Die Deutschen Christen und der Zweite Weltkrieg

Welche Stellung nahmen die Thüringer Deutsche Christen im Zweiten Weltkrieg ein?


Hausarbeit, 2011

29 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Abkürzungsverzeichnis

2. Einleitung

3. Die Thüringer Deutsche Christen und der Zweite Weltkrieg
3.1 Geschichtliche Entwicklungen der Thüringer Deutschen Christen
3.1.1 Die Anfänge
3.1.2 Die Thüringer Deutsche Christen bis zur Sportpalastkundgebung am 13.11.1933
3.1.3 Die Thüringer Deutschen Christen nach der Sportpalastkundgebung
3.1.4 Zwischenfazit
3.2 Die Frage vom Verhältnis der Thüringer Deutschen Christen zum Krieg anhand der Quelle „Kundgebung zu Beginn des Russlandfeldzuges“
3.2.1 Einordnung der Quelle
3.2.2 Auswertung der Quelle
3.2.2.1 Strukturierung
3.2.2.2 Inhalt und Bezug zur Fragestellung
3.2.3 Zwischenfazit
3.3 Die Ideologie der Deutschen Christen
3.3.1 Grundgedanken der Deutschen Christen
3.3.2 Die Ideologie der Thüringer Deutschen Christen
3.3.3 Zwischenfazit

4. Fazit und Ausblick

5. Literaturverzeichnis

6. Quelltext

1. Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2. Einleitung

„Denn tatsächlich war die Glaubensbewegung DC ja keine einheitliche Gruppe, sondern der Stoßtrupp und Exponent der NSDAP in der Kirche.“ (Pertiet 1968: 75) Ferner schreibt Künneth: „Die DC Bewegung muß zunächst als eine Vorhut der Partei zur Eroberung der evangelischen Kirche durch kirchliche Kräfte verstanden werden.“ (Künneth 1948: 201) Mit diesen eindeutigen Aussagen beschreiben Pertiet und Künneth die Glaubensbewegung Deutsche Christen, welcher auch kurzzeitig die Thüringer DC angehörten. Wenn man sich genauer mit diesen handfesten Ausführungen auseinandersetzt, dann stellt sich die Frage: Sind die Deutschen Christen auch bedingungslos in den zweiten Weltkrieg gefolgt? Wenn ja, wie konnten sie dies mit ihrem Glauben vereinbaren? Wie verhielten sich speziell die Thüringer DC?

Die Zeit des Nationalsozialismus brachte bei der protestantischen Kirche viele Bewegungen hervor und somit kann laut Kaiser nicht von einer homogenen protestantischen Kirche im zweiten Weltkrieg gesprochen werden (Vgl. Kaiser 2007: 224). Die beiden entgegensetzlichsten Bewegungen sind der Pfarrernotbund, aus welchem später die Bekennende Kirche hervorging und die Deutschen Christen. Wenn von den DC die Rede ist, dann wird zunächst an eine homogene Bewegung zur Zeit des Nationalsozialismus gedacht. Doch dies ist bei weitem nicht der Fall – im Übrigen ist dies auch bei der Bekennenden Kirche nicht der Fall gewesen. Es gab zahlreiche Entwicklungen, aus welcher sich die DC speisten. Letztlich waren es vier große Bewegungen: die Kirchenbewegung Deutsche Christen, die Glaubensbewegung Deutsche Christen, die Reichsbewegung Deutsche Christen und die Nationalkirchliche Bewegung Deutsche Christen.[1] Ihnen allen wird vor allem die Nähe zum NS-System nachgesagt. Die KDC, welche vor allem aus Mitgliedern Thüringer DC bestand, spielte hierbei eine besondere Rolle. Zum einen zieht sich die Bewegung wie ein roter Faden durch die Zeit des Nationalsozialismus und zum anderen galten sie als starke Anhänger des nationalsozialistischen Gedankengutes. Dies ist auch der Grund, warum die Thüringer DC bzw. die KDC in dieser Arbeit näher beleuchtet werden. Es soll insbesondere um die eingangs aufgeworfene Frage gehen: Wie verhielten sich die Thüringer DC im zweiten Weltkrieg? Wie standen sie zu den Machthabern? Wie begründeten sie ihre Haltung?

Die Literaturlage zu diesem Thema ist gut, wenngleich spezielle Werke zu den Thüringer DC weniger der Fall sind. Es scheint so, als ob es kurz nach dem Zweiten Weltkrieg und in den 1960er Jahren ein besonders starkes Interesse an diesem Thema gab. Häufig finden sich insbesondere Auseinadersetzungen über die Ideologie der DC. Zwar lässt sich dadurch auch das Verhältnis zum Krieg ableiten, allerdings lässt sich oftmals eine klare Aussage zu diesem Sachverhalt vermissen. Als Standard- und gutes Überblickswerk kann an dieser Stelle das Buch „Die Deutschen Christen – Das Bild einer Bewegung im Kirchenkampf des Dritten Reiches“ von Kurt Meier genannt werden. Darauf und auf dem Buch von Helmut Baier („Die Deutschen Christen in Bayern“) baut das Werk von Susanne Böhm („Deutsche Christen in der Thüringer evangelischen Kirche (1927-1945)“) sehr gut auf. Leider waren nicht alle Werke, welche sich mit dem Thema beschäftigen in der Bibliothek vorrätig.

Im ersten Teil der Arbeit wird vor allem die Geschichte der Thüringer DC näher dargestellt. Dies dient dazu, zu verstehen, inwieweit die Bewegung mit den damaligen Machthabern verstrickt war und welche Stellung sie überhaupt zur Zeit des Krieges hatte. Im folgenden Teil wird es zur Analyse einer Quelle kommen. Hier ist eine Kundgebung der Thüringer DC aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges gewählt. Im dritten Teil findet sich vertiefend zum Quelltext eine Auseinadersetzung mit der Ideologie der DC. Abschließend erfolgt die zusammenfassende Beantwortung der Fragestellung und ein Ausblick.

In dieser Arbeit kann nicht auf die Vorgängerbewegungen, wie der „Bund für deutsche Kirche“[2], die „Deutschchristliche Arbeitsgemeinschaft“, die „Christlich-Deutsche Bewegung“ etc. eingegangen werden. Des Weiteren wird der Kirchenkampf der damaligen Zeit nicht behandelt.

3. Die Thüringer Deutschen Christen und der Zweite Weltkrieg

3.1 Geschichtliche Entwicklungen der Thüringer Deutschen Christen

3.1.1 Die Anfänge

Als Begründer der Kirchenbewegung Deutsche Christen[3] ist auf die zwei Geistlichen Siegfried Leffler[4] und Julius Leutheuser aus der bayrischen Landeskirche zu verweisen. Beide Theologen blickten auf einen langen gemeinsamen Lebensweg zurück. Unter anderem waren beide bei den Freikorpskämpfen im Jahr 1920/1921 aktiv beteiligt und Mitglieder in der deutschen Gildenschaft. Leutheuser war schon frühzeitig als NSDAP Redner in Erscheinung getreten. (Vgl. Baier 1968: 17 f.) In ihrer Zeit in der bayrischen Landeskirche „[.] hatten [sie] ein seelisches Begeisterungserlebnis, das der Kameradschaft des Weltkrieges, der Freikorpskämpfe und der kämpfenden NSDAP, in der religiösen Sphäre erhoben und dort verwurzelt. Gleichzeitig aber wurde dieser Erlebnisinhalt an die Stelle des christlichen Glaubenserlebnisses gesetzt und die zentrale Stellung der Rechtfertigung verdrängt [...].“ (Vgl. Ebd.: 18). Im Jahr 1927 beendeten Leuheuser und Leffler ihr Dienstverhältnis bei der bayrischen Landeskirche. Beide Theologen wendeten sich der Thüringer Evangelischen Kirche zu und erhielten kurze Zeit später eine Pfarrstellen in Niederwiera (Leffler) bzw. Flemmingen (Leutheuser). Beide Kirchenbezirke, welche aneinander angrenzten, waren eher konservativ geprägt, während Leutheuser und Leffler oftmals in den umliegenden Ortschaften auf antichristliches und antikirchliches Gedankengut stießen. (Vgl. Meier 1964: 3) Die Menschen waren zumeist kommunistisch oder sozialdemokratisch organisiert. Diese Dinge liefen ihrer Weltanschauung entgegen, so dass sie sich schnell der entstehenden nationalsozialistischen Bewegung anschlossen. (Vgl. Baier 1968: 18 f.) Sie fanden sich mit nationalsozialistischen Lehrern zum nationalsozialistischen Lehrer- und Pfarrkreis zusammen. Später folgten in diesen Kreis Bauern, Handwerker und Arbeiter. (Vgl. Ebd.: 19) „Entscheidend für die Durchdringung der beiden Ortschaften mit nationalsozialistischem Gedankengut war eine Begegnung mit Adolf Hitler im Herbst 1928 in Glauchau, zu der Leffler und Leutheuser mit Bauern und Handwerkern gefahren waren.“ (Ebd.: 20) Nach dieser Veranstaltung waren die beiden Theologen Feuer und Flamme für die NSDAP und ihre Ziele. Man versuchte nun, für eben dieses nationalistische Denken, die umliegenden Ortschaften mit diversen Veranstaltungen zu gewinnen. Diese Gewinnung zielte jedoch noch nicht auf die Kirchenpolitik ab. (Vgl. Ebd.: 20) „Diese ,völkische Werbearbeit‘ hatte sich in den Dienst der Nationalsozialisten gestellt. Im Auftrag der NSDAP-Ortsgruppe Altenburg organisierte man öffentliche Veranstaltungen gegen den Youngplan, der von Hitler und Hugenberg in der ,nationalen Einheitsfront‘ auf das schärfste abgelehnt wurde.“ (Ebd.: 20) Das Wirken von Leutheuser und Leffler zeigte nur bedingt Wirkung in den Gemeinden. Sie erkannten, dass sie zur Durchsetzung ihrer religiösen und politischen Ziele eine politische Organisation bilden mussten. So gründeten sie am 10. Februar 1930 in Frohnsdorf die NSDAP-Ortsgruppe Wieratal. (Vgl. Ebd.: 20) Es kam somit zu einer Verquickung zwischen politischen und religiösem. Dies führte zu einem Geben und Nehmen zwischen der NSDAP und den Anhängern von Leutheuser und Leffler. Fast alle Anhänger der beiden Theologen waren auch Mitglieder in der NSDAP. (Vgl. Meier 1964: 4)

Bis dato waren die DC noch immer nicht fest organisiert, sondern versammelten sich mit ihren Gesinnungsanhängern entweder in den Gemeinden von Leutheuser und Leffler oder in der NSDAP-Ortsgruppe. „Die erstmalige Verwendung der Bezeichnung ,Deutsche Christen‘ für die Anhänger Lefflers und Leutheusers soll im Jahre 1929 erfolgt sein.“ (Maier 1964: 3) Durch die Ausbreitung des nationalsozialistischen Gedankengutes erhielten auch die DC immer mehr Zulauf. (Vgl. Baier 1968: 21) „Im November 1931 trat diese Gruppe zum ersten Mal kirchenpolitisch bei der Kirchengemeindevertreterwahl in Altenburg durch Aufstellung einer Liste ,Deutsche Christen‘ als Kirchengruppe DC in Erscheinung [...].“ (Ebd.: 22) Bei der Wahl wurden sie von der NSDAP und SA unterstützt. Aus Dankbarkeit für die Unterstützung engagierten sich die beiden Theologen anschließend vermehrt als nationalsozialistische Versammlungsredner in Thüringen und Sachsen. Im Jahr 1932 konnte die DC Bewegung auch in vielen anderen Gebieten Thüringens Fuß fassen. Als Grund für die Ausbreitung gibt Baier an: „Dazu trug die Gründung einer eigenen Zeitschrift im Juli 1932 erheblich bei. Die ,Briefe an Deutsche Christen‘ (später umbenannt in ,Die Nationalkirche‘) machten die Ziele der Bewegung weit über Thüringen hinaus bekannt.“ (Ebd.: 22). Bis zum November 1932 waren die DC in fast allen Kirchenkreisen mit Anhängern vertreten. Man nannte sich nun „Kirchenbewegung Deutsche Christen“. (Vgl. Ebd.: 22)

3.1.2 Die Thüringer Deutsche Christen bis zur Sportpalastkundgebung am 13.11.1933

Nachdem sich die „Kirchenbewegung Deutsche Christen“ heraus entwickelt hatte „[...] beschloß man, sich aktiv an den am 22.1.1933 stattfindenden Wahlen zum Thüringer Landeskirchentag zu beteiligen.“ (Baier 1968: 22). Die Wahlen verliefen für die KDC sehr gut. Mit einem Ergebnis von 30,8% der abgegebenen Stimmen waren sie nun Teil des Thüringer Landeskirchentages. (Vgl. Ebd.: 22) Gleich nach Einzug der KDC in den Landeskirchentag brachte diese ein Gesetz ein, welches als Inhalt hatte, dass „[...] innerhalb der Thüringischen Evangelischen Kirche niemand Pfarrer oder Vertreter einer kirchlichen Körperschaft sein könne, der ,die marxistische oder eine andere materialistische Weltanschauung vertritt oder den Klassenerhalt schürt‘“. (Ebd.: 22 f.) Dieses Gesetz wurde mit den Stimmen anderer politischen Kirchengruppen angenommen. Leutheuser kam durch Wahlen in die Landeskirchenregierung und Leffler wurde aufgrund seiner Beziehungen zum „[...] Regierungsrat und Verbindungsmann zwischen Landeskirche und thüringischem Staat.“ (Ebd.: 23) (Vgl. Ebd.: 22 f.) Bis 1932 entwickelte sich wie dargestellt die KDC. Allerdings blieb diese Bewegung „[...] bis 1932 lokal begrenzt und organisatorisch unbedeutend[5].“ (Meier 1964: 1)

Man schloss sich im Jahr 1932 der Glaubensbewegung Deutsche Christen an. Die GDC kann als Nationaler Zusammenschluss der verschiedenen Strömungen DC in ganz Deutschland betrachtet werden. Mit dem Eintritt in die GDC versprach sich die KDC „[...] finanzielle Unterstützung und eine breitere Wirkungsmöglichkeit.“ (Baier 1968: 17) Die größte Unterscheidung zwischen KDC und GDC bestand wohl darin, dass die KDC immer eine überkonfessionelle Nationalkirche anstrebte. Dennoch trat die KDC „[...] bis zum Herbst 1933 innerhalb der Glaubensbewegung Deutsche Christen für eine starke, geeinte evangelische Reichskirche ein.“ (Baier 1968: 26) Des Weiteren war es die KDC, welche der GDC ihren Namen gab. Nach der organisatorischen Eingliederung der KDC in die GDC wurden die Thüringer DC als einzelner Gau (Thüringen) in der GDC geführt und standen somit unter der Reichsleitung von Hossenfelder (GDC).

Kurz vor der Sportpalastkundgebung zeigte sich bereits, woran die GDC zu scheitern schien. Zum einen waren es viele unterschiedliche Strömungen, die sich in der GDC wiederfanden und zum anderen war es der Fakt, dass die NSDAP sich von der GDC distanzierte.[6] (Vgl. Meier 1964: 33)

An der Sportpalastkundgebung nahmen ca. 20 000 Personen teil unter ihnen viele hochrangige DC-Kirchenvertreter. (Vgl. Meier 1964: 33) Während der Sportpalastkundgebung am 13. November 1933 in Berlin waren es vor allem die radikalen deutschchristlichen Thesen[7], welche von dem Gauobmann Dr. Krause vorgetragen wurden, die eine Empörung bei vielen Mitgliedern der GDC hervorriefen. An dieser Stelle ist es nicht möglich die Kritik aller Kreise näher beleuchtet werden. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die vorgetragenen Thesen insbesondere die Meinung der radikalen DC widerspiegelte. Jedoch wurde diese Meinung von vielen Bewegungen, welche sich unter dem Dach der GDC versammelten nicht geteilt.[8]

Die Geschehnisse auf der Sportpalastkundgebung gaben den Anstoß für die bedeutende „Barmer Theologische Erklärung“ (1934), welche den Grundstein für die Bekennende Kirche im Zeitalter des Nationalsozialismus bildete.[9]

3.1.3 Die Thüringer Deutschen Christen nach der Sportpalastkundgebung

Bereits knapp zwei Woche nach der Sportpalastkundgebung, am 23. November, fand in der Weimarhalle in Weimar eine öffentliche Veranstaltung der KDC statt. Auf der Veranstaltung sprachen auch Leutheuser und Leffler. (Vgl. Meier 1964: 45) „Das Referat Lefflers, auf Grund dessen Hossenfelder am nächsten Tag die Beziehungen zur Landesleitung Thüringen löste und damit Leffler aus dem Führerrat der GDC ausschloß, verleugnete den eigengeprägten Charakter der Thüringer Deutschen Christen nicht, wie er auch während der Eingliederung der KDC in die GDC durchaus erhalten geblieben war.“ (Ebd.: 45) Auch Hossenfelder sprach auf dieser Veranstaltung. Er fasste nochmals die Ereignisse in Berlin zusammen und verwies auf die Bekenntnisgebundenheit der GDC, während Leffler in seiner Rede das Bekenntnis der GDC nicht ernst nahm und somit auch gegen die kirchlichen Oppositionen wetterte. Für Hossenfelder waren die Aussagen Lefflers in der aktuellen Krisensituation der GDC nicht hinnehmbar. So kam es, wie bereits beschrieben, nach dieser Tagung zum Austritt der KDC aus der GDC. Die KDC erlangt somit ihre Selbstständigkeit wieder.

[...]


[1] Diese bestanden nicht alle die ganze Zeit im NS und existierten auch nicht alle gleichzeitig nebeneinander.

[2] Dieser Bund bildete sich nach dem Ersten Weltkrieg und verfasste 95 Thesen, anlässlich des Reformationsjubiläums, welche ein germanisches Christentum forderten.

[3] In der Literatur ist oftmals keine klare Trennlinie erkennbar zwischen der Kirchenbewegung Deutsche Christen und den Thüringer Deutschen Christen. Letztlich beziehen sich beide Begriffe auf ein und dieselbe Gruppe mit ihren Anschauungen.

[4] Leffler wird vom späteren sächsischen Landesbischof Hahn als „großer Blender der DC“ und „in dessen Seele Christus und Hitler einträchtig beisammen wohnen konnten“ bezeichnet (Vgl. Böhm 2008: 62)

[5] An dieser Stelle muss angemerkt werden, dass sich diese „Unbedeutsamkeit“ auf gesamt Deutschland bezieht.

[6] Dies lag daran, dass die NSDAP einen „konfessionellen Neutralitätserlaß“ bekannt gab. Das hatte zur Folge, dass z.B. Mitglieder wegfielen, welche sich nur parteipolitisch zu der GDC hingezogen fühlten. (Vgl. hierzu weiterführend Meier 1964: 33 f.)

[7] Nachzulesen bei Meier 1964: 36

[8] Weiter Informationen bei Meier 1964: 36 ff.

[9] Vgl. hierzu: Busch, Eberhard 2004: Die Barmer Thesen. 1934-2004, Göttingen.

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten

Details

Titel
Die Deutschen Christen und der Zweite Weltkrieg
Untertitel
Welche Stellung nahmen die Thüringer Deutsche Christen im Zweiten Weltkrieg ein?
Hochschule
Technische Universität Dresden  (Institut für Evangelische Theologie)
Veranstaltung
Der deutsche Protestantismus und die Frage von Krieg und Frieden im 20. Jahrhundert
Note
1,3
Autor
Jahr
2011
Seiten
29
Katalognummer
V171715
ISBN (eBook)
9783640913473
ISBN (Buch)
9783640912278
Dateigröße
476 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
deutschen, christen, zweite, weltkrieg, welche, stellung, thüringer, deutsche, zweiten
Arbeit zitieren
Johannes Richter (Autor), 2011, Die Deutschen Christen und der Zweite Weltkrieg , München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/171715

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