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Zur Bedeutung der Gesundheitswissenschaft für die Pflege am Beispiel der Prävention

Title: Zur Bedeutung der Gesundheitswissenschaft für die Pflege am Beispiel der Prävention

Term Paper , 2011 , 23 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Katja Richter (Author)

Health - Miscellaneous
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Nach dem ICN-Ethikkodex haben Pflegende vier grundlegende Aufgaben: Gesundheit zu fördern, Krankheit zu verhüten, Gesundheit wiederherzustellen und Leiden zu lindern.
Demzufolge ist die Pflege unabdingbar, denn es wird immer ein universeller Bedarf an Pflegende für alle Bereiche des Gesundheitswesens geben. Das Gesundheitswesen in Deutschland befindet sich in einer schwierigen Situation, denn mit seinen aktuellen Problemen und Zukunftsaussichten ist es ein Dauerbrenner in der politischen Arena. Die Berufsgruppe der Pflege muss sich im täglichen Leben mit vielen verschiedenen Situationen auseinandersetzen und darauf richtig reagieren. Außerdem stehen sie einer sehr hohen Belastung entgegen (Personalmangel, schlechte Arbeitsbedingungen, hoher Krankheitsstand). In diesem Sinne soll untersucht werden, welchen Einfluss die Gesundheitswissenschaft auf die Pflege hat. Dies wird am Beispiel der Prävention verdeutlicht. Das erste Kapitel beschäftigt sich mit der Gesundheitswissenschaft im Vergleich zu anderen Disziplinen, wie der Pflegewissenschaft. Anschließend wird die Prävention von der Gesundheitsförderung abgegrenzt und es wird vertieft auf das Thema der Prävention eingegangen.
Gewalt in der Pflege ist immer noch ein großes Tabuthema in unserer heutigen Gesellschaft. Wer ist nicht überrascht und zugleich schockiert, wenn über Gewaltverbrechen in der Pflege berichtet wird. Aber was für die Allgemeinheit gilt, gilt auch für den Bereich des Gesundheitswesens. Beim Aufeinandertreffen von Pflegenden und Gepflegten kann es unter Umständen zu verschiedenen Gewaltformen kommen. Deshalb soll im letzten Kapitel verdeutlicht werden, welche Ursachen Gewalt haben können und wie man sich ihnen stellen kann.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Gesundheitswissenschaften/ Public Health

2.1 Definition von Gesundheit und Krankheit

2.2 Medizin und Gesundheitswissenschaft im Vergleich

2.3 Pflegewissenschaft

3 Prävention in Abgrenzung zur Gesundheitsförderung

3.1 Prävention nach dem Zeitpunkt

3.1.1 Primärprävention

3.1.2 Sekundärprävention

3.1.3 Tertiärprävention

3.2 Prävention nach der Zielgröße

3.2.1 Verhaltensprävention

3.2.2 Verhältnisprävention

3.3 Prävention nach der Methode

3.3.1 Präventivmedizin

3.3.2 Gesundheitsaufklärung und –beratung

3.3.3 Gesundheitserziehung und –bildung

3.3.4 Gesundheitsselbsthilfe und Gesundheitspolitik

4 Gewaltprävention in der Pflege

4.1 Definition von Gewalt

4.2 Einteilung der Gewalt

4.3 Phasen der Gewalteskalation

4.4 Ursachen der Gewalt

4.5 Professionell gegenüber Gewalt

4.6 Wie kann man präventiv tätig werden, um Gewalt zu verhindern

5 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss der Gesundheitswissenschaft auf den Pflegeberuf, wobei die Prävention als zentrales Anwendungsbeispiel dient. Zudem wird die Problematik der Gewalt in der Pflege analysiert, um Ursachen zu identifizieren und präventive Handlungsmöglichkeiten für professionell Pflegende aufzuzeigen.

  • Grundlagen der Gesundheitswissenschaften und Abgrenzung zu verwandten Disziplinen.
  • Systematische Differenzierung von Präventionskonzepten nach Zeitpunkt, Zielgröße und Methode.
  • Analyse von Gewaltformen in pflegerischen Kontexten und deren Eskalationsstufen.
  • Ableitung von präventiven Strategien zur Gewaltvermeidung im Pflegealltag.

Auszug aus dem Buch

4.1 Definition von Gewalt

„Eine Definition des Gewaltbegriffs wird in der Fachliteratur mehrheitlich als schwierig gesehen, da der Begriff für verschiedene Ebenen und Bereiche verwendet wird.“ (Vgl. Schulz 2006, S. 15) Bei jeder Gewalttat gibt es zwei Gruppen, zum einen den Täter, der die Gewalt ausübt und zum anderen das Opfer, dass Gewalt erfährt.

Dazu muss man sagen, dass sich Gewalt nicht immer nur gegen Pflegebedürftige richtet, sondern oftmals auch gegen Pflegende selbst. „Gewalt wird häufig synonym mit Begriffen verwendet, die eigentlich einen anderen Bedeutungsinhalt besitzen, wie z.B. Aggression… .“ (Vgl. Schulz 2006, S. 12)

„In sämtlichen Bereichen der Pflege, in der ambulanten, hauspflegerischen Betreuung wie auch in der stationären Pflege, in den Alten- und/oder Pflegeheimen oder auch in den Kliniken, kann es in unterschiedlicher Ausprägung zu Aggressionen und Gewaltausbrüchen kommen“ (Vgl. Schulz 2006, S. 38) Jede Gewalttat passiert nicht einfach so, sondern hat seine Vorgeschichte. Deshalb ist es wichtig, dass darüber gesprochen bzw. dieses angesprochen und nicht einfach unter den Tisch gekehrt wird. Man sollte diesbezüglich in jeglicher Hinsicht die Augen aufmachen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung erläutert die Bedeutung der Pflege im Gesundheitssystem und leitet die Relevanz der Gesundheitswissenschaft sowie die Problematik von Gewalt in der Pflege als zentrale Themen ab.

2 Gesundheitswissenschaften/ Public Health: Dieses Kapitel definiert die Gesundheitswissenschaften und vergleicht diese mit der Medizin und Pflegewissenschaft, um ein Verständnis für die wissenschaftliche Einordnung zu schaffen.

3 Prävention in Abgrenzung zur Gesundheitsförderung: Hier wird der theoretische Rahmen der Prävention dargelegt, unterteilt in verschiedene Kategorien wie Zeitpunkt, Zielgröße und methodische Ansätze.

4 Gewaltprävention in der Pflege: Dieser Hauptteil befasst sich mit der Definition, den Ursachen und den Eskalationsphasen von Gewalt in Pflegebeziehungen sowie mit der professionellen Haltung dazu.

5 Zusammenfassung: Die Zusammenfassung bündelt die Erkenntnisse und betont die gemeinsame Verantwortung von Politik, Fachkräften und jedem Einzelnen für Gesundheit und Prävention.

Schlüsselwörter

Gesundheitswissenschaft, Public Health, Prävention, Gesundheitsförderung, Pflegewissenschaft, Gewaltprävention, Pflegeprozess, Salutogenese, Verhaltensprävention, Verhältnisprävention, Gewalteskalation, Patientensicherheit, Gesundheitserziehung, Selbsthilfegruppen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit thematisiert die Rolle der Gesundheitswissenschaften für den Pflegeberuf, insbesondere durch die Linse der Prävention, und beleuchtet kritisch das Thema Gewalt in der professionellen Pflege.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Schwerpunkte liegen auf den wissenschaftlichen Grundlagen der Gesundheitswissenschaft, der Systematik von Präventionsmaßnahmen und der Analyse von Gewaltpotenzialen sowie Gegenstrategien im Pflegekontext.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie gesundheitswissenschaftliche Erkenntnisse (besonders Prävention) in die Pflege einfließen und wie man professionell mit dem Tabuthema Gewalt in der Pflege umgehen kann.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Autorin nutzt eine theoretische Literaturanalyse, um Begriffe wie Gesundheit, Prävention und Gewalt anhand aktueller Fachliteratur und Studien zu definieren und in den pflegerischen Kontext einzuordnen.

Was sind die wesentlichen Inhalte des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Auseinandersetzung mit Gesundheitswissenschaften, eine detaillierte Aufarbeitung von Präventionskonzepten und eine Analyse von Gewaltursachen und professionellen Präventionsmaßnahmen in der Pflege.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Gesundheitswissenschaft, Salutogenese vs. Pathogenese, Gewaltprävention, Pflegeprozess, Verhaltens- und Verhältnisprävention sowie professionelle Reflexion.

Warum ist die Unterscheidung zwischen Verhaltens- und Verhältnisprävention wichtig?

Diese Differenzierung ist entscheidend, da Verhaltensprävention beim Individuum ansetzt, während die Verhältnisprävention strukturelle Umwelt- und Lebensbedingungen adressiert, was unterschiedliche Handlungsstrategien erfordert.

Wie kann Pflegepersonal präventiv gegen Gewalt tätig werden?

Durch das Schaffen einer offenen Kommunikationskultur (Fallbesprechungen), regelmäßige Fortbildungen, Deeskalationstraining und die professionelle Reflexion des eigenen Handelns können Risiken gemindert werden.

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Details

Title
Zur Bedeutung der Gesundheitswissenschaft für die Pflege am Beispiel der Prävention
College
University of Applied Sciences Hamburg
Grade
2,3
Author
Katja Richter (Author)
Publication Year
2011
Pages
23
Catalog Number
V171822
ISBN (eBook)
9783640914234
ISBN (Book)
9783640914517
Language
German
Tags
Hausarbeit Gesundheitswissenschaft
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Katja Richter (Author), 2011, Zur Bedeutung der Gesundheitswissenschaft für die Pflege am Beispiel der Prävention, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/171822
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