ETFs-Exchange Traded Funds - eine Darstellung


Seminararbeit, 2011

17 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungs- und Tabellenverzeichnis

Abkürzungs- und Symbolverzeichnis

1. Einleitung

2. Exchange Traded Funds
2.1 Die Markteinführung in Europa
2.2 Grundlagen und Funktionsweisen
2.2.1 Passives Portfoliomanagement
2.2.2 Nachbildung von Indizes und Indextracking

3. Der Markt für Exchange Traded Funds in Deutschland & Europa
3.1 Produktausgestaltungen
3.1.1 Erscheinungsformen von Exchange Traded Funds
3.1.2 Die Ertragsausschüttung
3.1.3 Die Kosten
3.1.4 Innovationen und Trends bei der Produktausgestaltung
3.2 Handel
3.2.1 Der börsliche Handel
3.2.2 Der indikative Nettoinventarwert
3.2.3 Die Preisbildung
3.3 Vergleich der Exchange Traded Funds mit anderen Anlageformen
3.4 Mögliche Risiken einer Investition
3.5 Darstellung der Anbieterseite auf dem ETF-Markt
3.6 Gesetzliche und aufsichtsrechtliche Bestimmungen
3.6.1 Rechtliche Aspekte
3.6.2 Die steuerliche Behandlung von ETFs

4. Fazit und Ausblick

Literaturverzeichnis

Abbildungs- und Tabellenverzeichnis

Abbildung 1: Der Creation/Redemption-Mechanismus im Überblick

Abbildung 2: Vergleich mit verschiedenen Anlageklassen

Abbildung 3: Die derzeitig größten ETF-Anbieter in Europa (Stand 08/ 2010)

Abkürzungs- und Symbolverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Einleitung

„Mit Exchange Traded Funds (ETFs) verbinden viele Experten die größte Finanzinnovation des Jahrzehntes.“[1] Kaum ein Produkt am Finanzmarkt hat hinsichtlich seines Wachstums und seiner Nettomittelzuflüsse in den letzten Jahren so für Aufmerksamkeit am Kapitalmarkt gesorgt. ETFs, auch passiv gemanagte börsengehandelte Indexfonds, etablierten sich, um als effektives und kostengünstiges Anlageinstrument bestimmte Märkte beziehungsweise (bzw.) Indizes im Rahmen von passiven Portfoliomanagementansätzen abzubilden.

Seit ihrer Einführung im April 2000 in Deutschland bieten ETFs zu den bisher am Markt bestehenden Indexzertifikaten gerade für Privatanleger eine günstige Möglich- keit in eine breit diversifizierte, transparente und flexible Anlageform zu investieren. Denn das Nachbilden eines kompletten Index ist für die meisten Privatanleger aus Zeit- und Kostenaspekten und letztendlich aus Gründen der Komplexität so gut wie nicht zu konstruieren. Trotz des starken Wachstums in der ETF-Branche spielen passiv gemanagte Indexfonds bei Privatanlegern im Konsens zu klassischen aktiv gemanagten Investmentfonds bisher eine eher untergeordnete Rolle. Am Markt tra- ten hier hauptsächlich institutionelle Anleger als Wachstumstreiber der Branche auf. Daraus lässt sich schließen, dass Anleger aus dem privaten Sektor wenig Erfahrung und Wissen über diese noch recht junge Anlageform mitbringen und gerade Banken[2] im zunehmenden Wettbewerb auf den Vertrieb von ETFs verzichten. Dies lässt sich auf die steigende Abhängigkeit von Provisionserträgen zurück führen.

Ziel dieser Seminararbeit soll folglich sein, Privatanleger über mögliche Erscheinungsformen und Produkteigenschaften von Exchange Traded Funds zu sensibilisieren und mögliche Hemmnisse abzubauen.

Der Einleitung folgen zwei Hauptkapitel, hier beschäftigt sich das zweite Kapitel mit der historischen Entwicklung sowie den Grundlagen und Funktionsweisen von passiv gemanagten Indexfonds. Im dritten Teil wird näher auf die Produktausgestaltungen und Erscheinungsformen am Markt eingegangen.[3] Schwerpunkte in diesem Kapitel werden hier auf den Handel mit ETFs, die Kosten einer möglichen Investition sowie Innovationen und Trends im Umfeld von ETFs gelegt. Ebenso werden Vergleiche zu anderen Anlageformen aufgegriffen. Daraufhin werden die Risiken dieser Anlageform sowie die Anbieterstruktur am Markt näher dargestellt. Zum Abschluss des dritten Kapitels wird auf die rechtlichen Rahmenbedingungen sowie die steuerliche Behand- lung von ETFs eingegangen.

Diese Seminararbeit endet mit einer Zusammenfassung und einem möglichen Ausblick über die Zukunftsperspektiven von ETFs. Hier wird sowohl auf mögliche Trends sowie die aufkommende Kritik an passiven Indexfonds eingegangen.

2. Exchange Traded Funds

2.1 Die Markteinführung in Europa

10 Jahre ETF-Handel in Europa. Im Jahr 2000 startete der Handel mit ETFs in Deutschland und weiteren europäischen Ländern.[4] Als aktueller Marktführer in Euro- pa hat die Deutsche Börse AG speziell für den Handel mit börsennotierten Index- fonds das XTF-Segment geschaffen.[5] In Deutschland liefen mit dem Umsatz im Prä- senzhandel rund 98% des ETF-Handels und somit fast der komplette Handel mit ETFs über die Börse in Frankfurt. Durchschnittlich 13 Mrd. Euro Handelsvolumen werden aktuell monatlich auf dem Handelssystem Xetra abgewickelt. Das Handels- volumen hat sich zudem seit dem Beginn im Jahr 2000 circa (ca.) verfünzigfacht. Das verwaltete Vermögen in ETFs verzeichnete einen beindruckenden und steilen An- stieg. Waren es zu Beginn noch 400 Mio. Euro im Handelsjahr 2000, lag das Son- dervermögen zur Jahreshälfte 2010 bei 197,6 Mrd. Euro. Dies bedeutet für das lau- fende Jahr ein bisheriges Wachstum von 16%.[6] Im Januar 2010 hat die Anzahl emit- tierter europäischer ETFs erstmals die der USA überholt. In Europa wurden 896 In- dexfonds gelistet, in den USA 791 ETFs.[7]

2.2 Grundlagen und Funktionsweisen

2.2.1 Passives Portfoliomanagement

Unter passivem Portfoliomanagement versteht man die Abbildung eines kompletten Marktes. Ziel soll es sein, die Wertentwicklung der zugrunde liegenden Benchmark, hier des abgebildeten Referenzindizes, zu erzielen. Bei Indexanlagen wird deshalb auf die Auswahl von interessanten Einzeltiteln, die zum Beispiel (z.B.) kurzfristig eine höhere Renditeerwartung haben bewusst verzichtet. Handlungsbedarf besteht somit nur bei Anpassungen der Gewichtung oder der Zusammensetzung des abgebildeten Indexes. Diese möglichst genaue Nachbildung wird auch als „Indexing“ bezeichnet.[8] Wie Indizes nachgebildet werden und was man unter Indextracking versteht wird im folgenden Kapitel 2.2.2 näher erläutert.

Beim passiven Portfoliomanagement spielen die moderne Portfoliotheorie sowie die Theorie der effizienten Märkte eine grundlegende Rolle. Bei der modernen Portfoliotheorie sind insbesondere die Diversifikationseffekte, die durch die Streuung mit mehreren Wertpapieren (WP) entstehen zu nennen. In einem effizienten Markt gilt, dass jeder Marktteilnehmer zu jeder Zeit über die gleichen Informationen verfügt. Die einzelnen Spieler am Markt haben somit keine Möglichkeit ein besseres Rendi- teergebnis zu erzielen. In der Praxis ließ sich in den letzten zehn und mehr Jahren feststellen, dass 90% der aktiven Investmentfondsmanager ihre Benchmark nicht übertroffen haben.[9] Diese Gefahr besteht für passive Indexanlagen nicht, da Anleger die entsprechende Indexrendite abzüglich der Managementgebühren erhalten.

2.2.2 Nachbildung von Indizes und Indextracking

Das primäre Ziel der passiven Indexnachbildung, ist die Performance spezifischer Indizes und somit der zugrunde liegenden Benchmark exakt nachzubilden.[10] Im Kon- sens zum aktiven Fondsmanagement entsteht somit für den ETF-Fondsmanager erst Handlungsbedarf wenn sich die Gewichtung und/oder die Zusammensetzung inner- halb des Index verändert. Diese Herausforderung spiegelt sich im sogenannten „Tra- cking Error“[11] wieder. Er zeigt die Differenz zwischen der Kursentwicklung des ETFs und dem Verlauf des Benchmark-Index an und sollte eine möglichst geringe Abwei- chung aufzeigen.[12] Schlussfolgernd lässt sich anhand dieses Indikators erkennen, in welcher Qualitätsform der Vergleichsindex nachgebildet wurde. Die Indexabbildung kann über eine vollständige physische Nachbildung, oder mit synthetischen Verfah- ren erfolgen, die unter Mithilfe von derivativen Instrumenten[13] den Index nachbilden. Bei der vollständigen Replikation[14] eines Index, deckt sich der ETF-Manager exakt mit den entsprechenden Einzeltiteln ein. Nachteile dieses Verfahrens sind immense Transaktionskosten bei ständigen Neugewichtungen und es kann zur Illiquidität ein- zelner Titel im Index kommen. Rechtliche Beschränkungen sowie komplexe Index- nachbildungen zwingen ETF-Fondsmanager deshalb in der Praxis häufig zum Ein- satz von raffinierten und teilweise undurchschaubaren derivativen Finanzinstrumen- ten.[15]

3. Der Markt für Exchange Traded Funds in Deutschland & Europa

3.1 Produktausgestaltungen

3.1.1 Erscheinungsformen von Exchange Traded Funds

Mit dem Kauf eines ETFs kann ein Privatanleger mit nur einer Transaktion Zugang zu ganzen Märkten erhalten. Das starke Wachstum der ETF-Branche hat für Anleger den besonderen Vorteil aus einem breiten Produktangebot im ETF-Markt zu profitie- ren. Je nach Risikovorstellung kann ein Anleger in verschiedene Anlageklassen in- vestieren. Die klassischen Asset-Klassen bilden dabei Renten, Aktien sowie Roh- stoffindizes ab. Aktuell lassen sich weit über 650 ETFs von 14 Emittenten handeln, darunter fallen 356 auf Aktien-ETFs, 114 Renten-ETFs und 15 Rohstoff-ETFs.[16] Ne- ben klassischen Asset-Klassen können Anleger mit ETFs bestimmte Strategien ver- folgen oder auf andere Währungen setzen. Hierfür stehen 84 Strategie-ETFs und 4 Währungs-ETFs zur Verfügung. Die Angebote bilden insgesamt 425 Indizes ab. Die- se können nach Länder-, Branchen-, regional- und global- sowie Strategieindizes un- tergliedert werden. Neben dem explodierenden Produktangebot lässt sich zusam- menfassend feststellen, dass es für Privatanleger sehr gute Möglichkeiten gibt um sich die breite Streuung der einzelnen Indizes zum Vorteil zu machen und so die da- raus entstehenden Diversifikationseffekte zur Risikominimierung und zur Renditeop- timierung zu nutzen. Ende August 2010 waren somit 64% der investierten Gelder in Aktien-ETFs angelegt. Top Underlyings waren hier der Dax und der Euro Stoxx 50. Die zweitstärkste Assetklasse sind derzeit mit ca. 23% Renten-ETFs. Seit Jahresbe- ginn konnten die Rohstoff-ETFs mit einem Wachstum von 32% ca. 9% des gesamten investierten ETF-Volumens einnehmen[17].Die restliche Verteilung lässt sich auf geld- marktnahe Indizes sowie auf gehebelte ETF-Produkte zurück führen.

3.1.2 Die Ertragsausschüttung

Bei ETFs werden ebenso wie bei klassischen aktiven Investmentfonds Erträge aus Kursgewinnen sowie aus Ausschüttungen (Zinserträge, Dividenden) erzielt. Generell kann ein ETF die Erträge zu bestimmten Perioden ausschütten oder diese in Form der Thesaurierung direkt reinvestieren um das Fondsvermögen zu erhöhen. Ein be- sonderer Fall bei ETFs ist die spezielle Behandlung von Dividendenzahlungen bei Aktienindizes. Diese können an den Anleger ausgezahlt oder wie oben beschrieben thesauriert werden. Hier ist entscheidend ob der ETF einen Kurs-/Preisindex oder ei nen Performanceindex abbildet.[18] Bei der Berechnung von Performanceindizes (z.B. dem DAX, MDAX, TecDAX) werden die Dividenden sowie Ausschüttungen sofort wieder in den Index reinvestiert. Bei ausschüttenden ETFs werden bestimmte Termine festgelegt, an denen die Ausschüttungen erfolgen.

3.1.3 Die Kosten

Ein großes Plus und einer der Hauptgründe für den Kauf von ETFs stellen die Ge- samtkostenvorteile gegenüber anderen Anlagen dar. Passive börsennotierte Index- fonds haben beim Kauf keinen Ausgabeaufschlag. Ebenso werden beim Verkauf keine Rücknahmegebühren (wie z.B. bei Zertifikaten) veranschlagt. Die Kosten eines ETF setzen sich somit aus den unterschiedlichen Depotführungsgebühren der Ban- ken, den jährlichen Verwaltungsgebühren sowie den Geld- und Briefkursspannen (Spreads) zusammen. Die Handelsgebühren für den Kauf/Verkauf bei einem Kredit- institut (KI)/Broker liegen etwa bei 0,08%.[19] Die Depotführungsgebühren sind indivi- duell je nach Preis-/Leistungsverzeichnis der einzelnen KI festgelegt. Die Verwal- tungskosten sind in Managementgebühren sowie Transaktionskosten unterteilt. Die- se lassen sich auch als Total Expense Ratio (TER) bezeichnen. Täglich werden die- se dem Fondsvermögen entnommen und stellen einen Vergleichsmaßstab für Anle- ger dar. Anhand dieser Kennziffer lassen sich die Kostenstrukturen unterschiedlicher Fondsanbieter transparent vergleichen. Bei Renten-ETFs liegt die TER jährlich zwi- schen 0,1 und 0,25%, bei Aktien-ETFs etwas höher. Auch die Handelsspannen (Dif- ferenz der Geld-und Briefkurse/Spreads) sind gering und liegen bei den 20 liquides- ten ETFs bei lediglich 0,09%, bei speziellen Indexnachbildungen aber auch höher.[20]

3.1.4 Innovationen und Trends bei der Produktausgestaltung

Der stark wachsende ETF-Markt zeigt sich vor allem durch Weiterentwicklungen und Produktneuheiten in Form von neu emittierten ETFs. Anlegern egal ob aus privater Sicht oder Investoren steht somit ein breites Anlagespektrum zur Verfügung. Ur- sprünglich standen klassische ETFs auf Aktien-, Renten- sowie auf Rohstoffindizes zur Auswahl. Heute sind Indexnachbildungen auf ausländische Indizes sowie ETFs mit derivativem Charakter einfach zu erwerben. So wurde in 2005 das klassische Angebot beispielsweise um einen Dividendenstrategie-ETF reicher, der den DivDAX nachbildet. Eine weitere Neuheit war im Jahr 2006 ein Hebel-ETF auf den LevDAX sowie die Einführung von Exchange Traded Commodities (ETCs) als Abwandlung zu einem ETF.[21] Bei ETCs partizipiert der Anleger direkt von der Wertentwicklung des zugrunde liegenden Rohstoffkorbes.[22] In jüngster Vergangenheit erhielten weitere ETFs auf fremde Märkte ihre Chance. Anleger können hier auf Wachstumsmärkte setzen und weitere Diversifikationseffekte nutzen. So können Märkte aus Asien, Afri- ka, Osteuropa oder den Emerging Markets genutzt werden. Eine weitere Möglichkeit bieten Short-ETFs um auf fallende Märkte zu setzen. Hier bewegt sich der Indizes entgegengesetzt zum zugrunde liegenden Referenzindex. Anleger profitieren so von Kursverlusten und sichern ihr Depot ab. Eine besondere Form sind sogenannte He- bel-ETFs. Hier kann durch den sogenannten (sog.) Leverage Effekt[23] z.B. mit einem zweifachen Hebel der doppelte Ertrag erzielt werden, es besteht bei sinkenden Kur- sen aber auch ein doppeltes Verlustrisiko. Daneben können Anleger ETFs in unter- schiedlichen Währungen erwerben, sowie überschüssige Kassenbestände in geld- marknahe ETFs investieren. Abschließend kann festgestellt werden, dass das Pro- duktspektrum der ETFs sehr weitreichend ist. Gerade Privatanleger haben heute so viele Möglichkeiten kostengünstig im Sinne der Asset Allocation ihrem Depot Struktur zu verleihen , Risiken gezielt zu minimieren, in chancenreiche Indizes zu investieren sowie neue Trends und Strategien mit ETFs zu verfolgen. Aufgrund des großen Pro- duktangebotes sollten sich Anleger vor der Investition jedoch ausreichend über die Ausgestaltung des jeweiligen ETFs informieren.

3.2 Handel

3.2.1 Der börsliche Handel

Mit der Einführung der ETFs hat sich auch die Abwicklung der Kauf- bzw. Verkaufs- orders stark verändert. Bisher kannte man, dass Anleger ihre Fondsanteile gegen ei- nen Ausgabeaufschlag direkt bei der Kapitalanlagegesellschaft (KAG) erworben ha- ben. ETFs werden dagegen an einer Börse gehandelt. Wie bereits erwähnt ist die Deutsche (Dt.) Börse AG mit Ihrem XTF-Segment Marktführer in Sachen Handel mit ETFs. Somit sind ETFs ähnlich wie Aktien über die depotführende Bank oder einen Broker während der Börsenöffnungszeiten handelbar. Der Hauptvorteil für einen An- leger besteht darin, dass ETFs somit fortlaufend handelbar sind. Das heißt (d.h.), dass jederzeitig Kauf- bzw. Verkaufspreise (Geld-Briefkurse) durch sog. Designated Sponsors (DS) gestellt werden. Dies ermöglicht Anlegern auch Limit- oder Stopp- Loss-Orders zu nutzen und somit am Intraday-Handel teilzunehmen. Die wesentli- chen Vorteile des Börsenhandels im XTF-Segment sind die hohe Liquidität, die fort- laufende Preisfeststellung sowie die Mindestordergröße von nur einem Anteil.[24]

[...]


[1] Vgl. N.N., ETF-Anbieter im Fokus, Börse am Sonntag, 29.05.2010, S.10

[2] Die Begriffe „Bank“ und „Kreditinstitut“ werden in dieser Seminararbeit synonym verwendet.

[3] ETFs haben in ihrer klassischen Form einen passiven Anlagecharakter, in dieser Arbeit wird deshalb auch nur auf solche passiv gemanagten ETFs eingegangen.

[4] Der Dow Jones Euro Stoxx 50 (europäische Blue Chips) und der Stoxx Europe 50 waren die ersten abgebildeten Indizes in Europa. Emittent ist Merrill Lynch International (heute: iShares/BlackRock).

[5] Xetra mit dem XTF-Segment, Handelsplattform der Deutschen Börse ist seither Marktführer in Euro- pa mit einem Marktanteil von 41% am gehandelten ETF-Volumen (Stand: 2009).

[6] Vgl. Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ): Die ETF-Branche wächst rasant weiter, 06.07.2010, http://www.faz.net/s/Rub645F7F43865344D198A672E313F3D2C3/Doc~E05FD5C7621404413881 DA074320F4856~ATpl~Ecommon~Scontent.html [Zugriff:11.11.2010]

[7] Vgl. Deutsche Börse (2010): Fakten: 10 Jahre ETF-Handel in Europa, http://www.boerse- frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=44&NewsID=4727 [Zugriff: 11.11.2010]

[8] Vgl. A. Etterer/ H-R. Schmitt/ M. Wambach, ETFs: Die Investmentrevolution für Privatanleger,1.Aufl., München 2004, S.19

[9] Vgl. Deutsche Börse (2008), ETF-Handbuch, Frankfurt am Main, April 2008, S.12 f.

[10] Vgl. Deutsche Börse (2010), Xetra: Die führende Handelsplattform für ETFs in Europa, Frankfurt am Main, August 2010, S.5 f.

[11] Unter dem Begriff „Tracking Error“ versteht man einen Abweichungsfehler, hier definiert als Abweichung zum repräsentativen Vergleichsindex.

[12] Vgl. A. Etterer/ H-R. Schmitt/ M. Wambach, a.a.O., S.71

[13] Beispiele hierfür sind der Einsatz von Swaps in Form eines Tauschgeschäftes. Für Anleger kann ein eventuelles Kontrahentenrisiko (Insolvenz/Ausfall des Swap-Gegenpartners) entstehen.

[14] Auch „Full Replication“ oder „Reproduktion/Nachbildung“ genannt.

[15] Die Verfahren zur Nachbildung von Indizes weichen in der Praxis von Anbieter zu Anbieter ab. Diese können in den jeweiligen Verkaufsprospekten der ETFs eingesehen werden.

[16] Vgl. Deutsche Börse (2010): Fakten: 10 Jahre ETF-Handel in Europa, Anzahl ETFs gelistet auf Xetra nach Anlageklasse (Stand Dez. 2009), http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=44&NewsID=4727 [Zugriff: 11.11.2010]

[17] Vgl. EXtra Magazin, das Magazin für Exchange Traded Funds, Pflichtblatt der Baden Württembergi- schen Wertpapierbörse, München, Oktober 2010, S.35

[18] Vgl. A. Etterer/ H-R. Schmitt/ M. Wambach, a.a.O., S.168

[19] Vgl. A. Etterer/ H-R. Schmitt/ M. Wambach, a.a.O., S.65

[20] Vgl. Deutsche Börse (2010): Fakten: 10 Jahre ETF-Handel in Europa, http://www.boerse- frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=44&NewsID=4727 [Zugriff: 11.11.2010]

[21] Vgl. Deutsche Börse (2010): Fakten: 10 Jahre ETF-Handel in Europa, http://www.boerse- frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=44&NewsID=4727 [Zugriff: 11.11.2010]

[22] Vgl. Deutsche Börse (2008), a.a.O., S.63, Exchange Traded Commodities stellen im Gegensatz zu ETFs rechtlich kein Sondervermögen dar.

[23] Definition Leverage Effekt: Die Hebelwirkung kann die Gewinnchancen vervielfachen gegebenen- falls (ggf.) aber auch zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen.

[24] Vgl. A. Etterer/H-R. Schmitt/M. Wambach, a.a.O., S.115

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten

Details

Titel
ETFs-Exchange Traded Funds - eine Darstellung
Hochschule
Frankfurt School of Finance & Management
Veranstaltung
Bankbetriebswirt 2010/2011
Note
1,0
Autor
Jahr
2011
Seiten
17
Katalognummer
V171554
ISBN (eBook)
9783640930425
ISBN (Buch)
9783640930401
Dateigröße
460 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
etfs-exchange, traded, funds, darstellung, Indexfonds, passives Management
Arbeit zitieren
Rouven Kühner (Autor), 2011, ETFs-Exchange Traded Funds - eine Darstellung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/171554

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