Im vorliegenden Essay wird es darum gehen, zu untersuchen, ob der Kunstbegriff und die Aufgabe
von Kunst bei Ursula Wolf mit den Kunstbegriffen von Bubner, Eco und Kohler vereinbar ist.
Dazu muss zuerst geklärt werden, was die Funktion der Kunst bei Wolf ist, insbesondere in Bezug
auf die Frage nach dem guten Leben, und wie die anderen Autoren (Bubner, Eco, Kohler) Kunst
definieren. Aufgrund dieser Definitionen werde ich Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen
den verschiedenen Texten herausarbeiten.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Wolfs Kunstbegriff und die Frage nach der Vereinbarkeit mit denjenigen Kohlers, Bubners und Ecos
- Kohler
- Bubner
- Eco
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Der vorliegende Essay untersucht die Vereinbarkeit des Kunstbegriffs von Ursula Wolf mit den Kunstbegriffen von Rüdiger Bubner, Umberto Eco und Georg Kohler. Dabei wird zunächst die Funktion der Kunst bei Wolf im Kontext der Frage nach dem guten Leben beleuchtet. Anschließend werden die Kunstbegriffe der anderen Autoren vorgestellt und Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede zwischen den verschiedenen Texten herausgearbeitet.
- Die Rolle der Kunst im Hinblick auf das gute Leben
- Die Bedeutung der ästhetischen Erfahrung für das Individuum
- Das Verhältnis von Anschauung und Begriff in der Kunst
- Die Analyse der inneren Struktur von Kunstwerken
- Die Frage nach der Vereinbarkeit der verschiedenen Kunstbegriffe
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Der Essay stellt die Fragestellung und den Aufbau der Untersuchung vor.
- Wolfs Kunstbegriff: Wolf sieht in der Kunst die Aufgabe, dem individuellen Leben Sinn zu verleihen, indem sie Möglichkeiten des guten Lebens aufzeigt. Sie betont die Bedeutung der sinnlichen Anschauung und die subjektive Seite von Kunstbegriffen.
- Kohler: Kohler sieht in der Kunst ebenfalls die Aufgabe, dem Individuum Möglichkeiten aufzuzeigen, die über es selbst hinausgehen. Er betont das Spiel von Einbildungskraft und Verstand, das durch den Normbruch des Gewohnten angeregt wird.
- Bubner: Bubner betont die Bedeutung der sinnlichen Anschauung für die Kunst und sieht den Begriff als Vollendung der Anschauung. Er spricht von einem Spiel der Reflexion, das zwischen der Sinnengebundenheit und dem Totalitätscharakter des Kunstwerks entsteht.
- Eco: Eco analysiert die innere Struktur von Kunstwerken und betrachtet sie als sprachliche Zeichen. Er betont die Autoreflexivität und Ambiguität von Kunstwerken, die den Normbruch des Bekannten bewirken.
Schlüsselwörter
Kunstbegriff, gutes Leben, ästhetische Erfahrung, Anschauung, Begriff, Normbruch, Reflexion, Autoreflexivität, Ambiguität, Sprache, Sinnzusammenhänge, Individuum, Kunstwerk.
Häufig gestellte Fragen
Was ist die zentrale Aufgabe der Kunst laut Ursula Wolf?
Ursula Wolf sieht die Aufgabe der Kunst darin, dem individuellen Leben Sinn zu verleihen, indem sie Möglichkeiten für ein „gutes Leben“ aufzeigt.
Wie definiert Umberto Eco den Kunstbegriff?
Eco betrachtet Kunstwerke als sprachliche Zeichen und betont deren Autoreflexivität und Ambiguität, die einen Bruch mit gewohnten Normen bewirken.
Was versteht Rüdiger Bubner unter dem „Spiel der Reflexion“?
Bubner beschreibt damit die Spannung zwischen der sinnlichen Anschauung und dem begrifflichen Verständnis eines Kunstwerks.
Welche Gemeinsamkeiten haben Wolf und Kohler?
Beide betonen, dass Kunst dem Individuum Perspektiven eröffnen soll, die über das eigene Selbst hinausgehen und zur Selbstreflexion anregen.
Warum ist der „Normbruch“ in der Kunsttheorie wichtig?
Der Normbruch des Gewohnten regt das Spiel von Einbildungskraft und Verstand an, was als Kern der ästhetischen Erfahrung gilt.
- Quote paper
- Allegra Schiesser (Author), 2009, Ist der Kunstbegriff Wolfs vereinbar mit denjenigen von Kohler, Bubner und Eco?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/171896