In der Hausarbeit wird eine Trainingsplanung für das Krafttraining für mindestens sechs Monate für eine Person mit minimaler Krafttrainingserfahrung erstellt. Lediglich eine sechswöchige Eingewöhnungs- bzw. Orientierungsphase wurde bereits absolviert. Außerdem wird eine Literaturrecherche zum Thema „Effekte des Krafttrainings bei Diabetes mellitus Typ 2“ durchgeführt. Grundlage sind Diagnose, biometrische Daten, Normwerte und eine Bewertung der Belastbarkeit. Darauf folgen Krafttestung, Zielsetzung und Prognose sowie die Planung und Begründung eines Makro- und Mesozyklus.
Inhaltsverzeichnis
1 DIAGNOSE
1.1 Allgemeine und biometrische Daten
1.1.1 Tabellarische Darstellung der Diagnosedaten
1.1.2 Normwerte zu den Diagnosedaten
1.1.3 Bewertung der Belastbarkeit der Person
1.2 Krafttestung
1.2.1 Auswahl der Krafttrainingsmethode und Ablauf der Krafttestung
1.2.2 Testergebnisse und Bewertung
2 ZIELSETZUNG/PROGNOSE
3 TRAININGSPLANUNG MAKROZYKLUS
3.1 Makrozyklusplanung
3.2 Begründung zum Makrozyklus
4 TRAININGSPLANUNG MESOZYKLUS
4.1 Mesozyklusplanung
4.2 Begründung zum Mesozyklus
5 LITERATURRECHERCHE
Zielsetzung und Themen
Die vorliegende Arbeit entwickelt einen strukturierten Krafttrainingsplan für eine Person mit minimaler Erfahrung unter Anwendung des Stufen-Modells der Trainingssteuerung. Dabei wird primär untersucht, welche Effekte ein systematisches Krafttraining bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ-2 hinsichtlich der Blutzuckerkontrolle und der Körperzusammensetzung erzielen kann.
- Trainingsplanung basierend auf dem subjektiven Belastungsempfinden (Borg-Skala).
- Erstellung eines sechsmonatigen Makrozyklus unter Berücksichtigung von Kraftausdauer- und Muskelaufbauzielen.
- Analyse der gesundheitlichen Effekte von Krafttraining bei Typ-2-Diabetes.
- Optimierung der Körperzusammensetzung und Blutdrucksenkung als sekundäre Trainingsziele.
- Implementierung eines zeitsparenden Zirkeltrainings (Circuittraining) zur kardiorespiratorischen Fitnesssteigerung.
Auszug aus dem Buch
1.2.1 Auswahl der Krafttrainingsmethode und Ablauf der Krafttestung
Zur Bestimmung der Intensitäten für das Krafttraining wird eine Testung nach dem subjektiven Belastungsempfindens des Sportlers vorgenommen, weil dieser Test den Vorteil mit sich bringt, den Trainierenden nicht ausbelasten zu müssen. Bei Trainingsanfängern eignet sich der Test somit sehr gut, um diese nicht durch ungewohnt hohe Belastungen zu überfordern.
Nun wird der Ablauf der Krafttestung nach dem subjektiven Belastungsempfindens beschrieben. Zuerst wärmt sich der Kunde fünf Minuten auf einem Ergometer seiner Wahl auf, um die Kernkörpertemperatur zu erhöhen. Danach folgt vor jeder Übung ein spezifischer Aufwärmsatz mit 50 % der im ersten Testsatz aufgelegten Gewichtslast bei 10 Wiederholungen. Maximal werden drei Testsätze absolviert. Für die Testsätze werden 20 Wiederholungen gemacht, was dann auch der Wiederholungsanzahl des ersten Mesozyklus entspricht. Das Einstiegsgewicht wird vom Trainer abgeschätzt, doch dann soll der Kunde selbst ein Gewicht bestimmen, das für ihn als gerade noch „recht leicht“ mit RPE 12 nach Borg empfunden wird. Konnte jedoch auch nach drei Sätzen kein passendes Gewicht ermittelt werden, weil das zuvor verwendete Gewicht entweder zu leicht oder schwer war, kann durch Auf- oder Abrunden ein geeignetes Gewicht abgeschätzt werden.
Zusammenfassung der Kapitel
1 DIAGNOSE: In diesem Kapitel werden die biometrischen Daten des Probanden erfasst, bewertet und eine Krafttestung zur Bestimmung der Trainingsintensitäten durchgeführt.
2 ZIELSETZUNG/PROGNOSE: Hier werden konkrete, messbare Ziele für den sechsmonatigen Trainingszeitraum definiert, darunter Gewichtsreduktion und Blutdrucksenkung.
3 TRAININGSPLANUNG MAKROZYKLUS: Dieses Kapitel skizziert die langfristige Periodisierung des Trainings über sechs Monate unter Verwendung der Borg-Skala zur Steuerung.
4 TRAININGSPLANUNG MESOZYKLUS: Hier wird der detaillierte Trainingsplan für den ersten Mesozyklus mit spezifischen Übungen und Intensitätsvorgaben ausgearbeitet.
5 LITERATURRECHERCHE: In diesem Teil werden zwei wissenschaftliche Studien analysiert, die den positiven Einfluss von Krafttraining auf Patienten mit Diabetes mellitus Typ-2 belegen.
Schlüsselwörter
Krafttraining, Trainingssteuerung, Diabetes mellitus Typ-2, Borg-Skala, Circuittraining, Makrozyklus, Mesozyklus, Körperzusammensetzung, Kraftausdauer, Muskelaufbau, Trainingslehre, Gesundheitsmanagement, HbA1c, Belastungsempfinden, progressive Belastungssteigerung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Erstellung eines langfristigen Krafttrainingsplans für einen Trainingsanfänger und untersucht gleichzeitig die wissenschaftlichen Belege für Krafttraining bei Diabetes mellitus Typ-2.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die Schwerpunkte liegen auf der Trainingssteuerung mittels subjektivem Belastungsempfinden, der zyklischen Trainingsplanung und der gesundheitssportlichen Anwendung bei chronischen Stoffwechselerkrankungen.
Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?
Das Ziel ist die Erstellung eines validen Trainingsplans zur Gewichtsreduktion und allgemeinen Fitnesssteigerung sowie die Überprüfung, ob Krafttraining HbA1c-Werte bei Diabetikern verbessern kann.
Welche wissenschaftliche Methode wird zur Intensitätsbestimmung verwendet?
Es wird die Methode des subjektiven Belastungsempfindens nach der Borg-Skala angewandt, um die Intensität individuell und sicher zu steuern, ohne den Trainierenden unnötig zu überfordern.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Diagnose des Leistungsstandes, die Festlegung von Prognosezielen sowie die konkrete Ausplanung des Makro- und Mesozyklus inklusive theoretischer Begründungen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit am besten?
Die wichtigsten Begriffe sind Krafttraining, Trainingssteuerung, Diabetes mellitus Typ-2, Borg-Skala und Circuittraining.
Warum wurde Circuittraining als Organisationsform gewählt?
Circuittraining ermöglicht durch den schnellen Wechsel von Übungen ohne Satzpausen eine hohe Zeiteffizienz, was ideal für das 40-minütige Zeitfenster des Probanden ist, bei gleichzeitigem Herz-Kreislauf-Training.
Welche Erkenntnisse lieferte die Literaturrecherche für den Patienten?
Die Literatur belegt, dass Krafttraining nicht nur Muskelmasse aufbaut und Fett reduziert, sondern auch einen signifikanten positiven Effekt auf den HbA1c-Wert und die allgemeine Stoffwechsellage bei Typ-2-Diabetikern hat.
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- Laura Schiele (Author), 2024, Trainingsplanung für ein Krafttraining, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1718351