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Ist der Kunstbegriff Wolfs vereinbar mit denjenigen von Kohler, Bubner und Eco?

Título: Ist der Kunstbegriff Wolfs vereinbar mit denjenigen von Kohler, Bubner und Eco?

Ensayo , 2009 , 5 Páginas , Calificación: Gut

Autor:in: Allegra Schiesser (Autor)

Filosofía - Práctica (etica, estética, cultura, naturaleza, derecho, etc.)
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Im vorliegenden Essay wird es darum gehen, zu untersuchen, ob der Kunstbegriff und die Aufgabe
von Kunst bei Ursula Wolf mit den Kunstbegriffen von Bubner, Eco und Kohler vereinbar ist.
Dazu muss zuerst geklärt werden, was die Funktion der Kunst bei Wolf ist, insbesondere in Bezug
auf die Frage nach dem guten Leben, und wie die anderen Autoren (Bubner, Eco, Kohler) Kunst
definieren. Aufgrund dieser Definitionen werde ich Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen
den verschiedenen Texten herausarbeiten.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Wolfs Kunstbegriff und die Frage nach der Vereinbarkeit mit denjenigen Kohlers, Bubners und Ecos

3. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Vereinbarkeit des Kunstbegriffs und der ästhetischen Funktion bei Ursula Wolf mit den theoretischen Ansätzen von Rüdiger Bubner, Umberto Eco und Georg Kohler, insbesondere im Hinblick auf die philosophische Frage nach dem guten Leben.

  • Funktion der Kunst als Sinnstifterin für das individuelle Leben
  • Verhältnis von Anschauung und Begriff in der ästhetischen Erfahrung
  • Rolle des Kunstwerks als organisiertes Ganzes und Bedeutungsträger
  • Abgrenzung und Ergänzung zwischen philosophischem Diskurs und ästhetischer Wahrnehmung
  • Diskussion von Autoreflexivität, Ambiguität und Normbruch im Kunstkontext

Auszug aus dem Buch

Wolfs Kunstbegriff und die Frage nach der Vereinbarkeit mit denjenigen Kohlers, Bubners und Ecos

Wolf weist der Kunst die besondere Aufgabe zu, dem individuellen Leben in Bezug auf die philosophische Grundfrage nach dem guten Leben einen Sinn zu zuweisen, indem sie Möglichkeiten des konkreten individuellen guten Lebens aufzeigt. Dies geschieht dadurch, dass in einem Kunstwerk, das ein organisiertes Ganzes ist, Sinnzusammenhänge bestehen, die dem betrachtenden Subjekt die Möglichkeit aufzeigen, dass diese Sinnzusammenhänge auch im konkreten Leben bestehen. Auf diese Weise zeigt das Kunstwerk dem Individuum Möglichkeiten des guten Lebens auf. Wolf definiert das gute Leben dadurch, dass es einen Sinn hat. Es muss aber nicht zwangsläufig nur „gut“ sein – das gute Leben kann oder muss auch negative Erfahrungen beinhalten, da diese naturgemäss zum Leben gehören und diesem ebenso einen Sinn geben können. Daher kann Kunst auch darin bestehen, „Zerrissenheit statt Zusammenhang“ aufzuzeigen.

Kunst steht damit ergänzend zur Philosophie. Die Philosophie befasst sich seit jeher mit der Frage nach dem guten Leben, konnte jedoch bisher keine Antwort liefern, da sie sich auf einer abstrakten, begrifflichen Ebene befindet. Was die Philosophie in Bezug auf die Frage nach dem guten Leben leisten kann, ist Vorklärungen dazu anzustellen (die eben auf einer begrifflichen Ebene stattfinden müssen). Die Kunst dagegen kann Antworten auf die Frage nach dem guten Leben liefern, da sie konkret-sinnlich ist und sich auf einer anschaulichen Ebene präsentiert. Das Subjekt kann dadurch dem Werk „Anweisungen der individuellen Lebensführung entnehmen.“ Aber auch Kunst greift in ihrer Weise zu Begriffsbestimmungen, indem sie Grundbegriffe wie „Liebe“ oder „Gerechtigkeit“ aufnimmt. Dies tut sie aber nicht im typisch philosophischen Sinne, sondern immer in Bezug auf das konkrete individuelle Leben, auf das subjektive Fühlen und Denken. Die Begriffe bekommen in der Kunst also eine subjektive Seite.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel skizziert die Fragestellung der Untersuchung, die darauf abzielt, die Kompatibilität von Ursula Wolfs Kunstverständnis mit den Positionen von Bubner, Eco und Kohler zu prüfen.

2. Wolfs Kunstbegriff und die Frage nach der Vereinbarkeit mit denjenigen Kohlers, Bubners und Ecos: Hier werden die Theorien der genannten Autoren detailliert analysiert, ihre Gemeinsamkeiten und Differenzen im Hinblick auf Anschauung, Begriff und die sinnstiftende Funktion der Kunst gegenübergestellt.

3. Fazit: Das abschließende Kapitel synthetisiert die Ergebnisse und kommt zu dem Schluss, dass die untersuchten Ansätze als ergänzend betrachtet werden können, sofern man die unterschiedlichen Auffassungen zur sprachlichen Vermittlung und zum Reflexionsbegriff berücksichtigt.

Schlüsselwörter

Kunstbegriff, Ursula Wolf, Gutes Leben, Ästhetische Erfahrung, Rüdiger Bubner, Umberto Eco, Georg Kohler, Anschauung, Begriff, Sinnstiftung, Individuelle Lebensführung, Autoreflexivität, Ambiguität, Kunstphilosophie, Reflexionskraft

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, ob das Konzept der Kunst von Ursula Wolf, welches diese eng mit der Suche nach einem gelingenden Leben verknüpft, mit den ästhetischen Theorien von Kohler, Bubner und Eco harmoniert.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die Funktion der Kunst als Modell für das Leben, das Spannungsfeld zwischen begrifflicher Abstraktion und sinnlicher Anschauung sowie die strukturelle Analyse von Kunstwerken.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Definition des Kunstbegriffs bei den vier Philosophen herauszuarbeiten und zu prüfen, inwiefern sie sich gegenseitig ergänzen oder widersprechen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dem Essay verwendet?

Es handelt sich um eine vergleichende philosophische Textanalyse, bei der die Theorien der Autoren in Bezug auf ihre Aussagen zur Kunstrezeption und Lebensführung zueinander in Beziehung gesetzt werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die einzelnen Positionen (Wolf, Kohler, Bubner, Eco) detailliert dargestellt und hinsichtlich ihrer Konzepte von Anschauung, Begriff, Reflexion und dem individuellen Bezug zum Kunstwerk kritisch verglichen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten über die Begriffe Kunstbegriff, Ästhetische Erfahrung, Gutes Leben und die philosophische Reflexion definieren.

Inwieweit sieht Wolf die Kunst als Ergänzung zur Philosophie?

Wolf vertritt die Ansicht, dass die Philosophie lediglich begriffliche Vorklärungen leisten kann, während die Kunst durch ihre konkret-sinnliche Natur Antworten für das individuelle Leben erfahrbar macht.

Worin liegt ein mögliches Hindernis für die Vereinbarkeit von Wolfs und Ecos Ansichten?

Ein Hindernis besteht in der unterschiedlichen Bewertung von Sprache: Während Wolf Kunst vom "Wir" der Sprache abgrenzt, bildet für Eco gerade das sprachliche Zeichen den Ausgangspunkt seiner Analyse.

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Detalles

Título
Ist der Kunstbegriff Wolfs vereinbar mit denjenigen von Kohler, Bubner und Eco?
Universidad
University of Zurich  (Philosophisches Seminar)
Curso
Einführung in die Philosophische Ästhetik
Calificación
Gut
Autor
Allegra Schiesser (Autor)
Año de publicación
2009
Páginas
5
No. de catálogo
V171896
ISBN (Ebook)
9783640914920
ISBN (Libro)
9783640914982
Idioma
Alemán
Etiqueta
kunstbegriff wolfs kohler bubner
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Allegra Schiesser (Autor), 2009, Ist der Kunstbegriff Wolfs vereinbar mit denjenigen von Kohler, Bubner und Eco?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/171896
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