Die Digitalisierung der Lebenswelt ist ein weltumspannendes Phänomen und betrifft jeden – von Kleinkindern bis hin zu Senioren in Altenheimen. Um einen kompetenten Umgang mit digitalen Medien zu erreichen, brauchen Kinder bereits im Kindergarten und in der Grundschule professionelle Unterstützung. Ein reibungsloser Ablauf der Digitalisierung ist hier allerdings noch nicht gegeben, da sich im Bereich der Grundschule einige Probleme zeigen. Zum einen, ist „[d]ie Vielfalt an Medienzugängen und -kompetenzen bei Kindern […] nicht nur bedingt durch unterschiedliche Medienerfahrungen in verschiedenen sozialen Settings, sondern auch durch Unterschiede hinsichtlich der Entwicklungsvoraussetzungen und Interessen verschiedener Kinder“ (Irion, 2016). Aus diesem Grund, profitieren besonders disziplinierte und motivierte Schüler von Maßnahmen der Digitalisierung, schwächere Kinder brauchen jedoch einen eher lehrerzentrierten Unterricht, um Lernerfolge zu verzeichnen. Des Weiteren fehlt es an Grundschulen in Deutschland an den nötigen finanziellen Mitteln, welche sich pro Schüler jährlich auf ca. 260 Euro belaufen würden (Frowein, 2017). Ein nicht zu vernachlässigender Aspekt ist in der personellen Ebene des Schulsystems zu verorten. Laut Beckmann, ist „[d]ie Digitalisierung der Schulen […] etwas, was wir nicht ohne vernünftige personelle Ausstattung […] stemmen können“ (Frowein, 2017). Auch anderweitig wird immer häufiger betont, dass es nicht die digitalen Medien allein sind, welche eine Verbesserung des Unterrichts bewirken, sondern die fachdidaktischen Prinzipien.
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- Anonym (Autor), 2020, Die Relevanz von Fake News und Phishing in der Grundschule, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1714891