Musiktherapie bei sexuell traumatisierten Kindern


Hausarbeit (Hauptseminar), 2009
28 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Sexueller Missbrauch von Kindern
2.1 Zur Definition
2.2 Daten und Fakten
2.3 Folgen des sexuellen Missbrauchs

3 Heilen durch Musik

4 Musiktherapie nach Decker-Voigt und Dunkelziffer e.V.
4.1 Konzept
4.2 Methode
4.3 Falldarstellungen aus der Praxis
4.3.1 Beispiel „Sexualisiertes Verhalten“
4.3.2 Beispiel „Dissoziation“

5 Resümee

Literaturverzeichnis

1 Einleitung

Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann

und worüber zu schweigen un­möglich ist.

(Victor Hugo, zit. in: Decker-Voigt 2005: 6)

Musik begleitet uns in allen Lebenslagen. Sie erinnert uns an besonders schöne, manchmal auch an weniger schöne Momente. Zu jeder Stimmungslage gibt es die pas­sende Melodie, die einen aufbaut, einen entspannen lässt oder bei der man eben auch einfach mal seine ganze Wut oder Enttäuschung ausleben kann. Musik hilft uns, unse­ren Gefühlen wortlos Ausdruck zu verleihen.

Die Opfer von sexuellem Missbrauch sind sehr häufig nicht in der Lage ihre traumati­schen Erlebnisse in Worte zu fassen. Noch weniger sind Kinder in der Lage dazu. Durch Missbrauchserfahrungen entstandene seeli­sche Wunden können nicht heilen, weil die Erlebnisse und Erfahrungen vergessen, verdrängt oder verleugnet werden. Sel­ten finden die Betroffenen einen Weg, sich selbst zu helfen. Es stellt sich die Frage, ob Musiktherapie Opfern von sexuellem Missbrauch bereits im Kindesalter die Möglich­keit geben kann, ihre traumatischen Erlebnisse und Erfahrungen zum Aus­druck zu bringen und mit Hilfe des Therapeuten zu verarbeiten.

Im ersten Kapitel wird ein kurzer Einblick zum Thema sexueller Missbrauch von Kin­dern ge­geben. Was versteht man unter sexuellem Missbrauch an Kindern, wo tritt er auf und welche Folgen hat er für die betroffenen Kinder und deren Entwicklung? Im zwei­ten Kapitel wird der Frage nachgegangen, ob man durch den Einsatz von Musik die seelischen Wunden sexuell miss­brauchter Kinder heilen kann und ob Musiktherapie insofern für diese Kinder als geeignet erscheint. Im letzten, dritten Kapitel wird das Projekt Musiktherapie für sexuell missbrauchte Kinder, das der Musiktherapeut Prof. Dr. Hans-Helmut Decker-Voigt in Zusam­menarbeit mit Dunkelziffer e.V. (Hamburg) gegründet hat, vor­gestellt und näher erläutert. Zwei Falldarstellungen die­nen der exemplarischen Veran­schauli­chung der dort gestalteten musiktherapeutischen Arbeit.

Grundsätzlich wird in der vor­liegenden Arbeit der Begriff „sexueller Missbrauch“ ver­wendet, obwohl er sehr umstritten ist. Die Bezeichnung „Missbrauch“ suggeriert, dass es einen gerechtfertig­ten „sexuellen Gebrauch“ von Kin­dern gibt. Gleichermaßen ruft der Begriff aber Assoziationen hervor − wie Vertrauensmiss­brauch oder Macht­miss­brauch −, die wichtige Aspekte sexuel­ler Übergriffe beinhalten. Darüber hinaus wird der Begriff in der wis­senschaftlichen, juristischen und öffentlichen Diskussion am meisten verwendet und ist deshalb für je­dermann zugänglich.

2 Sexueller Missbrauch von Kindern

2.1 Zur Definition

Was ist sexueller Missbrauch von Kindern? Auf diese Frage scheint es keine eindeutige, allgemeingültige Antwort zu geben. Es gibt zwar viele sozialwissenschaftliche und psy­chologische Definitionsversuche, aber gerade diese Vielzahl macht deutlich, dass all­gemeinverbindliche, einheitliche Bestimmungskriterien fehlen (vgl. Bange 2008: 21-27). Schon die Fragehinsicht ist offensichtlich entscheidend: Fragt man beispielsweise nach der Person des Opfers oder nach der Person des Täters, so müssen in beiden Fällen unterschiedliche, individuelle Bestimmungskriterien gefunden werden. Da es sich auf den einzelnen Menschen beschränkt, lässt sich seelisches Erleben nur schwer wissen­schaftlich erforschen. Begriffe ­− wie z.B. sexuelle Gewalt oder sexuelle Ausbeutung (vgl. Enders 2008: 30) −, die in der wissenschaftlichen Forschungsarbeit oftmals syno­nym gebaucht werden, machen auf andere Weise deutlich, wie schwierig es ist, das Phäno­men sexueller Missbrauch von Kindern einzugrenzen und allgemeingültig zu be­stim­men. Engfer (2005: 12) verweist auf die Problematik der Undefinierbarkeit, indem sie das allen Bestimmungsversuchen Gemeinsame nennt:

„Gemeinsam ist allen Definitionsversuchen, dass zwischen Tätern und Opfern in der Regel ein Gefälle im Hinblick auf Alter, Reife oder Macht besteht und dass es sich um sexuelle Übergriffe handelt, die meistens gegen den Willen des Kindes erfolgen.“

Drei Aspekte werden deutlich: einmal der Aspekt der Unterlegenheit aufgrund eines Alters,- Reife- und/oder Machtgefälles zwischen Täter und Opfer, dann der Aspekt der Ausübung von Gewalt und drittens der damit verbundene Aspekt, dass die sexuelle Handlung gegen den Willen des Kindes erfolgt.

Sexueller Missbrauch kann grundsätzlich als eine Form des Missbrauchs von Macht (vgl. Enders 2008: 39) verstanden werden. Sexueller Missbrauch wird durch die Ab­hängigkeit, die in der Beziehung des Kindes zu dem Tä­ter gegeben ist, möglich. Kinder sind während ihrer Entwicklung auf Erwachsene angewiesen. Erwachsene un­terstützen das Kind, regen es an und begleiten es, aber erfüllen auch die Bedürfnisse des Kindes nach Liebe, Zärtlichkeit und Schutz. Das Kind muss darauf vertrauen können. Dadurch befindet sich das Kind in einem natürlichen Abhängigkeitsverhältnis. Miss­braucht ein Erwachsener ein Kind sexuell, so benutzt er die Liebe, die Abhängigkeit und das Ver­trauen des Kindes für seine sexuellen Interessen und Bedürfnisse. Das Kind wird da­durch in seiner Entwicklung grundsätzlich gefährdet. (vgl. Enders 2008: 29)

Enders (2008: 29) verdeutlicht:

„Ausdrücklich geht es um eine Instrumentalisierung des Mädchens/Jungen für die Be­friedigung der Bedürfnisse des Erwachsenen oder älteren Jugendlichen. Zwischen dem Täter (der Täterin) und dem Opfer besteht fast immer bereits eine Beziehung, die für das Mädchen/den Jungen durch Vertrauen, Angewiesensein und Zuneigung gekenn­zeichnet ist. Diese Beziehung bildet dann in der Regel die Ausgangsbasis für die durch den Täter (die Täterin) wissentlich und bewusst vorbereitete sexuelle Ausbeutung.“

Einigkeit besteht darüber, dass sexueller Missbrauch eine Form der Gewalt darstellt, der alle Handlungen zuzuordnen sind, die durch Drohungen und körperliche Gewalt er­zwungen werden (vgl. Bange 2008: 21). Sexuelle Gewalt ist all das, was einem Kind suggeriert, dass es nicht wichtig ist und nur als Objekt der Befriedigung dient. Das Kind erfährt, dass die Erwach­senen frei über es selbst verfügen können und jegliche Gegen­wehr schwerwiegende Folgen haben kann (vgl. Enders 2008: 33). Nach Woltereck (1994: 32) sind sexuelle Gewalt­handlungen ein Kontroll- und Unterwerfungsritual, das von Machtmissbrauch, Manipu­lation und der Ausnutzung eines Abhängigkeitsverhält­nisses gekennzeichnet ist.

Saller (1987, zit. in: Stangl 2002) unterscheidet drei Bereiche sexueller Ausbeutung:

Eindeutige Formen:

- Genital-oral Verkehr (Cunnilingus, Fellatio);
- Eindringen in den After des Kindes mit Finger(n), Penis oder Fremdkörpern;
- Eindringen in die Scheide des Kindes mit Finger(n), Penis oder Fremdkörpern.

Andere ausbeutende Formen, die ebenfalls eine Benutzung des kindlichen Körpers zur Befriedigung des Erwachsenen darstellen:

- Berührung oder Manipulierung der Genitalien des Kindes;
- Veranlassung des Kindes, die Genitalien des Erwachsenen zu berühren oder zu manipulieren;
- Masturbation in Anwesenheit des Kindes;
- Veranlassung des Kindes, im Beisein des Erwachsenen zu masturbieren;
- Reiben des Penis am Körper des Kindes;
- Zeigen von pornographischen Abbildungen.

Verhaltensweisen, die im Nachhinein häufig als Beginn einer sexuellen Ausbeutung erkannt werden:

- Der Erwachsene zeigt sich nackt vor dem Kind.
- Der Erwachsene zeigt dem Kind seine Genitalien.
- Der Erwachsene möchte den Körper des Kindes "begutachten".
- Beobachten des Kindes beim Ausziehen, Baden, Waschen, auf der Toilette, ev. Hilfsangebote dazu.
- Küssen des Kindes auf intime Weise ("Zungenkuss").
- Altersunangemessene Aufklärung des Kindes über Sexualität, die nicht den kindli­chen Interessen entspricht, sondern den exhibitionistischen und/oder vo­yeuristischen Bedürfnissen des Erwachsenen dient.

Der Aspekt, dass etwas gegen den Willen des Kindes geschieht, ist nur sehr schwer ein­zuordnen, da viele Opfer aufgrund einer Überlebensstrategie sagen, sie wären mit den sexuellen Handlungen einverstanden gewesen. Um eine Lösung für dieses Dilemma der scheinbaren Einwilligung zu finden, sprechen die meisten Wissenschaftler von dem Konzept des wissenschaftlichen Einverständnisses. Dieses Konzept geht davon aus, dass ein Erwachsener immer dann eine Straftat gegen die sexuelle Selbstbestimmung be­geht, wenn dieser eine sexuelle Handlung an einer anderen Person ohne deren Zustim­mung ausführt. Kinder sind aufgrund ihrer Entwicklung keine gleichberechtigten Part­ner gegenüber Erwachsenen. Sie können aufgrund ihrer emotionalen, kognitiven und sprachlichen Entwicklung nicht wissentlich ablehnen oder zustimmen und sind so­mit den Erwachsenen unterle­gen. (vgl. Bange 2008: 21f) „Folglich muss jeder sexuelle Kontakt zwischen einem (einer) Erwachsenen und einem Kind als sexueller Missbrauch bewertet werden (…).“ (Bange 2008: 22)

2.2 Daten und Fakten

Neben Zeugnissen von Betroffen belegen auch fundierte Forschungsergebnisse, dass sexueller Missbrauch an Kindern und Jugendlichen in der Bundesrepublik Deutschland weit verbreitet ist. Es kommen jährlich mehr als 10.000 Fälle von sexuellem Miss­brauch an Kindern zur Anzeige. Eine Dunkelfelduntersuchung kam zu folgenden Er­gebnissen: Schätzungsweise werden in Deutschland jährlich 80.000 bis 300.000 Kinder sexuell missbraucht. In Deutschland wird etwa jedes vierte bis fünfte Mädchen und je­der zwölfte Junge Opfer von sexuellem Missbrauch. Die Täter gehören in der Regel dem Lebens­umfeld der Kinder an: Väter, Stiefväter, Geschwister, Lehrer, Pfarrer, Müt­ter, Onkel, Babysitter, Freunde der Eltern, Großväter, Tanten, Trainer, Erzieherinnen, Therapeuten, Nachbarn, Ärzte. (vgl. Enders 2008: 12f) „(…) sprich: Unauffällige und ans­tändige Bürger missbrau­chen Kinder und Jugendliche (…).“ (Enders 2008: 13)

Sexueller Missbrauch findet größtenteils in der sozialen Umgebung des Kindes statt­ − wie z.B. in der Familie, in Schulen, Kindergärten, Sportvereinen oder innerhalb der Pfarr­gemeinde. Der Hauptteil der Täter kommt bei Mädchen aus dem außerfamiliären Nah­bereich und zu einem Drittel aus der Familie. Bei Jungen sind die Täter meist Be­zugs­personen aus dem außerfamiliären Nahraum, die Anzahl der Täter aus der Familie ist um ca. 10 bis 20 % geringer als bei den Mädchen. (vgl. Enders 2008: 13) Es werden sehr oft nur männliche Per­sonen als Täter in Betracht gezogen. Bewiesenermaßen sind auch die Täter meistens männlich, aber auch Frauen missbrauchen Kinder sexuell in erheblich größerer Anzahl als bisher angenommen. (vgl. Enders 2008: 16f) Es „(…) ist (…) für uns (…) schwierig zu akzep­tieren, dass Frauen, die uns selbst, unseren Müttern, unseren Freun­dinnen nicht unähnlich sind (…), ebenfalls Kinder sexuell missbrauchen können und dies auch tun.“ (Saradijan 1999: 128, zit. in: Enders 2008: 16)

Gahleitner (2005: 18) beschreibt:

„Etwa ein Fünftel aller Fälle sexuellen Missbrauchs bestehen in versuchten oder vol­l­ende­ten Vergewaltigungen und sind in der Kategorie ‚sehr intensiver sexueller Miss­brauch‘ zuzuordnen; ein weiteres Drittel der sexuellen Gewalterfahrungen fal­len in die Kategorie ‚intensiver sexueller Miss­brauch‘ wie erzwungene Masturbationen, und das letzte Drittel gehört zu ‚weniger intensiven Formen‘ wie sexualisierte Berührun­gen. Bei etwa zehn Prozent kommt es nicht zum Körperkontakt.“

In den seltensten Fällen ist der sexuelle Missbrauch einmalig. Eine amerikanische Stu­die ergab, dass es sich in der Regel um Wiederholungstaten über einen Zeitraum von ca. 3,3 Jahren handelt. Die deutsche Psychotherapeutin Eva Hildebrand stellte während ihrer beruflichen Tätigkeit eine Dauer von ca. drei bis fünf Jahren im Durchschnitt fest. (vgl. Woltereck 1994: 38)

Es geschieht sehr häufig, dass den Betroffenen sehr wenig Glauben geschenkt wird. Schon Freud änderte seine Hypothese, die als die so genannte Verführungstheorie be­kannt wurde, nach einiger Zeit und stellte die Berichte der Opfer von sexuellem Miss­brauch als kind­liche Fantasieprodukte dar. Auch Freuds spätere These, nach der das Opfer als „Verführerin“ gesehen wird, ist heute ebenfalls noch sehr häufig vertre­ten − was auch die Praxis bei Gericht belegt. Sexualisiertes Verhalten von Kindern wird bei vielen strafrechtlichen Auseinandersetzungen nicht als Folgeverhalten, sondern als pro­vozie­rendes Verhalten angesehen. Aufgrund dessen wird dem Opfer eine Mitschuld zugeschoben, die den Täter entlastet. (vgl. Enders 2008: 15f)

Jeder sexuelle Kontakt von einer volljährigen Person mit Kindern unter 14 Jahren ist strafbar. § 174 StGB stellt sexuelle Handlungen an einer/einem unter 16 Jährigen Schutzbefohlenen unter Strafe und bei 18 Jährigen Personen, wenn der Täter ein beste­hendes Abhängigkeitsverhältnis ausnutzt. § 176 StGB untersagt körperliche Berührun­gen mit sexueller Absicht und das Zeigen pornographischer Darstellungen. § 183 StGB untersagt exhibitionistische Handlungen. (vgl. Enders 2008: 24)

In Deutschland wird das Kind nach Aufdeckung eines innerfamiliären sexuellen Miss­brauchs in der Regel fremduntergebracht − und somit aus dem sozialen Lebensumfeld herausgerissen­ − oder es muss mit dem Täter weiter zusammenleben. In einigen Bundes­staaten der USA hingegen muss nach Bekanntwerden des innerfamiliären Miss­brauchs der Täter per einstweiliger Verfügung den gemeinsamen Wohnraum verlassen. Damit ergreift der Staat Partei mit dem Opfer und stellt dieses unter den Schutz des Staates. (vgl. Enders 2008: 184)

2.3 Folgen des sexuellen Missbrauchs

Die Folgen von sexuellem Missbrauch können sehr unterschiedlich sein. Sie sind ab­hängig von Ausmaß und Dauer des Missbrauchs, der Intensität und der Beziehung zu dem Täter. Der Entwicklungsstand des Kindes sowie das soziale Umfeld spielen eben­falls eine sehr große Rolle bei der indivi­duellen Verarbeitung. (vgl. Enders 2008: 122f) Unbewusste sowie bewusste Ab­speicherungen des Erlebten wirken sich nicht immer erkennbar auf das Verhalten der Opfer aus. Gemäß Finkelhor (1997: 124, zit. in: Enders 2008: 121) zeigen rund 40% der sexuell missbrauchten Kinder keine Auffällig­keiten in ihrem Verhalten. Die Kinder, die ihren Erfahrungen durch ihr Verhalten Aus­druck ver­leihen, tun dies oft auf sehr un­terschiedliche Weise.

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Ende der Leseprobe aus 28 Seiten

Details

Titel
Musiktherapie bei sexuell traumatisierten Kindern
Hochschule
Hochschule Fulda
Veranstaltung
Wissenschaftliches Arbeiten
Note
1,0
Autor
Jahr
2009
Seiten
28
Katalognummer
V171596
ISBN (eBook)
9783640911578
ISBN (Buch)
9783640909735
Dateigröße
585 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sexueller Missbrauch, Trauma, Musiktherapie
Arbeit zitieren
Clarissa Seban (Autor), 2009, Musiktherapie bei sexuell traumatisierten Kindern, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/171596

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