkeit: Hier werden die kognitiven, motivationalen, affektiven und selektiven Prozesse beschrieben, die das menschliche Verhalten regulieren und steuern.

4. Quellen der Selbstwirksamkeit: Das Kapitel behandelt die vier Hauptquellen der Selbstwirksamkeit nach Bandura, darunter Erfolgserlebnisse, Modelllernen, soziale Unterstützung und physiologische Reaktionen.

5. Leistung, Lernfreude und Stress: Dieses Kapitel analysiert, wie sich Selbstwirksamkeit auf akademische Leistungen, die Lernfreude und den Umgang mit Stress bzw. Anforderungen auswirkt.

6. Selbstwert als Einflussfaktor der Leistungsmotivation: Hier wird das Selbstbewertungsmodell von Heckhausen genutzt, um die Dynamik zwischen Selbstwert und Motivation bei Erfolgs- und Misserfolgsmotivierten zu erklären.

7. Zusammenfassung: Die Zusammenfassung resümiert die Bedeutung der Selbstwirksamkeit für das Handeln und reflektiert den Lernprozess der Autoren während der Erstellung der Arbeit.

Schlüsselwörter

Selbstwirksamkeit, Self-efficacy, Selbstwert, Leistungsmotivation, sozial-kognitive Theorie, Albert Bandura, Zielsetzung, Erfolgserlebnisse, Lernfreude, Stressbewältigung, Selbstbewertungsmodell, Heckhausen, Erfolgsmotivierte, Misserfolgsmotivierte, Selbstbekräftigung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem psychologischen Konzept der Selbstwirksamkeit und dessen Einfluss auf den Selbstwert sowie die Leistungsmotivation von Individuen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Entstehung von Selbstwirksamkeit durch verschiedene Quellen, ihre kognitiven und emotionalen Wirkmechanismen sowie deren Auswirkungen auf Leistung, Stressbewältigung und Motivation.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Rückkopplungseffekt zwischen Selbstwirksamkeit, Selbstwert, Motivation und Leistung aufzuzeigen und zu verdeutlichen, wie diese Faktoren das menschliche Handeln steuern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die zentrale Theorien der Psychologie, insbesondere die sozial-kognitive Theorie von Albert Bandura und das Selbstbewertungsmodell von Heckhausen, verknüpft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen der Selbstwirksamkeit, ihre Quellen, ihren Einfluss auf Leistung und Stress sowie die spezifische Bedeutung des Selbstwertes für die Leistungsmotivation.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Selbstwirksamkeit, Selbstwert, Leistungsmotivation, Selbstbekräftigung und das Modell von Bandura.

Welche Rolle spielt die "Aneignungsphase" beim Modelllernen?

Die Aneignungsphase ist die erste von zwei Phasen, in der durch Aufmerksamkeit und Gedächtnisprozesse beobachtetes Verhalten aufgenommen wird, um es später reproduzieren zu können.

Warum neigen Erfolgsmotivierte eher zu Leistungen?

Erfolgsmotivierte Personen besitzen ein stabiles Selbstbekräftigungssystem; sie führen Erfolge auf eigene Fähigkeiten zurück und setzen sich anspruchsvolle, aber realistische Ziele, was ihre Motivation dauerhaft stabilisiert.

Wie unterscheidet sich die Zielsetzung von erfolgs- und misserfolgsmotivierten Personen?

Während Erfolgsmotivierte ihre Tüchtigkeit steigern wollen und realistische, herausfordernde Ziele wählen, steht bei Misserfolgsmotivierten der Schutz des Selbstwerts und die Vermeidung von Belastung durch defensives Verhalten im Vordergrund.

Final del extracto de 20 páginas  - subir

Detalles

Título
Self-efficacy: Selbstwert und Eigenmotivation
Universidad
University of Linz
Calificación
1
Autor
Christian Ortig (Autor)
Año de publicación
2008
Páginas
20
No. de catálogo
V171286
ISBN (Ebook)
9783640905959
ISBN (Libro)
9783640905713
Idioma
Alemán
Etiqueta
self-efficacy selbstwert eigenmotivation
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Christian Ortig (Autor), 2008, Self-efficacy: Selbstwert und Eigenmotivation, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/171286
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