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Unterrichtsskript Bilanzbuchhaltung

Mit BilMoG-Änderungen, Steuerrecht und IFRS

Titre: Unterrichtsskript Bilanzbuchhaltung

Notes (de cours) , 2011 , 45 Pages

Autor:in: Diplom-Volkswirt Manfred Wünsche (Auteur)

Gestion d'entreprise - Comptabilité, Fiscalité
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Eingeleitet durch die Buchführungspflicht (der neue § 241a HGB ist berücksichtigt) wird die Bilanzbuchhaltung in das betriebliche Rechnungswesen eingeordnet und abgegrenzt. Wichtig hierbei sind die Begriffsabgrenzungen Ein-/Auszahlung, Einnahmen/Ausgaben und Aufwendungen/Erträge (auch gegen Kosten/Leistungen), die anhand von Beispielen gut nachvollziehbar gemacht werden. Ein kurzer Abschnitt erläutert die Buchführungsorganisation und die beiden wichtigsten Kontenrahmen GKR und IKR sowie die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (mit Hinweis auf die einschlägigen Paragrafen). Inventur und Grundstruktur der Handelsbilanz (mit den Rechtsgrundlagen und Sonderregelungen) werden gefolgt von den Grundsätzen ordnungsmäßiger Bilanzierung (nach nationalem Recht und gut vergleichbar mit den im Rahmenkonzept (Framework) der IFRS festgelegten Ansatz-, Ausweis und Bewertungsgrundsätzen. Bei Ansatz und Bewertung in der Handelsbilanz wurden die Änderungen durch BilMoG besonders kenntlich gemacht, so das ein Vergleich ermöglicht wird. Bei der BuV wird (mit Bezug auf die IFRS) zwischen GKV und UKV unterschieden, die Kernaussagen von Anhang und Lagebericht werden vorgestellt, ferner das Grundprinzip der Kapitalflussrechnung. Den Abschluss bildet ein guter Einblick in die Konzernrechnungslegung (auch mit den Änderungen nach BilMog), der gut zum Vergleich mit den IAS 27, 28 und 31 sowie IFRS 3 herangezogen werden kann. Die wichtigsten IFRS dazu sind angeführt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Buchführungspflicht

nach Handelsrecht

nach Steuerrecht

Teilbereiche des externen Rechnungs- und Berichtswesens

Aufgaben und Systeme der Finanzbuchführung

Begriffsabgrenzungen

Buchführungsorganisation

Gemeinschaftskontenrahmen GKR

Industriekontenrahmen IKR

Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung

materielle Grundsätze

formelle Grundsätze

Bestandsaufnahme (Inventur)

Aufgaben der Inventur (§ 240 HGB)

Inventurarten

Inventurarten nach dem Zeitpunkt der Inventur (R 5.3 EStR)

Grundstruktur der Handelsbilanz

Rechtsgrundlagen der Handelsbilanz

Aussagen der Handelsbilanz

Grundsätze ordnungsmäßiger Bilanzierung

Rahmengrundsätze

Grundsätze der Periodenabgrenzung

Grundsätze der Bilanzverknüpfung

Bilanzierung

Bewertung und Bewertungsgrundsätze

Bewertungsgrundsätze

Bewertungsmaßstäbe

Anschaffungs- und Herstellungskosten

Methoden der Wertermittlung

Abschreibungen

handelsrechtlich zulässige Abschreibungsmethoden

Gewinn- und Verlustrechnung

Anhang

Lagebericht

Kapitalflussrechnung

Grundlagen des Konzernabschlusses

Prinzip der Konzernrechnungslegung

Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses

Konsolidierungskreis

Konsolidierungsvorgänge

assoziierte Unternehmen

Zielsetzung & Themen

Dieses Skript dient als fundierte Einführung in die Grundlagen der Bilanzbuchhaltung nach deutschem Recht. Das Ziel ist es, den Lesern ein strukturiertes Verständnis für die gesetzlichen Anforderungen der Buchführung, die Prinzipien ordnungsmäßiger Bilanzierung sowie die verschiedenen Teilbereiche des externen Rechnungs- und Berichtswesens zu vermitteln.

  • Rechtliche Rahmenbedingungen der Buchführungspflicht
  • Systematische Darstellung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und Bilanzierung
  • Methodik der Inventur und Wertermittlung
  • Struktur und Aufgaben von Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang
  • Grundlagen der Konzernrechnungslegung und Konsolidierung

Auszug aus dem Buch

Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung

formelle Grundsätze

Grundsatz der Klarheit

Anwendung eines in sich geschlossenen Buchführungs-Systems, eines Kontenplans, eines vollständigen Symbolverzeichnisses der doppelten Buchführung bei Kaufleuten; § 239 (1), (2), (4) HGB

Herstellung von Verbindungen zwischen den von den Buchungen betroffenen Unterlagen (Konto, Gegenkonto, Beleg), Angabe des Buchungsdatums; § 238 (1) S. 3 HGB

Grundsatz der Sicherheit: § 239 (3) HGB

Gewährleistung der Unverfälschbarkeit der Buchungen

Änderungen ausschließlich durch Storno-Buchungen

Grundsatz der zeitgerechten und geordneten Verbuchung: § 239 (2)

Geschäftsvorfälle sind unverzüglich und entsprechend der zeitlichen Reihenfolge zu erfassen. Vielfältige Ordnungskriterien sind möglich.

Ein sachverständiger Dritter muss in der Lage sein, innerhalb angemessener Zeit einen Überblick über die Geschäftsvorfalle und über die Lage des Unternehmens zu gewinnen. § 238 (1), § 264 (2) HGB

Zusammenfassung der Kapitel

Buchführungspflicht: Erläutert die gesetzlichen Anforderungen an die Buchführung sowohl nach Handels- als auch nach Steuerrecht.

Teilbereiche des externen Rechnungs- und Berichtswesens: Gibt einen Überblick über die verschiedenen Instrumente wie Bilanz, GuV und Konzernabschluss.

Aufgaben und Systeme der Finanzbuchführung: Definiert die Ziele der Finanzbuchführung und unterscheidet zwischen verschiedenen Systemen wie der kameralistischen und kaufmännischen Buchführung.

Begriffsabgrenzungen: Bietet eine detaillierte Differenzierung zwischen zahlungsstromorientierten und erfolgsorientierten Begriffen.

Buchführungsorganisation: Beschreibt den Aufbau des Grundbuchs, Hauptbuchs und der verschiedenen Nebenbuchführungen.

Gemeinschaftskontenrahmen GKR: Stellt die Systematik der Kontenklassen im GKR dar.

Industriekontenrahmen IKR: Stellt die Systematik der Kontenklassen im IKR dar.

Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung: Fasst die materiellen und formellen Anforderungen an die Buchführung gemäß HGB zusammen.

Bestandsaufnahme (Inventur): Behandelt die Aufgaben, Arten und Zeitpunkte der Inventur.

Grundstruktur der Handelsbilanz: Erklärt den Aufbau und die Gliederungsprinzipien der Bilanz.

Rechtsgrundlagen der Handelsbilanz: Analysiert die Größenabhängigkeit und die geltenden Vorschriften für verschiedene Rechtsformen.

Aussagen der Handelsbilanz: Beschreibt die Informationsfunktion der Bilanz bezüglich Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

Grundsätze ordnungsmäßiger Bilanzierung: Systematisiert die Anforderungen an die Bilanzierung.

Rahmengrundsätze: Detailliert die Bilanzwahrheit, -klarheit, Vollständigkeit und den Vorsichtsgrundsatz.

Grundsätze der Periodenabgrenzung: Erklärt das Realisations- und Imparitätsprinzip sowie die Abgrenzung von Aufwendungen und Erträgen.

Grundsätze der Bilanzverknüpfung: Behandelt Bilanzidentität und Bilanzkontinuität.

Bilanzierung: Definiert Bilanzierungsfähigkeit und die Pflicht zur Erfassung in der Bilanz.

Bewertung und Bewertungsgrundsätze: Führt in den Vorgang der Bewertung und die allgemeine Konzeption des HGB ein.

Bewertungsgrundsätze: Vertieft die Prinzipien der Bewertung wie Going-Concern und Stichtagsprinzip.

Bewertungsmaßstäbe: Vergleicht die Bewertung von Anlage- und Umlaufvermögen sowie Passivposten.

Anschaffungs- und Herstellungskosten: Differenziert die Berechnungsgrundlagen für Anschaffungs- und Herstellungskosten.

Methoden der Wertermittlung: Erläutert Einzelbewertung, Verbrauchsfolgeverfahren und Festbewertung.

Abschreibungen: Unterscheidet zwischen planmäßigen und außerplanmäßigen Abschreibungen.

handelsrechtlich zulässige Abschreibungsmethoden: Stellt verschiedene Verfahren wie linear, degressiv und leistungsabhängig vor.

Gewinn- und Verlustrechnung: Erklärt die Aufgabe und Struktur der GuV sowie das Gesamtkosten- und Umsatzkostenverfahren.

Anhang: Beschreibt die Funktion und Inhalte des Anhangs zur Erläuterung der Jahresabschlusses.

Lagebericht: Definiert den Anwendungsbereich und die notwendigen Inhalte eines Lageberichts.

Kapitalflussrechnung: Erläutert die Darstellung der finanziellen Entwicklung und die Struktur der Zahlungsströme.

Grundlagen des Konzernabschlusses: Beschreibt die Funktion des Konzernabschlusses als Instrument der Rechnungslegung.

Prinzip der Konzernrechnungslegung: Erklärt das Kontrollkonzept und die Einheitstheorie.

Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses: Analysiert die Pflichten und Befreiungsmöglichkeiten für Unternehmen.

Konsolidierungskreis: Behandelt Einbeziehungspflichten sowie Verbote und Wahlrechte.

Konsolidierungsvorgänge: Beschreibt die rechnerischen Schritte der Konsolidierung wie Kapital- und Schuldenkonsolidierung.

assoziierte Unternehmen: Erklärt die Behandlung assoziierter Unternehmen und die Anwendung der Equity-Methode.

Schlüsselwörter

Bilanzbuchhaltung, Handelsgesetzbuch, HGB, Jahresabschluss, Buchführungspflicht, Inventur, Bilanzierung, Bewertung, Anschaffungskosten, Herstellungskosten, Abschreibung, Gewinn- und Verlustrechnung, Konzernabschluss, Konsolidierung, Rechnungslegung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Skript grundsätzlich?

Das Skript bietet eine systematische Einführung in die Grundlagen der Bilanzbuchhaltung nach deutschem Handelsrecht, inklusive der Änderungen durch das BilMoG 2009.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen zählen die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und Bilanzierung, die Inventur, die Bewertung von Vermögensgegenständen, der Jahresabschluss sowie die Konzernrechnungslegung.

Was ist das primäre Ziel des Dokuments?

Das Ziel ist die Vermittlung fundierter Kenntnisse über die gesetzlichen Anforderungen und methodischen Standards der externen Rechnungslegung in Deutschland.

Welche wissenschaftlichen oder gesetzlichen Grundlagen werden verwendet?

Das Skript basiert primär auf den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB), ergänzt durch steuerrechtliche Hinweise sowie Bezüge zu den International Financial Reporting Standards (IFRS).

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil behandelt detailliert die Systematik der Buchführung, Bilanzierungsgrundsätze, Bewertungsmaßstäbe, die verschiedenen Abschreibungsmethoden sowie die einzelnen Bestandteile des Jahresabschlusses.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Wichtige Begriffe sind Bilanzierung, Bewertung, GoB, Jahresabschluss, Konzernrechnungslegung und Konsolidierung.

Was unterscheidet das Gesamtkostenverfahren vom Umsatzkostenverfahren?

Das Gesamtkostenverfahren gliedert die Aufwendungen nach Kostenarten, während das Umsatzkostenverfahren die Aufwendungen den verursachten Umsätzen nach Kostenstellen gegenüberstellt.

Welche Funktion hat der Anhang im Jahresabschluss?

Der Anhang hat eine Interpretations-, Entlastungs- und Ergänzungsfunktion, um dem Bilanzleser ein zutreffendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu vermitteln.

Warum ist das Kontrollkonzept für den Konzernabschluss wichtig?

Es ersetzt das Konzept der einheitlichen Leitung durch das Kriterium des beherrschenden Einflusses, was zu einer Erweiterung des Konsolidierungskreises führt.

Was bedeutet die "Zweischneidigkeit der Bilanz"?

Sie beschreibt, dass die Bilanz gleichzeitig ein Instrument der Gewinnermittlung für die Vergangenheit und ein Werkzeug für zukunftsorientierte Prognosen darstellt.

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Résumé des informations

Titre
Unterrichtsskript Bilanzbuchhaltung
Sous-titre
Mit BilMoG-Änderungen, Steuerrecht und IFRS
Auteur
Diplom-Volkswirt Manfred Wünsche (Auteur)
Année de publication
2011
Pages
45
N° de catalogue
V171629
ISBN (ebook)
9783640913152
ISBN (Livre)
9783640950102
Langue
allemand
mots-clé
Bilanzierung Bewertung BilMoG Anschaffungskosten Herstellungskosten Wahlrechte Anhang Lagebericht Kapitalflussrechnung Konzernabschluss Konsolidierung Buchhaltung GoB Kontenrahmen Auszahlung Ausgabe Aufwand Einzahlung Einnahme Ertrag
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Citation du texte
Diplom-Volkswirt Manfred Wünsche (Auteur), 2011, Unterrichtsskript Bilanzbuchhaltung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/171629
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Extrait de  45  pages
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