Im Folgenden sollen anhand der beiden Filme "L’ Année dernière à Marienbad" von Alain Resnais und "Alice in Wonderland" von Nick Willing dargestellt werden, dass auch in den Konzeptionen der Unterwelt als Unterbewusstsein die äußere Gestaltung sowie Motive und Symbolik Aufschluss über die Art der Unterwelt geben können und sich als Hinweise auf die psychischen Prozesse der Protagonistinnen interpretieren lassen.
Dazu soll zunächst kurz auf das jeweilige Genre und seinen Einfluss auf die Gestaltung der Unterwelt eingegangen werden. Anschließend werden der Schnitt und die Farbgebung der Filme als Beispiele gestalterischer Mittel in beiden Filmen hinsichtlich ihres Effekts auf die Realitätswahrnehmung und die mentalen Prozesse, die sich im Unterbewusstsein abspielen, analysiert, daraufhin werden die Motive der Zeit und des Gartens, welche in beiden Filmen eine große Bedeutung haben, im Hinblick auf deren Bedeutung für die Unterwelt bezüglich Realitätswahrnehmung und Interpretation hinsichtlich des Unterbewusstseins betrachtet. Abschließend sollen die jeweiligen Thematiken der Protagonistinnen anhand der erarbeiteten Ereignisse nochmals verdeutlicht und damit der Einfluss der Art der psychischen Prozesse auf die Darstellung der Unterwelt hervorgehoben werden. Dabei soll der Fokus auch auf die Unterschiede der jeweiligen Genres gelegt werden.
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- Anonym (Author), 2016, Die Unterwelt als Unterbewusstsein, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1718699