Wie kann die Care-Ethik eine ethisch verantwortete Beziehung zu nicht-sprechenden Kindern mit geistiger Behinderung in einer
Tagesbildungsstätte mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung ermöglichen? Die Arbeit verfolgt das Ziel, zu untersuchen, wie eine ethisch verantwortete Beziehung zu nicht sprechenden Kindern gestaltet werden kann, die ihre Würde achtet, ihre Ausdrucksformen ernst nimmt und ihnen Teilhabe sowie Selbstbestimmung ermöglicht. Von besonderem Interesse ist dabei, wie durch eine Haltung der Achtsamkeit und durch die Anerkennung nonverbaler Kommunikationsformen Brücken gebaut werden können, die Selbstbestimmung jenseits von Sprache ermöglichen. Auf diese Weise soll deutlich werden, dass Care-Ethik nicht nur theoretische Impulse liefert, sondern konkrete Handlungsperspektiven für die Praxis in Tagesbildungsstätten eröffnet.
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- Natalie Lotz (Author), 2025, Sorge ohne Sprache. Die Bedeutung der Care-Ethik für eine ethisch verantwortete Beziehung zu nicht-sprechenden Kindern mit geistiger Behinderung in einer Tagesbildungsstätte, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1715682