Die Hausarbeit erstellt eine Trainingsplanung für das Ausdauertraining einer 24-jährigen, trainierten Kundin mit mindestens zwölf Monaten aktueller Ausdauertrainingserfahrung. Auf Grundlage allgemeiner und biometrischer Daten, einer Leistungsdiagnostik nach dem Hollmann-Venrath-Schema sowie der Bewertung des Gesundheits- und Leistungszustands werden individuelle Trainingsziele formuliert. Anschließend wird ein achtwöchiger Mesozyklus mit Grob- und Detailplanung entwickelt und begründet. Ergänzend werden zwei Studien zum Ausdauertraining ausgewertet.
Inhaltsverzeichnis
1 TEILAUFGABE 1 – DIAGNOSE
1.1 Allgemeine und biometrische Daten
1.2 Leistungsdiagnostik/Ausdauertestung
1.2.1 Begründung der Auswahl des Hollmann-Venrath-Schemas
1.2.2 Beschreibung und Durchführung des Hollmann-Venrath-Tests
1.2.3 Bewertung der Testergebnisse
1.3 Gesundheits- und Leistungszustand der Kundin
2 TEILAUFGABE 2 – ZIELSETZUNG/PROGNOSE
3 TEILAUFGABE 3 – TRAININGSPLANUNG MESOZYKLUS
3.1 Grobplanung Mesozyklus
3.2 Detailplanung Mesozyklus
3.3 Begründung zum Mesozyklus
3.3.1 Begründung zu den angesteuerten Trainingsbereichen
3.3.2 Begründung zu den ausgewählten Trainingsmethoden
3.3.3 Begründung zum angestrebten wöchentlichen Belastungsumfang
3.3.4 Begründung zur Belastungsprogression
3.3.5 Begründung zu den ausgewählten Ausdauergeräten bzw. Bewegungsformen
4 TEILAUFGABE 4 – LITERATURRECHERCHE
4.1 Studie 1
4.2 Studie 2
Zielsetzung und Themen
Die Hausarbeit erstellt eine individuelle 8-wöchige Trainingsplanung für eine 24-jährige, bereits ausdauererfahrene Sportlerin. Das primäre Ziel ist die Leistungsoptimierung durch eine gezielte Steigerung der anaeroben Schwelle, Reduktion des Körperfettanteils sowie die Senkung des Ruhepulses durch ein wissenschaftlich fundiertes Ausdauertraining.
- Anamnese und leistungsdiagnostische Testung mittels Hollmann-Venrath-Schema.
- Strukturierung eines 8-wöchigen Mesozyklus unter Anwendung der extensiven, intensiven und variablen Dauermethode.
- Wissenschaftlich begründete Steuerung der Trainingsintensität und -häufigkeit basierend auf der IPN-Formel und Karvonen-Methode.
- Integration evidenzbasierter Ansätze zur Belastungsprogression und Auswahl geeigneter Ausdauergeräte.
Auszug aus dem Buch
1.2.1 Begründung der Auswahl des Hollmann-Venrath-Schemas
Nach der Auswertung der allgemeinen und biometrischen Daten (vgl. Tabelle 1-4) eignet sich der Hollmann-Venrath-Test am besten für die Probandin. Gründe sind ihre langjährige sportliche Erfahrung und ein gut trainierter körperlicher Zustand. Damit sollte die Kundin in der Lage sein, den submaximalen Ausdauertest ohne jegliche Probleme und körperlicher Überlastung zu absolvieren.
Der WHO-Test ist ungeeignet, da dessen Testumfang (Belastung, Stufendauer, etc.) nicht fordernd genug und der zeitlich Aufwand bis zur Erreichung der Pulsobergrenze (d.h. Testabbruch) zu hoch ist.
Aufgrund ihres guten sportlichen Leistungsstandes wäre der Vita-Maxima-Test eine weitere Variante für die Kundin. Da dieses Testverfahren allerdings für Leistungssportler erstellt wurde, die bis an ihre körperlichen Grenzen gehen und die Kundin den Sport nur als Freizeitaktivität und Alltagsausgleich ausübt, eignet sich dieses nicht so gut wie das H&V-Schema.
Zusammenfassung der Kapitel
1 TEILAUFGABE 1 – DIAGNOSE: Erfassung der biometrischen Daten der Kundin und Durchführung einer leistungsdiagnostischen Testung zur Bestimmung des aktuellen Fitnesszustands.
2 TEILAUFGABE 2 – ZIELSETZUNG/PROGNOSE: Festlegung konkreter, messbarer Trainingsziele für den kommenden achtwöchigen Zeitraum.
3 TEILAUFGABE 3 – TRAININGSPLANUNG MESOZYKLUS: Erstellung des detaillierten Trainingsplans sowie ausführliche theoretische Begründung der gewählten Methoden, Intensitäten und Belastungsprogressionen.
4 TEILAUFGABE 4 – LITERATURRECHERCHE: Wissenschaftliche Einordnung und Fundierung des Trainingsvorhabens durch Analyse zweier relevanter Fachstudien zu Ausdauertraining und dessen metabolischen Effekten.
Schlüsselwörter
Leistungsdiagnostik, Ausdauertraining, Trainingsplanung, Mesozyklus, Hollmann-Venrath-Test, Grundlagenausdauer, Dauermethode, Trainingsherzfrequenz, Belastungsprogression, Herz-Kreislauf-System, Fettstoffwechsel, Fitnessökonomie, Submaximale Belastung, IPN-Formel, Trainingssteuerung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die Erstellung eines individualisierten, 8-wöchigen Ausdauertrainingsplans für eine gesundheitlich belastbare, sportlich erfahrene Kundin.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der Leistungsdiagnostik, der strukturierten Trainingsplanung innerhalb eines Mesozyklus sowie der wissenschaftlichen Begründung von Trainingsmethoden.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Hauptziel ist die Verbesserung der anaeroben Schwelle, eine Reduktion des Körpergewichts sowie die Optimierung des Ruhepulses durch ein systematisch gesteigertes Training.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Leistungsdiagnostik stützt sich auf das Hollmann-Venrath-Schema (submaximaler Ergometertest), während die Trainingssteuerung mittels IPN- und Karvonen-Formeln erfolgt.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil umfasst die Diagnose, die Zieldefinition und die detaillierte Ausarbeitung des 8-wöchigen Trainingsplans inklusive dessen methodischer Herleitung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Leistungsdiagnostik, Ausdauertraining, Trainingssteuerung, Dauermethode und Belastungsprogression.
Warum wurde das Hollmann-Venrath-Schema gewählt?
Es wurde gewählt, da es optimal für trainierte Personen geeignet ist, die nicht bis zur absoluten Erschöpfung (wie beim Vita-Maxima-Test) gehen müssen, aber dennoch eine präzise Belastungsdosierung erfordern.
Wie wird sichergestellt, dass die Kundin nicht überlastet wird?
Durch eine kontrollierte Steigerung von Häufigkeit und Dauer bei einer gleichzeitig beibehaltenen Verteilung von 70% extensivem zu 30% intensivem Training sowie integrierten Regenerationseinheiten.
- Quote paper
- Ronja Fiebig (Author), 2024, Trainingsplanung für das Ausdauertraining einer Person mit mindestens zwölf Monaten aktueller Ausdauertrainingserfahrung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1716456