Für die Aufbereitung von Zahlenmaterial für eine Bilanzanalyse gibt es viele verschiedene Schemata zur Strukturbilanz, Kapitalflussrechnung und Erfolgsspaltung. Hier sind alle wichtigen Varianten zum Lernen und Trainieren zusammengefasst. Dazu gibt es noch eine lange Liste von Kennzahlen, die in Prüfungen gefragt werden. Geschäftsbericht nehmen, Schemata danebenlegen, und los geht das Prüfungstraining.
Inhaltsverzeichnis
1. Varianten der Strukturbilanz
2. Varianten Bewegungsbilanz bzw. Kapitalflussrechnung
2.1 Kapitalflussrechnung
2.1.1 Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit - Direkte Ermittlung
2.1.2 Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit - Indirekte Ermittlung
2.1.3 Mittelzufluss aus der Finanzierungstätigkeit
2.1.4 Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit
2.1.5 Verprobung
2.2 Bewegungsbilanz
3. Erfolgsspaltung
4. Schema Finanzplan
5. Übersicht Kennzahlen
5.1 wertorientierte Kennzahlen
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Ausarbeitung dient als umfassende Anleitung und systematischer Leitfaden für die professionelle Durchführung einer Jahresabschlussanalyse, indem sie komplexe betriebswirtschaftliche Instrumente in übersichtlichen Schemata strukturiert aufbereitet.
- Methoden zur Erstellung und Interpretation von Strukturbilanzen.
- Detaillierte Verfahrensweisen zur Kapitalflussrechnung (direkt und indirekt).
- Analyse der Erfolgsspaltung zur Identifikation von Ertragsquellen.
- Aufbau von Finanzplänen zur kurzfristigen Liquiditätssteuerung.
- Systematische Übersicht und Definition finanzwirtschaftlicher Kennzahlen.
Auszug aus dem Buch
Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit - Indirekte Ermittlung
Klassischer Cashflow
Jahresergebnis
+ Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens
- Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens
+ Zunahme des Sonderpostens mit Rücklageanteil
- Abnahme des Sonderpostens mit Rücklageanteil
+ Zunahme der langfristigen Rückstellungen
- Abnahme der langfristigen Rückstellungen
Positionen der GuV, die Investition oder Finanzierung zuzuordnen sind
- Erträge aus dem Abgang Anlagevermögen
+ Aufwendungen aus dem Abgang Anlagevermögen
Änderungen des Nettoumlaufvermögens (ohne Änderung flüssige Mittel), die nicht Investition oder Finanzierung zuzuordnen sind
+ Zunahme der kurzfristigen Rückstellungen
- Abnahme der kurzfristigen Rückstellungen
- Zunahme Umlaufvermögen (ohne Änderung flüssige Mittel)
+ Abnahme Umlaufvermögen (ohne Änderung flüssige Mittel)
+ Zunahme kurzfristige Verbindlichkeiten
- Abnahme kurzfristige Verbindlichkeiten
Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit
Zusammenfassung der Kapitel
1. Varianten der Strukturbilanz: Stellt verschiedene Darstellungsformen der Strukturbilanz vor, um die Vermögens- und Kapitalstruktur eines Unternehmens zu verdeutlichen.
2. Varianten Bewegungsbilanz bzw. Kapitalflussrechnung: Erläutert die Ermittlung des Cashflows durch direkte und indirekte Methoden sowie die Aufstellung einer Bewegungsbilanz zur Analyse von Mittelherkunft und -verwendung.
3. Erfolgsspaltung: Detailliert die Zerlegung des Unternehmenserfolgs in verschiedene Komponenten wie Betriebsergebnis, Finanzergebnis und außerordentliche Erfolgsbeiträge.
4. Schema Finanzplan: Präsentiert eine Vorlage zur monatlichen Planung von Einnahmen und Ausgaben innerhalb eines Quartals.
5. Übersicht Kennzahlen: Bietet ein systematisches Verzeichnis wichtiger Finanzkennzahlen inklusive Definition, Berechnungsgrundlage und deren betriebswirtschaftlicher Aussagekraft.
Schlüsselwörter
Jahresabschlussanalyse, Strukturbilanz, Kapitalflussrechnung, Cashflow, Erfolgsspaltung, Finanzplan, Liquidität, Kennzahlen, Eigenkapitalquote, Anlagendeckung, Rentabilität, Fremdkapital, Investitionstätigkeit, Finanzierungstätigkeit, Bilanzanalyse
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit bietet eine strukturierte Sammlung von Schemata und Berechnungsgrundlagen für die klassische Analyse von Jahresabschlüssen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf Bilanzstrukturierung, Cashflow-Analyse, Erfolgsrechnung und der Anwendung von Finanzkennzahlen.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, dem Anwender ein praktisches Werkzeug an die Hand zu geben, um komplexe Abschlusspositionen methodisch korrekt einzuordnen und zu interpretieren.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine deskriptive, schematische Methode angewandt, die auf standardisierten betriebswirtschaftlichen Auswertungsverfahren basiert.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in konkrete Aufstellungen zur Strukturbilanz, Kapitalflussrechnungen, Erfolgsspaltung sowie ein umfangreiches Glossar finanzwirtschaftlicher Kennzahlen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Cashflow, Bilanzanalyse, Liquidität, Rentabilität und Kennzahlen.
Wie unterscheidet sich die direkte von der indirekten Cashflow-Ermittlung?
Während die direkte Ermittlung alle zahlungswirksamen Ein- und Auszahlungen gegenüberstellt, leitet die indirekte Methode den Cashflow vom Jahresergebnis unter Berücksichtigung nicht zahlungswirksamer Aufwände und Erträge ab.
Warum ist die Erfolgsspaltung für die Analyse wichtig?
Sie ermöglicht es, den Unternehmenserfolg in operative, finanzielle und außerordentliche Anteile zu zerlegen, um die Nachhaltigkeit der Ertragskraft besser beurteilen zu können.
- Quote paper
- Diplom-Volkswirt Manfred Wünsche (Author), 2011, Paukpaper Jahresabschlussanalyse, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/171592