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Bewegung und Sport für Menschen mit Behinderung

Título: Bewegung und Sport für Menschen mit Behinderung

Trabajo Escrito , 2010 , 14 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Clarissa Seban (Autor)

Deporte - Sociología deportiva
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Für viele Menschen mit einer Behinderung ist Bewegung und Sport eine echte Lebenshilfe. Ein wesentlicher Teil des Integrationsprozesses ist gesellschaftliche Rehabilitation durch Sport. Bei der Suche nach geeigneten Modellen und Konzept für den Sport bei Menschen mit Geistiger Behinderung ergeben sich häufig Problematiken, da es sehr schwierig ist Themen und Inhalte zu finden, an denen alle sinnvoll mit Freude teilnehmen können und in denen die Selbstständigkeit gefördert wird.
Die vorliegende Arbeit möchte diesen Fragen nach gehen und eine geeignetes Konzept vorstellen, welches den Teilnehmern größtmögliche, selbstständige und erlebnisreiche Handlungsmöglichkeiten eröffnet.
Zu Beginn muss jedoch erst die Frage geklärt werden, was in unserer Gesellschaft unter Geistig Behindert zu verstehen ist. Im ersten Teil erfolgt eine terminologische und definitorische Annäherung an diesen Personenkreis Die Annäherung an den Personenkreis dient nicht nur dazu, einen Überblick über die aktuellen Zusammenhänge und Diskussionen zu geben. Es soll parallel dazu verdeutlicht werden, welches Grundverständnis von Geistiger Behinderung der Hausarbeit zugrunde liegt. Desweiteren werden Ursachen einer Geistigen Behinderung erläutert.
Im letzten Teil werden Problematiken des Sportverständnisses näher beleuchtet, sowie ein geeignetes Sport- und Bewegungskonzept für Menschen mit Behinderung vorgestellt.
Grundsätzlich wird in der vorliegenden Arbeit der Begriff geistige Behinderung verwendet, obwohl er sehr umstritten ist. Möglicherweise wird dieser in den nächsten Jahren durch international geläufige Bezeichnungen wie Intellektuelle Behinderung, Beeinträchtigung oder Lernschwierigkeiten ersetzt Darüber hinaus wird der Begriff in der wissenschaftlichen, juristischen und öffentlichen Diskussion am meisten verwendet und ist deshalb für jedermann zugänglich.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Menschen mit geistiger Behinderung

2.1. Zur Definition und Begriffsbestimmung

2.1.1. Der Begriff Behinderung und seine terminologischen Veränderungen

2.1.2. Der Begriff Geistige Behinderung und seine terminologischen Veränderungen

2.2. Ursachen geistiger Behinderung

3. Bewegung und Sport für Menschen mit geistiger Behinderung

3.1. Integratives Sport und Bewegungskonzept für Menschen mit Behinderung

4. Resümee

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, ein geeignetes Konzept für den Sport mit Menschen mit geistiger Behinderung vorzustellen, das den Teilnehmern größtmögliche, selbstständige und erlebnisreiche Handlungsmöglichkeiten eröffnet. Dabei wird untersucht, wie Bewegung und Sport als echte Lebenshilfe im Integrationsprozess dienen können, während gleichzeitig die Problematik einer gesellschaftlichen Kategorisierung hinterfragt wird.

  • Terminologische und definitorische Annäherung an den Begriff der geistigen Behinderung
  • Analyse der Ursachen geistiger Behinderung
  • Diskussion über ein erweitertes Sportverständnis im Kontext geistiger Behinderung
  • Vorstellung des Integrativen Sport- und Bewegungskonzepts
  • Fokus auf individuelle Fähigkeiten, Ressourcen und Teilhabe

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Der Begriff Behinderung und seine terminologischen Veränderungen

Unter dem Begriff Behinderung wird im Alltag häufig die einfache Vorstellung eines allumfassenden individuellen Merkmals einer Person verstanden, also eine feststehende, objektivierbare Eigenschaft einer Person. Dieses Verständnis von Behinderung ist jedoch nicht mehr ganz aktuell. Zu einer Einstellungsänderung hat maßgeblich die Weltgesundheitsorganisation kurz WHO, durch ihre Beschreibung von Behinderung in der International Classification of Impairments, Disabilities and Handicaps (ICIDH), in den 80er Jahren, beigetragen. Diese hebt darauf ab, Behinderung im Prozess von individueller Schädigung, interaktiver Beeinträchtigung und erfahrener Benachteiligung darzustellen. (vgl. Weingärtner 2009: 39)

In diesem Zusammenhang beschreibt Fornfeld (2000:46 zit. in Weingartner 2009: 40) Behinderung folgend:

„Als behindert gelten Personen, die infolge einer Schädigung ihrer körperlichen, seelischen und geistigen Funktionen so weit beeinträchtigt sind, dass ihre unmittelbare Lebensverrichtung oder die Teilnahme am Leben der Gesellschaft erschwert werden“.

Durch das prozessuale Verständnis von Behinderung wird die gesellschaftliche Konstituierung dieses Begriffes deutlich erkennbar. Behinderung lässt sich nicht nur durch organisch erkennbare Schäden charakterisieren. Es rücken vielmehr die sozialen Konsequenzen einer Schädigung in den Vordergrund. Nicht jede Schädigung führt gleichwohl auch zu einer Beeinträchtigung. Es hängt vielmehr von den gesellschaftlichen Umgangsweisen ab, ob eine Beeinträchtigung oder Benachteiligung entsteht. (vgl. Weingärtner 2009: 40)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung von Bewegung und Sport als Lebenshilfe und führt in die terminologische Problematik sowie die Zielsetzung der Arbeit ein.

2. Menschen mit geistiger Behinderung: Dieses Kapitel widmet sich der Definition und Begriffsbestimmung sowie den Ursachen geistiger Behinderung unter Berücksichtigung verschiedener wissenschaftlicher Sichtweisen.

3. Bewegung und Sport für Menschen mit geistiger Behinderung: Das Kapitel diskutiert ein erweitertes Sportverständnis und stellt das Integrative Sport- und Bewegungskonzept als methodischen Ansatz vor.

4. Resümee: Das Resümee fasst die Notwendigkeit zusammen, Menschen als Individuen mit eigenen Stärken zu betrachten und das Sportverständnis über reine Leistungsaspekte hinaus zu erweitern.

Schlüsselwörter

Geistige Behinderung, Sport, Bewegung, Integration, Lebenshilfe, Inklusion, ICF, Behindertenpädagogik, Körperorientierte Ansätze, Psychomotorik, Selbstständigkeit, Teilhabe, Individuelle Förderung, Sozialraum, Förderbedarf.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung von Bewegung und Sport für Menschen mit geistiger Behinderung und sucht nach Konzepten, die eine selbstständige und freudvolle Teilhabe ermöglichen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die begriffliche Einordnung von Behinderung, die Ursachenforschung sowie die praktische Gestaltung von Sport- und Bewegungskonzepten in der Behindertenhilfe.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist die Vorstellung eines Sport- und Bewegungskonzepts, das den Teilnehmern trotz individueller Einschränkungen größtmögliche Autonomie und positive Erlebnisse bietet.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und der kritischen Auseinandersetzung mit verschiedenen definitorischen Ansätzen sowie Modellen der Sonder- und Heilpädagogik.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die historische und aktuelle Begriffsdefinition von Behinderung, medizinische Klassifikationen der Ursachen und die methodische Umsetzung des Integrativen Sport- und Bewegungskonzepts.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Geistige Behinderung, Sport, Integration, Teilhabe und das biopsychosoziale Modell nach der ICF.

Warum ist eine klare Definition von geistiger Behinderung so schwierig?

Wie im Text dargelegt, gibt es keinen einheitlichen wissenschaftlichen Konsens, da das Phänomen durch verschiedene theoretische und disziplinäre Bezugsrahmen unterschiedlich gewichtet wird.

Was unterscheidet das „weite“ Sportverständnis vom „engen“ traditionellen Sportverständnis?

Das weite Sportverständnis orientiert sich nicht primär an klassischen Disziplinen wie „höher, schneller, weiter“, sondern an der spontanen, erlebnisorientierten Gestaltung, die jedem Teilnehmer Teilhabe ermöglicht.

Welche Rolle spielt die individuelle Förderung im vorgestellten Konzept?

Die individuelle Förderung ist essenziell, da das Konzept auf die persönlichen Ressourcen und Fähigkeiten jedes Einzelnen abgestimmt ist, statt starre Leistungsnormen vorauszusetzen.

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Detalles

Título
Bewegung und Sport für Menschen mit Behinderung
Universidad
University of Applied Sciences Fulda
Curso
Integrationssport
Calificación
1,7
Autor
Clarissa Seban (Autor)
Año de publicación
2010
Páginas
14
No. de catálogo
V171598
ISBN (Ebook)
9783640911592
ISBN (Libro)
9783640909704
Idioma
Alemán
Etiqueta
bewegung sport menschen behinderung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Clarissa Seban (Autor), 2010, Bewegung und Sport für Menschen mit Behinderung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/171598
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