Diese Masterarbeit untersucht die Darstellung von Menschen im Autismus-Spektrum in Film- und Serienporträts. Ausgangspunkt ist die Annahme, dass Autismus ein vielschichtiges und individuelles Phänomen ist, das in der Öffentlichkeit häufig durch Medien geprägt wahrgenommen wird. Vor diesem Hintergrund wird der Frage nachgegangen, wie Figuren im Autismus-Spektrum in audiovisuellen Medien inszeniert werden und welche Bilder, Stereotype oder Differenzierungen dabei entstehen.
Im theoretischen Teil der Arbeit werden zunächst die Grundlagen des Autismus-Spektrums erläutert, einschließlich Definitionen, diagnostischer Kriterien, zentraler Merkmale sowie historischer Entwicklungen. Ergänzend wird die Rolle von Unterhaltungsmedien beleuchtet, insbesondere im Hinblick auf deren Einfluss auf gesellschaftliche Wahrnehmung, Mediensozialisation und die Darstellung von Diversität. Dabei wird auch diskutiert, welche Chancen und Risiken mit medialen Repräsentationen von Autismus verbunden sind.
Der empirische Teil der Arbeit widmet sich der Analyse ausgewählter Film- und Serienporträts, in denen Figuren im Autismus-Spektrum dargestellt werden. Ziel ist es, typische Darstellungsweisen herauszuarbeiten und kritisch zu reflektieren, inwiefern diese zur Aufklärung beitragen oder bestehende Vorurteile und Mythen verstärken. Insgesamt leistet die Arbeit einen Beitrag zum Verständnis medialer Repräsentationen von Autismus und deren Bedeutung für gesellschaftliche Wahrnehmungsprozesse.
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- Pauline Berger (Autor), 2024, Zwischen Pinguinen und Arithmetik. Eine Analyse der Darstellung von Menschen im Autismus-Spektrum in Film- und Serienporträts, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1714378